DE3136534C2 - Vorrichtung zum Steuern des Zuflusses von flüssigem Brennstoff zu einer Gasturbinenanlage - Google Patents
Vorrichtung zum Steuern des Zuflusses von flüssigem Brennstoff zu einer GasturbinenanlageInfo
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Abstract
Es wird ein Brennstoffsteuersystem und eine Vorrichtung zur Zuführung eines flüssigen Brennstoffes zu einer Gasturbine beschrieben, das bzw. die eine Konstruktion besitzt, welche eine erste Membran-betätigte Brennstoffsteuerven til einheit zum Regulieren des Brennstoffstromes zur Turbine bei Normalbetrieb und eine zweite Membran-betätigte Brennstoffsteuerventileinheit zur Regulierung des Kraftstoffstromes zur Turbine bei Leerlaufbetrieb derselben aufweist, wobei die Membran-betätigten Ventileinheiten auf den Unterschied zwischen dem Brennerdruck der Turbine und dem Kompressorabgabedruck ansprechen. Eine dritte Membran-betätigte Brennstoffsteuerventileinheit ist vorgesehen, um der Turbine Brennstoff beim Starten zuzuführen. Das System und die Einheit umfassen ein von einer Bedienungsperson gesteuertes Element zum Variieren des elastischen Vorspanndruckes an einem Entlastungsventil zur Änderung des Kompressorabgabedruckes, der auf die erste Membran-betätigte Ventileinheit einwirkt, um die Drehzahl der Turbine zu regulieren.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine Vorrichtung dieser Art ist aus der US-PS 78 676 bekannt. Bei der aus dieser Veröffentlichung
bekannten Vorrichtung wird das Brennstoffzumeßventil
in Abhängigkeit von der Differenz zwischen dem Kompressorauslaßdruck und dem Atmosphärendruck gesteuert.
Bei einer derartigen Vorgehensweise muß jedoch ein Korrekturfaktor zur Erfassung von Temperatur-
und Druckschwankungen Berücksichtigung finden. Für eine derartige Kompensation von Temperatur- und
Druckänderungen ist bei der bekannten Vorrichtung gesorgt. Hierbei wird ein Druckabfall durch eine Öffnung
Ewischen einer Kammer und entweder dem Kompressorauslaß- oder dem Brennereinlaßdruck aufrechterhalten.
Als weitere Maßnahme ist erwähnt, daß der Steuerdruck mit dem barometrischen Druck über die
Bewegung eines Ventils verändert wird. Änderungen der atmosphärischen Temperatur werden über ein Nadelventilelement
aufgefangen. Durch die Druck- und Temperaturkompensation soll das Verhältnis zwischen
dem Steuerdruck und dem Brennerdruck variiert wer-
' den. Diese Vorkehrungen sind insgesamt recht aufwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der angegebenen Art zu schaffen, mit der eine
to besonders genaue Brennstoffdosierung (d.h. frei von
durch atmosphärische Einflüsse bedingten Schwankungen) erreicht werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung mit dem kennzeichnenden Merkmal des
Patentanspruchs 1 gelöst
Weiterbildungen des Erfindungsgegenstandes gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung im
einzelnen erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Steuern des Zuflusses von flüssigem Brennstoff zu einer
Gasturbinenanlage, wobei bestimmte Teile im Schnitt im wesentlichen nach Linie 1 -1 in F i g. 4 dargestellt sind;
F i g. 2 einen Schnitt entlang Linie 2-2 in F i g. 4;
F i g. 3 eine auseinardergezogene Ansicht der Teile
der F i g. 2;
F i g. 4 eine Vorderendansicht der in F i g. 1 dargestellten Konstruktion;
F i g. 5 eine Rückansicht der in F i g. 1 gezeigten Konstruktion;
F i g. 6 einen Teilschnitt entlang Linie 6-6 in F i g. 4;
F i g. 7 eine Teilansicht der Vorrichtung, teilweise im Schnitt, wobei der Schnitt entlang Linie 7-7 in F i g. 5 geführt ist; und
F i g. 7 eine Teilansicht der Vorrichtung, teilweise im Schnitt, wobei der Schnitt entlang Linie 7-7 in F i g. 5 geführt ist; und
F i g. 8 eine schematische Ansicht der Vorrichtung, die die Zuordnung der einzelnen Bestandteile und ihre Betriebsweise
verdeutlicht
Die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform ist für Gasturbinen mit einer Leistung von etwa 15 PS oder mehr bestimmt.
Die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform ist für Gasturbinen mit einer Leistung von etwa 15 PS oder mehr bestimmt.
Die Vorrichtung besitzt ein membranbetätigtes Brennstoffzumeßventil, bei dem die Membran durch einen
vom Kompressorauslaßdruck ableitbaren Steuerdruck und den Brennkammerdruck betätigt wird. Während
die Fig. 1, 2, 5 und 6 keine Brennstoffkanäle und Druckübertragungskanäle zeigen, ist in F i g. 8 eine Vereinfachung
der verschiedenartigen Kanäle dargestellt, die bei der Ausführungsform der F i g. 1 bis 7 vorgesehen
sind.
Die Vorrichtung 10 umfaßt einen Hauptkörper 12, der zwei Hauptkörperteile 14 und 16 aufweist, von denen
der Hauptkörperteil 14 hier als zweiter Hauptkörper oder als Hauptkörperelement bezeichnet wird. Der
Hauptkörper 12 besitzt drei Laminate, laminare Elemente oder Teile 18, 20 und 22, die, wie in den F i g. 1
und 2 dargestellt ist, zusammen mit den Hauptkörperteilen übereinander und zwischen den Hauptkörperteilen
angeordnet sind.
Benachbart zu dem Hauptkörperteil 14 ist ein zusätzliches Laminat, laminares Element oder Teil 24 angeordnet,
und eine Abdeckung oder ein Dcckelement 26 befindet sich benachbart zu dem Teil oder Laminat 24. Der
Hauptkörper der Vorrichtung ist an einer Lagereinrichtung, einem Lagerelement oder einer Montageplatte 28
befestigt. Die Montageplatte oder die Lagereinrichtung 28 kann um Rahmen oder Cichiiusc (nicht gc/eigl) der
Turbine (nicht gezeigt) befestigt sein.
Wie insbesondere in den Fig. 1, 2 und J gc/.cigl ist,
sind die Hauptkörperabschnilte 14 und 16, die Laminate
oder Teile 18,20,22 und 24 und die Deckplatte 26 übereinander oder ineinander geschachtelt angeordnet. Diese
Teile sind mit einer Vielzahl von Öffnungen versehen, weiche zur Aufnahme von Schraubenbolzen 30 dienen,
die sich durch die zueinander ausgerichteten Öffnungen in den Teilen de'. Hauptkörpers erstrecken und in Gewindeöffnungen
32 in der Montageplatte 28 eingeschraubt sind, von denen eine in gestrichelten Linien in
F i g. 1 gezeigt ist.
Die Köpfe 33 der Bolzen 30 treten mit der Oberfläche des Deckelementes 26 in Eingriff, so daß alle Teile des
Hauptkörpers in den in den F i g. 1,2,3 und 6 dargestellten
übereinander oder ineinander geschachtelt angeordneten Positionen fest gehaltert werden.
Flüssiger Kohlenwasserstoffbrennstoff für eine Gasturbine wird von einem Brennstofftank oder einem
Speicher, der schematisch bei 37 in F i g. 8 gezeigt ist, über eine Brennstoffpumpe 38 einer herkömmlichen
Ausführungsform in Verbindung mit einem Br;nnstoffabsperrventil 39 zugeführt. Wenn sich die Turbine in
Betrieb befindet, stellt die Pumpe einen konstanten Brennstoffdruck zur Verfügung. Ein Steuerparameter
für die Brennstoffzufuhr und die Steuereinrichtung ist der Brennkammerdruck der Turbine. Die Brennstoffpumpe
38 muß einen Brennstoffdruck erzeugen, der größer ist als der Brennkammerdruck, da der Brennstoff
sonst nicht der Turbine zugeführt werden könnte.
Die Vorrichtung umfaßt ferner ein durch eine Membran betätigtes Brennstoffzumeßventil 40 und eine
zweite membranbetätigte Ventileinrichtung 42. Das Brennstoffzumeßventil 40 dient zur Steuerung oder Regulierung
der Brennstoffzufuhr zur Turbine für Normalbetrieb derselben, während die zweite Ventileinrichtung
42 zur Regulierung der Brennstoffzufuhr zur Turbine für Leerlaufbetrieb derselben dient. Eine dritte membranbetätigte
Ventileinrichtung 44 dient zur Zufuhr von Brennstoff zur Turbine zum Starten derselben.
Die membranbetätigten Ventileinrichtungen sprechen auf den Kompressorauslaßdruck und dsn Brennkammerdruck
an. Die Vorrichtung erfordert zwei unterschiedliche Kanäle, deren Eintrittsbereiche unter dem
Einfluß des Kompressorauslaßdrucks stehen.
Einer der Kanäle kann durch eine manuell betätigte Einrichtung ventiliert werden, um den Einfluß des Kompressorauslaßdrucks
auf eine der Membranen zu regulieren, während der Kompressorauslaßdruck in dem zweiten Kanal die Funktionsweise der anderen beiden
Ventileinrichtungen beeinflußt.
Wie man F i g. 8 entnehmen kann, wird das Brennstoffzumeßventil
40 durch den Unterschied zwischen dem Brennkammerdruck und dem ersten Kompressorauslaßdruck,
der als C. D. P. TAP I bezeichnet wird, beeinflußt oder gesteuert, wobei der Kompressorauslaßdruck
durch einen Kanal 120 weitergegeben wird. Die zweite Ventileinrichtung 42 wird durch den Unterschied
zwischen dem Brennkammerdruck und dem an die Ventileinrichtung 42 durch einen Kanal 172 weitergegebenen
Kompressorauslaßdruck, der als C. D. P. TAP 2 bezeichnet wird, gesteuert.
Die zweite Ventileinrichtung 42 dient zur Zufuhr von Brennstoff zur Turbine für den Leerlauf derselben. Die
dritte Ventileinricinung 44 dient zur Zufuhr von Brennstoff
zum Brenner der Turbine zum Starten derselben und steht unter dem Ekifluß des Kompressorauslaßdruckes
C. D. P.TAP2überdie Kanäle 172 und 254, wie in F i B. 8 schematisch dargestellt ist.
Das Zuineßventil und die anderen Vciuilcinrichiungen
werden durch den Brennkammerdruck beeinflußt, der in F i g. 8 mit dem Bezugszeichen »ß« versehen ist.
Der Brennkammerdruck wird über bei 62 und 233 schematisch dargestellte Kanäle weitergegeben. Diese Anordnung
wird hiernach im einzelnen beschrieben.
Das Brennstoffzumeßventil 40 ist im Hauptkörperteil 14 enthalten. Es wird zur Steuerung der Turbinendrehzahl
unter Lastbedingungen verwendet. Wie man insbesondere den Fig. t, 3 und 8 entnehmen kann, ist zwischen
dem Abdeckelement 26 und dem Laminat oder Teil 24 eine flexible Membran 48 mit einer Dichtungsscheibe
49 benachbart zur Membran angeordnet. Dichtungsscheiben einer ähnlichen Konstruktion und herkömmlichen
Ausführungsform sind desweiteren zwischen benachbarten Flächen der Hauptkörperteile,
Membranen und Laminate des hiernach im einzelnen beschriebenen Hauptkörpers angeordnet
Die Membran 48 ist mit einer Verstärkungsscheibe 51 versehen, die über einen Niet 53 an der Membran befestigt ist. Zwischen dem Teil oder Laminat 24 und dem Hauptkörperteil 14 befindet sich eine Membran 56. Die beiden Membranen 48 und 56 bilden zwischen sich eine Kammer 61, die mit dem Brennkammerdruek in Verbindung steht.
Die Membran 48 ist mit einer Verstärkungsscheibe 51 versehen, die über einen Niet 53 an der Membran befestigt ist. Zwischen dem Teil oder Laminat 24 und dem Hauptkörperteil 14 befindet sich eine Membran 56. Die beiden Membranen 48 und 56 bilden zwischen sich eine Kammer 61, die mit dem Brennkammerdruek in Verbindung steht.
Der bei »ß« in Fig.8 angedeutete Brennkammerdruek wird über Rohreinrichtungen 62 an die Kammer
61 unterhalb der Membran 48 weitergeleitet Die Rohreinrichtungen sind an ein Fitting 63 angeschlossen, wie
in den F i g. 1 und 5 gezeigt, das durch den Rahmen oder die Montageplatte 28 gelagert wird. Der Brennkammerdruek
wird von dem Fitting 63 über Kanäle (nicht gezeigt) im Hauptkörper 12, die eine Verbindung zwischen
dem Fitting 63 und der Kammer 61 herstellen, weitergegeben.
In der Mitte der Membran 56 ist ein Niet 59 befestigt. Unter bestimmten Druckbedingungen tritt der Kopf 54
des Nietes 53 mit dem Niet 59, der an der Membran 56 befestigt ist. in Eingriff. Das Abdeckelement 26 ist mit
eine' Ausnehmung oder Kammer 60 ausgestattet, von der eine Wand durch die Membran 48 gebildet wird.
Der obere Abschnitt des Hauptkörpcelementes 14 ist mit einer Ausnehmung 64 versehen, in der ein Hebel
oder Hebelelement 65 angeordnet ist, das auf Einern Stift 67 drehbar gelagert ist
Das Hauptkörperelement 10 ist mit einer Bohrung 68 versehen, in der ein relativ bewegliches Brennstoffsteuerventil
69 angeordnet ist, dessen Nadelabschnitt 70 sich in eine Brennstoffeinlaßöffnung 71 erstreckt, die in den
F i g. 2 und 8 gezeigt ist Der lange Arm 66 des Hebelelementes 65 kann von dem Kopf des Nietes 59, der von
der Membran 56 getragen wird, berührt werden. Der kurze Arm 73 des Hebels 65 steht mit dem Brennstoffsteuernadelventil
69 gelenkig in Eingriff. Un'.er dem langen
Arm 66 des Hebels 65 ist eine Expansionsschraubenfeder 76 angeordnet, die das Nadelventil 69 in Richtung
auf die die öffnung schließende Position unter Vorspannung hält Wenn sich das Nadelventil 69 in seiner
geschlossenen Position befindet, unterbricht es die Brennstoffzufuhr von der Brennstoffpumpe 38 in die
Brennstoffkammer oder die Ausnehmung €4.
Die Drehzahl der Turbine wird über ein manuell betätigtes Drosselsteuerelement variiert, dessen Relativposition
den auf ein Entlüftungsventil zum Entlüften des
Kompressorauslaßdruckes C. D. P. TAP 1 in die Kammer 60 ausgeübten mechanischen Druck steuert. Diese
Druckänderung in der Kammer 60 wird über eine Membran an das Nadelventil 69 wdilergegeben, dessen Posi-
tion die Hauptbrennstoffzufuhr zum Brenner der Turbine
variiert.
Die Menge des an dem Nadelventil 69 vorbeigeführten Brennstoffes wird in erster Linie durch den Kompressorauslaßdruck
gesteuert, der in der Kammer 60 wirksam ist. Der von der Bedienungsperson zum Regulieren
der Drehzahl der Turbine gesteuerte Drosselmechanismus steuert den wirksamen Kompressorauslaßdruck
in der Kammer 60.
Wie insbesondere in den F i g. 1 und 8 dargestellt ist, umfaßt die Drosselsteuerung ein Element oder einen
Kolben 30, der gleitend in einer im Abdeckelement 26 vorgesehenen Bohrung 82 hin- und herbewegbar ist. Ein
innerer Endbereich der Bohrung ist mit einer Gegenbohrung 84 mit reduziertem Durchmesser versehen, die
ein Kugelventil oder eine Ventileinrichtung 86 aufnimmt, welche normalerweise eine Öffnung 88 schließt,
die mit der Kammer 60 in Verbindung steht, wie in den F i g. 1 und 8 gezeigt ist.
Zwischen dem Ventilelernent oder der Kugel 86 und dem Boden einer Bohrung im Kolben 80 ist eine Expansionsschraubenfeder
90 angeordnet. Der von der Feder ausgeübte Druck hält normalerweise das Kugelventil 86
auf seinem Sitz, wodurch die öffnung 88 geschlossen wird. Die Bohrung 82 ist mit einer sehr kleinen Entlüftungsöffnung
92 versehen. Wenn der Kompressorauslaßdruck in der Kammer 60 und der Öffnung 88 größer
wird als der von der Feder 90 ausgeübte Druck, wird das Kugelventil 86 von seinem Sitz wegbewegt und entlastet
und reduziert oder entlüftet dabei den in Kammer 60 von dem ersten Kompressorauslaßdruck C. D. P.
TAP I herrschenden Druck.
Der Hauptkörper 14, das Laminat 24 und das Abdeckelement 26 sind mit zueinander ausgerichteten Öffnungen
versehen, in denen eine Welle 95 drehbar gelagert ist, wie in den F i g. 1 und 2 dargestellt ist. Die Welle 95
wird mittels eines 'Zapfenabschnittes 97 auf einem Gewindeelement oder einer Schraube 98 in den öffnungen
gehalten, wobei dieser Zapfenabschnitt in eine in der Welle 95 ausgebildete Ausnehmung 99 eingreift, wie
F i g. 1 zeigt.
Der Endabschnitt der Welle 95, der sich über das Abdeckelement 26 hinaus erstreckt, ist mit einem quadratischen
Ende 102 ausgestattet, das zur Aufnahme einer quadratischen öffnung in einem Nockenelement
oder einer Nockenplatte 104 und einer quadratischen Öffnung in einem Drosselbetätigungsarm oder Element
106 dient. Die Nockenplatte 104 und der Betätigungsarm 106 sind mittels einer Schraube 108 an der Welle
befestigt.
Das entfernte Ende des Betätigungsarmes oder Elementes 106 weist eine öffnung auf, die einen Zapfenabschnitt
110 eines Drehgelenkelementes 112 aufnimmL Das Ende des Zapfenabschnittes ist geschmiedet, um
das Drehgelenkeiement 112 auf dem Betätigungsarm 106 zu halten. Das gelenkig montierte Element 112 ist
mit einer öffnung 114 zur Aufnahme eines in herkömmlicher
Weise manipulierten Drahtes oder Kabels (nicht gezeigt) versehen, der bzw. das über eine Schraube 116
in dem Drehgelenkelement 112 gehaltert wird.
Durch Manipulation des Drahtes oder Kabels können
der Betätigungsarm 106 und die Nockenplatte 104 gedreht werden, wodurch die Nockenkontur auf der Nokkenplatte
104 eine hin- und hergehende Bewegung des Kolbens 80 bewirkt und der von der Feder 90 auf das
Kugelventil 86 ausgeübte Druck variiert werden kann. Durch die Bewegung des Betätigungsarmes 106 in eine
Richtung, bei der der Kolben 80 durch die Nockenkontur der Pluite 104 nach innen in die Bohrung 82 bewegt
wird, wird der auf das Kugelventil 86 einwirkende Federdruck erhöht, wodurch ein Entlüften des Kompressorauslaßdruckes
C. D. P. TAP 1 in der Kammer 60 verhindert wird.
Dieser Vorgang führ), zu einem Ansteigen des Kompressorauslaßdruckes
C. D. P. TAP I an der Membran 48, was dazu führt, daß die Membran den Hebel 65 im
Uhrzeigersinn in den F i g. 2 und 8 bewegt, um das Nadelventil 69 zur Brennstoffregulierung weiter zu öffnen
und dadurch die Brennstoffzufuhr zur Turbine und somit deren Drehzahl zu erhöhen.
Durch eine zunehmende Turbinendrehzahl steigen der Kompressorauslaßdruck und der Brennkammerdruck
»ß« an. Wenn sich der erhöhte Kompresscrauslaßdruck in der Kammer 60 aufbaut, der zur Wegbewegung
des Kugelventiles 86 von seinem Sitz ausreicht, wird die Kammer 60 durch die kleine Entlüftungsöffnung
92 langsam entlüftet. Dadurch wird die Turbinendrehzahl für eine spezielle Relativposition des Drosselsteuernockens
104 und des Betätigungsarmes 106 stabilisiert. Die Turbinendrehzahl kann somit durch die Bedienungsperson
variiert werden, indem die Nockenplatte 104 in eine Position manipuliert wird, die die Erzielung
einer gewünschten Drehzahl der Turbine ermöglicht.
Der Kempressorauslaßdruck C. D. P. TAPl wird
vom Kompressor durch einen Kanal oder ein Rohr 120, das in F i g. 8 gezeigt ist, und den Kanal oder das Rohr,
der bzw. das mit einem am Rahmen, der Montageplatte oder Lagereinheit 28 (in den F i g. 1 und 5 gezeigt) montierten
Fitting 122 versehen ist, weitergeleitet. Das Rohr 120 erstreckt sich in die Kompressorkammer der Turbine
in eine Position, in der es auf den Kompressorauslaßdruck C. D. P. TAP I anspricht. Dieser Kompressorauslaßdruck
wird hier ebenfalls als erster Kompressorausiaßdruck bezeichnet.
Das in den Fig. 1 und 5 gezeigte Fitting 122, das mit
dem Rohr 120 verbunden ist. ist mit einer schematisch in Fig.8 gezeigten Drossel 124 versehen, die eine sehr
kleine Öffnung bildet und unter dem Kompressorauslaßdruck C. D. P. TAP I stehende Luft zur Kammer 60
durchläßt. Die Drossel 124 dient dazu, die Größe der Druckänderung in der Kammer 60 zu reduzieren, so daß
während des Turbinenbetriebes der in der Kammer 60 herrschende Druck nur geringfügig schwankt und ein
abruptes Öffnen des Kugelventiles 86 verhindert wird.
Der unter dem Druck der Brennstoffpumpe 38 stehende Brennstoff strömt durch eine Leitung oder ein
Rohr 128, wie in Fig.8 gezeigt, und durch ein Fining
130, wie in den F i g. 1 und 5 gezeigt, in einen Brennstoffkanal 13-Z wie in den F i g. 2 und 3 gezeigt und durch
einen Kanal 134 in einen Bereich 136 zu der zu dem Nadelventil 69 benachbarten Öffnung 71. Der Kanal 132
wird durch eine VielzahF von zueinander ausgerichteten Öffnungen in dem Hauptkörperabschnitt 16 und den
Laminaten 18,20 und 22 gebildet, wie in den F i g. 2 und
3 gezeigt ist.
Dosierter flüssiger Brennstoff wird von der Kammer oder der Ausnehmung 64 über miteinander verbundene
Kanäle im Hauptkörper 12 und Rohrcinrichtungen 144.
die in Fig.8 gezeigt siind, dem Brenner der Turbine
zugeführt, wobei die Brennstoffzuführeinrichtungen Einrichtungen zum Dosieren des Brennstoffstromes von
der Kammer 64 umfassen.
Die Brennstoffkanäle im Hauptkörper 12 sind an ein Brennstoffauslaßfitting 140 angeschlossen, das in den
Fig. 1. 5 und 6 gezeigt ist und von der Montageplatte
oder der Rahmenplatte 28 getragen wird. Das Fitting
140 steht mit den Rohreinrichtungen 144 in Verbindung.
Die Anordnung jmfaßt Einrichtungen zum Dosieren der von der Kammer 64 dem Brenner der Turbine zuströmenden
Brennstoffmenge. Wie man insbesondere aus F i g. 6 entnehmen kann, ist das Hauptkörperelement
! * mit einer Bohrung 148 versehen, die über einen nicht gezeigten Kanal mit der Kammer 64 in Verbindung
steht. In Verbindung mit der Bohrung 148 steht ein Kanal oder eine öffnung 160 mit reduziertem Querschnitt,
der bzw. die an einen Kanal 152 angeschlossen ist. In der Bohrung 148 vor der öffnung 160 ist ein
einsetzbares Dosierdüsenventil 151 zur Brennstoffdosicrung
angeordnet.
Der Kanal 152 steht mit einem Kanal 154 in Verbindung,
welcher durch zueinander ausgerichtete Öffnungen in den Laminaten 18, 20, 22 und dem Hauptkörperici!
!6 gebildet wird. Der Kanal !54 steh! in direkter Verbindung mit dem Fitting 140, an das die Rohreinrichtung
144 angeschlossen ist. um Brennstoff dem Brenner der Turbine zuzuführen.
Eine einsetzbare Düseneinrichtung 151 ist der Bohrung 148 und der öffnung 160 zugeordnet, um den
Brennstoffstrom durch die Kanäle 152 und 154 zur Turbine zu dosieren oder zu regulieren. Die Bohrung 148
kann einen Gewindeabschnitt für eine einstellbare Ventileinrichtung oder ein entsprechendes Element aufnehmen.
Ein Stopfen 158 ist vorgesehen, um die Bohrung 148 an demjenigen Ende zu verschließen, das der öffnung
150 gegenüberliegt. Ein Dichtungsring 162 umgibt
den Stopfen 158 und wird in der Bohrung 148 in herkömmlicher Weise in strömiingsmittelabdichtenden
Eingriff gehalten. Es versteht sich, daß die feste Drossel 151 zur Brennstoffdosierung durch ein einstellbares
Ventil ersetzt werden kann, um eine Einrichtung /um Variieren der Brennsloffdosiemng durch die Öffnung
160 vorzusehen. Derartige einstellbare Ventilcinrichlungen
umfassen ein Nadelventil.
Aus dem Vorstehenden geht hervor, daß die Steuerung der Drehzahl der Turbine durch Manipulation des
Armes 106 reguliert wird, um dadurch die Position des Nockenelementes 104 einzustellen und den von der Feder
90 auf das Kugelventil 86 ausgeübten Druck und das Entlüften des Druckes in der Kammer 60 zu steuern.
Aufgrund der Regulierung des an dem Nadelventil 69 vorbeiströmenden Brennstoffes unter dem Einfluß des
in der Kammer 60 herrschenden Druckes wird die Turbine durch ansteigenden Brennstoffzustrom am Nadelventil
69 vorbei beschleunigt, bis der Kompressorauslaßdruck in der Kammer 60 in .usreichender Weise erhöht
worden ist, um das Kugelventil 86 von seinem Sitz wegzubewegen und die Kammer 60 durch die Entlüftungsöffnung
92 zu entlüften und die Drehzahl der Turbine zu stabilisieren.
Um die Drehzahl der Turbine abzusenken, bewegt die Bedienungsperson den Arm 106 und die Nockenplatte
104 so weit, bis die Nockenfläche der Platte 104 eine Bewegung des Kolbens 80 in seine äußerste Position
ermöglicht, in der reduzierter Druck der Feder 90 auf das Kugelventil 86 ausgeübt wird, so daß das Kugelventil
durch den Kompressorauslaßdruck C D. P. TAP I geöffnet und der Druck in der Kammer 60 somit reduziert
wird.
Unter der Einwirkung des reduzierten Druckes in der Kammer 60 wird die Membran 48 nach oben durchgebogen
und entlastet den auf den Hebel 65 ausgeübten Druck, wobei das unter dem Druck der Schraubenfeder
76 stehende Nadelventil 69 die Öffnung 7S schließt und die Brennstoffzufuhr zur Turbine durch die öffnung 160
und die Kanäle 152 und 154 zum Brenner der Turbine unterbricht.
Die relative Größe der Drossel 124 bestimmt die Größe der Volumenänderung der Kammer 60, wenn der Auslaßdruck auf TAP 1 überwacht wird. Die Entlüftungsöffnung 92 ist sehr klein, so daß für eine langsame Entlüftung gesorgt wird, und dient zum Abbau des Druckes der Kammer 60 auf Atmosphärendruck, wenn
Die relative Größe der Drossel 124 bestimmt die Größe der Volumenänderung der Kammer 60, wenn der Auslaßdruck auf TAP 1 überwacht wird. Die Entlüftungsöffnung 92 ist sehr klein, so daß für eine langsame Entlüftung gesorgt wird, und dient zum Abbau des Druckes der Kammer 60 auf Atmosphärendruck, wenn
ίο das Kugelventil 86 gegen die Feder 90 bewegt wird.
Daher beeinflußt die Relativgröße der Drossel 124 die Größe der Druckänderung an der Membran 48, die die
Brennstoffzufuhr zur Turbine unter Lastbedingungen reguliert. In ähnlicher Weise trägt die Entlüftungsöffnung
92 dazu bei, die Brennstoffzufuhr im Nennzusland zu regulieren, da sie den Druck der Kammer 60 zur
Atmosphäre hin entlüftet, nachdem sich das Kugelventil «ft gngen die Feder 90 geöffnet hat. Die Drossel 124 und
die Entlüftung 9? ermöglichen daher glatte bzw. stetige
Druck- und somit Drehzahländerungen.
Die zweite membrangesteuerte Ventileinrichtung 42 dient dazu, der Turbine Brennstoff für den Turbinenleerlauf
zuzuführen. Die Steuerung zur Regulierung des Brennstoffes für Turbinenleerlauf läuft in Abhängigkeit
von dem Unterschied zwischen dem Brennkammerdruck und dem zweiten Kompressorauslaßdruck
C. D. P. TAP 2 ab. Die zugehörige Membran und der Nadelventilsteuermechanismus sind in dem zweiten
Hauptkörperteil 16 enthalten und in den Fig.2 und 3 dargestellt, sowie in Fig.8 schematisch gezeigt. Der
zweite Kompressorauslaßdruck wird vom Kompressor der Turbine über eine Rohreinrichtung 172 und ein Fitting
173, das in den F i g. 1 und 6 gezeigt ist und von der Montageplatte oder Rahmenplatte 28 getragen wird.
einer Kammer 170 zugeführt.
Der Hauptkörper 12 ist mit miteinander in Verbindung
stehenden Kanälen (nicht gezeigt) versehen, die eine Verbindung zwischen der Kammer 170 und dem
Fitting 173 herstellen und über die der zweite Kompressorauslaßdruck C. D. P. TAP 2 der Kammer 170 zugeführt
wird. Die Kammer 170 wird durch einen mittleren Stegabschnitt 174 des Laminates 20 und eine flexible
Membran 176, die zwischen den Laminaten 20 und 22 angeordnet ist, begrenzt
Zwischen dem Laminat 22 und dem Hauptkörperteil 16 ist eine flexible Membran 178 angeordnet. Die Membranen
176 und 178 bilden eine Kammer 180. Wie man F i g. 8 entnehmen kann, ist die Kammer 180 über Kanäle
(nicht gezeigt), die im Hauptkörper 12 ausgebildet sind und mit dem Brennerdruckfitting 63 und der Rohreinrichtung
62 in Verbindung stehen, an den Brennkammerdruck »&< angeschlossen. Die Membran 176 ist in
ihrem mittleren Bereich mit einem Element oder Knopf 182 versehen, und die Membran 178 ist mit einem ähnlichen
Knopf 184 ausgestattet
Der zur Ventileinrichtung 42 gehörende Nadelventilmechanismus ist in einer Ausnehmung oder Kammer
188 angeordnet, die in dem Hauptkörperteil 16 vorgesehen ist Der Hauptkörperteil 16 ist mit einer Bohrung
189 versehen, in der ein Brennstoffsteuerventil 190 angeordnet ist Der Nadelabschnitt 192 des Ventiles erstreckt
sich in eine Brennstoffeinlaßöffnung 194. Die Brennstoffeinlaßöffnung 194 steht in Verbindung mit
dem Brennstoffkanal 132 und über den Kanal 196 mit dem Brennstoffeinlaßfitting 130.
Der in der Kammer 170 vorherrschende zweite Kompressorauslaßdruck
C D. P. TAP 2 und der in der Kammer 180 vorherrschende Brennkammerdruck bewirken
eine Bewegung der Membranen 176 und 178, um die Relativposition des Brennstoffsteuerventiles 190 über
das Medium des Hebels 200 zu regulieren, wenn der Brennkammerdruck und der zweite Kompressorauslaßdruck
eine Abwärtsbewegung der Membranen 176 und 178 erzeugen. Der Knopf 184 bewegt den Hebel 200 im
Uhrzeigersinn in seinen Drehpunkt herum, wodurch das Brennstoffsteuerventil 190 von der öffnung 194
wegbewegt wird und Brennstoff in die Kammer oder Ausnehmung 188 einläßt.
Der Brennstoff wird von der Kammer 188 der Turbine zugeführt, damit dieselbe im Leerlauf laufen kann.
Die Anordnung umfaßt Einrichtungen zur Dosierung oder Regulierung der Menge des Turbinenleerlaufbrennstoffes
von der Kammer 188 zur Turbine. Wie man insbesondere aus Fig.6 entnehmen kann, ist der
Hauptkörperteil 16 mit einer Bohrung 208 versehen, die durch Kanäle (nicht gezeigt) im Hauptkörper mit der
Brennstoffkammer 188 in Verbindung steht
In Verbindung mit dem inneren Ende der Bohrung 208 steht ein Kanal oder eine Öffnung 217 mit reduziertem
Querschnitt, der bzw. die an einen Kanal 212 angeschlossen ist. Wie Fi g. 6 zeigt, steht der Kanal 212 mit
dem Kanal 154 und dem Fitting 140 in Verbindung, so daß der durch die öffnung 217 strömende Brennstoff
dem Brenner der Turbine für Leerlaufbetrieb derselben zugeführt wird. Ein einsetzbares Dosierdüsenventil 215
ist in der Bohrung 208 angeordnet und funktioniert als feste Drossel zur Dosierung oder Regulierung der
Brennstoffmenge durch die Bohrung 208 zur Öffnung 217.
Die Bohrung 208 ist mit einem Gewindcabschnitt versehen, so daß sie einen Schraubstopfen 216 zum Verschließen
desjenigen Endes der Bohrung 208, das der öffnung 217 gegenüberliegt, aufnehmen kann. Ein Dichtungsring
219 umgibt den Stopfen 216 und befindet sich mit diesem in Eingriff, so daß die Bohrung 208 strömungsmitteldicht
abgedichtet wird. Die Düse 215 reguliert den Brennstoffstrom im Leerlaufbrennstoffsystem
und somit die Leerlaufdrehzahl der Turbine. Ein variables Ventilelement, wie beispielsweise ein einstellbares
Nadelventil, kann ebenfalls zur Regulierung der Leerlaufbrennstoffzufuhr vorgesehen sein. Die Ventileinrichtung
42 soll die Turbine auf Leerlaufdrehzahl halten, wenn sich der Drosselsteuerkolben 80 in seiner äußersten
Position, wie in F i g. 8 gezeigt, befindet, in der das Nadelventil 69 die Brennstoffzufuhr unterbricht und eine
Verlangsamung der Turbine herbeiführt.
Unter dem Einfluß des zweiten Kompressorauslaßdruckes C. D. P. TAP 2, der der Kammer 170 zugeführt
wird, hält der in der Kammer 170 vorherrschende Druck über die Membran 176 und den Hebel 200 das Nadelventil
190 in einer offenen Position, in der Brennstoff durch die Rohreinrichtung 144 der Turbine zugeführt
wird, damit diese auf der Leerlaufdrehzahl gehalten wird. Die an dem Nadelventil 190 vorbeiströmende
Brennstoffmenge wird durch die in F i g. 6 gezeigte Düse 215 in der gewünschten Weise für die richtige Leerlaufdrehzahl
der Turbine gedrosselt.
Während des Normalbetriebes der Turbine unter Lastbedingungen wird Brennstoff von der Brennstoffkammer
64, der an der Brennstoffdosierdüse 151 vorbeiströmt. und Brennstoff von der Brennstoffkammer
188, der an der Düse 215 vorbeiströmt, über die Roiircinrichtung
144 dem Brenner der Turbine zugeführt.
Die Komprcssorauslaßdrücke C. D. P. TAP I und
C. Ιλ Ι'. Ι'ΛΡ - Mini immer im wesentlichen gleich. Die in
ilen kimiuicrnbOund 170 vorherrschenden Drücke sind
jedoch nur dann bleich, wenn sich die Kugel 86 in der
geschlossenen Position befindet. Wenn das Drosselelement 106 und der Nocken 104 im Uhrzeigersinn in
F i g. 8 bewegt werden, wobei sich die Drossel in der Leerlaufposition zur Reduzierung der Drehzahl der
Turbine befindet, wird das Kugelventil 86 unter dem Einfluß des Kompressorauslaßdruckes C. D. P. TAP I
geöffnet, und der Druck in der Membrankammer 60 wird abgebaut und durch die Entlüftungsöffnung 92
ίο ventiliert.
Die Reduktion des Kompressorauslaßdruckes C. D. P. TAP 1 tritt unter dem Einfluß der Drossel 124 in
der Rohreinrichtung 120, die den Kompressorauslaßdruck C. D. P. TAP I vom Kompressor der Turbine ziiführt,
nur in verringertem Maße in Erscheinung. Dadurch wird ein abruptes Schließen des Ventiles 69 durch
die verzögerte Bewegung der Membran 48 vermieden.
Durch das Öffnen des Kugelvcnlilcs 86 wird der Kompressorauslaßdruck in der Kammer 60 an der
Membran 48 reduziert, und das Nadelventil 69 bewegt sich allmählich in eine geschlossene Position, in der die
Hauptbrennstoffzufuhr an der Dosierdüse 151 vorbei unterbrochen wird, wie in F i g. 6 gezeigt.
Der Kompressorauslaßdruck C. D. P. TAP 2 wird nicht ventiliert, so daß dieser Druck in der Kammer 170
aufrechterhalten wird, was dazu führt, daß das membranbetätigte Nadelventil 190 offen bleibt, so daß
Brennstoff für den Leerlauf der Turbine weiterhin von der Kammer 188 durch die Rohreinrichtung 144 zum
jo BrennerdcrTurbincströmt.
Aufgrund des kontinuierlichen Brennsioffslromcs am
Nadelventil 190 vorbei in die Kammer 188 und dann an der Dosierdüse 215 vorbei strömt weiterhin Brennstoff
in einer eingeschränkten oder dosierten Menge durch die Rohreinrichtung 144 zum Brenner der Turbine für
Leerlaufbetrieb, so daß ein Ausgehen des Brenners verhindert wird.
Die kontinuierliche Brennstoffzufuhr von der Kammer 188 an der Dosierdüse 215 vorbei verhindert abrupte
Änderungen der Brennstoffzufuhr zum Brenner. Die Ventileinrichtung 42 dient sowohl dazu, die Neigung des
Brenners zum Ausgehen zu reduzieren als auch Brennstoff in dosierter Weise für den Leerlauf der Turbine
zuzuführen.
Wie man den Fig. 2 und 3 entnehmen kann, ist zwischen dem Steg 174 des Laminates 20 und einer Membran
228, die zwischen den Laminaten 18 und 20 angeordnet ist. eine Kammer 226 angeordnet. Eine Membran
230 ist zwischen den Laminaten 18 und dem Hauptkörperelement 14 vorgesehen. Der Bereich zwischen den
Membranen 228 und 230 bildet eine Kammer 232. Die Kammer 232 ist über Kanäle im Hauptkörper 12, die bei
233 in F i g. 8 schematisch gezeigt sind, an das Fitting 63 angeschlossen, so daß sie unter dem Brennkammerdruck
»ß« steht.
In dem Hauptkörperelement 14 ist eine Kammer 234 ausgebildet, von der die Membran 230 eine Wand bildet.
In einer Bohrung 236 des Hauptkörperelementes 14 ist gleitend ein normalerweise offenes Nadelventil 238 an-
geordnet, das die Brennstoffzufuhr durch eine Öffnung
240 steuert. Wie die F i g. 2 und 3 zeigen, ist das untere Ende des Nadelventiles 238 an einer Scheibe 242 befestigt.
Zwischen der Scheibe 242 und einer Endwand der Kammer 234 ist eine Expansionsschraubenfeder 244 angeordnet,
die das Nadelventil 238 in Richtung auf eine offene Stellung unter Vorspannung hält, so daß die Öffnung
240 geöffnet ist. wenn sich die Turbine nicht in Betrieb befindet.
Die Funktionsweise der vorstehend beschriebenen Vorrichtung ist wie folgt: es ist beim Starten von Gasturbinen
üblich, ein Glühelement in der Brennkammer der Turbine elektrisch zu erhitzen, um den Brennstoff zu
zünden, der in den vom Rotationskomprcssor der Turbine gelieferten Luftstrom abgegeben wird. Die Anfangedrehung
der drehbaren Teile der Turbine wird durch einen elektrisch einschaltbaren Motor oder andere geeignete
Einrichtungen bewirkt.
Beim Starten einer Gasturbine, die mit Brennstoff von der vorstehend beschriebenen Vorrichtung versorgt
wird, ist das Brennstoffpumpenventil 39 geöffnet. Das Glühelement wird auf die richtige Temperatur vorerhitzt,
um den Brennstoff zu zünden. Wenn das Glüh-
Die Membran 228 ist mit einem Knopf oder Element ■' 19 und die Membran 230 mit einem Knopf oder EIenent
24»3 versehen. Das normalerweise offene Ventil 238 stellt zusätzlichen Brennstoff zum Starten zur Verfügung
und schließt sich, wenn die Turbine gestartet worden ist und Leerlaufdrehzahl erreicht. Beim Starten
der Turbine wird der Kompressorauslaßdruck in der Kammer 226 aufgebaut, was zu einem Eingriff der
Knöpfe 229 und 246 und zu einem Eingriff des Knopfes 246 mit dem Nadelventil 238 führt, so daß die Öffnung in
240 geschlossen wird.
Es sind Einrichtungen vorgesehen, um das Ventil 238
in der die Öffnung schließenden Position zu halten,
nachdem die Turbine gestartet worden ist. Wie die
F i g. 7 und 8 zeigen, öffnet sich eine Öffnung 250 in die 15 rohr die richtige Temperatur erreicht hat, wird der Elek-Membrankammer 170, und ein Rückschlag- oder Kugel- tromotor eingeschaltet, um die drehbaren Teile der Turventil 252 wirkt mit der Öffnung 250 zusammen. Wie bine in Drehungen zu versetzen.
in der die Öffnung schließenden Position zu halten,
nachdem die Turbine gestartet worden ist. Wie die
F i g. 7 und 8 zeigen, öffnet sich eine Öffnung 250 in die 15 rohr die richtige Temperatur erreicht hat, wird der Elek-Membrankammer 170, und ein Rückschlag- oder Kugel- tromotor eingeschaltet, um die drehbaren Teile der Turventil 252 wirkt mit der Öffnung 250 zusammen. Wie bine in Drehungen zu versetzen.
schematisch in P i g. 8 gezeigt ist, steht die Öffnung 250 Dieser Motor betätigt auch die Brennstoffpumpe 3S,
über einen Kanal 254 mit der Membrankammer 226 in um unter Druck stehenden Brennstoff durch die Rohre
Verbindung. Die tatsächliche Konstruktion der öffnun- 20 oder Kanäle 128, die schematisch in F i g. 8 dargestellt
gen des Ventils ist in F i g. 7 dargestellt, wobei der Kanal sind, dem Brennstoffzumeßventil 40 und der zweiten
254 eine schematische Darstellung der in F i g. 8 gezeigten Kanalverbindung zwischen den Kammern 170 und
226 ist.
226 ist.
Wenn sich die Turbine in Betrieb befindet, wird der 25 Brennstoffzufuhr bei Turbinenleerlauf.
Kompressorauslaßdruck C. D. P. TAP 2, der von dem in Während der Anfangsdrehung des Rotationskom-
F ig. 8 gezeigten rohrförmigen Kanal 172 und dem in pressors der Turbine wird der Kompressorabgabedruck
den Fig. 1 und 5 gezeigten Fitting 173 in die Kammer in den Druckübertragungsrohren 120 und 172, die in
170 eindringt, über den Kanal 254, der in F i g. 8 gezeigt F i g. 8 gezeigt sind, aufgebaut. Der Druck wird an die
ist, der Kammer 226 zugeführt, so daß der Kompressor- 30 Kammern 60 und 170 weitergegeben, was zu einem öffauslaßdruck
in der Kammer 226 gehalten wird, wenn nen der Nadelventile 69 und 190 führt. Der Kompres-
Ventileinrichtung 42 zuzuführen. Das Brennstoffzumeßventil 40 sorgt für die Brennstoffzufuhr bei Normalbetrieb
der Turbine. Die Ventileinrichtung 42 sorgt für die
das Kugelventil 252 die Öffnung 250 schließt, um dadurch das Nadelventil 238 während des Betriebes der
Turbine in der die Öffnung schließenden Position zu halten.
in F i g. 8 ist eine sehr kleine Entlüftungsöffnung oder
Bypass-Entlüftung 251 dargestellt, die den Kanal 254
mit der Kammer 170 verbindet. Durch das Kugelventil 252 und die Entlüftung 251 kann der Druck in der Kam-
sorauslaßdruck wird von der Kammer 170 durch die kleine Öffnung 250 an dem Kugelventil 252 vorbei der
Kammer 226 zugeführt.
Während der Anfangsdrehung: des Kompressors der Turbine öffnet der in der Kammer SO vorherrschende
Druck das Brennstoffventil 69, so daß unter Druck stehender Brennstoff über Kanäle, die schematisch in
Fig.8 gezeigt sind, von der Brennstoffkammer 64 der
mer 226 auf den gleichen Wert ansteigen wie der Druck 40 Brennstoffkammer 234 zugeführt wird. Während der
C. D. P. TAP 2, der die Membran 228 zum Schließen des Anfangsrotation ist die Differenz zwischen dem Druck
Nadelventils 238 beeinflußt, so daß das Ventil während C. D. P. TAP 2 und dem unteren Druck, der s/ die
des Turbinenbetriebes geschlossen gehalten werden Membran 228 einwirkt, nicht ausreichend groß, um die
kann. Vorspannkraft der Feder 244 zu überwinden, so daß das
Das Nadelventil 238 ist daher nur geöffnet, wenn sich 45 Ventil 238 daher offen bleibt, bis diese Vorspannkraft
die Turbine in Betrieb befindet, damit Brennstoff von überwunden ist Die kleine Öffnung 250, die die Kamder
Kammer 64 der Turbine zum Starten derselben zu- mer 170 und den Kanal 254 miteinander verbindet, dient
geführt werden kann. Diese Entlüftungsöffnung sieht dazu, die Druckänderungen zwischen C. D. P. TAP 2
eine Einrichtung zum Entlüften der Kammer 226 beim und der Kammer 170 zu dämpfen. Brennstoff aus der
Abstellen der Turbine vor und ermöglicht, daß der in 50 Kammer 234 strömt an dem offenen Nadelventil 238
der Kammer 226 vorherrschende Druck beim Absteilen vorbei durch die Öffnung 240 und den Kanal 144 zu dem
der Turbine langsam abnehmen kann. Während des Abstellens bleibt das Ventil 238 geschlossen, bis die Turbinendrehzahl
und der Pumpendruck (P) einen Wert von
Null erreichen. Durch das Entlüften der Kammer 226 55
beim Abstellen der Turbine kann das Ventil 238 normal
arbeiten. Die Entlüftungsöffnung 251 behindert nicht
das Schließen des Ventils 238, da man festgestellt hat,
daß der Druck in der Kammer 226 während des Startens
schnell ansteigt jedoch bei abnehmenden Drehzahlen 60 sorabgabedruck erhöht wird. Der Brennkammerdruck oder beim Abstellen langsam abnimmt »ß« wird an die Kammer 61 weitergegeben.
Null erreichen. Durch das Entlüften der Kammer 226 55
beim Abstellen der Turbine kann das Ventil 238 normal
arbeiten. Die Entlüftungsöffnung 251 behindert nicht
das Schließen des Ventils 238, da man festgestellt hat,
daß der Druck in der Kammer 226 während des Startens
schnell ansteigt jedoch bei abnehmenden Drehzahlen 60 sorabgabedruck erhöht wird. Der Brennkammerdruck oder beim Abstellen langsam abnimmt »ß« wird an die Kammer 61 weitergegeben.
Die durch den Anlasser bewirkte Anfangsdrehung Eine erhöhte Differenz zwischen dem ansteigenden
der Turbine betätigt auch die Brennstoffpumpe, und die Kompressorauslaßdruck in der Kammer 60 und dem
anfängliche Differenz zwischen dem Brennkammer- ansteigenden Brennkammerdruck in der Kammer 61
druck und dem Kompressorauslaßdruck übt einen aus- 65 bewirkt daß sich der Membranknopf 59 weiter abwärts
reichenden Druck auf die Membran 48 zum öffnen des bewegt Der Druck in der Kammer 60 steigt schneller an
Nadelventils 69 aus, so daß Brennstoff in die Kammer 64 als der Druck in der Kammer 61. Dadurch wird das
und in die Kammer 234 strömen kann. Hauptbrennstoffsteuernadelventil 69 weiter geöffnet, so
Brennstoffabgabekanal im Brenner der Turbine. Somit strömt der zum Starten der Turbine benötigte Brennstoff
am offenen Nadelventil 238 vorbei.
Nachdem die Turbine zu laufen begonnen hat, wird der von der Bedienungsperson gesteuerte Drosselkolben
80 nach innen (in den F i g. 1 und 8) bewegt wodurch
der auf das Kugelventil -BCi ausgeübte Federdruck und der in die Kammer 60 weitergegebene Kompres-
daß die Turbine zur Beschleunigung und zum Normalbetrieb
mit Brennstoff versorgt werden kann.
Der Brennstoff für Normalbetrieb wird durch die in den F i g. 6 und 8 gezeigte Dosierdüse 151 dosiert, wobei
diesem der Breneitoff für Turbinenleerlauf zugeführt
wird, der durch die Düse 215 dosiert wird.
Wenn die Bedienungsperson wünscht, die Drehzahl der Turbine zu erhöhen, und keine maximale Brennstoffmenge
an der Dosiernadeldüse 151 vorbei strömt, bewegt die Bedienungsperson den Arm 106 im Uhrzeigersinn
(in Fig.8), wodurch die Nockenfläche 104 den
Kolben 80 weiter nach innen drückt und dadurch eine Erhöhung des Druckes der Schraubenfeder 90 auf das
Entlastungsventil 86 bewirkt, so daß der daraus resultierende
erhöhte Kompressorauslaßdruck in der Kammer 60 eine weitere öffnung des Brennstoffventiles 69 bewirkt
und dadurch die Drehzahl der Turbine erhöht
in Abhängigkeit von der speziellen Relativposition des Kolbens 80, der den Druck der Expansionsfeder 90
und des Kugelventils 86 festlegt, wird somit die Drehzahl der Turbine stabilisiert Wenn der der Kammer 60
zugeführte Kompressorauslaßdruck C D. P. TAP I konstant ist variiert der Brennkammerdruck mit der
Drehzahl der Turbine. Der Kompressorauslaßdruck wird über das Entlastungsventil 86 und die Entlüftung 92
ventiliert. Bei Änderungen des unteren Druckes in der Kammer 61 bewegt sich die Membran 48 und steuert
somit das Brennstoffeinlaßventil 69, um die Turbinendrehzahl
aufrechtzuerhalten.
In dem Fall, daß die Drehzahl der Turbine ansteigt,
steigt der Kompressorauslaßdruck in der Kammer 60 an und überwindet den Druck der Schraubenfeder 90, so
daß das Kugelentlastungsventil 86 geöffnet und die Kammer 60 durch die öffnung 92 entlüftet wird, um
dadurch den Kompressorauslaßdruck in der Kammer 60 zu reduzieren.
Diese Druckreduzierung in der Kammer 60 bewirkt,
daß die Membran 48 nach oben bewegt wird. Diese Membranbewegung versetzt das Brennstoffsteuerventil
69 in die Lage, sich in seine geschlossene Position zu bewegen und somit die Brennstoffzufuhr zum Brenner
der Turbine zu reduzieren, woraus eine Herabsetzung der Turbinendrehzahl resultiert.
Wenn die Turbinendrehzahl geringfügig abnimmt, wird der Kompressorauslaßdruck in der Kammer 60
abgebaut, so daß die Feder 90 das Kugelenllüftungsventil
86 wieder in seine geschlossene Position bewegt. Durch diesen Vorgang wird somit die Drehzahl der Turbine
bei einer speziellen Position des Drosselarmes 106 und des Nockens 104 stabilisiert.
Um danach die Turbinendrehzahl zu erhöhen, muß der manuell gesteuerte Kolben 80 weiter einwärts bewegt
werden, wie in den F i g. 1 und 8 gezeigt, um dadurch zu verhindern, daß sich das Druckentlastungsventil
86 unter dem erhöhten Kompressorauslaßdruck, der aus der erhöhten Turbinendrehzahl resultiert, in eine
offene Position bewegt
Wenn es gewünscht wird, die Turbinendrehzahl auf die Leerlaufdrehzahl zu reduzieren, bewegt die Bedienungsperson
den Drosselärm und die Nöckenfläche 104 in die Position in F i g. 8, in der der Kolben 80 unter dem
Einfluß der Expansionsschraubenfeder 90 in seine äußerste Position bewegt werden kann.
Durch diesen Vorgang wird der auf das Kugelentlastungsventil 86 einwirkende Federdruck 90 reduziert.
Das Kugelentlastungsventil wird geöffnet, wodurch der Kompressorauslaßdruck in der Kammer 60 entlüftet
wird. Der in der Kammer 60 vorherrschende reduzierte Kompressorauslaßdruck bewirkt eine Aufwartsbewegung
der Membranen 48 und 56 und ein Schließen des Brennstoffventils 69 unter dem Druck der Schraubenfeder
76. Durch das Schließen des Brennstoffventils 69 wird die Drehzahl der Turbine auf die Leerlaufdrehzahl
herabgesetzt
Die durch die Position des Nockens 104 festgelegte maximale Turbinendrehzahl wird erreicht wenn die maximale
Brennstoffzufuhr durch die von der Herstellungsfirma eingestellte und fixierte Position des in
Fig.6 gezeigten Dosierdüsenventils 151 zugelassen
wird. Auch wenn der Kolben 80 durch die Bewegung der Nockenfläche 104 über den Drossclarm 106 weiter
nach innen bewegt wird, wird die Turbinendrehzahl nicht über den Wert erhöht der aus der maximalen
Brennstoffzufuhr am Dosierdüsenventil 151 vorbei resultiert
Die Dosierventile 151 und 215 werden von der Herstellerfirma in Position fixiert, um diese gegen Obertemperaturen
zu schütten.
Die Ventileinrichtung 42 führt der Turbine Brennstoff
im Leerlauf zu. Der Kompressorauslaßdruck C D. P. TAP 2 wird über den Kanal 172 der Kammer 170 zugeführt,
und der Brennkammerdruck der Turbine wird über den Kanal 62 der Kammer 180 zugeführt
Diese in den Kammern 170 und 180 vorherrschenden Drücke halten das Nadelventil 190 in offener Position,
damit Brennstoff von der Brennstoffpumpe in die Kammer 188 eingeführt und dann an dem in F i g. 8 gezeigten
Düsenventil 215 vorbeigeführt werden kann, um dem Brenner der Turbine Brennstoff über den Kanal 144
zuzuführen.
Das Dosierdüsenventilelement 215 wird so eingestellt
daß gerade eine ausreichende Brennstoffmenge von der Kammer 188 dem Brenner zugeführt wird, um
die gewünschte Leerlaufdrehzahl der Turbine aufrechtzuerhalten.
Die Rotation der Turbine kann gestoppt werden, indem das Brennstoffabsperrventil 39 geschlossen wird,
das die gesamte Brennstoffzufuhr zum Brenner der Turbine unterbricht
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Steuern des Zuflusses von flüssigem Brennstoff zu einer Gasturbinenanlage,
mit einem Gehäuse und einem in diesem angeordneten, durch eine Membran betätigten Brennstoffzumeßventil,
wobei die Membran auf einer Seite durch einen mittels eines Entlastungssteuerventils vom
Kompressorauslaßdruck ableitbaren Steuerdruck und auf der anderen Seite durch einen zweiten
Dreck beaufschlagbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Druck der Brennkammerdruck ist
Z Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Brennstoffzumeßventil den Brennstoffzufluß bei
Turbinennormalbetrieb steuert, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Gehäuse (12) eine zweite, zuf den Unterschied zwischen dem Kompressorauslaßdruck
und deni Brennkammerdruck ansprechende membranbetätigte Ventileinrichtung (42) zur Steuerung
des Brennstoffzuflusses bei Turbinenleerlaufbetrieb vorgesehen ist
3. Vorrichtung nach Anspruch { oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (12) eine dritte,
auf den Unterschied zwischen dem Kompressorauslaßdruck und dem Brennkammerdruck ansprechende
membranbetätigte Ventilc-inrichtung (44) zur Steuerung des Brennstoffzuflusses beim Starten der
Turbine vorgesehen ist
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils in tinem Brennstoffkanal
von dem Brennstoffzunießventil (40) zur Turbine und in einem Brennstoffkanal vor· der zweiten Ventileinrichtung
(42) zur Turbine eine Brennstoffdosierdrossel (151, 215) zur Begrenzung der Brennstoffzufuhr
bei Normalbetrieb und Leerlaufbetrieb der Turbine vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Kompressorauslaßdruck
beaufschlagte Seite der Membran (176) der zweiten Ventileinrichtung (42) über eine Leitung (254) mit
einer Seite der Membran (228) der dritten Ventileinrichtung (44) in Verbindung steht, während die andere
Seite dieser Membran (228) über eine Zweigleitung (233) mit dem Brennkammerdruck beaufschlagbar
ist.
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