DE313607C - - Google Patents

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21CPRODUCTION OF CELLULOSE BY REMOVING NON-CELLULOSE SUBSTANCES FROM CELLULOSE-CONTAINING MATERIALS; REGENERATION OF PULPING LIQUORS; APPARATUS THEREFOR
    • D21C11/00Regeneration of pulp liquors or effluent waste waters
    • D21C11/0007Recovery of by-products, i.e. compounds other than those necessary for pulping, for multiple uses or not otherwise provided for

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  • Heat Treatment Of Water, Waste Water Or Sewage (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur trockenen Destillation von Ablaugen der Natron- oder Sulfatcellulosefabrikation mit starken Basen, wobei als Base Calciumhydrat verwendet wird, in Schichtöfen (vgl. die Patentschrift 134977). Um bei dieser Destillation eine gute Ausbeute von Acetonspiritus, Ammoniak und Aminen und leichten- ölen zu erzielen, ist es erforderlich, daß das als starke Base verwendete Calciumhydrat in möglichst feinverteiltem Zustande der Ablauge zugesetzt wird.
Dies wird gemäß der Erfindung in einfacher Weise dadurch erzielt, daß der verwendete Kalk der Ablauge, gegebenenfalls nach starker Konzentration der letzteren, in der Form ,von Kalkmilch zugesetzt wird. Die Kalkmilch wird am besten mehrere Tage vor der Verwendung zubereitet. Sie braucht dabei nicht allzu verdünnt zu sein; es genügen z. B. 2 bis 2V2 kg Wasser auf 1 kg Calciumoxyd. Die Kalkmilch kann auch durch Löschen von Calciumoxyd mit dünner Ablauge hergestellt werden. Durch Zusetzen des Kalkes in der Form von Kalkmilch erhält man bei der trockenen Destillation eine um mindestens 30 Prozent erhöhte Ausbeute an Acetonspiritus gegenüber derjenigen, welche erzielt wird, wenn der Kalk in Form von feinpulverisiertem Oxyd oder Hydrat (trocken gelöschter Kalk) zugesetzt wird.
Ausführungsbeispiel: v
Eine Ablauge der Natroncellulosefabrikation wird zunächst auf etwa" 30 0Be eingedickt und dann mit so viel Kalkmilch versetzt, daß auf 1000 kg Holz 400 kg Calciumoxyd kommen. Diese Mischung wird auf 55 ° Be eingedickt und dann in Anwesenheit von überhitztem Wasserdampf in Schichtöfen trocken destilliert, wobei die Temperatur während 24 Stunden von 250 ° auf etwa 500° langsam gesteigert wird. Dabei erhält man etwa 40 kg Acetonspiritus und 50 kg öle auf je 1000 kg Holz. Setzt man dagegen dieselbe Menge Calciumhydrat in trokkenem Zustande zu, so bekommt man nur etwa 25 kg Acetonspiritus und durch Teer verunreinigte, also minderwertige öle.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Verfahren zur trockenen Destillation von Ablaugen der Natron- oder Sulfatcellulosefabrikation mit Calciumhydrat als starke Base in Schichtöfen, dadurch gekennzeichnet, daß das Calciumhydrat in der Form von Kalkmilch mit der Ablauge vermischt wird.
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