DE3134436C2 - Statischer Halbleiterspeicher mit einer Hilfsspannungsquelle - Google Patents
Statischer Halbleiterspeicher mit einer HilfsspannungsquelleInfo
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- DE3134436C2 DE3134436C2 DE19813134436 DE3134436T DE3134436C2 DE 3134436 C2 DE3134436 C2 DE 3134436C2 DE 19813134436 DE19813134436 DE 19813134436 DE 3134436 T DE3134436 T DE 3134436T DE 3134436 C2 DE3134436 C2 DE 3134436C2
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Description
Die Erfindung betrifft einen statischen Halbleiterspeicher
mit einer Hilfsspannungsquelle gemäß Oberbegriff des Patent
anspruchs 1.
Aus der DE-AS 24 15 029 ist bereits ein gegen Spannungsaus
fall gesichertes Speichersystem mit einer Schaltung zur
Isolierung einer bistabilen Kippstufe bekannt, bei der die
in der Kippstufe enthaltene Information bei einem Ausfall
der Versorgungsspannung erhalten werden soll, ohne daß die
Kippstufe Magnetkerne zur Informationspeicherung besitzt.
Wenn bei der bekannten Schaltung die Versorgungsspannung
der Speicherelemente unter einen vorgegebenen Wert abfällt,
dann übernimmt eine Batterie die Stromversorgung der
Speicherelemente. Ein weiterer Schutz der Speicherelemente
ist jedoch nicht vorgesehen.
Aus der DE-OS 14 63 592 ist eine elektronische Überwachungs
vorrichtung insbesondere für elektronische Rechenanlagen
bekannt, mit welcher das Zerstören von Information im
Speicher beim Ausfall der Versorgungsspannung verhindert
werden soll. Hierzu dient eine Triggerschwellwertschaltung,
welche die Hauptversorgungsspannung überwacht und eine
Hilfsspannung anlegt, wenn die Hauptversorgungsspannung
unter einen vorgegebenen Wert absinkt. Weitergehende Maß
nahmen werden auch hier nicht getroffen.
Es ist zwar bereits bekannt, in Rechenanlagen Magnetkern
speicher zu verwenden, bei denen eine große Anzahl
von Magnetringen als Speicherelemente zum Einsatz kommt.
Die in dem Ring gespeicherten Datenzustände hängen von
der Magnetisierungsrichtung des Ringes ab. Ein Hauptvor
teil dieser Speicher liegt darin, daß die gespeicherte
Information nicht verlorengeht, wenn die Spannungsversor
gung abgeschaltet wird. Die Ringe bleiben in den vorge
wählten Zuständen selbst dann magnetisiert, wenn dem
Speicher keine Spannung zugeführt wird. Ein Magnetkern
speicher läßt sich unmittelbar nach Anlegen der elektri
schen Spannung wieder reaktivieren und anschalten. Es
brauchen keine Programme oder Daten wieder in den Speicher
eingeladen zu werden, wenn die Spannungsversorgung abge
schaltet wurde.
Bei großen Rechenanlagen werden die Programme und Daten
häufig auf Plattenspeichern gespeichert, so daß die Anlage
selbst nach einem Spannungsausfall von dem Plattenspeicher aus
gestartet werden kann. Bei kleineren Rechenanlagen werden
die Programme und Daten jedoch häufig von Hand eingegeben
und nicht auf leicht zugreifbare Weise gespeichert.
Ein Spannungsausfall löscht daher die im Speicher gespei
cherte Information und stellt somit einen schwerwiegenden
Fehler der Anlage dar, der sich nicht einfach durch
Wiederanlegen der Versorgungsspannung beheben läßt.
Kürzlich haben Halbleiterspeicher mit wahlfreiem Zugriff
immer weitere Verwendung gefunden, die deutliche Vorteile
gegenüber den älteren Kernspeichern aufweisen. Insbesonde
re sind die neuen Speicher schneller, haben einen geringe
ren Leistungsbedarf und nehmen weniger Platz ein. Ein
wesentlicher Nachteil der Halbleiterspeicher liegt jedoch
darin, daß die Speicherelemente
die in ihnen gespeicherte Informa
tion verlieren, wenn die Spannungsversorgung von
der Speicherschaltung getrennt wird. Bei einem derartigen
Speicher gehen die gespeicherten Programme und Daten
verloren, wenn die Spannungsversorgung unterbrochen
ist. Obgleich die Spannungsunterbrechung nicht zu einer
Beschädigung der Schaltung führt, bedeutet der Verlust
an gespeicherter Information jedoch die Notwendigkeit
des Neueinladens von Programmen und Daten, ehe der
Betrieb fortgesetzt werden kann. Das erneute Eingeben
von Programmen ist ein zeitraubender Prozeß, welcher
den Wirkungsgrad eines Rechners wesentlich herabsetzt.
Bei bestimmten Anlagen ist daher dafür Sorge getragen,
daß der Speicherinhalt auf eine Platte übertragen wird,
wenn ein Fehler angezeigt wird. Bei zahlreichen Rechen
anlagen tritt ein Spannungsversorgungsfehler jedoch
so schnell auf, daß nicht alle Speicherinhalte auf die
Platte übertragbar sind. Dies gilt insbesondere für Prozeß
steuerungen.
In Verbindung mit statischen Halbleiterspeichern ist
es bereits bekannt, die Hilfsspannung der Speicher
schaltung automatisch anzulegen, wenn ein Versagen der
Hauptspannung erkannt wird. Wenn die Speicherschaltung
die Hilfsspannung aufnimmt, dann können die Bit-Leitungen,
die Daten in und aus den Speicherzellen übertragen,
auf einen Niederspannungswert übergehen. In diesem niede
ren Zustand ist es sehr gut möglich, daß sich die einzel
nen Speicherzellen aufgrund von unterschwelliger Leitung
entladen, wenn der Speicher über längere Zeiträume in
Hilfsbetrieb steht. Wenn die Hauptspannung schließlich
wiederhergestellt ist, so besteht eine wesentliche kapazi
tive Kopplung des Speichersubstrats aufgrund der Kapazität
zwischen den Bit-Leitungen, anderen internen Knoten
und dem Substrat. Es ist wahrscheinlich, daß eine an
das Substrat angelegte wesentliche Durchgangsspannung
die Daten in den Speicherzellen beeinflußt.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Halbleiterspeicher nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1
dahingehend weiterzubilden, daß das in den Speicher
zellen gespeicherte Bitmuster geschützt wird, wenn der Speicher
selbst an eine Hilfsquelle angeschlossen ist, nachdem
die Hauptversorgungsspannung versagt hat.
Zur Lösung dieser Aufgabe dient ein statischer Halbleiterspeicher
der eingangs genannten Art mit den kennzeichnenden Merkmalen des
Patentanspruchs 1.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung ist im Unteranspruch genannt.
Zum besseren Verständnis der Erfindung und ihrer Vorteile
wird im folgenden eine Beschreibung in Verbindung mit
den beiliegenden Zeichnungen gegeben, in denen
Fig. 1 ein Schemaschaltbild einer
Hilfsschaltung zeigt, und
Fig. 2 ein Schemaschaltbild eines Hilfspumpgenerators
darstellt, der mit einer Spannungsquellenauswahl
schaltung versehen ist,
Fig. 3 stellt ein Schemaschaltbild einer statischen
Speicherzelle dar, die in Verbindung mit der
Erfindung verwendet wird.
Die meisten Rechenanlagen haben Spannungsquellen, die
nicht nur eine Transformation und Gleichrichtung des
Netzwechselstroms liefern, sondern die auch eine Schaltung
zum Messen des Netzstromes für die Fehlererkennung auf
weisen. Die Filter innerhalb derartiger Netzgeräte haben
eine ausreichende Speicherkapazität, so daß ein Leitungs
fehler erkannt und ein Warnbefehl an den Rechner gegeben
werden kann, wobei für den Rechner hinreichend viel
Zeit verbleibt, um Maßnahmen zur Verhinderung eines
Datenverlusts sowie zur Verhinderung der Beschädigung
vo peripheren Einheiten, beispielsweise des Platten-Treibers
treffen zu können. Nachdem ein Wechselspannungs-Leitungs
signal unterbrochen ist, kann das Netzgerät Spannung
über einen Zeitraum von wenigen Millisekunden liefern.
Nach dem Empfang eines Warnsignals, welches einen Strom
leitungsfehler anzeigt, kann der Rechner auf eine Hilfs
spannungsquelle umschalten, wodurch die im Speicher
gespeicherten Daten gerettet werden.
Eine Hilfsspannungsquelle ist an eine
multiplexierte Klemme für jede Speicherschaltung derart
angeschlossen, daß die Speicheranordnung innerhalb der
Schaltung weiter mit Spannung versorgt werden kann,
um die darin gespeicherten Daten beizubehalten, bis
die volle Versorgungsspannung wiederhergestellt ist.
Die Schaltung liefert einen Übergang
für die Versorgung der Speicheranordnung von der normalen
Spannungsklemme zu einer ausgewählten Klemme beim Verlust
der Hauptspannung. Die ausgewählte Klemme wird normaler
weise dazu benutzt, um ein Steuersignal für die Speicher
schaltung aufzunehmen. Die Schaltung sperrt ferner während
des Hilfsbetriebs das Auslesen oder Einschreiben in
die Speicheranordnung. Schließlich liefert die Schaltung
einen glatten Übergang vom Hilfsbetrieb zum Normalbetrieb,
wenn die Hauptspannung wieder hergestellt ist. Die Hilfs
spannung wird lediglich an die Speicheranordnung angelegt
und nicht an die peripheren Hilfsgeräte, die im Hilfsbe
trieb keinesfalls verwendbar sind. Wenn in den Speicher
zellen der Anordnung hochimpedante Lasten verwendet
werden, läßt sich im Hilfsbetrieb ein äußerst geringer
Leistungsverbrauch erreichen.
Fig. 1 zeigt ein Schemaschaltbild der
Hilfsschaltung. Die Hauptspannung V cc wird über einen
bestimmten externen Anschluß an eine Hauptspannungs
klemme der Speicherschaltung zugeführt. Die Hilfsspannung
wird der Schaltung durch Multiplexieren einer bestimmten
Klemme zugeführt, welche in der vorliegenden Ausführung
die Schreibfreigabeklemme ist. Während des Routinebetriebs
der Speicherschaltung steuert ein Schreibfreigabebefehl
ob die Schaltung im Lese- oder Schreibbetrieb
beschrieben wird. Beim Verlust der Hauptspannung trennt
der Schreibfreigabebefehl jedoch die externe Schaltung
und legt an die -Klemme eine Hilfs- oder Sekundärspan
nungsquelle, und zwar im allgemeinen eine Batterie.
Ein Spannungsvergleicher 10 ist an die Hauptspannungs
klemme, welche V cc aufnimmt, und an die
-Klemme, welche den -Befehl aufnimmt, angeschlossen. Der
Spannungsvergleicher 10 liefert einen hohen Spannungs
wert am Knoten 12, welches der Spannungsvergleicheraus
gang ist, wenn V cc größer als die Spannung an der -Klemme
-ist. Der Knoten 12 wird auf einen niederen Spannungswert
gesetzt, wenn V cc kleiner als die Spannung an der -Klemme
-ist. Der Spannungsvergleicher 10 kann ferner derart
beschrieben werden, daß eine hohe Spannung am Knoten 12
erzeugt wird, wenn die Spannung an der -Klemme nicht
größer als die Versorgungsspannung V cc ist, und zwar
durch eine vorgegebene Spannungsverschiebung, und es
wird eine niedere Spannung am Knoten 12 erzeugt, wenn
die Spannung an der -Klemme größer als die Versorgungs
spannung V cc durch die vorgewählte Spannungsverschie
bung ist. Wird somit auf einem hohen Wert gehalten,
dann geht der Ausgangsknoten 12 des Spannungsvergleichers
10 von einem hohen Wert auf einen niederen Wert über,
wenn V cc von seinem normalen Betriebsbereich abfällt.
Der Knoten 12 ist an die Steuerelektrode eines Transistors
14 angeschlossen, welcher aufgesteuert ist, sobald sich
die Spannung am Knoten 12 auf hohem Wert befindet, der
jedoch gesperrt ist, wenn die Spannung am Knoten 12
tief ist. Der Transistor 14 wird somit gesperrt, wenn
V cc kleiner als die Spannung an der -Klemme minus
die vorgewählte Verschiebung ist. Die Senkenklemme des
Transistors 14 ist an einen Knoten 16 angeschlossen,
der einen hohen Spannungswert hat, wenn der Transistor
14 gesperrt ist. Ist der Transistor 14 jedoch leitfähig,
dann wird der Knoten 16 auf einen niederen Spannungswert
runtergezogen.
Der Knoten 16 ist sowohl an die Steuerelektroden- als
auch Quellenklemmen eines Verarmungstyp-Feldeffekttran
sistors 18 angeschlossen. Die Senkenklemme des Transistors
18 ist an V cc angeschlossen. Der Transistor 18 dient
als ohmsche Last zur Strombegrenzung des durch den Transis
tor 14 fließenden Stroms.
Der Knoten 16 ist ferner an die Steuerelektrode eines
Transistors 20 angeschlossen, dessen Senkenklemme an
V cc angeschlossen ist. Wenn der Knoten 16 von einem
niederen Spannungswert auf einen hohen Wert übergeht,
dann wird der Transistor 20 aufgesteuert und hebt somit
einen Knoten 22 auf einen hohen Spannungswert, welcher
V cc minus der Schwellenspannung V t des Transistors 20
ist. Der Knoten 22 ist sowohl an die Quellenklemme des
Transistors 20 als auch an die Senkenklemme eines Transi
stors 24 angeschlossen. Die Quellenklemme des Transistors
24 ist an eine gemeinsame Erde angeschlossen. Der Knoten
22 dient als Spannungszustandsknoten und ist an die
Ausgangsklemme angeschlossen. Das Durch dargestell
te Signal ist ein Zustandssignal, welches anzeigt, daß
die Hauptspannung für die Schaltung sich innerhalb richti
ger Betriebsgrenzen befindet. Dieses Signal ist ein
aktives, tiefes Signal, was bedeutet, daß der akzeptable
Status durch einen tiefen Spannungswert angezeigt wird,
während ein unakzeptabler Status durch einen hohen Span
nungswert angezeigt wird. Der Signalspannungswert am
Knoten 22 wird durch Verbindungen zu einer Anzahl von
Punkten innerhalb der Schaltung beeinflußt.
Der Knoten 12, welches der Ausgang des Spannungsverglei
chers 10 ist, ist ferner an die Steuerelektrode eines
Transistors 26 angeschlossen, welcher aufgesteuert ist,
wenn sich der Knoten 12 auf hohem Spannungswert befindet.
Die Senkenelektrode des Transistors 26 ist an einen
Knoten 28 angeschlossen, welcher außerdem an die Steuer
elektrode eines Transistors 30 angeschlossen ist. Ein
Widerstand 32 liegt zwischen der -Klemme und der Steuer
elektrode des Transistors 30. Die Senkenelektrode des
Transistors 30 ist ferner an die -Klemme angeschlossen,
während die Quellenelektrode des Transistors 30 an den
Knoten 22 angeschlossen ist.
Ein Widerstand 34 ist zwischen die -Klemme und den
Knoten 22 geschaltet. Ein Tranistor 36 ist mit seiner
Steuerelektrode an den Knoten 22 angeschlossen, während
die Senkenelektrode an die -Klemme angeschlossen ist
und die Quellenklemme an einen Speicherschaltungs-V cc -Kno
ten 40 angeschlossen ist. Doe Anordnungs-V cc ist die
Versorgungsspannung für die Speicherzellen innerhalb
der Speicherschaltung.
Wie zuvor beschrieben, wird die Hauptspannung für die
gesamte Schaltung durch V cc zur Verfügung gestellt.
Diese Hauptspannungsquelle ist ferner an die Steuerelek
trode und an die Senkenelektrode eines Transistors 38
angeschlossen, dessen Quellenelektrode für die Zufuhr
der Anordnungsversorgungsspannung V cc angeschlossen
ist, welche als Knoten 40 bezeichnet wird.
Die -Klemme ist an einen Schalter 42 angeschlossen,
der von einer Ausgabeleitung 43 von einem Netzgerät
44 gesteuert wird. Eine Versorgungsleitung 45 mit im
allgemeinen 120 Volt und 60 Hz ist an das Netzgerät
44 gelegt und liefert die Spannung V cc zur Versorgung
der Speicherschaltung. Der Schalter 42 verbindet die
-Klemme mit entweder einer Steuerschaltung 46, welche
den Schreibfreigabebefehl erzeugt, oder mit einer Hilfs
spannungsquelle 48, beispielsweise einer Batterie. Der
Schreibfreigabebefehl wird von der Steuerschaltung 46
über eine Steuerleitung 47 übertragen, welche an eine
Eingangsklemme des Schalters 42 angeschlossen ist. Das
Netzgerät 44 weist eine Schaltung zum Messen der einlaufen
den Netzspannung und zur Feststellung auf, wann diese
Spannungs fehlerhaft ist. Wird ein Fehler
erkannt, dann läßt das Netzgerät 44 über die Leitung
43 den Schalter 42 aus dem normalen Anschluß zur Steuer
schaltung 46 auf die Hilfsspannungsquelle 48 umschalten.
Die Filterkondensatoren innerhalb des Netzgerätes 44
sind hinreichend groß, um für das Netzgerät ausreichende
Energie zum Eigenbetrieb und darüber hinaus so viel
Strom zu liefern, daß die Spannung V cc über einige Milli
sekunden aufrechterhalten wird. Der Schalter 42 multi
plexiert somit den Betrieb der -Klemme derart, daß
im Falle eines Fehlers in der Hauptspannung die -Klemme
so angeschlossen wird, daß sie Hilfsspannung zur Versor
gung der Speicherschaltung aufnimmt. In der bevorzugten
Ausführung ist die Hilfsspannungsquelle 48 eine Batterie
oder ein batteriegetriebenes Netzgerät. Der Schalter
42 ist vorzugsweise ein logischer oder ein Festkörper
schalter, und nicht ein mechanischer Schalter.
Der V cc -Knoten 40 ist zur Versorgung der Speicherzellen
50 im Normalbetrieb sowie zum Datenschutz im Hilfsbetrieb
angeschlossen. Die Schaltung für die Speicherzellen
50 ist beispielsweise in der US-PS 39 67 252 beschrieben.
Die Speicherzellen 50 weisen eine Vielzahl von Bit-Leitun
gen 52 auf, von denen jede an eine Vielzahl von einzelnen
Speicherzellen innerhalb der Schaltung 50 angeschlossen
ist. Jede der Bit-Leitungen ist an die Quellenelektrode
eines zugehörigen Transistors 54 a, 54 b, . . . angeschlossen.
Die Senkenelektroden der Transistoren 54 sind gemeinsam
an die Anordnungsspannung V cc am Knoten 40 angeschlossen.
Die Steuerelektroden der Transistoren 54 sind zusammen
an den Knoten 22 angeschlossen, der den Status der zur
Speicherschaltung gelieferten Spannung anzeigt.
Im unteren Teil der Fig. 1 wird die Hauptversorgungs
spannung V cc an eine Vielzahl von Transistoren gelegt,
die zur Erzeugung eines Sperrbefehls am Knoten 68 dient,
welcher im aktivierten Zustand das Schreiben von Daten
in die Speicherzellenanordnung sperrt, nachdem die Netz
spannung abfiel und der Speicher im Hilfsbetrieb arbeitet.
Der Knoten 68 ist für die Zufuhr des Sperrbefehls an
periphere Schaltungen 70 angeschlossen, welche die Spei
cherzellenanordnung 50 durch einen Kommunikationspfad
72 steuern und erreichen. Wenn die Schaltungen 70 gesperrt
sind, lassen sich keine Daten in die Speicherzellenanord
nung 50 einschreiben oder aus ihr auslesen, so daß die
darin gespeicherte Bit-Information gesichert wird.
Eine Substratvorspannung V BB wird über einen Knoten
78 an die Steuerelektrode eines Verarmungstyp-Transistors
80 gelegt. Die Quellenelektrode des Transistors 80 ist
geerdet und seine Senkenelektrode ist an einen Knoten
82 angeschlossen, welcher als Substratvorspannungsmeß
knoten arbeitet.
Ein Verarmungstyp-Transistor 84 ist mit seiner Senken
elektrode an V cc angeschlossen, während seine Steuer
elektrode und seine Quellenelektrode an den Knoten 82
angeschlossen sind. Der Transistor 84 wirkt im wesent
lichen als Lastimpedanz für den Transistor 80. Der Knoten
82 ist ferner an die Steuerelektrode eines Transistors
86 angeschlossen, dessen Quellenelektrode geerdet ist.
Die Senkenelektrode des Transistors 86 ist an einen
Knoten 88 angeschlossen, der außerdem an die Quellen
elektrode eines Verarmungstyp-Transistors 90 gelegt
ist. Sowohl die Steuerelektrode als auch die Senkenelek
trode des Transistors 90 sind an V cc gelegt, so daß
der Transistor 90 für den Transistor 86 als Lastimpedanz
wirkt.
Der Knoten 88 ist ferner an die Steuerelektrode eines
Transistors 92 angeschlossen, dessen Quellenelektrode
geerdet ist. Die Senkenelektrode des Transistors 92
ist an einen Knoten 94 angeschlossen, der wiederum an
die Steuerelektrode und die Quellenelektrode eines Verar
mungstyp-Transistors 96 angeschlossen ist. Die Senken
elektrode eines Transistors 96 ist in ähnlicher Weise
mit V cc verbunden. Der Transistor 96 wirkt als Lastimpe
danz für den Transistor 92.
Der Knoten 94 ist ferner mit der Steuerelektrode eines
Transistors 98 verbunden, dessen Quellenelektrode geerdet
ist. Die Senkenelektrode eines Transistors 98 ist an
einen Knoten 100 angeschlossen. Sowohl die Steuerelek
trode, als auch die Quellenelektrode eines Verarmungstyp-
Transistors 102 sind mit einem Knoten 100 verbunden,
während die Senkenelektrode des Transistors 102 in ähn
licher Weise an V cc angeschlossen ist. Der Transistor
102 wirkt als Lastimpedanz für den Transistor 98.
Der Knoten 100 erstreckt sich bis zur Steuerelektrode
eines Transistors 104 , dessen Senkenelektrode mit dem
Knoten 12 verbunden ist. Die Quellenelektrode des Transi
stors 104 ist geerdet. Wenn der Knoten 100 hochgeht,
wird der Transistor 104 aufgesteuert, wodurch der Knoten
12 runtergezogen wird.
Der Knoten 100 ist ferner an die Steuerelektrode eines
Transistors 106 angeschlossen, dessen Quellenelektrode
geerdet ist. Die Senkenelektrode des Transistors 106
ist an einen Knoten 108 angeschlossen, der mit der Steuer
elektrode und der Quellenelektrode eines Verarmungstyp-
Transistors 110 verbunden ist. Die Senkenelektrode des
Transistors 110 ist an V cc angeschlossen. Der Knoten
108 ist ferner mit der Steuerelektrode des Transistors
112 verbunden, dessen Quellenelektrode geerdet ist.
Die Senkenelektrode des Transistors 112 ist an den Knoten
68 angeschlossen. Der Knoten 108 ist ferner mit der
Senkenklemme eines Transistors 114 verbunden, dessen
Steuerelektrode an den Knoten 22 angeschlossen und dessen
Quellenelektrode geerdet ist.
Der Knoten 68, der die Sperrbefehle an die Schaltungen
70 überträgt, ist ferner mit der Steuerelektrode und
der Quellenelektrode eines Transistors 116 verbunden,
dessen Senkenelektrode an den Knoten 40 angeschlossen
ist. Der Transistor 116 begrenzt den Stromfluß durch
den Transistor 112.
Fig. 3 zeigt eine typische Speicherzelle, die zu der
Speicherzellenanordnung 50 gehört. Eine statische Speicher
zelle 150 weist Lastwiderstände 160, 162, Zugriffstransistoren 164, 168
und einen Transistor Flip-Flop 152, 154 auf. Die Quellenelektroden der
Transistoren 152 und 154 sind geerdet. Der Transistor 152 ist mit seiner
Senkenelektrode an einen Knoten 156 angeschlossen, der
mit der Steuerelektrode des Transistors 154 verbunden
ist. Die Senkenelektrode des Transistors 154 ist an
einen Knoten 158 angeschlossen, der mit der Steuerelek
trode des Transistors 152 verbunden ist. Ein Lastwider
stand 160 ist zwischen den Speicherzellenanordnungs-Span
nungsknoten 40 und einen Knoten 156 gelegt. Ein Lastwider
stand 162 ist zwischen die Speicherzellenanordnung 40
und den Knoten 158 geschaltet. Die Zelle 150 ist mit
einem ersten Zugriffstransistor 164 versehen, dessen
Senken- und Quellenelektroden zwischen eine Bit-Leitung
166 und den Knoten 156 geschaltet sind. Ein zweiter
Zugriffstransistor 168 ist mit seiner Senken- und Quellen
elektrode zwischen eine Bit-Leitung 170 und den Knoten
158 geschaltet. Die Steuerelektroden der beiden Transisto
ren 164 und 168 sind an eine Wortleitung 1 bzw. an eine Wortleitung 2 angeschlossen,
die einen Wortleitungsbefehl aufnimmt, um den Knoten
156 an die Bit-Leitung 166 und den Knoten 158 an die
Bit-Leitung 170 anzuschließen. Die Bit-Leitungen 166
und 170 sind zwei Beispiele für Bit-Leitungen, die zu
der Gruppe 52 gemäß Fig. 1 gehören.
Zur Beschreibung des Betriebes der
Hilfsschaltung wird auf Fig. 1 Bezug genommen, wobei
der Zweck der Schaltung darin liegt, eine hinreichende
Hilfsspannung an die Speicherzellen 50 der Speicherschal
tung derart zu liefern, daß die in den Zellen gespeicher
ten Bit-Informationen trotz eines Verlustes von Haupt
spannung aufrechterhalten werden. Die Schaltung muß
ferner die peripheren Schaltungen 70 sperren, um ein
Einschreiben von möglicherweise fehlerhaften Daten in
die Speicherzellen 50 zu verhindern, nachdem ein Fehler
in der Hauptspannungsversorgung aufgetreten ist. Die
Schaltung liefert ferner ein Signal, welches den Status
der Hauptversorgungsspannung anzeigt, welches das -
Signal am Knoten 22 ist.
Im Normalbetrieb ist tief, so daß der Transistor
36 gesperrt ist. V cc befindet sich normalerweise auf
5 Volt plus oder minus 10%. Der Transistor 38 wirkt
als Diode und ist derart angeschaltet, daß die Anordnungs
spannung V cc , nämlich der Knoten 40, sich auf der Spannung
V cc minus der Schwellenspannung V t befindet.
Wenn die Hauptversorgungsspannung V cc ausfällt, dann
wird die Spannung am Knoten 22 in einer Reihe von Schrit
ten hochgezogen. Wenn der Spannungsvergleicher 10 fest
stellt, daß die Spannung an der -Klemme die Spannung
V cc übersteigt oder wenn sie die Spannung V cc um mehr
als einen vorgegebenen Spannungsschritt überschreitet,
dann wird der Knoten 12 auf einen tiefen Spannungswert
getrieben, welcher die Transistoren 14, 24 und 26 absper
ren läßt. Wenn V cc von 5 Volt abfällt, wird der Knoten
16 schnell auf V cc -Spannung hochgezogen, und zwar etwa
auf 4 Volt. Da der Knoten 16 an die Steuerelektrode
des Transistors 20 angeschlossen ist, steuert die Spannung
am Knoten 16 den Transistor 20 auf, wodurch die Spannung
am Knoten 22 auf eine Spannung erhöht wird, die eine
Schwellenspannung V t unter V cc liegt. In der dargestellten
Ausführung ist V t im allgemeinen 1 Volt. Wenn V cc abzu
fallen beginnt, wird der Knoten 22 schnell auf etwa
3 Volt hochgezogen. Wenn V cc weiter abfällt, zieht der
Transistor 20 die Spannung am Knoten 22 nicht nach Null.
Wenn V cc in den Bereich von 1-2 Volt abgefallen ist,
gibt es keine ausreichende Vorspannung an der Steuerelek
trode des Transistors 20, um diesen aufgesteuert zu
halten. Der Transistor 20 sperrt somit und trennt den
Knoten 22 von der V cc -Klemme.
Wenn der Ausgangsknoten 12 des Vergleichers 10 sich
von Hoch auf Tief verändert, dann springt der Knoten
22 auf V cc -V t hoch. Diese Spannung am Knoten 22 reicht
aus, um den Transistor 114 durchzusteuern, der seinerseits
den Transistor 112 sperrt und dadurch den Sperrbefehl
an die Schaltungen 70 legt, um die Daten in den Speicher
zellen 50 zu schützen.
Der nächste Schritt am Ladeknoten 22 wird von einem
Transistor 30 ausgelöst, dessen Steuerelektrode schnell
auf die Spannung an der -Klemme aufgeladen wird, wenn
der Transistor 26 sperrt. Dies zieht den Knoten 22 auf
die Spannung an der -Klemme minus einem Schwellenspan
nungswert V t , welche die Spannung vom Transistor 30
ist. Der abschließende Schritt am Ladeknoten 22 wird
vom Widerstand 34 geliefert. Dieser Widerstand lädt
den Knoten 22 auf die volle Spannung an der -Klemme.
Somit wird der Knoten 22, der dem -Signal entspricht,
von Tief auf Hoch gesetzt, wenn V cc kleiner als die
Spannung an der -Klemme wird, oder wird durch einen
vorgegebenen Spannungssprung erhöht.
Wenn V cc von Hoch auf Tief abfällt, wird der Transistor
38 gesperrt, während der Übergang des Knotens 22 von
Tief auf Hoch den Transistor 36 durchsteuert, was die
-Klemme an den Speicheranordnungs-V cc -Knoten 40 anlegt.
Im Hilfsbetrieb ist die Anordnungsspannung V cc daher
gleich der Spannung an der -Klemme minus einem Schwellen
spannungsabfall, welcher über dem Transistor 36 auftritt.
Im normalen Versorgungsbetrieb ist die -Klemme an
eine Schaltung mit sehr hoher Impedanz angeschlossen,
welche wenig Strom zieht und das Steuersignal an dieser
Klemme in seiner normalen Art arbeiten läßt, um einen
Schreibbefehl an die Speicherschaltung zu legen. Im
Hilfsbetrieb wird der Schreibbefehl jedoch nicht verwendet
und die -Klemme ist angeschlossen, um Hilfsspannung
an die Speicherzelle über den Anordnungs-V cc -Knoten
40 zu liefern.
Der Sperrbefehl am Knoten 68 wird erzeugt, um die periphe
ren Schaltungen 70 abzuhängen, damit Daten am Einschreiben
in die Speicherzellen gehindert werden. Wenn der Knoten
22 von einem tiefen Wert auf einen Wert von mehreren
Volt ansteigt, wird der Transistor 114 aufgesteuert
und zieht dadurch den Knoten 108 runter. Eine tiefe
Spannung am Knoten 108 läßt den Transistor 112 sperren,
wodurch der Knoten 68 auf die Spannung des Anordnungs-V cc -
Knotens 40 erhöht wird.
Es wird darauf hingewiesen, daß beim Verlust von V cc
die peripheren Schaltungen keinen Strom von der sekundären
Spannungsquelle 48 ziehen, da sie lediglich durch V cc
versorgt werden.
Jede Speicherzelle innerhalb der Speicherzellenanordnung 50 ist
an ein Paar Bit-Leitungen 52, beispielsweise die Leitungen
166 und 170, angeschlossen. Die Bit-Leitungen dienen
zum Übertragen von Datenzustandsinformation in und aus
den einzelnen Zellen, wie dies in Fig. 3 dargestellt
ist. Die Transistoren 54 sind derart angeschlossen,
daß jede Bit-Leitung mit der Anordnungsspannung V cc
minus der Schwellenspannung V t versorgt wird. Es ist
wesentlich, daß diese Spannung auf den Bit-Leitungen
erhalten bleibt, da sich über einen längeren Zeitraum
die Spannungszustände auf den Knoten 156 und 158 über
die zugehörigen Zugriffstransistoren 164 und 168 aufgrund
von Unterschwellenwertsleitung entladen können. Die
Bit-Leitungen in einem Halbleiterspeicher werden durch
jede Speicherzelle geführt und bilden somit ein äußerst
aufwendiges Leitungsgebilde der integrierten Schaltung.
Ein wesentlicher kapazitiver Effekt entsteht zwischen
diesen Bit-Leitungen und dem Schaltungssubstrat aufgrund
der Geometrie und der p-n-Übergangskanapzität.
Während des Hilfsbetriebs werden keine Signal extern
an die Bit-Leitungen des Halbleiterspeichers angelegt.
Ohne extern angelegte Signale gehen diese Leitungen
im wesentlichen auf Erdpotential über. Wenn die Hauptspan
nung wieder an die Rechenanlage angelegt ist, befinden
sich alle Bit-Leitungen unmittelbar wieder auf hohen
Spannungswerten. Aufgrund der kapazitiven Kopplung der
Bit-Leitungen mit dem Substrat erhöht sich die Spannung
des Substrats plötzlich aufgrund dieser kapazitiven
Kopplung. Wenn die Spannung des Substrats auf mehr als
0 Volt gezogen wird, ist es wahrscheinlich, daß die
Funktion von zahlreichen einzelnen Speicherzellen abträg
lich beeinflußt wird und die in diesen Zellen gespeicher
ten Daten verlorengehen. Die Verwendung des zuvor beschrie
benen, auf dem Substrat befindlichen Pumpgenerators
besteht darin, das Substrat auf einer wesentlichen negati
ven Spannung zu halten, um derartige Schwierigkeiten zu
vermeiden. Während des Hilfsbetriebs kann die Hilfssub
stratpumpe jedoch lediglich eine schwach negative Vor
spannung für das Substrat liefern.
Die Erfindung schafft einen Halbleiterspeicher, bei dem ein
Datenverlust aufgrund von sowohl unterschwelliger
Leckage durch die Zugriffstransistoren als auch aufgrund
von kapazitiver Kopplung des Substrats durch eine Über
mäßige positive Spannung verhindert wird. Dies wird dadurch erreicht,
indem die Bit-Leitungen für jede der einzelnen Speicher
zellen auf eine hohe Spannung vorgespannt werden. Diese
hohe Spannung wird durch die Transistoren 54 an die
Bit-Leitungen 52 angelegt. In Fig. 3 wird die erhöhte
Spannung an die einzelnen Bit-Leitungen 166 und 170
angelegt. Eine hohe Spannung liegt dann an einem der
Knoten 156 und 158 und es ist dieser hohe Spannungs
wert, der vor Unterschwellenwertleckage geschützt werden
muß. Wenn beide Bit-Leitungen auf einem hohen Spannungs
wert gehalten werden, dann tritt keine Leckage durch
die Zugriffstransistoren auf, die an den hohen Knoten
angeschlossen ist, da über diesen Transistor kein Span
nungsunterschied besteht. Für den an den tiefen Knoten
angeschlossenen Transistor läßt sich jede Leckage durch
den Runterziehtransistor 152 oder 154 überwinden. Außerdem
verkleinert die hohe Vorspannung auf den Bit-Leitungen
die Größe des plötzlichen Aufwärtsspannungssprunges
an dem Substrat, wenn die Hauptspannung wieder zur Gänze
an die Speicherschaltung angelegt wird.
Anhand von Fig. 2 wird eine Substratvorspannung
V BB erläutert. In MOS(Metalldioxidhalbleiter)-Schaltungen
ist es zweckmäßig, das Substrat auf einer negativen
Vorspannung zu halten. Im Normalbetrieb liefert eine
Hauptsubstratpumpe eine geregelte -4 Volt-Spannung an
das Substrat, um eine optimale Wirkung der Schaltung
zu erzielen. Diese Pumpe wird deaktiviert, wenn V cc
verlorengeht.
Die Substratvorspannung ist außerdem wichtig für den
Übergang vom Hilfsbetrieb zum Hauptbetrieb. Die Hauptspan
nungsklemme ist kapazitiv mit dem Substrat gekoppelt
und neigt dazu, das Substrat positiv zu ziehen, wenn
V cc wieder angelegt wird. Wenn das Substrat von einer
negativen Spannung auf 0 Volt gezogen oder positiv vorge
spannt wird, wie dies zuvor beschrieben ist, besteht
eine wesentliche Wahrscheinlichkeit, daß Daten verloren
gehen. Die Versorgungsspannung V BB muß daher hinreichend
negativ sein, um zu verhindern, daß das Substrat durch
die kapazitive Kopplung an die Hauptspannungsquelle
auf eine positive Spannung gezogen wird.
Die Schaltung gemäß Fig. 2 stellt eine Hilfssubstratpumpe
dar, welche eine hinreichend negative Vorspannung für
das Substrat liefert, um das Datenmuster in den Speicher
zellen aufrechtzuerhalten. Die Hilfssubstratpumpe 122
ist sowohl an die V cc -Hauptspannungsquelle als auch
an die -Klemme für die Hilfsspannung angeschlossen.
V cc und die die -Klemme sind so angeschlossen, daß
sie die Substratpumpschaltung 122 durch eine Torschaltung
der Transistoren 124, 126, 128 und 130 versorgen. Jeder
dieser vier Transistoren ist mit seiner Steuerelektrode
an seine Senkenelektrode derart angeschlossen, daß der
Transistor tatsächlich als Diode wirkt. Wenn V cc die
Spannung an der -Klemme minus V t überschreitet, dann
werden die Transistoren 128 und 130 aufgesteuert und
legen dadurch V cc an einen Knoten 132, wobei ein Schwellen
spannungsabfall auftritt. Unter diesen Bedingungen werden
die Transistoren 124 und 126 aufgesteuert und isolieren
dabei die -Klemme durch eine hohe Impedanz von V cc
und der Schaltung 122.
Wenn die Spannung an der -Klemme V cc plus eine V t
überschreitet, werden die Transistoren 124 und 126 aufge
steuert, während die Transistoren 128 und 130 gesperrt
werden. Diese Anordnung verbindet die -Klemme mit
dem Knoten 132 und trennt V cc von der -Klemme und
vom Knoten 132. Der Knoten 132 wird somit an die höhere
Spannung von V cc oder der Spannung an der -Klemme
angeschlossen.
Der Knoten 132 liefert Spannung für einen leistungsarmen
Oszillator 134 und einen Transistor 136. Der Oszillator
134 erzeugt ein phasengleiches Signal, das als Φ bezeich
net ist, während sein Kehrwert mit Φ bezeichnet wird.
Das Signal Φ wird an die Steuerelektrode des Transistors
136 gelegt, während das Φ-Signal der Steuerelektrode
eines Transistors 138 eingegeben wird. Die Quellenelek
trode des Transistors 136 ist an einen Knoten 140 ange
schlossen, der wiederum an die Senkenklemme des Transis
tors 138 angeschlossen ist. Die Quellenelektrode des
Transistors 138 ist geerdet. Die phasenungleichen Signale,
die an die Transistoren 136 und 138 gelegt werden, erzeu
gen eine Rechteckschwingung am Knoten 140. Das Signal
am Knoten 140 wird an die Steuerelektrode eines Transis
tors 142 übertragen, der als Kondensator geschaltet
ist. Die Quellen- und Senkenelektroden des Transistors
142 sind an einen Knoten 144 angeschlossen. Ein Transis
tor 146 ist mit seinen Senken- und Steuerelektroden
an den Knoten 144 angeschlossen, während seine Quellen
elektrode derart geerdet ist, daß der Transistor 146
als gegen Erde gespannte Diode wirkt. Der Knoten 144
ist ferner an die Quellenelektrode eines Transistors
148 angeschlossen, dessen Steuerelektrode und dessen
Senkenelektrode derart angeschlossen sind, daß der Transi
stor 148 als gegen den Knoten 144 vorgespannte Diode
wirkt.
In Fig. 2 erzeugt der Oszillator 134 Signale, die phasenun
gleich sind und erzeugt dadurch eine Rechteckschwingung
am Knoten 140. Die Rechteckschwingung wird von Knoten
140 an den Knoten 144 durch einen Transistor 142 über
tragen, der als Kondensator wirkt und Gleichspannung
blockiert. Wenn der Knoten 144 hochgeht, wird der Transi
stor 146 aufgesteuert, so daß der Knoten 144 anschließend
durch den Transistor 146 entladen wird. Wenn der Knoten
144 negativ wird, wird der Transistor 146 gesperrt und
der Knoten 144 auf eine negative Spannung gezogen. Eine
positive Spannung am Knoten 144 wird vom Transistor
148 abgeblockt, während eine negative Spannung am Knoten
144 durch den Transistor 148 zum Knoten 78 (siehe auch
Fig. 1) übertragen wird. Der Knoten 78 liefert die Sub
stratvorspannung V BB an das I. S.-Substrat 149, welches
alle Schaltungen gemäß den Fig. 1 und 2 enthält.
Die in Fig. 1 dargestellte Schaltung mißt auch die Sub
stratvorspannung V BB , so daß das -Signal auf einen
hohen Wert getrieben wird, wenn eine unzureichende Sub
stratvorspannung vorliegt. Wenn V BB hinreichend negativ
ist, und zwar etwa -2 bis -3 Volt, dann wird der Verar
mungstyp-Transistor 80 gesperrt. Dadurch steigt der
Knoten 82 auf hohe Spannung an, was den Transistor 86
aufsteuert und dadurch den Knoten 88 absenkt. Die niedere
Spannung am Knoten 88 sperrt den Transistor 92 und hebt
den Knoten 94 auf einen hohen Wert. Der hohe Wert am
Knoten 94 steuert den Transistor 98 durch und zieht
dadurch den Knoten 100 auf einen tiefen Spannungswert,
wobei gleichzeitig der Transistor 104 gesperrt wird. Wenn
der Transistor 104 gesperrt wird, wird der Knoten 12 auf
einen hohen Wert gezogen, um anzuzeigen, daß V cc die
Spannung an der -Klemme übersteigt. Wenn der Knoten 12
hoch ist, wird der Knoten 22 tief und zeigt durch das
Signal an, daß die Hauptspannung V cc und die Versor
gungsspannung V BB ausreichend sind.
Wenn V BB nicht hinreichend negativ ist und daher etwa
0 Volt hat, ist der Transistor 80 aufgesteuert und zieht
dadurch den Knoten 82 auf tiefe Spannung. Durch diese
Wirkung wird der Transistor 86 gesperrt und der Knoten 88
auf einen hohen Wert angehoben. Ein hoher Wert am Knoten
88 steuert den Transistor 92 durch und zieht den Knoten 94
auf einen tiefen Wert. Der tiefe Wert am Knoten 94 sperrt
den Transistor 98 und hebt dadurch den Knoten 100 auf
einen hohen Wert und steuert außerdem den Transistor 104
durch, der den Knoten 12 auf einen tiefen Wert zieht,
wodurch die gleiche Schrittfolge ausgelöst wird, die
auftritt, wenn V cc kleiner als die Spannung an der -
Klemme ist. Als Resultat einer unzureichend negativen
Spannung V BB wird ein hohes -Signal erzeugt, welches
einen Spannungsverlust anzeigt und es wird ein Sperrbefehl
erzeugt, der das Einschreiben von Daten in die Speicher
zellen aus peripheren Schaltungen verhindert. Außerdem
werden die peripheren Schaltungen gesperrt gehalten, um
den Leistungsverbrauch zu reduzieren und Leitungsvorrangs
probleme auszuschalten.
Zusammenfassend gesagt besitzt der Halbleiterspeicher
eine Möglichkeit zum Vorspannen der Bit-Leitun
gen der Zellen eines statischen Halbleiterspeichers.
Dadurch wird das Bitmuster in den Zellen vor einer Lö
schung geschützt, wenn die Zellen mit Hilfsspannung
versorgt werden. Eine Datenlöschung kann auf Entladung
eines hohen Knotens aufgrund von Unterschwellenwerts
leitung oder auf Hochziehen des Substrats auf eine posi
tive Spannung aufgrund von kapazitiver Kopplung zwischen
den Bit-Leitungen und dem Substrat zurückführbar sein.
Claims (2)
1. Statischer Halbleiterspeicher mit einer Hilfsspannungsquelle
zur Verhinderung des Verlustes von in den Speicherzellen
beim Versagen der Hauptspannungsquelle gespeicherten Bits;
wobei der Speicher eine Anzahl von Steuerklemmen für die
Aufnahme von Steuersignalen besitzt und die Speicherzellen
Flip-Flops aus Transistoren sind; mit einem Paar von
Zugriffstransistoren, welche jeweils die Flip-Flop-Knotenpunkte
an eine von zwei Bit-Leitungen anschließen, die zur Infor
mationsübertragung in Form von Spannungszuständen zu und von
den Speicherzellen während des Normalbetriebs dienen; mit
einer Schaltung zur Erkennung eines Fehlers in der Haupt
versorgungsspannung für die Speicherschaltung; mit Mitteln
zum Anschließen der Hilfsspannungsquelle an die Spannungs
quelle für die Speicherzellen und zum Sperren der Zugriffs
transistoren der Flip-Flop-Speicherzellen bei der Erkennung
eines Hauptspannungsfehlers; gekennzeichnet durch eine Vor
spannungsschaltung (34, 54) zum Anlegen einer vorgegebenen
Spannung an jede der Bit-Leitungen (52) bei der Erkennung
eines Fehlers in der Hauptspannung (V cc ).
2. Statischer Halbleiterspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die vorgegebene Spannung über eine ausgewählte
Steuerklemme von der Hilfsspannungsquelle
(48) abgegriffen wird.
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