DE313440C - - Google Patents

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DE313440C
DE313440C DENDAT313440D DE313440DA DE313440C DE 313440 C DE313440 C DE 313440C DE NDAT313440 D DENDAT313440 D DE NDAT313440D DE 313440D A DE313440D A DE 313440DA DE 313440 C DE313440 C DE 313440C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/44Typewriters or selective printing mechanisms having dual functions or combined with, or coupled to, apparatus performing other functions

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  • Breakers (AREA)

Description

Der elektrische Anschlag für Schreibmaschinen mit einem an einer schwingbaren Stange befestigten Typenträger und für gleich oder ähnlich gebaute Maschinen für beliebige andere Zwecke mittels Kontaktstift und Kontaktplatte ist bisher gar nicht oder nur in einer Form bekannt geworden, daß damit die Herbeiführung einer genügend schnellen Aufeinanderfolge der Anschläge,
ίο also' im besonderen einer genügenden Schreibgeschwindigkeit, nicht erreichbar war.
Die gegenwärtige Erfindung betrifft eine
Vorrichtung, bei welcher die ungefähre auch "bisher von Hand betriebene Genaustellung des .Typenträgers mittels eines Einstellstiftes verbunden wurde mit dem elektrischen oder elektromechanischen Betrieb der vollständigen Genaustellung und des Anschlags des Typenträgers oder des seine Stelle vertretenden schwingbaren Werkzeuges, wobei der Durchgang stärkerer Ströme durch* den als Kontaktstift wirkenden Einstellstift und die Kontaktplatte nach Bedarf vermieden, der rasche Verbrauch der für die Auswechselung schwer zugänglichen oder unbequemen Kontaktstellen beseitigt, die Anpassung an die verschiedenen Stromverhältnisse gesichert und der, Anschlag von Hand durch den elektrischen bzw. elektromechanischen Anschlag nachgebildet und ersetzt wird. Die Vorrichtung ist damit an bereits ausgeführte Maschinen für Handbetrieb ohne weiteres anbaubar.
Die Kon'taktfläche für jedes einzustellende Schriftzeichen ist so groß, daß ein flüchtiges Übergehen von einer dieser Stellen auf die andere gewährleistet ist, sie ist. aber etwas' kleiner oder höchstens so groß als der. Wirkungsbereich der mechanischen Genaustellung. Dadurch ist die . Genaustellung des Typenträgers bzw. Anschlaghebels auf die gewollte Type bzw. Arbeitsstellung durch elektrische oder elektromechanische Kraft schon gesichert, wenn der Kontaktstift das bezügliche Kontaktflächenstück an irgendeiner Stelle, auch irgendwo1 am äußeren Umfange, berührt, andererseits kann aber die endgültige Genaustellung durch eine solche Kraft und der Anschlag nicht erfolgen, bevor eine solche Berührung eingetreten ist. Eine Fehleinstellung wie beim bisherigen Handbetrieb, d. h. das sogenannte Umspringen des: Einstell- und Kontaktstiftes und damit des Typenträgers auf eine nichtgewolli^ Nachbartype ist also durch die gegenwärtige Erfind'ung unmöglich gemacht.
Die Anpassung an die verschiedenen Stromverhältnisse ist durch einen für die Auswechselung des. Kontaktstoffes leicht zugänglichen Stromunterbrecher erreicht und ferner dadurch, daß der durch dien Kontaktstift , auf der'. Kontaktplatte geschlossene, Strom nicht unmittelbar die Anschlagkraft für die Bewegung des Anschlaghebels hervorruft, sondern erst die Wirkung eines in einem Kraftstromkreise liegenden Elektro-
magnets oder eines Elektromotors einschaltet (Verwendung von Schaltestrom und Kraftstrom) ; wo nur zum Anschlag nicht ausreichender Schwachstrom zur Verfugung steht, wird er dazu verwendet, mittels Elektromagnets ein die Bewegung des Anschlaghebels herbeiführendes Schlagwerk, an dessen Stelle selbstverständlich eine andere passend verfügbare Quelle mechanischer
ίο Energie treten kann, durch Kontaktstift und Kontaktplatte einzuschalten. . Der Anschlag von Hand wird unter Beibehaltung der Taste
" der von Hand betriebenen Maschinen oder wenigstens eines genügenden Rudiments .der-.
selben durch deren Verbindung mit einem von der niedergebenden Anschlagtaste aus betätigten, entsprechend ausgebildeten Stromunterbrecher oder Stromumschalter, der für einen scharf abgesetzten Anschlag sorgt, nachgebildet.
Die Erfindung eignet sich auch ganz besonders für die Handhabung durch schwerbeschädigte Kriegsinvaliden. Der Kontaktschluß kann auch noch von einem Beschädigten, welcher nur mehr einen Armstumpf besitzt, genügend genau mittels einer Prothese oder sogar von einem Armlosen mit dem Munde bzw. mit dem! Kopfe herbeigeführt ,;■: werden; , · . .
Es ergeben sich vier Ausführungsformen der Erfindung, von denen die erste in Fig. 1, 2 und 3, die zweite in Fig. 1, 2, 3, 5 und 6, die dritte in Fig. 1, 2, 3 und 7 und die vierte in Fig,'i,'2, 3, 8 und. 9 dargestellt ist. Die Fig. 4 zeigt Einzelheiten zur 'Ausbildung der Stromimterbrechung 'bzw. Stromumschaltung, welche zu jeder der vier Ausführungsformen gehört.
[■·:■:■ Bei der ersten in Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Ausführung ist A die Typenanschlagtaste, von der aus der zylindrische Typenträger angeschlagen 'wird-, .und auf welcher diie beiden Elektromaignete N1 und N4 be-4: festigt sind, H das Gehäuse der S'chreibmaschine, d ein' gebogenes, die beiden Elektromagnete N2 und N3 tragendes, am Gehäuse H befestigtes Blech, ί der Kontakt- und Einstellstift, von dem aus auf der ;. ■ Schriftenzeichenscheibe 5" durch den Griff G' in der bekannten Weise die Einstellung des jeweils anzuschlagenden Zeichens erfolgt, K die Kraftstromquelle, welche bei Schluß des Stromkreises / vermittels des Kontakt- und Einstellstiftes an irgendeiner Anschlußstelle, der Schriftenzeichenscheibe S die Elektromagnete erregt, so daß das auf der Anschlagtaste A ,befestigte Magnietpäar von dem am Gehäuse befestigten abgestoßen und so der Anschlag der Typenanschlagtaste bewirkt wird. Die niedergehende Anschlagtaste A , stößt mit der Nase η auf den Arm a des Hebels a-b, wodurch der Strom unterbrochen wird, sobald Taste A fine bestimmmte g'ewollte Tiefenstellung , erreicht, da in dieser Stellung der Leiter des Stromkreises /, weleher mit einem metallischen, am Pendel p isoliert befestigten Ende in die im Stromkreise liegende leitende Flüssigkeit q . des isolierenden Gefäßes g eintaucht, aus der leitenden Flüssigkeit ausgehoben wird, Das -0 zugehörige Ende des Leiters /, das ebenfalls im Stromkreise liegt, taucht ständig, in die leitende Flüssigkeit q des 'Gefäßes, g ein. In dem Augenblick, ■ in welchem der Anschlaghebel und damit die Tastet durch die übliche Federspannung wieder in die Ruhelage zurückfällt, schließt sich der Stromkreis im Gefäß g wieder, da die Feder/ den Hebelarm α in die Höhe und damit den Hebelarm b mit dem · den Leiter des Stromkreises / haltenden Pendel p so weit niederdrückt als notwendig und durch den Hebelanschlag P vorgeschrieben ist. Durch diese Einrichtung ist die Dauer und , damit die Größe des Antriebs der Anschlagtaste A nicht von der Dauer der Berührung des Zeigerstiftes s mit einer Anschlußstelle der SchriftzeicheniScheibe ,S abhängig gelassen, sondern durch den schema tisch angenommenen Fiüssigkeitsunterbrecher a-b-p-g, d. h. durch das ,Verhältnis der Hebelarme a und b, Eintauchtiefe des an p befestigten Leitungsdrahtes in die im Stromkreis liegende Flüssigkeit-^ und durch den Hub der Anschlagtaste A nach Bedarf selbsttätig bemeßbar gemacht.
Der Kontakt des Stiftes λ- 'mit der Anschlußstelle der Schriftzieichenscheiben muß von Hand, am besten' nach dem Gehör, unterbrochen werden, und zwar in dem Zeitraum zwischen der Stromunterbrechung in g und der .. selbsttätigen Wiederherstellung des Stromkreises in g> durch die Feder/... Einlängeres Verweilen des Zeigerstiftes ί auf der Kontaktstelle hat ein erneutes Anschlagen des eingestellten Zeichens zur Folge,. wovon man Gebrauch macht, wenn man ein Zeichen zweimal hintereinander anschlagen will usw. Der Stromunterbrecher (schematisch in. Fig. 1) kann auch als Umschalter (Fig. 4) ausgebildet sein.
Der Steckkontakt. Γ in Fig. 1 stellt schematisch· den Haupteinschalter. des Stromes (Anschluß an die Lichtleitung oder sonstige Stromquelle) bei Beginn des Schreibens dar.
Fig. 2 zeigt in einer Ausführung in Draufsicht die Art und Weise, wie die Anschluß- , köpfe (Kontaktflächen k±, k2 usw.) in die Schriftenzeichenscbjaibe einmünden, aus Fig. 3 ist in Draufsicht und Aufriß zu er-
sehen, wie diese Anschlußköpfe hinter de'r isoliereriden -Schriftzeiahenscheibe 5 idurch die Längsstäbchen I1, I2 usw. unld das Querstäbchen m in den gemeinsamen Stromkreis einbezogen sind. Selbstverständlich kann man die Anschlußköpfe klt k2 ,usw. statt durch diese Stäbchen auch durch eine hinter der isolier enden Schriftzeichenscheibe und im Stromkreis liegende Metallplatte, die gegen
ίο die Schreibmaschine1 bzw. wenigstens gegen Erdschluß isoliert sein muß, zusiammenfassen. Die Klemme e führt von dem in Fig. 3 dargestellten Anschluß roste nach der Kraftstromquelle K.
Die zweite" Ausführung der Erfindung (Fig. i, 2, 3, 5 und 6) ist dadurch gekennzeichnet, daß zwar der Stromschluß mittels des Kontaktstiftes j auf der Kontaktplatte 6" in derselben A'Veise betätigt wird, wie bei der ersten Ausführung (Fig. 1, - 2 unld 3); der hierdurch eingestellte Strom ist jedoch nicht Kraftstrom, sondern Schaltestrom. In Fig. 5 ist dieser Strom mit i bezeichnet. Mit Schließung des von der Schaltestromquelle q gespeisten Stromkreises i unter gleichzeitiger Anstellung des anzuschlagenden Zeichens werden die Elektromagnete S1, S'.,, S3, Si erregt, die beiden letzteren durch die beiden ersteren abgestoßen und der Flügelkolben k, der im Kraftstromkreise / liegt, in den leitenden Teil der irgendwie am Gestell der Maschine festen dreiteiligen hülsenförmigen Einschaltevorrichtung Jt2-I-H1 hineingetrieben, so daß der Strom/ geschlossen und der. Anschlag der Taste A bewirkt 'wird. Die Teile /I1 und Zi2 sind nichtleitend, Zz1 verhindert die leitende Verbindung zwischen der Kolbenstangew und dem Kopfe 1Z/ mit /, die nur durch k hergestellt werden . darf. Die Stücke v, M1 und M2 sind Hubbegrenzer. Auch" der Schaltestrom i kann durch den selbsttätigen Hebelunterbrecher a-b in gleicher Weise wie der Kraftstrom / (Fig. 5) unterbrochen ■werden. Der' Steckkontakt T in Flg. 5 stellt den Haupteinschalter des Stromes beim Beginn des Schreibens dar (Anschluß.an Lichtleitung oder sonstige Stromquelle). Fig. 6 zeigt eine etwas andere Ausführung der Einschaltevorrichtung für den Kraftstrom / wie Fig. 5. Bei Schließung des Schaltestromes i geht die Nabe«, mit der die beiden abgestoßenen Elektromagnete i\, -S4 in fester 'Verbindung stehen, an der festen Säule w in die Höhe und die an dem federnden Arme / isoliert befestigte leitende und '. im Stromkreise / liegende Platte P1 wird gegen die an dem stabil drehbar aufgehängten Stück D nichtleitend befestigte, ebenfalls im Stromkreise / liegende leitende Platte ^2 gedrückt und der Strom . sreschlossen. Auch hier kann der Strom j durch die niedergehende Anschlagtaste selbsttätig, wie gezeigt, unterbrochen werden. Die Bunde V1 und v., sind Hubbegrenzer.
.' Die drittei in Fig. 7 dargestellte Ausfüh-ι ung ist, dadurch wirksam, daß der Schaltestrom
der auf die bereits geschilderte
Weise wie bei der zweiten Ausführung geschlossen wird, durch die Elektromagnete N1 und N2 die Sperrklinke w eines Federwerkes 70 auslöst. Hierdurch wird1 die unmittelbar oder durch eine Übersetzung unter der Einwir-■ kung einer Triebfeder oder einer sonstigen Quelle mechanischer Energie stehende Achsen des Federwerkes mit dem darauf sitzenden Daumenrade r in Dr-ehung versetzt und durch den Daumen k in der in Fig. 7 gegebenen Stellung der Einzahn ζ der Taste A angeschlagen. Die niedergehende Taste A unterbricht den Schaltestrom i so rechtzeitig, daß die Sperrklinke w den Zahn ί2 des Sperrades noch sicher erfaßt, bevor er an ihr vorüberkommt. Dann steht der Daumen k2 des Daumenrades r genau so über dem Einzahn ζ wie vorher der Daumen k\ usw. In Fig. 7 ist zur besseren Veranschaulichung des Vorgangs des Tastenanschlags das Federwerk mit der Arischlagtaste A. außer Eingriff genommen, um 90 ° gedreht, etwas tiefer gezeichnet und wieder die Taste A mit dem. Anschlaghebel diavorgesetzt. In dieser Stellung ist gezeigt, wie der Einzahn ζ etwa ausgeführt werden kann. , .
Die vierte Ausführung ist durch die Fig. i, 2, 3, und im besonderen 8'und 9, dargestellt.' Durch die Fig. 8 und 9 ist in Aufriß und Grundriß gezeigt, in welcher Weise das vom Elektromotor E unmittelbar oder vermittels einer Übersetzung angetriebene Daumenrad r die Taste A des Typenan- 1.00 schlaghebels, d. h. den in diese eingeschnittenen Einzahn z, anschlägt. Der- Elektromotor wird eingeschaltet, sobald mit dem Schreiben begonnen werden soll und rotiert weiter, bis damit aufgehört wird. Wird dann der Schaltestrom i in derselben Weise wie bei der zweiten Ausführung durch den Zeigerstift, .f durch Berührung irgendeines der Anschlußköpfe der Schriftzeichenscheibe geschlossen (Fig. i, "2 und 3), so stößt der Elektromagnet S.,, welcher an der kastenförmig ausgebildeten Anschlagtaste A befestigt ist, den gegenüberliegenden Elektromagneten S1, der > an dem Schaltehebel x-'y befestigt ist, ab, der gegabelte Hebelarm ν schiebt den Stiel j-t des 1x5 Einzahns ζ und damit diesen selbst vor, so daß letzterer von dem nächststehenden Zahn des . rotierenden Daumenrades r, das vorher leerlaufend an ihm vorbeiging, ohne , ihn zu erreichen, erfaßt und angeschlagen iao
wird. Die niedergehende Taste des Anschlaghebels unterbricht in der bereits geschilderten Weise wie bei der ersten Ausführung den Schaltestrom i, der Zahn ζ wird durch die Spannung der Spiralfeder /, die auf der Achse ν des Hebels x-y sitzt, wieder zurückgezogen und mit r außer Eingriff gebracht. Auch hier kann dieses Zurückziehen von ζ dadurch beschleunigt wenden, daß der
ίο Unterbrecher als Umschalter verwendet wird. Soweit der Einzahn ζ in der Ruhelage hervorragt, ist er von unten unterstützt. Statt der Spiralfeder um ν kami man selbstver-•. ständlich auch eine zylindrische, unmittelbar auf den Stiel μ einwirkende Feder verwenden. Der Einzahn ζ ist durch seine ebene Unterlage, die er auch dann nicht ganz verläßt, wenn er vollständig zum Eingriff herausgeschoben ist, gegen Drehung geschützt.
Wenn ein Schriftzeichen angeschlagen ist, wind der selbsttätig gelöste Eingriff zwischen dem Daumenrad und der Anschlagtaste in gleicher Weise wieder hergestellt, sobald ein neues Zeichen durch den Einstellstift eingestellt wird. Der Schaltestrom i kann Zweigstrom des Motorstromes sein.
Statt den Einzahn ζ gegen die Stirnseite des Daumenrades r hin, wie gezeigt, beweglich zu machen,· um den bei jedem Typenanschlag notwendigen Eingriff mit r herzustellen und1 wieder zu lösen, kann man . den Zahn ζ auch mit der Anschlagtatse A fest verbinden und das Daumenrad r zu j edetn Anschlag der Taste Λ vermittels des Schaltestromes, i und der durch i erregten Elektromagnete in der Richtung der Achse des Daumenrades r, also seitlich auf den Zahn ζ zu, in Nut und Feder beweglich machen, so, daß - also r bei jedesmaligem Schluß des
Schaltestromes i an 2 zum Eingriffe und damit Anschlag der Taste A herangebracht wird. Die einander zugekehrten Seitenflächen des Einzahns ζ einerseits und der Zähne des Daumenrades r andererseits' sind zugeschärft, damit sie beim Einschalten von r in ζ nicht aufeinanderstoßen und dieses Einschalten ^verhindern. Nach erfolgtem Anschlag der Taste wird das Daumenrad r durch Feiderkraft, die durch Ummagnetisieren eines der beiden Magnietaggregate, des an der Nabe des Daumenrades r oder des gegenüberliegenden, am Gestell der Maschine befestigten, am einfachsten ; des letzteren, verstärkt sein kann, in seine Ausgangslage zurückgestoßen und damit mit dem Zahn ζ außer Eingriff gebracht.!
In den Fig. 5 bis 9 ist der Stromschluß durch die Schriftzeichenscheibe S mittels des Zeigerstiftes ^ nicht mehr dargestellt, sondem nur durch Pfeile mit der Bezeichnung 6" (<?) und s angedeutet, wobei.e die aus Fig. 3 ersichtliche, die leitende Verbindung nach der daran angeschlossenen Schriftzeichenscheibe 5 vermittelnde Klemme beideutet.
Zeichnerisch nicht dargestellt—weil selbst-■verständlich — ist, daß die Elektromagnete auch Solenoide sein können, 'daß jedes Magnetaggregat, das angewandt ist, zu einem.. Teil aus Elektromagneten, im gegenüberliegenden Teil aus einem Anker bestehen kann, daß man statt mehrerer Elektromagnete auf einer Seite auch nur einen (nur in Fig; 7 bis 9 dargestellt) anwenden kann, und daß man die durch die Elektromagnete hervorzurufenden Bewegungen 'durch entsprechende Führung der Wicklungen ebensogut durch Einrichtung der Anziehung statt durch Abstoßung herbeiführen kann. Ebenso selbstverständlich ist, daß man die Elektromagnete nicht unmittelbar an dem Gehäuse der Maschine bzw. an: der Anschlägtaste zu befestigen braucht, sondern sie getrennt von diesen 'fest anordnen kann und auch auf einen · für sich getrennt ausgeführten Hebel einwirken lassen kann, der einerseits auf die Anschlagtaste bei jedem Strom- / Schluß einschlägt und mit welchem andererseits wieder der Unterbrecherhebel Verbunden ist. Auf die zeichnerische Wiedergabe dieser konstruktiven Sonderlösungen · wird go verzichtet. . Die Stelle des Elektromotors bei der vierten Ausführung kann selbstverständlich durch * eine beliebige andere Kraftmaschiine eingenommen werden. · ■
In Fig. 4 ist eine Ausf ührungsform des Stromunterbrechers bzw. Umschalters dargestellt.
Er besteht aus zwei zweiteiligen, paral- ' lelen, an dem isolierenden Schwingenstück v. befestigten Kontaktflächen Z1-Zi2 und H1-I1. Diese Einrichtung kann man selbstverständlich auch in umgekehrter Weise aufhängen, wie Fig. 4 zeigt. Das Pendelstück p besteht aus' isolierendem Material. An ihm sind idie leitenden FedernZ1 und f2 so, befestigt, daß damit J1 in den Stromkreis Z1 des Anschlagstromes und f2 in den Stromkreis J2 des Umkehrstromes einbezogen wird. Durch die verschiedene Höhe von I1 und I2 ist die verschiedene Stärke des Anschlags und des Umkehrantriebs nach Bedarf bemeßbar. Zwischen die Flansche der Kontaktflächen ist die metallisch freie Ableitung von J1 bzw. die metallisch freie Zuleitung von J2 eingeklemmt. Steht f± in Berührung mit I1, so ist, soweit es auf den Unterbrecher ankommt, der Strom geschlossen; koinmt J2 auf I2, so wird J1 unterbrochen und J2 ge- \ schlossen.
Einrichtungen, 'wie die in Fig. 4 darge-
stellte, können selbstverständlich auch für viele andere Zwecke als den vorliegenden mit Nutzen angewendet wenden, auch kann eine ganze Anzahl anderer Konstruktionen, mit 5 oder ohne Umkehrstrom, dafür angegeben werden, auf dieren Wiedergabe hier verzichtet wird.

Claims (2)

  1. P A T E N T - A N S P E Ü C H E : IO
    i. Vorrichtung zum elektrischen oder elektromechanischen Typenanschlag, insbesondere für Schreibmaschinen mit einem schwiingbaren Typenträger, bei welcher die ungefähre Einstellung einer Type auf Arbeitsstellung durch einen über einer Schrif tzeichenplatte (Kontaktplatte) mittels Hand bewegbaren Einstellstift (Kon-, . taktstift) erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Genaustellung der abzudrückenden Type durch elektrische oder mechanische Kraft erfolgt, sobald der Einstellstift das Kontaktfeld der in Druckstellung befindlichen Type berührt oder durch einen gleichzeitigen Druck auf den. Einstellstift ein Stromkreis geschlossen wird, dessen Wirkung durch einen von dem niedergehenden Drucktastenhebel selbst in Tätigkeit versetzten Stromunterbrecher oder Stromumschalter beeinflußt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dier Stromkreis, welchen der Kontaktstift (s) schließt, für den Anschlag des Drucktastenhebels die bereite größere Kraft eines anderen stärkeren Elektromagneten, eines Fedierwerks oder einer sonstigen mechanischen Kraftquelle oder eines Elektromotors auf elektromagnetischem Wiege einschaltet <r6 (Fig. 5 bis 9), wodurch gleichzeitig der Durchigang eines stärkeren Stromes durch den Einstell- bzw. Kontaktstift und die Schriftzeichenplatte vermieden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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