DE313360C - - Google Patents

Info

Publication number
DE313360C
DE313360C DENDAT313360D DE313360DA DE313360C DE 313360 C DE313360 C DE 313360C DE NDAT313360 D DENDAT313360 D DE NDAT313360D DE 313360D A DE313360D A DE 313360DA DE 313360 C DE313360 C DE 313360C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
gripper
servomotor
drum
opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT313360D
Other languages
English (en)
Publication of DE313360C publication Critical patent/DE313360C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C3/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
    • B66C3/12Grabs actuated by two or more ropes
    • B66C3/125Devices for control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Description

Es sind bereits elektrisch betriebene Greiferhubwinden bekannt, bei denen sowohl das Heben und Senken als auch das Öffnen und Schließen des Greifers elektrisch gesteuert wird. Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung ' bildet eine weitere Ausbildung der Einrichtungen dieser Art, die.die Manövrierfähigkeit des Greifers erweitert.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Erfindurigsgegenstandes, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht der Greiferhubwinde.
Der Kontroller bzw. dessen Verbindung mit den einzelnen Motoren ist in Fig. 3 und die Schlitzführung des Kontrollerhebels in Fig. 4 dargestellt.
F ist der Lastmotor, α b und c d sind die die Bewegung auf die Trommelachse β übertragenden Zahnräder. Auf der Achse e sitzen die Schließseiltrommel f und die Halteseiltrommel g; h ist die Reibungskupplung der Trommel g, k eine Stoppbremse, χ und y zwei auf der Welle / des Servomotors I sitzende Exzenter, die zum Lüften der Bremse k bzw. zur Einwirkung auf die Kupplung h dienen. Auf der Vorgelegewelle fi ist eine sperradlose Drucklagerbremse m angeordnet^ auf deren Scheibe η das Zahnrad c aufgekeilt ist. Diese Scheibe nähert sich, indem sie sich auf den Schraubengängen 0 entlang bewegt, der Bremsscheibe m oder entfernt sich von dieser. Eine auf der Welle des Lastmotors F sitzende gewöhnliche Handbremse r dient zum Abbremsen der lebendigen Kraft des Motors. Vor der Trommel g ist in bekannter Weise eine durch Stifte ν an ihrer Drehung gehinderte und auf dem mit Schraubengängen versehenen Teil der Welle e sitzende Scheibe u angeordnet.
Gemäß der Erfindung ist zur Ermöglichung des Offenhebens des Greifers die Bedienung der Kupplung h, der Bandbremse k und der Drucklagerbremse m voneinander getrennt, und zwar derart; daß zur Lüftung der Motorbremse r ein besonderer Bremsmotor II vorgesehen ist, der außer der auf die Welle des Lastmotors jF gekeilten Bandbremse r die auf der Vorgelegewelle p sitzende Drucklagerbremse m bedient, während der Servomotor I mittels der Exzenter χ, y nur die Bandbremse k und die Kupplung h der Trommel g beeinflußt. Auf der Welle I2 des Bremsmotors II sitzen zwei
und Z2, die in bekannter Weise
Exzenter Z1
2, die Bremsgewichte der betreffenden Bremsen anheben. Durch diese Teilung wird das Offenheben der Greifer möglich, was bisher ausgeschlossen war, da das Offenheben das plötzliche Fallen des Greifers zur Folge gehabt hatte.
Wenn nämlich der Lastmotor F auf Heben geschaltet wird, kann gleichzeitig dem Servomotor I Strom in umgekehrter Richtung zugeführt werden, so daß der in entsprechender Richtung ausschlagende Servomotor die Kupplung h einschaltet und die Bandbremse k lüftet, infolgedessen die Trommel g mit der
Trommel f mit gleicher Geschwindigkeit sich nach aufwärts bewegen kann, wobei der geöffnete Greifer gehoben wird. Die Bewegungsrichtung des Servomotors I, die die Lüftung der Bremse k und die Einschaltung der Kupplung h zur Folge hat, entspricht jener Richtung, in welcher dieser Motor während der gewöhnlichen Senkbewegung ausschlägt.
Dieser Umstand erfordert außer den bereits
ίο vorhandenen drei Skalen am Kontroller die Anordnung einer vierten, durch welche der Lastmotor F und der ^Servomotor I derart geschaltet werden, daß, wenn der erstere hebt, der letztere der Senkbewegung entsprechend Strom erhält.
In dem Schema Fig. 3 ist außer dem gewöhnlichen Endausschalter V noch ein zweiter Schalter W dargestellt, der vom Öffnungsseil des Greifers beeinflußt wird. Wenn nämlich der Greifer geöffnet wird, geht dessen Gewicht vom Schließseil auf das Öffnungsseil über, so daß dieses gespannt wird. Diese Spannbewegung wird dazu benutzt, den Schalter W, den eine Feder ständig eingeschaltet hält, auszuschalten,.so daft in der Hubskala sämtliche ' Stromkreise unterbrochen sind. Auf diese Weise ist vorbeugend und vom Führer unabhängig ein etwaiges falsches Manövrieren, bei welchem der Führer nach öffnen auf die gewohnliche Hubskala übergehen und hierdurch einen Absturz des Greifers verursachen könnte (da doch die Trommel g, auf der der Greifer hängt, lose auf der Welle e sitzt), unmöglich. Infolge der Stromunterbrechung steht nämlich die ganze Vorrichtung ebenso still, als wenn der Kontroller hebel in die Nullage gebracht worden wäre. ^

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Elektrisch betriebene und gesteuerte Greiferhubwinde, dadurch gekennzeichnet, daß ein Servomotor (I) auf die Bremse (k) und die Kupplung (h) der Halteseiltrommel (g) zur Einwirkung gelangt, während ein zweiter Servomotor (II) die Stoppbremse (r) und die auf der Vorgelegewelle (f) sitzende Drucklagerbremse (m) beeinflußt.
2. Winde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung der einzelnen Greiferbewegungen am Kontroller vier als Schlitzführungen für die Kontrollerhebel ausgebildete Skalen vorgesehen sind, die in einem gemeinschaftlichen Punkt zusammenlaufen.
3. Winde nach Anspruch rund 2, gekennzeichnet durch einen ,vom Öffnungsseil beeinflußten Schalter [W), der während des öffnens des Greifers an der gewöhnlichen Hubskala den Strom vorbeugend unterbricht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT313360D Active DE313360C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE313360C true DE313360C (de)

Family

ID=566231

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT313360D Active DE313360C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE313360C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2642915A1 (de) Bremse, insbesondere fuer foerdermaschinen im untertagebergbau
DE313360C (de)
DE1095297B (de) Bogenanleger mit mehreren Stapelhubwerken
WO1984004506A1 (fr) Installation pour le deplacement d'avions
DE156680C (de)
DE432752C (de) Ladebaumwinde
DE264061C (de)
DE301180C (de)
DE648821C (de) Einmotorengreiferwinde
DE464059C (de) Selbsttaetige Steuerung fuer Aufzuege mit Feineinstellung
DE1202451B (de) Elektromechanisch betriebene Winde, insbesondere fuer Schlepp- und Verholwinden auf Schiffen
DE283731C (de)
AT207527B (de) Sicherheitsvorrichtung für Hebeeinrichtungen
DE2117420A1 (de) Verfahren zum Erzielen eines horizontalen Lastwegs an Kranen sowie Vorrichtungen zur Durchfuhrung des Verfahrens
DE247508C (de)
DE400697C (de) Steuerung der Katzenfahrt bei Hebezeugen
AT91553B (de) Sicherheitsvorrichtung für Maschinen, insbesondere Fördermaschinen.
DE955266C (de) UEberlastsicherung, insbesondere fuer Schmiede- und sonstige Krane
DE194304C (de)
AT60666B (de) Elektrisch betriebene und gesteuerte Greiferhubwinde.
DE404756C (de) Elektrisch betriebene Ladebaumwinde
DE429086C (de) Motorloses Flugzeug
DE266473C (de)
DE2216442C3 (de) Windenvorrichtung für Schiffe zum Fieren und Heissen von an zwei Taljen hängenden Rettungsbooten, Barkassen o.dgl
DE151684C (de)