DE313359C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE313359C DE313359C DENDAT313359D DE313359DA DE313359C DE 313359 C DE313359 C DE 313359C DE NDAT313359 D DENDAT313359 D DE NDAT313359D DE 313359D A DE313359D A DE 313359DA DE 313359 C DE313359 C DE 313359C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- outer threads
- threads
- coils
- slide track
- over
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000009954 braiding Methods 0.000 claims description 8
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
- D04C3/02—Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
- D04C3/14—Spool carriers
- D04C3/16—Spool carriers for horizontal spools
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
Die vorliegende Flechtmaschine hat den Zweck, verschiedenartige Geflechtsmuster durch
voneinander abweichende Führung der einzelnen Außenfäden über und unter die Fäden
der Innenspulen herzustellen. Für das Fortschieben der Innenspulen, die auf Schlitten
geführt werden, wird ein bekanntes Rollensystem benutzt.
Bei der bekannten, mit einem Rollensystem
ίο arbeitenden Maschine, die jedoch die sichere
Führung der Innenspulen auf Schlitten nicht besitzt und deshalb wegen der Fliehkraftwirkungen
für höhere minutliche Umdrehungszahlen wenig geeignet ist, können die Außenfäden
für verschiedene Bindungsarten mit den Innenspulfäden unter und über die Innenspulen
geführt werden, auch so, daß die einzelnen Außenfäden jeder für sich einen anderen
Weg beschreiben können, wodurch verschiedenartige Geflechtsmuster erzielt werden.
Bei der bekannten, mit Rollensystem arbeitenden Maschine, bei welcher im Gegensatz
zu der vorgenannten Maschine die Innehspulen auf Schlitten geführt werden, die auf einer
feststehenden Bahn gleiten, kann zwar auch
ein beliebiger Außenfadenweg gewählt werden, weil das bekannte Rollensystem an sich jede
Bindungsart zuläßt, doch muß der gewählte Außenfadenweg dann beibehalten werden wegen
des nach dem gewählten Außenfadenweg geteilten Schlittenbahngehäuses. Auch müssen
aus diesem Grunde alle Außenfäden ein und denselben Weg beschreiben.
Bringt man jedoch das Rollensystem der vorstehenden Maschine mit auf Schlitten geführten
Innenspulen· in Verbindung mit einer bekannten, im gleichen Sinne wie die Außenspulen
um die Flechtachse kreisenden Schlittenbahn und gleichzeitig in Verbindung mit mehreren bekannten Führungskurven zum
Heben und Senken der Außenfäden über und unter die Innenspulen, so führen alle kreisenden
und untereinander in verschiedenen Zeitintervallen auf und ab bewegten Außenfäden
relativ zur Schlittenbahn nur eine auf land ab gehende Bewegung aus, der nur Schlitze im
Schlittenbahngehäuse entsprechen. Das kreisende Schlittenbahngehäuse wird durch den
Außenfadenweg nicht mehr getrennt, so daß es relativ zum Schlittenbahngehäuse gleichgültig
ist, welche Wege die Außenfäden über und unter die Innenspulen beschreiben. Im
Gegensatz zu allen anderen Fortschiebemitteln für die Innenspulen und Passiermitteln für
die entgegengesetzt umlaufenden Außenfäden gestattet bekanntlich das Rollensystem jeden
beliebigen Weg unter und über eine oder mehrere Innenspulen, ohne dazu besonderer
Passiervorrichtungen zu bedürfen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die untereinander verschiedenen Außenfadenwege
dadurch ermöglicht, daß die bekannte, mit Rollensystem und Innenspulenschlitten
arbeitende Maschine mit . einer kreisenden Schlittenbahn und mehreren auswechselbaren
Kurvenbahnen zur Führung der Außenfäden kombiniert wird.
Fig. ι zeigt den Aufriß eines Ausführungsbeispiels einer Maschine im Schnit C-D, bei
welcher der Einfachheit halber rechts von der Flechtachse einige Rollen des Rollensystems
und einige Schlitten weggelassen sind.
<s. Auflage, ausgegeben am io. November
Fig. 2 zeigt den halben Grundriß zu Fig. ι
im Schnitt A-B, in welchem zur klareren Darstellung des Rollensystems einige Innenspulen
weggelassen sind.
In Fig. ι werden von Welle 29 und Kegelrad
36 aus die Kegelräder 34 und 42 angetrieben, so daß Hohlwelle 25 und Schlittenbahngehäuse 7,
die beide in bzw. .auf den feststehenden ■ Hauptzapfen 17 gelagert sind, sich in entgegengesetzter
Richtung um die Flechtachse drehen Im Gehäuseteil 7 befinden sich Schlitze 40
für den Außenfadendurchgäng und dieSchlittenbahn
41, und außerhalb, des Schlitenbahngehäuses
7 sitzen mit diesem verbunden die
J5 Außenspulen 18 mit den Außenfadenführern 5.
Entgegengesetzt wie das Schlittenbahngehäuse 7 mit den vorgenannten Teilen 40, 41,
18 und 5 dreht sich Hohlwelle 25 um die Flechtachse, mit der ein Teiler 26 verbunden
ist. Teller 26 trägt um Zapfen 27 drehbar angeordnet
Hebel 28, auf welchen Zapfen 31 befestigt
sind, die miteinander verbundene Rollen#32 und 30 drehbar tragen. Rollen 32
werden vermittels Federn 35 und Hebel 28 an die Bahn 33 angedrückt. Bahn 33 ist mit
dem sich drehenden Schlittenbahngehäuse 7 verbunden, kann aber auch für^sich feststehend
auf Hauptzapfen xy angeordnet sein. Die Bahn 33 dient nur dazu, die Rollen 32 und 30
in Drehung zu \^ersetzen, die ihre Drehung
auf die Schlittenrollen 23, die auf in Schlitten 37 befestigten Zapfen 22 laufen, übertragen. Die
Treibrollen 30 schieben die Schlittenrollen 23 und somit die Schlitten 37 mit den Spulen 20
im Drehsinn des Tellers 26 urn die Fiechtachse, wobei die Rollen 30 und 23 aufeinander abrollen und die unter und über die'Innenspulen20
geführten, entgegengesetzt umlaufenden, von Außenspulen 18 kommenden Außenfäden in
bekannter Weise überrollen und somit passieren lassen.
Von den Außenspulen 18 werden die Fäden über auf und ab- schwingende Fadenleithebel 5
zum Flechtzentrum geleitet, wobei die auf- und ab schwingenden Fäden zwischen Fadenleithebel
5 und Flechtzentrum sich in den Schlitzen 40 des. Schlittenbahngehäuses 7 bewegen.
Da das Schlittenbahngehäuse 7 mit den Außenspulen 18 und den Fadenleithebeln 5
verbunden ist, die vorgenannten Teile also im gleichen Sinne um die Flechtachse kreisen,
kann das Schlittenbahngehäuse 7 aus einem Stück bestehen, braucht es aber nicht.
Das Auf- und Abschwingen der um die Flechtachse kreisenden Fadenleithebel 5 wird
in folgender Weise von einer der feststehenden Kurvenbahnen 8 abgeleitet. Der Fadenleithebel
5 ist an einem Ende mit einem Zapfen 4 verbunden, der in einer Buchse 6 gelagert ist,
die mit dem umlaufenden Schlittenbahngehäuse 7 verbunden ist. Exzentrisch zum Zapfen 4 und
mit diesem fest verbunden ist der Zapfen 2 angeordnet, der die auf einer der feststehenden
Kurvenbahnen 8 abrollende Laufrolle 3 trägt, die durch eine Feder 10 vermittels der
Gelenkstange 9 und des Gelenkstangenzapfens 15
(Fig. 2) an eine der Kurvenbahnen 8 angedrückt wird, die auf einem Rahmen 43 sitzen,
der durch Säulen 44 mit der Fußplatte 1 fest
verbunden ist. Die Form einer Kurvenbahn 8 entspricht mit stark verkürzten Ordinaten dem
gewünschten Fadenweg. Die kleinen Schwingungen der Rollen 3 werden durch . ihre Zapfen
2 und den Zapfen 4 und somit durch den Fadenleithebel 5 auf den Außenfaden selbst
übertragen, der am Ende des Fadenleithebels zum Flechtzentrum geführt wird.
Das" Auf- und Abschwingen der Fadenleithebel
kann durch die Art der Kurve auf der Kurven bahn zeitlich so verändert werden, daß
die Außenfäden über und unter eine oder mehrere Innenspulen gehen können, wobei der Faden
gegenüber dem Schlittenbahngehäuse.7 bzw. der Schlittenbahn 41 immer nur einen bestimmten
bogenförmigen Weg beschreibt, dem· die Schlitze 40 entsprechen. Benutzt man
zwei oder mehrere Kurvenbahnen 8 (in Fig. 1 und 2 sind für acht Außenfäden acht Kurvenbahnen
8 gezeigt), so können die Außenfäden voneinander abweichend zwei oder mehrere verschiedene
Wege -über und unter die Innenspulen beschreiben, wobei die Außenfäden
gegenüber dem Schlittenbahngehäuse 7 immer nur eine auf und nieder gehende Bewegung,
der die Schlitze 40 entsprechen, ausführen. ,95
Die Kurvenbahnen werden zweckmäßig auswechselbar gemacht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Flechtmaschine, mit von einem Rollensystem fortbewegten Spulenschlitten, bei welcher die entgegengesetzt umlaufenden, unter und über die Innenspulen geführten Außenfäden zwischen den aufeinander abrollenden Rollen des Rollensystems hindurchgeführt werden, dadurch gekenn·: zeichnet, daß für dieses Rollensystem (30,23) ein an sich bekanntes, in gleicher Richtung wie die Außenspulen (18) um die Flechtachse kreisendes, mit Schlitzen (40) versehenes Schlittenbahngehäuse (7) und mehrere Kurvenbahnen (8) zur Führung der Fadenführer (5) der Außenfäden in Anwendung kommen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE313359C true DE313359C (de) |
Family
ID=566230
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT313359D Active DE313359C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE313359C (de) |
-
0
- DE DENDAT313359D patent/DE313359C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2743893C3 (de) | Rundflechtmaschine | |
| DE2341144C2 (de) | Rundflechtmaschine | |
| DE68902633T2 (de) | Naehmaschine. | |
| DE2108866B2 (de) | Fadenführungsvorrichtung zum Aufspulen von Fäden oder Bändern zu Kreuz spulen | |
| DE313359C (de) | ||
| DE69005396T2 (de) | Flechtmaschine. | |
| DE878301C (de) | Naehmaschine | |
| DE313343C (de) | ||
| DE458490C (de) | Flechtmaschine mit in entgegengesetzter Richtung kreisenden Spulenreihen und von einem Rollensystem fortbewegten Innenspulen | |
| DE431680C (de) | Flechtmaschine | |
| DE2921988C2 (de) | Vorrichtung zur Fachbildung in Rundwebmaschinen | |
| DE294071C (de) | ||
| DE536869C (de) | Selbsttaetige Spulenbremsvorrichtung fuer Spinn- oder Zwirnmaschinen | |
| DE415397C (de) | Strassenprofil- oder Wegaufzeichengeraet | |
| DE443410C (de) | Treibrolle fuer die Spulenschlitten von Flechtmaschinen mit in entgegengesetzter Richtung kreisenden Spulenreihen und von einem Rollensystem fortbewegten Innenspulen | |
| DE458335C (de) | Rundflechtmaschine mit einer oberen und einer unteren Spulenreihe | |
| DE216354C (de) | ||
| DE472537C (de) | Breitstreckvorrichtung fuer Stoffbahnen | |
| AT104901B (de) | Rundflechtmaschine. | |
| DE415642C (de) | Flechtmaschine mit zwei in entgegengesetzter Richtung kreisenden Spulenreihen und von einem Rollensystem fortbewegten Innenspulen | |
| DE857145C (de) | Reibradwechselgetriebe | |
| DE178155C (de) | ||
| DE2060836C (de) | Vorrichtung zum Bewegen von Webschäften | |
| DE327636C (de) | Vorrichtung zur Herstellung schlangen- oder bogenfoermiger Muster auf Flecht- und Kloeppelmaschinen | |
| DE698359C (de) | Mehrkoepfige Spulmaschine mit wandernden Spulstellen |