DE3132996C2 - - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C1/00—Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
- A61C1/08—Machine parts specially adapted for dentistry
- A61C1/088—Illuminating devices or attachments
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine zahnärztliche Handstückan
ordnung, die ein oder mehrere drehbar gelagerte Triebwellenab
schnitte aufweist. Eine solche Handstückanordnung kann bei
spielsweise ein Handstückantriebsmotor und/oder ein mit diesem
kuppelbarer Handstückgriff, in dessen Kopfteil ein anzutreiben
des Bohr- oder Schleifwerkzeug drehbar gelagert ist, sein.
Aus der DE-OS 14 66 959 ist eine Vorrichtung zum Beleuchten des
Arbeitsfeldes bei Zahnbehandlungen bekannt, bei der in Nähe des
Zahnbehandlungswerkzeuges (Bohrer) ein elektrischer Leuchtkör
per vorgesehen ist, dessen Versorgungsleitung außen entlang des
Handstückes geführt ist.
Will man das Licht innerhalb der Handstückteile, also inkorpo
riert, führen, so treten einerseits wegen der ohnehin schon en
gen Platzverhältnisse und andererseits wegen der häufig gefor
derten Drehbarkeit zweier axial miteinander zu kuppelnder Tei
le, z. B. von Antriebsmotor und Griffstück, Probleme auf, die
Lichtführung platzsparend und konstruktiv relativ einfach unter
zubringen.
In der nicht vorveröffentlichten DE-OS 31 09 967 ist ein zahn
ärztliches Handstück beschrieben, welches in bekannter Weise
mit einem Mikromotor kuppelbar ist. Ziel dieser Entgegenhaltung
ist es, das Handstück mit einer Beleuchtungseinrichtung zu ver
sehen, welches das Licht möglichst nahe an das Arbeitsfeld her
anführt. Hierzu wird vorgeschlagen, an der Handstückspitze
eine Lichtquelle in Form einer Mikrolampe vorzusehen, die über
ein Kabel an eine Stromquelle angeschlossen ist. Das Kabel für
die Versorgung der Lichtquelle ist neben den an sich in bekann
ter Weise vorhandenen Leitungen für Luft und Wasser im Hand
stückgehäuse angeordnet. Im Bereich der Kupplungsstelle von Mi
kromotor und Handstück ist auch eine Steckkupplung für die elek
trische Leitung vorgesehen, so daß der Stromanschluß selbsttä
tig hergestellt wird, wenn das Instrument mit dem Mikromotor
verbunden wird. In der Beschreibung findet man den Hinweis, daß
in der hohlen Welle des Mikromotors Rohrleitungen für die Zu
fuhr von Wasser und Luft angeordnet sind und neben diesen Rohr
leitungen die elektrische Leitung für die Mikrolampe verlegt
ist, ferner, daß anstelle der Lampe und des Kabels auch ein
Lichtleiterstab vorgesehen sein kann. Diese Aussagen können je
doch mangels einer näheren Beschreibung und wegen der sehr sche
matisierten Darstellung des Ausführungsbeispieles allenfalls
dahingehend interpretiert werden, daß der Lichtleiterstab au
ßerhalb der Triebwellen neben den Leitungen für Luft und Wasser
verlegt ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Handstückanord
nung der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei der die
Lichtführung noch platzsparender als bisher realisiert werden
kann.
Diese Aufgabe wird durch die Handstückanordnung gelöst, wie sie
im Patentanspruch 1 gekennzeichnet ist.
Dadurch, daß die bisher ausschließlich zur Drehmomentübertra
gung dienenden Wellenteile auch zur Lichtführung herangezogen
sind, wird kein gesonderter Platz für eine Lichtleiterverlegung
benötigt. Nachdem die Triebwellenabschnitte ohnehin im Drehzen
trum liegen, sind auch dann, wenn die Drehbarkeit zweier Hand
stücke gewünscht ist, keine konstruktiv aufwendigen Maßnahmen
zu ergreifen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildung der
Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
Ein
Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend an
hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen zahnärztlichen Handstückantriebs
motor im Längsschnitt,
Fig. 2 einen an den Antriebsmotor nach Fig. 1
ankuppelbaren Handstückgriff, ebenfalls
im Längsschnitt,
Fig. 3 einen Querschnitt entlang der Linie
III-III in Fig. 2.
Die Fig. 1 zeigt einen zahnärztlichen Elektrokleinst-
Antriebsmotor mit einem Gehäuse 1, in dem mittels La
ger 2 in bekannter Weise ein Anker 3 drehbar gelagert
ist. Die Zufuhr von elektrischer Energie für den Elek
tromotor sowie für weitere, durch den Motor hindurch
geführte Medien, wie Luft und Wasser, erfolgt über ei
nen nicht dargestellten Versorgungsschlauch, der in
ebenfalls bekannter Weise an einem mit 4 bezeichneten
Anschlußteil angeschlossen ist. Über diesen Versor
gungsschlauch führt auch eine weitere Zuführungslei
tung 5 für eine Glühlampe 6 in das Anschlußteil 4. Die
Glühlampe 6 ist im Anschlußteil 4 in dessen Zentrum so
gehaltert, daß sie korrespondierend einem die Ankerwelle
darstellenden Triebwellenabschnitt 7 gegenübersteht. Der Triebwellenabschnitt 7 hat kreisförmigen
Querschnitt (Position 8) und besteht aus einem Glas
stab (Vollmaterial) mit plan geschliffenen stirnsei
tigen Enden 9 und 10. Auf das der Glühlampe 6 abge
wandte Ende des Triebwellenabschnittes 7 ist eine Hülse 11 auf
gesetzt, welche ein zur Übertragung des Drehmoments
dienendes Mitnehmerelement 12 aufweist. Sowohl der
Triebwellenabschnitt 7 als auch die sonstigen mit diesem umlaufenden
Teile, wie z. B. das mit 13 bezeichnete Auswuchtrad, sind
auf dem Triebwellenabschnitt 7 aufgeklebt.
Das Mitnehmerelement 12 greift in ein entsprechend aus
gebildetes und mittels einer Feder 15 abgestütztes Ge
genglied 14 ein, welches Bestandteil des in Fig. 2
gezeigten Handstückgriffes ist, der in bekannter Wei
se mit dem Antriebsmotor nach Fig. 1 kuppelbar (siehe
Darstellung in Fig. 1) und gegen diesen auch um die
Achse des Triebwellenabschnittes 7 als Drehachse verdrehbar ist.
In dem Handstückteil nach Fig. 2 sind weitere Triebwellenab
schnitte 16, 17 mittels Lager 18, 19 drehbar gelagert.
Diese Triebwellenabschnitte bestehen ebenfalls aus
Glasstäben bzw. enthalten Glasstäbe 20, 21, und zwar
mit polygonem Querschnitt (Position 22). Die polygon
förmige Ausbildung der Querschnitte der Glasstäbe 20,
21 hat den Vorzug, daß aufgesetzte Teile, wie das hül
senförmige Gegenkupplungsglied 14 oder die Triebzahn
räder 23, drehfest aufgesetzt werden können, ohne daß
eine Verstiftung der Teile erforderlich ist.
Die mit 24, 24 a bezeichneten Enden der Glasstäbe 20, 21
haben konvexe Stirnflächen 25, die eine Zentrierung des
Lichts im Schnittpunkt der beiden nicht näher bezeich
neten Achsen der Triebwellenabschnitte 16, 17 ergeben.
Der Glasstab 21 ist in eine Metallhülse 26 eingepreßt,
welche zum Kopfgehäuse 27 hin den Fortsatz des Trieb
wellenabschnittes bildet. An seinem dem Kopfgehäuse 27
zugewandten Ende 28 ist der Glasstab 21 unter 45° ab
geschrägt. Der Lichtaustritt erfolgt über eine Boh
rung 29 in der Hülse 28. Das austretende Licht wird
von einem im Halsteil 30 der Griffhülse eingelegten
Segment 31 aufgefangen.
Wie aus Fig. 3, die einen Querschnitt entlang der
Linie III-III in Fig. 2 darstellt, ersichtlich, ist
das Lichtleitsegment 31 halbkreisförmig ausgebildet;
das Lichtaustrittsende 32 ist auf die Oberfläche des
im Kopfgehäuse 27 drehbar gelagerten Werkzeuges 33
ausgerichtet.
Vorteilhaft ist es, die Triebwellenabschnit
te als Rohr auszubilden und in dem Hohlkanal zur Ver
steifung eine Seele, vorzugsweise eine Stahlseele, ein
zubetten.
Claims (7)
1. Zahnärztliche Handstückanordnung mit wenigstens ei
nem drehbar gelagerten Triebwellenabschnitt (7, 16, 17),
dadurch gekennzeichnet, daß der
Triebwellenabschnitt (7, 16, 17) zumindest über einen Teil seines
Querschnittes als Lichtleiter ausgebildet ist.
2. Zahnärztliche Handstückanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß als
Lichtleiter ein Glasstab (20, 21), vorzugsweise aus
Quarzglas, verwendet ist, dessen stirnseitige Enden
durch Gestaltung ihrer Stirnflächen (25) zur Licht
übertragung ausgebildet sind.
3. Zahnärztliche Handstückanordnung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die
korrespondierenden Enden (24, 24 a) zweier axial anein
ander gekuppelter Triebwellenabschnitte (16, 17) als
Linsen mit konvexen Stirnflächen (25) mit im Schnittpunkt
der Triebwellenachsen sich schneidendem Brennpunkt
ausgebildet sind.
4. Zahnärztliche Handstückanordnung nach einem der An
sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich
net, daß der Glasstab (7, 20, 21) aus Vollmaterial
besteht und auf ihm konzentrisch Kupplungsmittel (23)
zur Übertragung der Drehbewegung vom einen zum anderen
von zwei axial miteinander kuppelbaren Triebwellenab
schnitten (16, 17) drehfest aufgesetzt sind.
5. Zahnärztliche Handstückanordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Glasstab (20, 21) im Querschnitt polygonförmig,
vorzugsweise dreieckförmig, ausgebildet ist.
6. Zahnärztliche Handstückanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Triebwellenabschnitt (7, 16, 17) aus einem Glas
rohr mit darin eingebetteter Seele, vorzugsweise ei
ner Stahlseele, zur Versteifung der Welle besteht.
7. Zahnärztliche Handstückanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
bei einem Antriebsmotor, vorzugsweise einem Elektro
kleinstmotor zum Antrieb zahnärztlicher Werkzeuge,
dessen Triebwellenabschnitt (7) als Glasstab mit kreisförmigem
Querschnitt ausgebildet ist, auf dem die umlaufenden
Ankerteile (2, 11, 13) aufgesetzt sind, daß die bei
den Enden (9, 10) des Glasstabes plan ausgebildet sind
und daß das eine Ende (10) des Glasstabes eine Hülse
(11) mit einem Mitnehmerglied (12) zur mechanischen
Kupplung mit einem weiteren Triebwellenabschnitt (16)
enthält, und der Stirnfläche des anderen Endes (9) ei
ne im nichtdrehbaren Teil (4) des Antriebsmotors ange
ordnete Lichtquelle, vorzugsweise eine Glühlampe (6),
korrespondierend gegenübersteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813132996 DE3132996A1 (de) | 1981-08-20 | 1981-08-20 | Zahnaertzliche handstueckanordnung mit drehbar gelagertem triebwellenabschnitt |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813132996 DE3132996A1 (de) | 1981-08-20 | 1981-08-20 | Zahnaertzliche handstueckanordnung mit drehbar gelagertem triebwellenabschnitt |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3132996A1 DE3132996A1 (de) | 1983-03-03 |
| DE3132996C2 true DE3132996C2 (de) | 1989-10-26 |
Family
ID=6139757
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813132996 Granted DE3132996A1 (de) | 1981-08-20 | 1981-08-20 | Zahnaertzliche handstueckanordnung mit drehbar gelagertem triebwellenabschnitt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3132996A1 (de) |
Cited By (1)
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1981
- 1981-08-20 DE DE19813132996 patent/DE3132996A1/de active Granted
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