DE313289C - - Google Patents
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- DE313289C DE313289C DENDAT313289D DE313289DA DE313289C DE 313289 C DE313289 C DE 313289C DE NDAT313289 D DENDAT313289 D DE NDAT313289D DE 313289D A DE313289D A DE 313289DA DE 313289 C DE313289 C DE 313289C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24D—TOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
- B24D15/00—Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
- B24D15/06—Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges
- B24D15/08—Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors
- B24D15/085—Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors with reciprocating whetstones
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schärfen und Abziehen von
zweischneidigen Rasierklingen für Rasierapparate und Rasierhobel bekannter Art. Es
sind solche Vorrichtungen, die demselben Zweck dienen, bekannt, bei denen die zu
schärfende Klinge in einen Halter gespannt und mit diesem über einen schräg zur· Bewegungsrichtung
des Klingenschlittens liegenden Schärfkörper, Schleifstein usw. hin und her bewegt wird, wobei eine selbsttätige
Klingenwendevorrichtung mit Reibscheiben vorgesehen ist, die ein Wenden der Klinge
am Ende eines jeden Hubes ermöglicht, um die Schneiden beidseitig bearbeiten zu können.
Vorliegende Erfindung besteht nun in der besonderen Ausbildung der selbsttätigen
Wendevorrichtung für die Klinge, derart, daß sie am Ende des einen Hubes eine zweimalige
Wendung von je etwa 6o° von der einen Schneidenfläche derselben Schneide auf die andere
herbeiführt, am Ende des anderen Hubs eine auf Wechsel der Schneide wirkende Wendung von einmal 6o° etwa, zusammen
also i8o°, so daß in zwei vollständigen Hin- und Herbewegungen sämtliche vier an die
Schneidkanten anstoßenden Flächen nacheinander bearbeitet werden. Hierbei wird die
zu schärfende Klingenschneide in der Bewegungsrichtung stets nachgezogen, d. h. wird
nicht gegen die Klinge geschliffen, sondern mit der Klinge. Als Schärfkörper kann mit
Schmirgel belegtes Leder, Stein, Stahl, Holz usw. verwendet werden. Eine vorteilhafte
Folge der gewählten Ausführung des Apparates besteht darin, daß sie sich ohne weiteres
verdoppeln läßt, indem der Schleifkörper, wie an sich bekannt, mit zwei verschiedenartigen
Schärfflächen versehen und symmetrisch zur Mittelebene durch diesen Schleifkörper und
eine gemeinsame Gleitrolle ein zweites Lager für den Klingenhalter mit Rahmenführung
vorgesehen wird, so daß die Klinge z. B. zuerst mit dem einen Schärfkörper geschliffen
und nachher auf der andern Fläche abgezogen wird.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele schematisch dargestellt, und zwar
zeigt:
Fig. ι einen Apparat nach der ersten Ausführungsform
in Draufsicht,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1. ■
Fig. 3 und 4 zeigen die Wendevorrichtung in verschiedenen Stellungen und in größerem
Maßstab.
Fig. 5 und 6 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel in Ansicht und in einem Schnitt
nach der Linie B-B.
Fig. 7 zeigt einen Klingenhalter in größerem Maßstab in zwei Ansichten.
Der Apparat nach Fig. 1 bis 4 und 7, der
gleich in der zweifachen Ausführung dargestellt ist, weist einen Rahmen 1 auf, in welchem
mittels zweier Schienen 2 ein mit einem Lederstreifen 3 belegtes Holzstück 4 befestigt
ist. Im Rahmen 1 ist ein Schlitten 5 verschiebbar angeordnet, der aus zwei als Handgriffe
ausgebildeten Querstücken 6 besteht und zwei durch die Querstücke miteinander
verbundenen Seitenschilden 7. An jedem Schild 7 sind zwei Hebelpaare 8, 8
drehbar gelagert, die durch eine Feder 9 miteinander verbunden sind. Die Feder 9 ist
bestrebt, die beiden als offene Lager 10 ausgebildeten Hebelendstücke nach außen zu
pressen. In den offenen Lagern 10 liegt leicht drehbar eine Welle 11 eines Klingenhalters 12
(Fig.. 7). Die Welle 11 besitzt an jedem Ende eine kreisrunde Reibscheibe 13 mit zwei
diametral gegenüberliegenden Abflachungen 14. Die Scheiben 13 werden durch die
Feder 9 gegen die Flansche 15 des Rahmens 1
gedrückt. An der Welle 11 ist zum Festklemmen der Klinge 16 ein Flachstab 17 mittels
Scharnier angelenkt, das durch einen Federstift 18 in seinen,· Schließlage gehalten
wird. Am Ende des Abzieh- oder Schleifkörpers 3 ist eine Gleitwalze 19 für die Klinge
drehbar gelagert; ferner ist ein auf einer Feder 20 ruhender Fingeranschlag 21 vorgesehen.
Der Lederstreifen 3 besitzt eine erhöhte, schräg zur Bewegungsrichtung des Schlittens
5 verlaufende, vorteilhaft oben abgerundete Schleifleiste 22, welche mit Schmirgelpasta
belegt ist.
Beim Schärfen der Klinge 16 wird der Schlitten 5 hin und her bewegt, wobei die
Anschläge 23, 24 die Bahn begrenzen, außerdem schlägt der den Schlitten 5 bewegende
Finger an den federnden Anschlag 21 an.
Bewegt sich der Schlitten in der in Fig. 3 durch Pfeil angedeuteten Richtung, so hat die
Reibscheibe 13, die durch die Feder 9 an den Flansch 15 gepreßt wird, das Bestreben, sich
in der Richtung des Pfeiles zu drehen. Dabei drückt sie, wie bekannt, die eine Schneidkante
25 gegen die Schärfleiste 22, welche diese Kante nach und nach bestreicht und schärft.
Ändert der Schlitten 5 an diesem linken (Fig. 2) Hubende die Bewegungsrichtung, so
rollen die Stellscheiben 13 auf deren Flanschen 15 ab, bis die Kante 26 unter Drehung
des Halters um etwa 6o° auf die Leiste 22 zu liegen kommt und geschärft wird. Die
Klinge gelangt nun an das rechte Hubende.
Hier ist am Schleifkörper eine Gleitrolle oder Walze 19 angeordnet. Sobald die Klinge 16
auf die Walze 19 auf trifft, dreht sich diese und gestattet ein Ausweichen der Schneidkante
26 nach unten unter der anhaltenden Wirkung der Reibscheibe, und zwar dreht
sich der Halter mit der Klinge 16 um etwa6o° so weit, daß eine Abflachung 14 schließlich
unter einer plötzlichen Schnäppbewegung an den Flansch 15 zu liegen kommt. Die Klinge
16 steht nun annähernd senkrecht. Wird der Schlitten 5 wieder zurückbewegt, so schlägt
die Klinge 16 gegen die Walze 19 an, wodurch die Welle 11 wieder um etwa 60 ° gedreht wird, bis der anschließende Kreisbogenteil
der Scheibe 13 am Flansch 15 anliegt. Die Walze 19 ermöglicht also nicht nur das
Abgleiten der Klinge vom Schärf körper, ohne daß die Schneidkante oder der Schärf körper
verletzt würde, sondern sie bewirkt auch das Wenden der Klinge und ihren Aufstieg auf
den Schärf körper ohne jede Beschädigung. Die Klinge 16 wird nun wieder, wie in Fig. 3
gezeigt, über die Leiste 22 gezogen und geschärft, sie ist jetzt aber um i8o° gedreht.
Es werden also bei jedem Hin- und Hergang der Reihe nach alle vier zu bearbeitenden
Schnittflächen der Klinge 16 bearbeitet. Ist die Klinge 16 geschärft, so kann die Welle 11
aus den Lagern 10 der einen Hebel 8 ausgehoben und in die andern Hebel 8 eingelegt
werden, worauf die Klinge 16 nun über den mit feinerem Schmirgel belegten Streifen 27
in ganz gleicher Weise und ebenfalls über eine schräge Leiste 22 hinweg abgezogen
wird.
Die Leiste 22 kann in der Weise erzeugt werden, daß auf dem Holz 3 eine Unterlage
befestigt wird, die verstellbar gemacht werden kann, so daß verschiedene Teile des
Streifens 3 zur Ausnutzung gelangen können.
Die in Fig. 5 und 6 gezeigte, vereinfachte Ausführungsform unterscheidet sich hauptsächlich
dadurch, daß als Schärf körper in Lagern 30 eines Rahmens 31 ein zylindrischer
Schleifstein 32 schräg zur Bewegungsrichtung des Klingenhalters. 34 angeordnet ist.
Die Wendvorrichtung ist ähnlich der oben beschriebenen, die Leitwalze 35 ist drehbar
auf einem Bolzen des Rahmens 31 angeordnet.
Statt des Schleifsteines 32 kann auch irgendein anderer passender Schleifkörper,
z. B. ein solcher aus Stahl, benutzt werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zum Schärfen und Abziehen von zweischneidigen Klingen für Rasierapparate mit einem zwischen Führungen ihres Rahmens hin und her bewegten, die Klinge in einem drehbaren Halter über einen schrägliegenden Schärfkörper bewegenden Schlitten, bei der durch Reibscheiben je nach der Bewegungsrichtung die eine oder die andere Schneidkante der Klinge an den Schärfkörper angedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibscheiben (13) an der in federnden Hebelarmen (8) gelagerten Klingenhalterwelle (11) lotrecht zur Klingenebene verlaufende Abflachungen (14) beiderseitig aufweisen, die am Hubende des Schlittens auf der einen mit einer Gleitrolle (19) für die Klinge ausgestatteten Abziehkörperseite durch die Reibung der kreisbogenförmigen Reibfläche mit der Führung (15) in Anlage kommen und die Klinge in lotrechter Lage halten, bis nach Umkehr der Schlittenbewegung dieHalterwelle infolge Anschlagens der Klinge an die Gleitrolle (19) in gleichem Sinne weitergedreht wird und die andere Kreisbogenreibfläche den Arbeitsdruck auf die Klinge an der andern Fläche derselben Schneide übernimmt, während am andern Hubende ein Wechsel der Schneiden stattfindet, worauf sich das Spiel wiederholt.
- 2. Vorrichtung zum Schärfen und Abziehen von zweischneidigen Rasierklingen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Ebene durch die Achse der Gleitrolle parallel zur Schleiffläche als Symmetrieebene am Schärfkörper eine zweite (feinere oder rauhere) Schleiffläche vorgesehen ist, sowie am Klingenhalterschlitten ein zweites, mit dem ersten durch Zugfedern (9) verbundenes Hebelarmpaar (8) für den Klingenhalter und eine zweite Führung (15) am Rahmen (1), wodurch es ermöglicht ist, die Schneiden einer Klinge mit ein und derselben Vorrichtung einer verschiedenartigen Bearbeitung am Schärfkörper auszusetzen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE313289C true DE313289C (de) |
Family
ID=566166
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT313289D Active DE313289C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE313289C (de) |
-
0
- DE DENDAT313289D patent/DE313289C/de active Active
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