DE313263C - - Google Patents
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- DE313263C DE313263C DENDAT313263D DE313263DA DE313263C DE 313263 C DE313263 C DE 313263C DE NDAT313263 D DENDAT313263 D DE NDAT313263D DE 313263D A DE313263D A DE 313263DA DE 313263 C DE313263 C DE 313263C
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- Germany
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- shaft
- water
- switches
- contact device
- ship
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63G—OFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
- B63G8/00—Underwater vessels, e.g. submarines; Equipment specially adapted therefor
- B63G8/08—Propulsion
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Laying Of Electric Cables Or Lines Outside (AREA)
Description
Die Erfindung· betrifft eine Einrichtung
zum Schutz von ,elektrischen, unter Spannung" stehenden Apparaten, welche in Schiffsräumen,
insbesondere- auf U-Booten, ange-5 ordnet sind, gegen Wassereinbruch. Sie besteht
darin, daß möglichst an der tiefsten Stelle des dem Wassereintritt ausgesetzten Schiffsraumes, in dem sich der zu schützende,
unter Spannung befindliche elektrische Apparat befindet, eine Kontaktvorrichtung angebracht
ist, welche durch das einbrechende • Wasser geschlossen wird und unter Zwischenschaltung
, einer Relaisanordnung den unter Spannung befindlichen Apparat abschaltet
und gleichzeitig in an sich bekannter Weise auf elektrischem Wege den Abschluß des betreffenden Raumes durch einen Schieber,
eine Schottür o. dgl. möglichst an der gefährdeten Stelle herbeiführt.
Die Erfindung ist in'der Figur dargestellt,
ι ist ein senkrechter Schacht, beispielsweise in einem U-Boot, in dem ein zu schützender
Motor 2 angeordnet ist. Der Schacht ist an seinem oberen Ende 3 durch eine weniger
druckfeste Wand abgeschlossen, als zur Umgrenzung des Schachtes in seinen übrigen
Teilen verwendet ist, beispielsweise durch einen Glaskörper. Es ist nun möglich, daß
der Glaskörper beim Tauchen des U-Bootes oder unter sonstigem Wasserdruck eingedrückt
wird, Wasser in den Schacht einstürzt und durch Kurzschluß des Motors 2 Brandgefahr im Schacht und in der Zuleitung
hervorruft. Ferner würde durch das eintretende Wasser die Schachtwand
ebenso beansprucht werden wie die äußere Schiffswand, so daß es erforderlich wäre,
die Schachtwand mit gleicher Festigkeit zu berechnen wie die übrige Schiffswand.
Gemäß der Erfindung ist nun nahe dem Boden des Schachtes eine aus zwei Kontakten
bestehende Vorrichtung 4 angebracht, die über ein Kabel 5 bei wasserdichtem Austritt
aus, dem Schacht mit Leitungen 6, 7 verbunden ist. Die eine Leitung 6 des Kabels 5 ist
mit einer Leitung 8 verbunden, welche über einen doppelpoligen Schalter 9 mit dem einen
Pol 10 des Hauptstromzuführungskabels 11
in Verbindung steht. Die andere Leitung 7 des Kabels 5 führt über einen Magneten 12
zu dem Kontakt 13, welcher über einen zweiten doppelpoligen Schalter 14 mit dem andern
Pol 15 der Hauptstromzuleitung 11 verbunden
ist. Die Kontakte 4 sind so weit voneinander entfernt, daß bei der vorhandenen Spannung .,und Luftisolation Strom zwischen
ihnen nicht übertreten kann. Unter Wasser wird jedoch die leitende Verbindung zwischen
ihnen hergestellt, und es fließt dann ein Strom von der einen Stromzuführung 10 über den Schalter 9, Leitungen 8, 6, Kabel 5,
Kontakte 4 zurück über Kabel 5, Leitung 7, Wicklung 12, Kontakt 13, Schalter 14 zum
andern Pol 15 der Stromzuführung 11. Der
Magnet 12 zieht seinen Anker 16 an, welcher
mit einer Nase 17 den bei 19 drehbaren He-
bei 18 nach links dreht und dadurch die
Nase 20 des Hebels 18 unter der Klinke 21,
die auf der Welle 22 befestigt ist, fortzieht. Die Welle 22 steht unter der Einwirkung
einer Feder, die die Welle so zu drehen sucht, daß die auf ihr befestigten Schalter 9,
14 geöffnet werden. Nach Abziehen der die Welle 22 in der Einschaltstellung haltenden
Arretierung 20 wird die Welle beide Schalter 9 und 14 öffnen und damit einerseits die
elektrische Verbindung der Stromzuführung 11 mit der Kontaktvorrichtung 4 und andererseits
der Stromzuführung mit dem zu schützenden Motor 2, der parallel zur Kontaktvorrichtung
4 hinter ,,den; beiden Schaltern 9, 14 an der Hauptstromzuführung 11
liegt, unterbrechen. Es ist daher ausgeschlossen, daß durch die unter Spannung gestandenen
Apparate im Schacht 1 nach erfolgtem Wassereinbruch ein weiterer Schaden herbeigeführt
wird. Ferner kann durch die Bewegung der Welle 22 eine nicht gezeichnete elektrische Vorrichtung in Tätigkeit gesetzt
werden, welche einen Schieber o. dgl. ober- oder unterhalb der durchbrochenen Abschlußwand
3 über den Schacht bewegt und auf diese Weise verhindert, daß- die übrigen
Schachtwände längere Zeit unter Druck stehen oder daß dieser Druck eine gefährliche
Höhe annimmt.
Die Rückstellung der Welle 22 in die Einschaltstellung kann erst erfolgen, wenn das
Wasser aus dem Schacht entfernt ist. Hierzu ist eine Handhabe 23 an einem Ende der
Welle 22 vorgesehen.
Besonders vorteilhaft wird die Einrichtung gemäß der Erfindung bei Unterseebootscheinwerfern
angewendet, die in einem rechtwinklig abgebogenen Schacht untergebracht werden, der am Deck des Bootes mündet und
durch dessen Abschluß beim Tauchen leicht Wasser eindringen kann. ■
Claims (2)
1. Einrichtung zum Schutz von elektrischen,
unter Spannung stehenden Apparaten gegen Wassereinbruch in Schiffsräumen, insbesondere auf U-Booten,
dadurch gekennzeichnet, daß an der tiefsten Stelle des dem Wassereintritt ausgesetzten Schiffsraumes eine Kontaktvorrichtung
angebracht ist, die durch das einbrechende Wasser geschlossen wird und, z. B. unter Zwischenschaltung eines
Relais, den unter Spannung befindlichen Apparat abschaltet oder zugleich eine
Vorrichtung zum Schließen wasserdichter * Verschlüsse einschaltet.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das von der
Kontaktvorrichtung bei erfolgtem Wassereinbruch beeinflußte Relais (16) einen
Schalter (9) in Tätigkeit setzt, welcher auch die Kontaktvorrichtung selbst von ihrer Stromquelle (10) abschaltet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE313263C true DE313263C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=566140
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT313263D Expired DE313263C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE313263C (de) |
-
0
- DE DENDAT313263D patent/DE313263C/de not_active Expired
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