DE3131C - Dampfwasserheber - Google Patents

Dampfwasserheber

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DE3131C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L7/00Fuels produced by solidifying fluid fuels
    • C10L7/02Fuels produced by solidifying fluid fuels liquid fuels
    • C10L7/04Fuels produced by solidifying fluid fuels liquid fuels alcohol
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B19/00Machines or pumps having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B17/00
    • F04B19/08Scoop devices
    • F04B19/14Scoop devices of endless-chain type, e.g. with the chains carrying pistons co-operating with open-ended cylinders

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Description

1878.
Klasse 59.
C. FINK in BERLIN. Dampf-Wasserheber.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. März 1878 ab.
Der in beiliegender Zeichnung in Fig. 1 halb im Durchschnitt, halb in der Ansicht dargestellte Dampf-Wasserheber ist doppeltwirkend. A und νί' sind die beiden cylindrischen Pumpräume, a und ß1 die Saugventile, b und ί>1 die Druckventile, c und cs zwei kleine Ventile fur das Einspritzwasser und endlich d und dl die Dampfventile. Man sieht, dafs die beiden Saugröhren sowohl, wie auch die Druckröhren sich in ziemlich weiter Entfernung von einander befinden, und letztere sogar eine entgegengesetzte Lage haben. Diese Anordnung ist gewählt worden, um den Zusammenhang deutlicher zu machen. Denkt man sich den Cylinder A' um den Cylinder A nach vorn so viel gedreht, dafs er denselben in der Zeichnung deckt, dann liegen alle Ventilkasten nebeneinander, und es kann sowohl ein gemeinschaftliches Saugrohr mit Saugwindkessel, wie auch ein gemeinschaftliches Druckrohr in Anwendung kommen.
Um die directe Berührung des Dampfes mit der Wasseroberfläche möglichst zu vermeiden, ist ein hohler Schwimmer sl angewendet, welcher innerhalb des Cylinders durch zwei nicht gezeichnete Schienen leicht gerade geführt werden kann. In der Hauptsache erfolgt die Führung aber durch ein am Boden des Schwimmers befestigtes cylindrisches Rohr, das sich in einer Stopfbüchse leicht verschiebt. Das Rohr erfüllt noch andere wichtige Zwecke: Zunächst gewährt es die Sicherheit, dafs der Schwimmer stets wasserleer sei, dann gestattet es einen äufseren Bewegungsmechanismus anzubringen, durch den bei einer bestimmten Stellung des Schwimmers der Dampfzutritt abgesperrt werden kann, so dafs die Expansion darauf erfolgt. Diese bestimmte Stellung wird der Schwimmer bei starker Spannung früher erreichen, als bei schwacher, weil der Dampfdruck auf den Querschnitt des Führungsrohres wie eine Gewichtsvermehrung des Schwimmers wirkt, derselbe mithin tiefer in das Wasser eintaucht. Es mufs hiernach ohne weiteres bei hoher Dampfspannung der Apparat mit geringerer Füllung, also stärkerer Expansion arbeiten, als bei niederer, und es läfst sich der Querschnitt des Rohres leicht so grofs wählen, dafs das Volumen des expandirten Dampfes nahezu constant bleibt.
In dem Cylinder A1 sieht man den Schwimmer fast auf seinem tiefsten Punkte. Bei etwas tieferer Stellung wird Wasser aus dem Verbindungsrohre des Cylinders mit dem Druckrohre treten, es wird ein Theil des Dampfes condensiren und ein Theil der etwa vorhandenen Luft durch dies Rohr entweichen.
Man ersieht, dafs beim tiefsten Standpunkte immer noch ein beträchtliches Wasserquantum in dem Cylinder verbleibt; der Zweck dieser Einrichtung ist folgender: Das kalte Wasser tritt unten in den Cylinder und zum gröfsten Theile auch dort wieder aus; es kommt also nur heifses Wasser mit den Theilen der Wandung in Berührung, die später vom Dampfe berührt werden, und wird dadurch das sich an den Wänden niederschlagende Dampfquantum auf ein Minimum gebracht. Dafs der Cylinder auch mit einer Hülle von einem schlechten Wärmeleiter umgeben sein kann zum Schütze gegen äufsere Abkühlung, versteht sich von selbst.
Mechanismus zur Bewegung des Dampfventils.
Damit der Dampfdruck möglichst ohne Einflufs auf den zum Oeffnen und Schliefsen der Dampfventile erforderlichen Druck sei, müssen dieselben vollständig entlastet sein, was durch Glockenventile mit zwei gleich grofsen Abschlufskanten erreicht werden soll. Die unten an dem Apparate angebrachten kleinen Wellen w und wl tragen an beiden Enden zwei gleich lange, bis zur Mitte des Apparates reichende Hebel h und hl, an deren Ende je eine dünne kreisrunde Stange hängt. Beide sind auf der unteren Hälfte mit Schraubengewinde versehen und tragen die Muttern m und m1. Diese beiden Stangen werden oberhalb der Muttern von einem als Gewicht wirkenden Querstück q umfafst, so dafs es, fast ohne anzustreifen, sich auf den Stangen verschieben kann. In gleicher Weise umgiebt das Querstück q auch das Führungsrohr, welches am unteren Ende mit einer Scheibe abgeschlossen ist (siehe Fig. 2).
Bewegt sich der Schwimmer mit dem Führungsrohr nach oben und stöfst die Scheibe unter das Gewicht (siehe Fig. 2), so wird dasselbe mitgehoben; sinkt dagegen derselbe, so kann das Gewicht nur mitsinken, bis es durch die Muttern m m' aufgehalten wird. Es hängt dann an den beiden Stangen und schliefst unter Mit-

Claims (1)

  1. wirkung der Hebel / und η das Dampfventil ab, die Expansion beginnt.
    Die Oeffnung des Dampfventils erfolgt andererseits durch das Uebergewicht des Winkelhebels / und des Hebels n, sowie deren Verbindungsstange; sie darf aber nicht erfolgen während des Endes der Aufwärtsbewegung, also so lange das Saugventil noch geöffnet ist, sondern erst in dem Momente, wo dies abschliefst. Es wird deshalb durch dies Ventil ein kleiner Quadrant bewegt, der erst nach dem Ventilabschlufs das Oeffnen des Dampfventils gestattet. Um die Hebel richtig einstellen zu können, ist deren Verbindungsstange zum Verlängern und Verkürzen eingerichtet.
    In der Fig. ι stehen die Hebel des Cylinders A in der Lage, dafs eben das Oeffnen beginnen soll. Strömt der Dampf ein, dann wächst der Druck so stark, dafs er das kleine Einspritzventil c * hebt und durch das in den Cylinder A' einspritzende Wasser die Condensation vervollständigt wird. Zur Regulirung dienen die Hähne ο und ol.
    Um die Zeit der Füllung mit der der Entleerung in Einklang bringen zu können, bezw. um die Zahl der Hübe zu verringern, ist das Kurbelrädchen k angebracht, durch dessen Drehung die Hubhöhe des Saugventils verändert und begrenzt werden kann.
    Wenngleich man hierdurch im Stande ist, jeden einzelnen Apparat so zu reguliren, dafs beide Schwimmer in gleicher Zeit annähernd eine gleiche Hubzahl machen, so ist doch leicht erkennbar, dafs bei der geringsten Differenz bald ein Zeitpunkt eintreten müfste, wo der tiefste Stand des einen Schwimmers nicht mehr mit dem höchsten des anderen zusammentrifft. Mit anderen Worten, die beiden Apparate arbeiten unabhängig von einander, was nicht sein darf; denn die Einspritzung in den Cylinder A' darf nicht eher erfolgen, als bis der Schwimmer in demselben den tiefsten Punkt erreicht hat und das Druckventil b1 geschlossen ist; und ebenso ist es mit dem anderen Cylinder. Es mufs also nothwendig die Oeffnung des Dampfventils d von dem Schlufs des Druckventils b1 und die Oeffnung des Dampfventils dl von dem Schlufs des Druckventils b abhängig gemacht werden. Zu dem Zwecke sind die Hebel / und /' am Ende mit einer ähnlichen Sperrvorrichtung versehen, wie die Hebel η und «', und der Schlufs des Ventils b' gestattet, wie die Fig. ι zeigt, die Oeffnung des Dampfventils d.
    Da hiernach der Dampfeintritt in den Cylinder A nicht eher erfolgen kann, als bis das Saugventil α und auch das Druckventil b' geschlossen sind, so ist ersichtlich, dafs man durch die Kurbelrädchen jede Hubzahl bis zu einem bestimmten Maximum erzeugen kann.
    Sollte die Luft nicht vollständig genug durch das horizontale Verbindungsrohr der Cylinder mit dem entsprechenden Druckrohre entweichen, dann bleibt vorbehalten, die Druckventile höher zu legen, als die Cylinder und die Luft durch das bekannte, auch bei Pumpen angewendete Entlüftungsventil in das Druckrohr überzuführen.
    Ingangsetzung des Apparates.
    Beide Cylinder werden mit Wasser gefüllt, was nach Abnahme der Deckel der Dampfventilkasten leicht ausführbar ist. Es sind dann beide Dampfventile geöffnet, alle anderen Ventile geschlossen. Der Apparat kommt sofort in Gang, wenn man einen Augenblick das eine Dampfventil mit der Hand geschlossen erhält und den Dampf durch das andere einströmen läfst. . -
    Bemerkt wird indessen noch, dafs namentlich die veränderliche Expansion nur dann einen Sinn hat, wenn das Druckrohr auf eine ganz bestimmte Länge erst horizontal oder annähernd horizontal geführt wird und dann senkrecht ansteigt, so dafs das Beharrungsvermögen einer, je nach der Gröfse des Apparates, dem Grade der Expansion und der zulässigen Geschwindigkeit, gröfseren oder kleineren Masse mit zur Wirkung kommt. Die Verhältnisse des Apparates dürfen hiernach nicht beliebig gewählt werden.
    Paten τ-Α ν Spruch:
    Die durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Construction eines Dampf-Wasserhebers, speciell die Art der Einspritzung und das mit dem Schwimmer verbundene Rohr.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT3131D Dampfwasserheber Active DE3131C (de)

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