DE31318C - Thürschlofs mit Läutewerk - Google Patents

Thürschlofs mit Läutewerk

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DE31318C
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DE
Germany
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bell
lock
bolt
sleeve
hammer
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT31318D
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English (en)
Original Assignee
F. O. blanchot in Paris
Publication of DE31318C publication Critical patent/DE31318C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B45/00Alarm locks
    • E05B45/02Alarm locks with mechanically-operated bells

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
FRANCOIS ONESIME BLANCHOT in PARIS. Thiirschlofs mit Läutewerk.
Patentirt im Deutschen Reiche vom g. August 1884 ab.
Durch die Verwendung des vorliegenden Schlosses an Haus- oder Wohnungsthüren sichert man sich gegen Ueberraschungen, indem Niemand auf die Schlofsklinke behufs Oeffnens der Thür drücken kann, ohne nicht gleichzeitig das Läutewerk in Bewegung zu setzen, dessen Ton kräftig genug ist, um im anstofsenden Raum gehört zu werden.
Bei dem vorliegenden Schlosse wird das Anbringen der Schelle oder Glocke oberhalb der Thür, wie dies bisher gebräuchlich, vermieden·, das Läutewerk ist im Schlofsgehäuse selbst angebracht, ohne dessen, Gröfse zu vermehren. Das Schlofs kann Jedermann selbst anbringen, weil nur zwei Schrauben dabei anzuziehen sind. Äufserdem ist die Einrichtung des Läutewerkes eine derartige, dafs man dasselbe leicht für eine bestimmte Zeit aufser Wirksamkeit setzen kann, wenn man dies will.
Auf beiliegender Zeichnung ist in den Fig. 1 und 2 eine Vorder- und eine Seitenansicht eines Schlosses dargestellt, an und in welchem das Läutewerk angebracht ist.
Fig. 3 zeigt das Innere des Schlosses, von vorn gesehen, mit abgenommenem Deckel und ohne die Glocke; letztere ist punktirt eingezeichnet.
Fig. 4 ist ein senkrechter Querschnitt und zeigt die besondere Einrichtung des Läutewerkes mit dem Anschlagstift und Drücker.
Die Fig. 5 bis 8 sind Darstellungen einzelner Theile.
Der Schlofskasten λ, welcher von der bekannten Form und Gröfse unserer Thürschlösser, Fallenschlösser u. s. w. sein kann, ist aus Metallgufs oder geprefst, aus Gufseisen, Bronze, Nickel u. s. w. hergestellt, c ist die Umhüllung des Läutewerkes, welche an den Seiten und auf der vorderen Fläche verziert durchlocht ist, um den Ton der Glocke kräftiger nach aufsen gelangen zu lassen, b ist eine Bronzehülse, deren Inneres vierkantig gestaltet ist, um den vierkantigen Stift des Drückers χ aufnehmen zu können. Diese Hülse b ist mit dem Arm b1, welcher zur Bewegung des Riegels ρ und zum Ingangsetzen des Läutewerkes dient, aus einem Stück gegossen. . Die Grundplatte d wird direct an der Thür festgeschraubt.
Auf der Hülse b mit Arm b1 sitzt direct, und zwar mit etwas Reibung, die Muffe f mit Flantsch f1. Der letztere ist mit den Einschnitten f2 und f3 versehen, welche zur Aufnahme der beiden am Schlofskasten befindlichen Ansätze bestimmt sind, welche einen Halt für die Muffe f bilden und sie mit dem Schlofskasten verbinden. Zwei Spiralfedern r r1 umgeben die Muffe f und sind mit ihren bezw. Enden an dem seitlichen Vorsprung f* des Flantsches f1 befestigt. Die Feder r wirkt mit ihrem freien Ende auf die Falle oder den Riegel p; die Feder r1 stützt sich mit ihrem freien Ende gegen den Stift b2, der am Arm δ1 der Hülse b sitzt.
Letztere Feder r1 führt also die Thürklinke wieder in ihre Verschlufslage zurück, ebenso wie Feder r auf die Falle wirkt, wenn der Druck auf die Klinke aufgehört hat. Indem nun der Arm bl das Zurückgehen der Falle oder des Riegels ρ bewirkt, erfafst derselbe gleichzeitig mittelst seiner Aussparung auf der hinteren Seite b3, Fig. 7, das Ende g eines
Hebels, welcher sich in g1 dreht und am anderen Ende in g'2 gelenkartig mit dem Theil h verbunden ist, der dazu bestimmt ist, die Zugbewegung, welche er erhält, als eine schwingende auf den Träger k des Hammers m zu übertragen, Fig. 5 und 6.
Zu diesem Zwecke hakt sich der Theil h auf dem Träger k unter Einwirkung der Feder / ein, verläfst ihn aber wieder, wenn der Hebel g ihn genügend in der in Fig. 3 eingezeichneten Pfeilrichtung anzieht. Der Träger &, der sich in k1 dreht, wird durch Federn η rasch in seine normale Lage zurückgeführt, wenn er sich vom Theil h trennt. Unter Einwirkung dieses stofsweisen Zurückschnellens wird der Hammer m gegen die Glocke if geschnellt und dieselbe zum Ertönen gebracht. Die Glocke ist auf dem äufseren Ende der Stange q aufgeschraubt; diese ist auf der Grundplatte oder dem Schlofsblech d vernietet. Der Theil i1 der Glocke, welcher hier die Muttern für die Stange q bildet, reicht bis aufserhalb des Schlofskastens α und kann mit der Hand an dem geriffelten Rand erfafst werden, um die Glocke in die Hammerhöhe zu bringen oder um sie noch höher zu schrauben, damit sie die Hammerschläge nicht mehr treffen. Mittelst der am äufsersten Rande geriffelten Gegenmutter s wird die Glocke t in der einen oder anderen Lage festgehalten, indem sich die Mutter s fest an den Schlofskasten α anlegt.
Diese Anordnung bezweckt, neben dem Aufserwirkungsetzen des Läutewerkes noch die Glocke feststellen zu können, wenn mit der Zeit und dem häufigen Gebrauch sich ein Spielraum zwischen der Schraube des Stiftes q und der aufgeschraubten Glocke gebildet hat.
Dieses Fallenschlofs oder einfache Riegelschlofs wird in derselben Weise wie die bekannten gehandhabt; indem man auf die Klinke oder Handhabe drückt, dreht sich die Hülse b mit ihrem Anschlagstift bl und läfst dadurch den Riegel ρ in den Schlofskasten· α zurücktreten.
Das Hebelwerk g g1 g- zieht den Theil h an, wodurch der Hammerträger k sich dreht, um den Hammer im gegebenen Augenblick gegen die Glocke schlagen zu lassen und dann wieder in ihre Ruhelage zurückzukehren. Wenn jede Wirkung auf die Klinke aufhört, so bewirken die Federn r und r1 die eine das Heraustreten des Riegels ρ ads dem Schlofskasten, die andere das Zurückgehen der Hülse b und der Klinke χ in ihre gewöhnliche Lage.
Auf der äufseren vorderen Schlofsseite befindet sich noch ein gewöhnlicher Riegel v, welcher sich in einen Einschnitt p1 des Riegels ρ legt und dessen Zuschnappen verhindert. Die beiden Schrauben y y dienen zum Befestigen des ganzen Schlosses auf der Thür.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Riegel- oder Fallenschlofs für Hausund Zimmerthüren mit Läutewerk, dessen innere Einrichtung sich im wesentlichen kennzeichnet durch die Bewegung der Falle, durch welche ein Läutewerk, bestehend aus dem Hammer m und der verstellbaren Glocke t, mittelst eines Armes b1 der Hülse b, welcher gleichzeitig den Riegel ρ des Schlosses bewegt, in Thätigkeit gebracht wird, und zwar durch die Hebelcombination g g1 g'2 und die beweglichen Theile h und k.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT31318D Thürschlofs mit Läutewerk Expired - Lifetime DE31318C (de)

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