DE313178C - - Google Patents

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DE313178C
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Description

Die Erfindung betrifft ein Puderpapier, das
dadurch gekennzeichnet ist, daß es aus dünnem, weichem, keine Zugfestigkeit besitzenden Papier besteht, auf das die Pudermasse durch Zerstäuber aufgetragen ist.
Die Herstellung von Puderpapier erfolgte bisher in der Weise, daß Papierbahnen über eine Walze geführt wurden, die in einen Behälter reichte, der die durch Wasser verdünnte Pudermasse enthielt. Durch die Walze wurde so die Masse an das Papier abgegeben. Weiter wurde so verfahren, daß die verdünnte Pudermasse durch Bürsten, Pinsel oder in ähnlicher Weise auf das Papier aufgetragen wurde. In beiden Fällen mußte das Papier eine gewisse Widerstandsfähigkeit haben, da sonst das feuchte Papier während der Behandlung zerriß. Es war nur ein besonderes, eine bestimmte Reißfestigkeit besitzendes Papier verwendbar.
ao Beim Gebrauch war dieses Papier aber sehr nachteilig, da die festen Papierfasern auf der Haut kratzten und bei empfindlicher Haut auch Verletzungen erzeugen konnten.
Diesen Mißständen hilft das Verfahren der Erfindung dadurch ab, daß es flüssige Pudermasse nicht aufstreicht, sondern auf die Unterlage mittels eines feinen Zerstäubers aufbringt. Die Unterlage für den Puder kann unter diesen Umständen auch aus dünnstem Papier, ζ. Β. aus schleierähnlichem Japanpapier, bestehen:
Die Verwendung von Zerstäubern zum Aufbringen fein verteilten Materials auf sehr dünnes Papier ist an und für sich bereits bekannt gewesen. Neu dagegen ist die Maßnahme der Herstellung von Puderpapier mittels der bekannten Zerstäubungsverfahren.
Man wußte bisher nicht, daß es möglich wäre, auf diese Weise Puderpapier unter Benutzung ganz dünner und weicher, keine Zugfestigkeit besitzender Papiere herzustellen, obwohl hierzu ein erhebliches Bedürfnis bestand, denn die üblichen Puderpapiere, die nach den bisher bekannten Verfahren mit festem Papier als Unterlage hergestellt werden mußten, waren so. nachteilig für die Haut, daß sie bei einiger Empfindlichkeit überhaupt keine Verwendung finden konnten.
Das neue Papier bietet einen vollkommenen Ersatz für den Gebrauch des pulverförmigen, mit einer Puderquaste oder mit einem weichen Tuch aufzutragenden Puders. Das neue Produkt vereinigt also die Vorteile des losen Puders und die des Puderpapieres ohne die Nachteile beider.
In Ausführung des Verfahrens bedient man sich einer flüssigen Pudermasse, die wie folgt hergestellt sein kann:
B ei spiel -i.
log Calcium carbonatum, 10g Zinc, oxyd., 30 g Kaolin, 50 g Talkum, 1 g Dextrin werden, mit Wasser, Parfüm, Farben usw. nach Bedarf zu einiger flüssigen Masse geeigneter Konsistenz angerührt.
Beispiel 2.
log Calcium carbonatum, log Zinc, oxyd., 30 g Kaolin, 50 g Talkum werden mit Milch
nach Bedarf angerührt, bis eine Masse von geeigneter: flüssiger!;Konsistenz entsteht.
Die Zu'slfffirfelget^jfg? i^er flüssigen Pudermasse kann na^üflliph-, in ^beliebiger Weise geändert werden! "^- Ui"
Das Auftragen dieser Pudermasse erfolgt, wie erwähnt, mittels der bekannten Apparate, wobei das Papier nur auf eine feste Unterlage gelegt zu werden braucht. Es wird hierbei ίο in keiner Weise auf Zugfestigkeit, überhaupt auf Widerstandsfähigkeit, beansprucht. Eine kurze Lufttrocknung genügt, um das Papier gebrauchsfertig zu machen. Es wird dann in üblicher Weise in Blätter zerschnitten, die einzeln verpackt oder in Buch- oder Blockform zusammengefügt werden.
Die Wirkung bei Verwendung des Papieres ist die gleiche, als ob man ein in Puder getauchtes Seidentuch oder eine Puderquaste benutzt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Puderpapier, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe aus dünnem, weichem, keine Zugfestigkeit besitzenden Papier besteht, auf das die Pudermasse in bei der Herstellung von Buntpapier bekannter Weise durch Zerstäuber aufgetragen ist.
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