DE313162C - - Google Patents

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DE313162C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C7/00Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects
    • B63C7/06Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects in which lifting action is generated in or adjacent to vessels or objects
    • B63C7/12Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects in which lifting action is generated in or adjacent to vessels or objects by bringing air or floating bodies or material into vessels or objects

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)
  • Separation By Low-Temperature Treatments (AREA)
  • Cleaning Or Clearing Of The Surface Of Open Water (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Heben gesunkener Schiffe mittels eingeblasener Luft. Hierbei ist folgendes zu beachten :
Liegt ein offenes Boot kieloben im Wasser und füllt man es mit Luft, so geht ein Ende, meist, der volleren Form wegen, das vordere, in die Höhe. Die Luft schießt nach vorn, quillt naturgemäß unter dem Bootsrand -hervor und macht das weitere Nachpumpen von ίο Luft nutzlos. Belastet man indessen das Vorschiff so, daß gleichzeitig ein Aufkentern verhindert wird, so wird es dadurch niedergehalten; es kann sich auch das Hinterschiff mit Luft füllen, und das Boot geht bei richtiger Schwer punktslage mit annähernd wagerechtem Kiel nach oben.
Hat ein Schiffskörper mehrere wasserdichte Abteilungen, so kann nicht alle Luft nach "vorn schießen. Immerhin kann es vorkommen, wenn das Hinterschiff sehr schlank gebaut ist, daß die darin befindliche Luft nicht genügenden Auftrieb gibt, so daß das Schiff, wie das Boot, auftoppt. Auch hier genügt die Belastung des Vorschiffes bei gleichzeitiger Veras hinderung des Aufkenterns. Das Vorschiff wird dann stärker aufgefüllt als vorher, ebenso aber auch das Hinterschiff, und die Hebung erfolgt. Das gleiche kann erreicht werden, wenn man das Hinterschiff auf irgendeine Weise stützt, entweder von einem Hilfsfahrzeug aus oder durch Anbringen von Luftsäcken. Jedenfalls wird hier die Hebungsarbeit durch die Schotten erleichtert, wenn sie gut gedichtet sind. Ist das nicht der Fall, so muß die Stützung und Füllung entsprechend kraftvoller durchgeführt werden, um den Durchlaß der Luft zu decken. '
Ist ein Schiff aufrecht gesunken, so stellensich dem Heben besondere Schwierigkeiten insofern entgegen, als erstens die vollkommene Dichtung des Decks sehr schwierig ist und zweitens zu befürchten steht, daß das Deck den Druck nicht aushält. Ist es indessen einigermaßen dicht zu bekommen, dann kann man den Auftrieb durch kräftiges Einpumpen von Luft so weit treiben, daß das Schiff zum Kentern zu bringen ist. Liegt es dann kieloben, was nach Entfernung der Masten verhältnismäßig leicht zu erreichen ist, dann kommen die oben besprochenen Maßnahmen zur Geltung.
Für die nächste Zukunft wird es sich um das Heben einer großen Menge versenkter torpedierter Schiffe handeln. Diese liegen selten aufrecht, sondern entweder mit der verwundeten Seite auf dem Meeresgrunde oder voll- bzw. übergekentert, wenn sie infolge vieler Oberlast schnell kenterten. Nur sehr tief beladene Schiffe bleiben aufrecht. Für diese gilt das oben Gesagte mit dem Hinzufügen, daß beim Aufkentern die verwundete Seite tiefer gehalten werden muß. Es ist dann oft nicht notwendig, das Leck zu stopfen.
Hiermit erledigt sich auch der Fall, daß das Schiff auf der verwundeten Seite liegt. Es ist dann nur die Hinderung des Aufkenterns und die Stützung des Hinterschiffes notwendig. Liegt ein Schiff einigermaßen gerade auf dem Deck, so, wird der Auftrieb durch Einpumpen von Luft zunächst so weit gebracht, daß die

Claims (1)

  1. gesunde Seite etwas nach oben gedreht werden kann. Hierzu sind zwei Verfahren möglich. Entweder;; ψ^^^^ψεφ:^, axas Bauersche, indem man unter die T£ei|ing rde,r, gesunden Seite Luftsäcke häiet-l nni-a^lp/u'rripir; oder,|nah>bedient sich eines Hilfsfahrzeuges, wie man'sie heute für derartige Arbeiten vielfach- hat. Das erste Verfahren ist einfacher und macht die Arbeiten selbständiger, namentlich für unsicheres Wetter.
    ίο Ein !durch Luftsäcke gestütztes gesunkenes Schiff kann schwere Stürme überstehen.
    Ist das gesunkene Schiff überkentert, so liegt es mit der verwundeten Seite nach oben. Es kann leicht der Fall eintreten, daß dann die Lufthaltung zu gering' ist, um den erforderlichen Auftrieb für die Rückdrehung durchzuführen. Dann müssen einige Luftsäcke mehr angebracht werden, falls kein Hilfsfahrzeug zur Stelle ist.
    ao Behufs Füllung der Luftsäcke ist das Hilfsfahrzeug — der Tender, zugleich Wachtschiff — mit entsprechenden Luftpumpen versehen. Da indessen Wasser leichter zu pumpen ist als Luft, so ist noch folgendes Verfahren am Platze: Ein großer, am besten wohl zylindrischer Langkessel, dessen beide Enden für sich abgeschlossen sind und als Schwimmkörper dienen, so daß der mittlere Teil, mit Wasser gefüllt, getragen werden kann, wird an geeigneter " Stelle versenkt. Vom Mittelraum führen zwei Leitungen nach oben. Die eine ist oben offen und gestattet der Luft den Zutritt. Die andere führt als Saugrohr zu einer kräftigen Pumpe. Diese entleert den Mittelraum, der sich dabei mit Luft anfüllt. Nun wird die Luftleitung abgeschlossen und Wasser in den Mittelraum gelassen. Dies verdichtet zunächst die Luft, der Tiefe entsprechend, die dann den Luftsäcken oder dem Schiffsraum zugeleitet wird. Der Hilfskessel kann dann auch sehr gut zum Stützen — als Luftsack oder Floß — verwendet werden, zu welchem Zwecke zweckmäßig zwei vorhanden sein müssen, die gegebenenfalls zu einem Floß vereinigt werden können.
    Patεnt-Anspruch:
    Verfahren zum Heben gesunkener Schiffe mittels eingeblasener Luft, dadurch gekennzeichnet, daß das Schiff zuerst, beispielsweise unter Zuhilfenahme von eingeführter Luft, Kiel nach oben gelegt wird, worauf die das Heben des Schiffes bewirkende •Luft eingeführt und der aufsteigende Schiffskörper zwecks Erhaltung des Längsgleichgewichtes durch entsprechend verteilte Schwimmkörper unterstützt wird.
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