DE312960C - - Google Patents

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DE312960C
DE312960C DENDAT312960D DE312960DA DE312960C DE 312960 C DE312960 C DE 312960C DE NDAT312960 D DENDAT312960 D DE NDAT312960D DE 312960D A DE312960D A DE 312960DA DE 312960 C DE312960 C DE 312960C
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sulfuric acid
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alumina
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F7/00Compounds of aluminium
    • C01F7/68Aluminium compounds containing sulfur
    • C01F7/74Sulfates
    • C01F7/743Preparation from silicoaluminious materials, e.g. clays or bauxite

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description

.Es ist allgemein bekannt, daß tonerdehaltige Materialien, wie Kaoline, Bauxite usw., durch Einwirkung von Schwefelsäure aufgeschlossen werden können (vgl. die hritische Paten'tschrift 25227 vom Jahre 1907).
Die Auf Schließung solcher Materialien geschah bisher dadurch, daß man die genannten Rohstoffe vorher entweder brannte, um, wie besonders bei Tonen, ihnen die Fettigkeit zu nehmen, und hierdurch die Reaktionsfähigkeit zu erhöhen, um hieran anschließend die Kochung der Materialien mit Schwefelsäure tmd Wasser' vorzunehmen, oder dadurch, daß man die Materialien ungebrannt unter hohem Druck im Autoklaven mit Schwefelsäure bestimmter Konzentration kochte, oder endlich dadurch, daß man die Materialien ungebrannt oder gebrannt in fein verteiltem Zustande verkochte oder trocken, bei Rotglut behandelte.
ao Man hat auch versucht, die torierdehaltigeh Materialien mit Schwefelsäure'.'mid Wasser in Teigform zu brikettieren und die Briketts in öfen bei Anwendung hoher Temperaturen zu brennen.
as Das letztere Verfahren weist den Übelstand auf, daß die Briketts eine außerordentlich größe H-ärte erlangen und durch Auskochen mit Wässer schwer zerfallen und schwer auf-, lösbar werden. Auch bringt die Erzeugung
.30 der hohen Brenntemperaturen erheblichen Aufwand an Heizmaterial mit sich. Die nach diesem Verfahren entstehenden sogenannten Alaunkuchen (alume cäkes) müssen vor der Auslaugung gemahlen oder wenigstens zer.-
kleinert werden.
Eine ganz neue Wirkung erzielt man, wenn man, wie bisher, Schwefelsäure, aber nicht in flüssiger, sondern in staubförmiger Form, anwendet. Nach diesem neuen Verfahren ist die Arbeitsweise eine wesentlich andere als bei den bekannten Verfahren.
Ausführungsbeispiel.
In einem liegenden Zylinder, welcher mit Rührwerk und Dampfmantel versehen ist, oder in einem sonstwie. geeigneten Gefäße, welches Bewegung der Masse zuläßt, befinden sich 1000 kg unkalzinierter Ton von etwa 28 bis 30 Prozent Al2O3. Auf die in Bewegung sich·befindende, zweckmäßig heiße Tonmasse werden -,durch einen Zerstäuber etwa 900 kg konzentrierte Schwefelsäure von 62 bis 66° Be eingeblasen, bis eine gleichmäßige trockene Mischung erzielt ist. Die Masse wird nicht stückig, sondern sie bleibt pulverförmig. Sie wird vorteilhaft in demselben Apparat, in welchem die Mischung hergestellt ist, auf etwa 150 bis 2000 G weiter erhitzt und verläßt den Apparat als ein Gemisch fertiger, feinpulveriger schwefelsaurer Tonerde neben abgeschiedener Kieselsäure und tinaufgeschlossenen Teilen.
Die Tonerde-Schwefelsäuremischung kann auch besonders vorgenommen und das Reakti'ortsgemisch alsdann in den Heizapparat überführt werden.
. Das Aufschlußprodukt läßt sich für viele Zwecke als solches verwendeil, beispielsweise für die Zwecke der Wasserreinigung, der Papierfabrikation usw. Man kann die aufgeschlossene Masse aber auch mit Wasser auslaugen und die Lauge nach Trennung vom Rückstand zur Konzentration bringen.
(2, Auflage,-ausgegeben am 5. November igxi.J

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von pulverförmigem Tonerdesulfat durch Behandeln von pulverförmigen, tonerdehaltigen Materialien in Bewegung, wie Tone, Bauxite u. dgl., mit Schwefelsäure, dadurch gekennzeichnet, daß Schwefelsäure von 62 ■bis'66° Be in zerstäisbter Form angewendet wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE753121C (de) * 1938-02-25 1953-02-02 Richard Eduard Fuchs Verfahren zur Gewinnung reinen Tonerdehydrates aus eisen- und kieselsaeurehaltigen Tonen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE753121C (de) * 1938-02-25 1953-02-02 Richard Eduard Fuchs Verfahren zur Gewinnung reinen Tonerdehydrates aus eisen- und kieselsaeurehaltigen Tonen

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