DE31280C - Notenblatt wender - Google Patents
Notenblatt wenderInfo
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- DE31280C DE31280C DENDAT31280D DE31280DA DE31280C DE 31280 C DE31280 C DE 31280C DE NDAT31280 D DENDAT31280 D DE NDAT31280D DE 31280D A DE31280D A DE 31280DA DE 31280 C DE31280 C DE 31280C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42D—BOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
- B42D9/00—Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
- B42D9/04—Leaf turners
- B42D9/06—Leaf turners having an arm reset after each operation
- B42D9/065—Leaf turners having an arm reset after each operation magnetically or pneumatically actuated
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Sl: Musikalische Instrumente.
KARL SCHMIDT in ERFURT. Notenbiattwender.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Juli 1884 ab.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 eine Vorderansicht und in Fig. 2 eine Hinteransicht des
Notenblattwenders.
Derselbe besteht aus drei Haupttheilen:
ι. aus der Hülse 1 a, Fig. 1, mit Schnecken-
2. aus dem Hebelapparat 1 b, und
3. aus dem Magneten ic mit Sperrapparat.
Die Hülse d, Fig. 3, hat oben einen Deckel, worin ein Bolzen Führung hat. Der Schneckengang
e, Fig. 3, beginnt am unteren Ende der Hülse, steigt zunächst 1 cm aufwärts und biegt
dann in Schraubenform ab. Der Bolzen m, Fig. 2 und 4, welcher in der Hülse gleitet,
trägt eine Scheibe, an welcher sich ein Stift nebst Oese befindet. Der Stift gleitet in dem
Schneckengange. Die Oese aufserhalb des Schneckenganges dient dazu, den Bolzen vermittelst
einer Darmseite, Fig. 2, ■ welche in der Oese befestigt ist und über eine Rolle nach
dem Pedal geht, in die Höhe zu ziehen. Um den Bolzen ist eine Schraubenfeder gewunden,
welche das Zurückschnellen des Bolzens bewirkt. Am unteren Ende der Hülse befindet
sich ein Schraubengewinde g, Fig. 3, an welches der Hebelapparat geschraubt wird.
Ein Muff, Fig. 5, mit innerem Gewinde hat
■ ■seinen Boden mit einem Loch für den Bolzen.
/An diesem Muff ist ein Lappen i angebracht.
Am unteren Ende des Lappens befindet sich"
eine Coulisse k, Fig. 5, in welcher sich ein ^ungleicharmiger Hebel / bewegt. Dieser Hebel
setzt den Magneten und den Sperrapparat in Bewegung, Fig. 1. '
Der Sperrapparat ist aus zwei Theilen zusammengesetzt, nämlich aus einem Magneten,
Fig. 6, und Sperrhebeln, Fig. 7. Der Magnet hat zwei Körnerspitzen, welche sich in der
Gabel ο bewegen, Fig. 6. Diese Gabel 0 ist am Kästchen q angebracht, Fig. 7.
In dem Kästchen r, Fig. 7, bewegen sich zwei Winkel u und χ auf Stiften. Streicht der
Hebelarm / an den Winkel u, so wird der Winkel u nach rechts geschoben, dieser drückt
den Winkel χ nach links und schiebt sich somit unter den Magneten und hebt denselben.
Dieser Magnet hebt wieder das Notenblatt, worauf ein Metallblättchen geklebt ist.
Durch das Niedertreten des Pedals wird der Bolzen in die Höhe gezogen. Der Hebelarm
greift unter das Blatt und dasselbe wird umgewendet.
Beim Abheben des Fufses vom Pedal kehrt der Hebelarm in seine frühere Lage zurück,
streicht an den Winkel u an und der Magnet hebt ein neues Blatt. Somit ist der Apparat
zu einem neuen Umwenden bereit.
Die Metallblättchen, welche aufgeklebt werden, um mit Hülfe des Magneten das Notenblatt
zu heben, sind aus feinem Knitterblech gefertigt und haben eine Gröfse von 1 qcm.
Die" Seite, welche aufgeklebt wird, enthält
gummirtes Papier, welches eingefalzt wird. Das Ganze erreicht noch nicht die Stärke eines
Notenblattes. .
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Notenblattwender, bei welchem der in einer Coulisse k geführte und mit dem Drehbolzen m durch ein Scharnier verbundene Wendearm Z mittelst Pedals durch Anziehen einer Schnur, welche an dem auf dem Bolzen sitzenden, sich in einem schraubengangartigen Schlitze e der Hülse d bewegenden Stift befestigt ist, gedreht wird, dessen Rückgang alsdann eine hierbei gespannte Feder veranlafst. Durch einen Magneten wird das mit einem Metallblä'ttchen versehene Notenblatt von der Unterlage abgehoben, damit der Wendearm unter dasselbe greifen kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE31280C true DE31280C (de) |
Family
ID=307364
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT31280D Expired - Lifetime DE31280C (de) | Notenblatt wender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE31280C (de) |
-
0
- DE DENDAT31280D patent/DE31280C/de not_active Expired - Lifetime
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