DE8633C - Couvertir-Maschine - Google Patents

Couvertir-Maschine

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Publication number
DE8633C
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DE
Germany
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envelope
machine
couvertir
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DENDAT8633D
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Original Assignee
R. LORENZ in Barmen. - Vom "20. Juli 1879 ab
Publication of DE8633C publication Critical patent/DE8633C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43MBUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M5/00Devices for closing envelopes
    • B43M5/02Hand devices for both moistening gummed flaps of envelopes and for closing the envelopes

Landscapes

  • Fertilizing (AREA)

Description

1879.
Klasse
RUDOLPH LORENZ in BARMEN (per Adresse der Firma L. A. RIEDINGER in AUGSBURG).
Couvertirmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Juli 1879 ab.
Diese Maschine soll, .um das lästige Anfeuchten des gummirten Theiles der Briefumschlagklappe zu vermeiden, nicht allein das Anfeuchten, sondern auch zugleich das Schliefsen des Briefes mittelst eines einzigen Drucks bewirken.
Der Apparat ist ein aus irgend einem Metall gegossener, ovaler hohler Körper.
Die Klappe 5 bildet ein gleichschenkliges Dreieck, dessen Grundlinie eine kleine Axe mit einem in der Mitte befindlichen Segment darstellt, und dessen beide gleiche Schenkel in ihren äufseren Conturen die Form des betreffenden Briefumschlags bilden. An der Spitze dieser Schenkel ist ein feines Stahlblech befestigt, welches ebenfalls letztere Form besitzt, die Schenkel indefs vollständig deckt und sich mit seiner Unterkante an die scharfe Leiste U des1 Gestelles anlehnt. Klappe 5 ist bei Z1 und Z2 gelagert und durch die vorgesteckten Stifte am Herausfallen gehindert.
Der zweiarmige Hebel H zeigt an einer Seite ein Segment, an der anderen einen flachen Arm, bei Z3 und Z4 ist er eingehängt. Mittelst eines federharten Stahlstreifens F2 sind die Segmente der Klappe S und des Hebels H beweglich mit einander verbunden, wie die Zeichnung angiebt.
In dem angegossenen Rohr k bewegt sich ein Stift, dessen Hub durch die Knöpfe K und K2 begrenzt ist und der durch die Spiralfeder .F3 immer in der höchsten Stellung gehalten wird.
Der rechteckige Kasten B des Gufsstückes schliefst in sich einen solchen von Weifsblech, der in der Mitte eine Dülle trägt, die am unteren Ende ähnlich wie der Briefumschlagflügel ausgeschnitten ist. In diese ist ein Docht oder dergleichen eingezogen, welcher oben in Wasser taucht und unten, wie die Zeichnung angiebt, heraushängt. Der Kasten ist mit einem Deckel D geschlossen.
Der Briefumschlag wird mit seinem offenen Flügel so auf das Tuch T gelegt, dafs dieser sich ganz an das Blech F anlegt; ein Druck oder Schlag auf den Knopf kx bewirkt ein plötzliches Niederdrücken des Hebelarmes ff, ein Anziehen des Stahlstreifens F2 und hierdurch ein Drehen der Klappe S in der Pfeilrichtung. Bei dieser Bewegung berührt der gummirte Theil des Flügels das nasse Gewebe und wird in der Stellung ss geschlossen.
Das Zurückgehen der Klappe S geschieht selbstthätig durch das federnde Blech F.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine, mittelst welcher man einen in diese eingebrachten offenen Briefumschlag mit einem einzigen Druck anfeuchten und schliefsen kann, und zwar durch einen Mechanismus, welcher der Hauptsache nach besteht in einem kleinen zweiarmigen Hebel, der in einem Gehäuse entsprechend gelagert ist, auf dessen einen Arm der Druck wirkt und dessen anderer Arm mittelst eines Stahlstreifens mit einem Winkelhebel verbunden ist, der, um seinen Drehpunkt sich bewegend, den Couvertflügel an der Anfeuchtungsstelle vorbeiführt und ihn schliefslich auf den Brief bezw. Umschlag aufdrückt.
DENDAT8633D Couvertir-Maschine Active DE8633C (de)

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