DE312441C - - Google Patents

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DE312441C
DE312441C DENDAT312441D DE312441DA DE312441C DE 312441 C DE312441 C DE 312441C DE NDAT312441 D DENDAT312441 D DE NDAT312441D DE 312441D A DE312441D A DE 312441DA DE 312441 C DE312441 C DE 312441C
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smoothing
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D93/00Edge-indenting machines

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Glatt- und Rändelmaschine für Schuhwerksohlen, bei der in bekannter Weise ein zwängläufig sich drehendes Glättwerkzeug und ein unabhängig von diesem frei drehbares Rändelwerkzeug zur Anwendung kommt. , Gemäß der vorliegenden Erfindung ist das Rändelwerkzeug in der Hohlwelle des Glättwerkzeuges längs verschiebbar und exzentrisch ge-'
ίο lagert und wird unabhängig von dessen Drehung gegen ein federnd nachgiebiges Sohlenwiderlager gezogen. Infolge der exzentrischen Lagerung des Rändelwerkzeuges in der Hohlwelle des\ Glättwerkzeuges' wird eine saubere und bessere Rändelung der Sohlenkante herbeigeführt, als wenn das Rändelwerkzeug symmetrisch, zur Achse des Glättwerkzeuges angeordnet werden würde. Bei einer abgeänderten Ausführungsform der Maschine besitzt die das Rändelwerkzeug tragende Welle einen Ring mit einer Daumenfläche, welche mit einer entsprechend gestalteten Fläche am Ende der Hauptwelle zusammenwirkt. '
Auf der Zeichnung ist eine Äusführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 deren Vorderansicht. ·
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2. ■
Fig. 4 ist ein teilweiser Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 1, und
. Fig1. 5 zeigt in der Seitenansicht eine andere Ausführungsform der Maschine.
In dem Maschinenrahmen 10 ist in den Lagern 14 und 15 die Welle 11 gelagert, welche durch eine Riemenscheibe 12 und einen Riemen 13 in Drehung versetzt wird. An dem Ende der Welle 11 ist das Kantenglättwerkzeug 16 befestigt, welches bei der Arbeitstätigkeit der Maschine in schnelle Drehung versetzt wird.
Die Welle 11 ist mit einer Bohrung 17 versehen, in welcher exzentrisch und drehbar die Spindel 18 gelagert ist. An dem äußeren Ende dieser Spindel ist das Rändelwerkzeug 19 durch eine Schraube 20 und eine Unterlagscheibe 21 befestigt, so daß es gegen den auf der Spindel befindlichen Ansatz 22 gedrückt "wird.
Das Rändelwerkzeug ist an seinem Umfang mit scharfkantigen Zähnen 23 versehen, durch die die Rändelung des Sohlenrandes ausgeführt wird.
Es ist Wesentlich, daß das Rändelwerkzeug 19 frei und unabhängig von der Welle 11 die Arbeitsbewegung ausführt, wobei beim Arbeitsvorgang die äußere Sohlenkante 24 des Schuhes 25 mit'dem Teil 26 de,s Glatt-Werkzeuges in innige Berührung kommt, während der obere Kantenteil der Sohle gegen die Riffelung 23 des Rändelwerkzeuges 19 gedrückt wird.
Ein Arm 27 legt sich auf den Schraubenkopf 20 und verhindert das Rändelwerkzeug
an einer zu großen Längsbewegung in der j Hauptwelle. Es ist j edoch dadurch, daß der Arm 27 etwas durchfedert, die Möglichkeit ! gegeben, Sohlen verschiedener Stärke zu bearbeiten. Der Arm 27 ist einstellbar durch ' die Stellschraube 28 an dem Gestell 29 des .Rahmens 10 befestigt.
Um die obere Sohlenkante 24 fest und doch federnd gegen das Rändelwerkzeug zu
i0, drücken, ist ein Andrücknocken 30 vorgesehen. Dieser Nocken ist verschiebbar auf einem Bolzen 31 gelagert, der durch eine Stellschraube 32 an dem Bügel 33 des Maschinenrahmens befestigt ist. Die Bewe-
*5 gungsfreiheit des Andrücknockens 30 wird in der einen Richtung durch einen Bund 34 auf dem Bolzen, und in der anderen Richtung durch einen auf/ dem Nockenschaft sitzenden Ring 35 begrenzt, der gegen den Anschlag" 36 stößt. Dieser Anschlag sitzt auf einem Stift 37, der in dem Ring 38 befestigt ist, der seinerseits durch eine Stellschraube 39 an dem Bolzen 31 gehalten wird. Eine Spiralfeder 40 liegt zwischen dem Ring 38 und dem Ring 35 und ist bestrebt, den Ring 35 gegen den Anschlag 36 und den Andrücknocken 30 gegen das Werkstück, d. h. die Sohlenkante, zu drücken. Die Abmessungen und die Einstellung dieser Andrückvorrichtung sind so getroffen, daß beim Eingriff des Werkstückes mit dem Werkzeug die Feder in dauernder Tätigkeit ist, so daß der Ring1 35 sich nicht gegen den Bund 36 legt. Diese Stellung ist in der Fig. 1 näher veranschaulicht.
Der Arbeitsvorgang der Maschine ist folgender :
Der Arbeiter hält den Schuh mit der äußeren Sohlenkante gegen den Teil 26 des Glät-Werkzeuges 16 und drückt mit der oberen Kante der Sohle 24 gegen die Riffelung 23 des Rändelwerkzeuges 19. Gleichzeitig drückt sich die Sohle fest und federnd gegen den Andrücknocken 30 mit der jetzt in Wirkung tretenden Feder 40.
Das Werkzeug 16 befindet sich in schneller Drehbewegung und glättet die Sohlenkante, während gleichzeitig der Arbeiter den Schuh weiter dreht, so daß jeder Teil der Sohlenkante von dem Werkzeug bearbeitet wird. Bei dieser Bewegung wird auch das Rändelwerkzeug durch die Reibung mit der oberen Sohlenkante in Drehung versetzt, gleichzeitig erhält aber dieses Werkzeug infolge seiner exzentrischen Lagerung eine schnelle Bewegung quer zur Welle. Durch die Riffelung 23 des Rändelwerkzeuges werden somit eine Anzahl Einkerbungen auf den Sohlenrand eingedrückt, weil das Werkzeug gleichzeitig eine Drehbewegung und eine Querverschiebung ausführt, so daß eine Art Schlagwirkung in Erscheinung tritt.
Eine andere Ausführungsform der Maschine ist in der Fig. 5 veranschaulicht.
Hier wird der Schuh auf einem Gestell oder Hilfswerkzeug festgehalten, und die Maschine mit dem Maschinenrahmen selbst ist so eingerichtet, daß sie sieh um den Schuh an der Sohlenkante entlang bewegt.
Mit 42 ist. das Rändel- und mit 41 das Glättwerkzeug bezeichnet. Das Rändelwerkzeug ist drehbar auf der Spindel 43 befestigt. Diese Spindel liegt exzentrisch innerhalb der Welle 50. Die Welle 50 ist in einem Lager 54 des Rahmens 46 gelagert und 'wird durch eine Schnurscheibe 51 in geeigneter Weise angetrieben. Die Spindel 43 kann eine geringe Längsverschiebung in der Welle 50 ausführen und wird diese Längsverschiebung während der Drehung durch einen Ring 52 erzeugt, welcher mit einer Daumenfläche 55 versehen ist, die sich gegen eine entsprechende Daumenfläche 56 auf der Wellp 50 abstützt. Bei der Drehung der WeI1Ie 50 wird somit die Spindel 43 durch die Daumenfläche 55 und 56 zunächst nach rechts verschoben werden, worauf sie infolge der Nachgiebigkeit des Sohlenleders wieder nach links bewegt wird. Dadurch wird auf dem Rand der Ledersohle eine Riffelung erzeugt.
Ein Andrücknocken 44 ist bei 45 an den Rahmen 46 angelenkt und wird durch eine Spiralfeder 47 gegen die Sohle 24 gedrückt. Die Spiralfeder ist auf einem Bolzen 48 gelagert, der in dem Rahmen 46 sitzt. Die Bewegung der Feder wird einerseits durch einen auf dem ^Bolzen sitzenden Bund 49 und andererseits durch den Andrücknocken 44. begrenzt. Auf diese Weise preßt der Nocken 44 die Sohle gegen das Rändelwerkzeug 42. ioo
Die Arbeitsweise bei dieser Ausführungsform ist folgende:
Der Schuh wird auf ein nicht weiter veranschaulichtes Gestell gelegt und die Sohle mit dem vereinigten Werkzeug in Berührung gebracht, darauf wird die Maschine angelassen und der Rahmen an dem Sohlenrand entlanggeführt, wobei auch der auf dem Gestell sitzende Schuh eine Hilfsbewegung ausführen kann.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Glatt- und Rändelmaschine für Schuhwerksohlen mit einem zwangläufig sich drehenden Glättwerkzeug und einem unabhängig von diesem frei drehbaren Rändelwerkzeug, dadurch gekennzeichnet, daß das Rändelwerkzeug in der Hohlwelle des Glättwerkzeugs längs verschieb-
    bar und exzentrisch gelagert ist und unabhängig von dessen Drehung gegen ein federnd nachgiebiges Sohlenwiderlager gezogen wird.
  2. 2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß behufs Längsverschiebung der Welle (43) und des Rändelwerkzeuges ein auf genannter Welle sitzender Ring eine Daumenfläche (55) aufweist, die mit einer entsprechend gestalteten Fläche (56) ■ am Ende der Welle (50) zusammenwirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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