DE312358C - - Google Patents

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DE312358C
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envelope
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43MBUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M5/00Devices for closing envelopes
    • B43M5/02Hand devices for both moistening gummed flaps of envelopes and for closing the envelopes

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Brief schließ vorrichtung - zum Anfeuchten, Umlegen und Andrücken der. gummierten Briefhüllenklappe. Die neue Vorrichtung gehört jener Art an, die ohne bewegliche Teile, wie Transport- und Andrück walzen o. dgl. arbeitet. Gegenüber bekannten Einrichtungen dieser Art zeichnet sich die vorliegende dadurch aus, daß der ganze Arbeitsvorgang,
ίο d. h. nacheinander das Anfeuchten, Umlegen und Anlegen der Briefhüllenklappe durch eine einzige stoßartig'e Bewegung des Briefes erfolgt. Die Erfindung besteht darin, daß durch 'einmaliges stoßartiges Entlangschieben des mit der Briefhülle versehenen offenen Briefes von Hand über eine glatte konvexe Gleitbahn hinweg zunächst die vorangehende Briefhüllenklappe von selbst in einen Schlitz der Gleitbahn eintritt, hierbei an einer unterhalb des Schlitzes schräg abwärts reichenden Anfeuchtfläche lose entlang streicht, alsdann sich ' aus dem Schlitz lose wieder herauszieht und endlich auf der konvexen Gleitbahn durch den Druck der schiebenden Hand in bekannter Weise gegen die Briöfhülle gepreßt und aufgeklebt wird. . ' /. Da die Schlitzkanten beide in der Ebene der konvexen Gleitbahn, also in gleicher Höhe liegen, so streicht die in den Schlitz eintretende Briefhüllenklappe nur. lose über die schräge Anfeuchtfläche, die unterhalb des Schlitzes beginnt, ,hinweg, sowohl beim Eintreten in den Schlitz, als beim nachfolgenden Heraustreten aus ihm. Infolge dieses losen Entlangstreichens der Briefhüllenklappe an der Anfeuchtfläche werden lediglich die gummierten Ränder der Klappe angefeuchtet, während der übrige Teil der Klappe trocken bleibt, so daß es nicht mehr'vorkommen kann, daß der Brief inhält durch die feuchte Klappe beschädigt, beispielsweise ein mit Kopierfarbe geschriebener Brief verwischt wird.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform veranschaulicht In den Fig. 1 bis 3 ist die Vorrichtung im Schnitt bei drei verschiedenen Stellungen des Werkstückes dargestellt. Fig. 4 zeigt ein Schaubild der neuen Vorrichtung.
Das Wesentliche der neuen Einrichtung besteht in der konvexen, gewölbeähnliche Form besitzenden Gleitbahn a, die etwa aus dünnem Blech o. dgl. hergestellt ist und ungefähr an ihrer höchsten Stelle durch einen über die ganze Arbeitsfläche reichenden Schlitz b unterbrochen wird. Die beiden Kanten des Schlitzes liegen also in gleicher Höhe. Unterhalb des Schlitzes ist an der einen Schlitzkante - die schräg abwärts reichende Wand c angebracht, die mit einem Filztuch d o. dgl. belegt ist, dessen unteres Ende in einen Wasserbehälter e hineinreicht.
Der zu schließende Brief / wird, wie Fig. 1 veranschaulicht, mit der Hand so auf die konvexe Gleitbahn gelegt, daß die Briefhüllenklappe g vorangeht. Durch eine einmalige stoßartige Bewegung auf der konvexen Arbeitsfläche über den Schlitz hinweg erfolgt nunmehr ohne Unterbrechung das Anfeuch-
ten, Umlegen und Andrücken der Briefhüllenklappe. Zunächst tritt bei dieser Bewegung, , indem der Mittelfinger der gespreizt auf der Brief hülle liegenden Hand die Spitze der Briefhüllenklappe niederdrückt, die letztere von selbst-in den Schlitz b ein (Fig. i), zumal wenn die dünne Blechwand der konvexen Gleitbahn elastisch etwas nach unten nachgibt. Beim Weiterschieben (Fig. 2) streicht die Briefhüllenklappe g lose an der unterhalb des Schlitzes beginnenden Anfeuchtfläche d entlang, so daß sich die gummierten Ränder der Klappe anfeuchten. Da hierbei ein Druck auf die Klappe nicht ausgeübt wird, so tritt die Klappe bei der Bewegung nur in ganz geringe Berührung mit der Anfeuchtfläche, so daß die Feuchtigkeit nur auf die gummierte Kante wirkt, die an der Fläche etwas haftet, während der nicht gummierte Teil der Klappe,
ao welcher auf die Feuchtigkeit weniger leicht reagiert, trocken bleibt.
Im weiteren Verfolg der einheitlichen stoßartigen Bewegung, bei welcher sich die Hand der konvexen Form der Arbeitsfläche anschmiegt, zieht sich die Briefhüllenklappe wieder aus dem Schlitze heraus (Fig. 3). Hierbei legt sie sieh gegen die Briefhüllentasche und wird auf der konvexen Gleitbahn α durch den Druck der schiebenden Hand in bekannter Weise angepreßt und aufgeklebt.
■ An der einen Schlitzkante können gegebenenfalls Einkerbungen h angebracht sein, um'bei der schnellen stoßartigen Vorwärtsbewegung der Briefhülle ein sicheres Ein- und Austreten der Briefhüllenklappe in und aus dem Schlitz zu erreichen.
Die Breite der Vorrichtung kann derart bemessen werden, daß sie auch für die Briefhüllen größter gebräuchlicher Abmessungen ausreicht. Die Stärke der BrieEhüllenfüllung ist für den Arbeitsvorgang gleichgültig.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Briefschließvorrichtung zum Anfeuch-'. ten, Umlegen und Andrücken der gummierten Briefhüllenklappe, dadurch gekennzeichnet, daß durch einmaliges stoßartiges Entlangschieben des Briefes mit offener Briefhülle (/, g) von Hand über eine konvexe Gleitbahn (α) hinweg zunächst die vorangehende Briefhüllenklappe (g) von selbst in einen Schlitz (ü?) ' der Gleitbahn eintritt, hierbei an einer unterhalb des Schlitzes schräg abwärts reichenden Anfeuchtfläche (d) lose entlangstreicht, alsdann sich aus dem Schlitz lose wieder herauszieht und endlich auf der konvexen. Gleitfläche durch den Druck der schiebenden Hand in bekannter Weise gegen die Briefhülle gepreßt und aufgeklebt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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