DE184366C - - Google Patents

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DE184366C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43MBUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M3/00Devices for inserting documents into envelopes

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 184366 KLASSE 81 α. GRUPPE
HERMANN-SCHONUNG in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. August 1905 ab.
Die Erfindung betrifft ein Vorrichtung zum Einführen von Briefen in Briefumschläge. Gemäß der Erfindung wird das gefalzte Schriftstück mechanisch oder von Hand in eine Gabel, Zange ο. dgl. geführt, welche durch einen Hebel auf- und abbewegt werden kann. Diese Bewegung kann in beliebiger Weise, und zwar durch Gradführung, Segmentführung o. dgl. bewerkstelligt werden.
ίο An ihrem einen Hubende wird die Gabel mechanisch durch eine schwenkbare oder verschiebbare Anlegevorrichtung abgeschlossen, so daß das in die Gabel geführte Schriftstück eine Anlage findet.
Unter der Gabel befindet sich ein Briefumschlag, der in die geeignete Lage durch besondere Mechanismen, die mit der Erfindung nichts zu tun haben, geführt wird. Der Briefumschlag wird an seinem Verschlußlappen gehalten und liegt gegen eine Unterlage, die nach Möglichkeit elastisch wirkt. Sobald nun die Gabel mit dem Schriftstück vorrückt, schwenkt die Anlegevorrichtung ab und das freie Ende der Gabel wird durch Federn derartig gegen die elastische Briefumschlagunterlage gedrückt, daß beim Vorrücken der Gabel der Briefbeutel geöffnet wird und das Schriftstück mit der Gabel zugleich in den Briefumschlag eintritt. Vor Rückbewegung der Gabel aus dem Briefumschlag wird das Schriftstück in geeigneter Weise festgehalten, so daß es im Briefumschlag verbleibt und die Gabel leer in ihre Ursprungsstellung zurückgeführt wird.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung durch ein Ausführungsbeispiel näher erläutert. Fig. 1 und 2 stellen die Seiten- und Vorderansicht der Einführungsgabel in ihrer höchsten Stellung dar, während Fig. 3 und 4 die Maschinenteile in dem Augenblick zeigen, in dem das Schriftstück und die Gabel in den Briefumschlag eingeführt werden.
α ist eine Gradführung, an der sich der Schlitten b, angetrieben durch eine Pleuelstange c, auf- und abbewegt. An dem Schlitten befestigt befindet sich eine Zange, deren Seitenteil d im Punkte e schwenkbar und elastisch durch Feder f gelagert ist, während das Seitenteil g an einem Hebel h befestigt ist, der im Punkte i mittels einer Torsionsfeder drehbar und federnd gelagert ist. Die Zange wird durch das Ablaufen einer Rolle k auf einer Kurve I entgegen dem Federdruck geöffnet. In ihrer obersten Stellung wird die Zange durch eine abschwenkbare Klappe m unten abgeschlossen. Sobald die Zange beginnt sich nach unten zu bewegen, läuft die Rolle k von der Kurve I ab und die Zange wird geschlossen, so daß das Schriftstück nach Abschwenken der Klappe m durch das Seitenteil g gegen das Seitenteil d fest oder federnd angedrückt wird. Beim Vorrücken nimmt das Seitenteil d die Richtung ein, daß es den Briefumschlag r; der auf der elastischen Unterlage η ruht, im Punkte 0 berührt und an ihm elastisch heruntergleitet, so daß er durch die Ecken ρ und q des Teiles d geöffnet wird, s zeigt eine Vorrichtung, die den Briefumschlag am Verschlußlappen t festhält. u ist ein Daumen, der, sobald die Zange die tiefste Stellung erreicht hat, gegen
den Briefbeutel und die elastische Unterlage drückt, so daß die mit einer Aussparung ν versehenen Seitenteile der Zange frei bleiben und das Schriftstück \v im Briefbeutel festhält, so daß bei der Bewegung der Zange nach oben der Brief im Briefumschlag zurückbleibt.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    ίο I. Maschine zum Einführen von Schriftstücken in Briefumschlagbeutel, dadurch gekennzeichnet, daß das Schriftstück von einer Greifervorrichtung ergriffen und mit dieser selbsttätig in den mit dem Verschlußlappen auf einer eventuell elastischen Unterlage hängenden Briefumschlagbeutel eingeführt wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Einführen des Briefes dienende Vorrichtung bei ihrem Niedergange die Seiten des Briefumschlagbeutels auseinanderspreizt.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einführen des Schriftstückes und Öffnen des Briefumschlagbeutels eine gleitbar gelagerte Zange dient, deren drehbar gelagerte, unter Federdruck stehende Zungen (d, g) zur Aufnahme des Briefes geöffnet sind, bei ihrem Niedergange jedoch nach dem Umlegen einer die untere offene Seite der Zange abschließenden Klappe (m) den Brief federnd fassen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß, sobald die Gabel und der einzuführende Brief ihre Endstellung in dem Briefumschlag erreicht haben, ein Druckdaumen (u) gegen den Briefumschlagbeutel auf die Unterlage derartig drückt, daß der eingeführte Brief festgehalten wird, während die Einführgabel in ihre Anfangsstellung zurücktritt, ohne das Schriftstück mitzunehmen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Briefumschlag während der Einführung des Schriftstückes am Verschlußlappen durch Daumen (s) o. dgl. festgehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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