DE184366C - - Google Patents
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- DE184366C DE184366C DENDAT184366D DE184366DA DE184366C DE 184366 C DE184366 C DE 184366C DE NDAT184366 D DENDAT184366 D DE NDAT184366D DE 184366D A DE184366D A DE 184366DA DE 184366 C DE184366 C DE 184366C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43M—BUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B43M3/00—Devices for inserting documents into envelopes
Landscapes
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 184366 KLASSE 81 α. GRUPPE
HERMANN-SCHONUNG in BERLIN.
Die Erfindung betrifft ein Vorrichtung zum Einführen von Briefen in Briefumschläge.
Gemäß der Erfindung wird das gefalzte Schriftstück mechanisch oder von Hand in eine Gabel, Zange ο. dgl. geführt, welche
durch einen Hebel auf- und abbewegt werden kann. Diese Bewegung kann in beliebiger
Weise, und zwar durch Gradführung, Segmentführung o. dgl. bewerkstelligt werden.
ίο An ihrem einen Hubende wird die Gabel mechanisch durch eine schwenkbare oder verschiebbare
Anlegevorrichtung abgeschlossen, so daß das in die Gabel geführte Schriftstück eine Anlage findet.
Unter der Gabel befindet sich ein Briefumschlag, der in die geeignete Lage durch
besondere Mechanismen, die mit der Erfindung nichts zu tun haben, geführt wird. Der
Briefumschlag wird an seinem Verschlußlappen gehalten und liegt gegen eine Unterlage,
die nach Möglichkeit elastisch wirkt. Sobald nun die Gabel mit dem Schriftstück vorrückt, schwenkt die Anlegevorrichtung ab
und das freie Ende der Gabel wird durch Federn derartig gegen die elastische Briefumschlagunterlage
gedrückt, daß beim Vorrücken der Gabel der Briefbeutel geöffnet wird und das Schriftstück mit der Gabel zugleich
in den Briefumschlag eintritt. Vor Rückbewegung der Gabel aus dem Briefumschlag wird das Schriftstück in geeigneter
Weise festgehalten, so daß es im Briefumschlag verbleibt und die Gabel leer in ihre
Ursprungsstellung zurückgeführt wird.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung durch ein Ausführungsbeispiel näher erläutert. Fig. 1
und 2 stellen die Seiten- und Vorderansicht der Einführungsgabel in ihrer höchsten Stellung
dar, während Fig. 3 und 4 die Maschinenteile in dem Augenblick zeigen, in dem das Schriftstück und die Gabel in den
Briefumschlag eingeführt werden.
α ist eine Gradführung, an der sich der Schlitten b, angetrieben durch eine Pleuelstange
c, auf- und abbewegt. An dem Schlitten befestigt befindet sich eine Zange,
deren Seitenteil d im Punkte e schwenkbar und elastisch durch Feder f gelagert ist,
während das Seitenteil g an einem Hebel h befestigt ist, der im Punkte i mittels einer
Torsionsfeder drehbar und federnd gelagert ist. Die Zange wird durch das Ablaufen
einer Rolle k auf einer Kurve I entgegen dem Federdruck geöffnet. In ihrer obersten
Stellung wird die Zange durch eine abschwenkbare Klappe m unten abgeschlossen.
Sobald die Zange beginnt sich nach unten zu bewegen, läuft die Rolle k von der
Kurve I ab und die Zange wird geschlossen, so daß das Schriftstück nach Abschwenken
der Klappe m durch das Seitenteil g gegen das Seitenteil d fest oder federnd angedrückt
wird. Beim Vorrücken nimmt das Seitenteil d die Richtung ein, daß es den Briefumschlag
r; der auf der elastischen Unterlage η ruht, im Punkte 0 berührt und an
ihm elastisch heruntergleitet, so daß er durch die Ecken ρ und q des Teiles d geöffnet
wird, s zeigt eine Vorrichtung, die den Briefumschlag am Verschlußlappen t festhält.
u ist ein Daumen, der, sobald die Zange die tiefste Stellung erreicht hat, gegen
den Briefbeutel und die elastische Unterlage drückt, so daß die mit einer Aussparung ν
versehenen Seitenteile der Zange frei bleiben und das Schriftstück \v im Briefbeutel festhält,
so daß bei der Bewegung der Zange nach oben der Brief im Briefumschlag zurückbleibt.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:ίο I. Maschine zum Einführen von Schriftstücken in Briefumschlagbeutel, dadurch gekennzeichnet, daß das Schriftstück von einer Greifervorrichtung ergriffen und mit dieser selbsttätig in den mit dem Verschlußlappen auf einer eventuell elastischen Unterlage hängenden Briefumschlagbeutel eingeführt wird.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Einführen des Briefes dienende Vorrichtung bei ihrem Niedergange die Seiten des Briefumschlagbeutels auseinanderspreizt.
- 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einführen des Schriftstückes und Öffnen des Briefumschlagbeutels eine gleitbar gelagerte Zange dient, deren drehbar gelagerte, unter Federdruck stehende Zungen (d, g) zur Aufnahme des Briefes geöffnet sind, bei ihrem Niedergange jedoch nach dem Umlegen einer die untere offene Seite der Zange abschließenden Klappe (m) den Brief federnd fassen.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß, sobald die Gabel und der einzuführende Brief ihre Endstellung in dem Briefumschlag erreicht haben, ein Druckdaumen (u) gegen den Briefumschlagbeutel auf die Unterlage derartig drückt, daß der eingeführte Brief festgehalten wird, während die Einführgabel in ihre Anfangsstellung zurücktritt, ohne das Schriftstück mitzunehmen.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Briefumschlag während der Einführung des Schriftstückes am Verschlußlappen durch Daumen (s) o. dgl. festgehalten wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE184366C true DE184366C (de) |
Family
ID=448304
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT184366D Active DE184366C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE184366C (de) |
-
0
- DE DENDAT184366D patent/DE184366C/de active Active
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