DE228341C - - Google Patents

Info

Publication number
DE228341C
DE228341C DENDAT228341D DE228341DA DE228341C DE 228341 C DE228341 C DE 228341C DE NDAT228341 D DENDAT228341 D DE NDAT228341D DE 228341D A DE228341D A DE 228341DA DE 228341 C DE228341 C DE 228341C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stamp
mark
carrier
pliers
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT228341D
Other languages
English (en)
Publication of DE228341C publication Critical patent/DE228341C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C11/00Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles
    • B65C11/04Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels
    • B65C11/043Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels modified for the application of labels to articles
    • B65C11/046Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels modified for the application of labels to articles label feeding from strips

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Patentschrift
KLASSE 7Od. GRUPPE
HERMANN SCHWARZ in DURLACH.
zugeführten Marken.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Juni 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen Aufkleben und gleichzeitigen Entwerten von in Streifen zugeführten Marken, deren Merkmal darin besteht, daß die von dem Streifen abgetrennte Marke vor dem Aufkleben in einem Markenträger ruht, der gemeinsam und gleichzeitig mit dem Stempel niederbewegt wird und die Marke bis dicht über die Klebstelle führt, worauf sie von dem Stempel aus
ίο dem Markenträger herausgedrückt und aufgeklebt wird. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß die Marke vor dem Aufkleben stets genau an die für die darauf erfolgende Abstempelung erforderliche Stelle gebracht und dort so lange gehalten wird, bis die Entwertung vollzogen ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt, und zwar in
Fig. ι im senkrechten Längsschnitt,
Fig. 2 rechts in Ansicht und links im Schnitt. In zwei Armen a1 der Seitenteile a des Gestelles ist gabelförmig die den Markenstreifen tragende Walze b gelagert, von der aus der Streifen unter einer Führungsrolle c hindurch in einen Führungskanal f und von dort über einen zum Anfeuchten der Klebfläche dienenden Docht g geleitet wird. Letzterer befindet sich in einem aus zwei Kammern bestehenden Behälter h, von denen die eine die Flüssigkeit und die andere die Regelungsvorrichtung i für den Docht enthält. In der Führungsbahn ist. über dem Anfeuchtedocht ein federndes Führungsstück j angebracht, das den unter ihm durchgeführten Markenstreifen gegen den Docht preßt. Das Vorziehen des Markenstreifens erfolgt durch eine aus einer Zange bestehenden Greifvorrichtung k, deren einer Arm k1 sich in einer Führung / des Gestelles bewegt und seine hin und her gehende Bewegung durch einen um einen Zapfen η schwingenden Hebel 0 erhält, der sich mittels einer Führungsstange p an einer Kurve q des Stempelträgers r führt und durch eine Feder s stets in kraftflüssiger Verbindung mit diesem gehalten wird. Das Öffnen und Schließen der Zange wird durch einen Anschlag m1 einer Feder m bewirkt, die lose verschiebbar auf der Stange k sitzt und unmittelbar, bevor die Zange ihre Endstellung erreicht, je nach der Bewegungsrichtung derselben mittels des Anschlages m1 bzw. eines am anderen Ende der Feder befindlichen Anschlages m2 von der Führung I abgefangen wird.
Das Abtrennen der einzelnen Marken geschieht durch eine Schere, die aus einem festen Scherblatt t, das gegenüber der Zange federnd nachgeben kann, um das Erfassen des Streifens durch die letztere zu ermöglichen, und einem beweglichen Scherblatt u gebildet wird, das durch eine Stange ν an einem Winkelhebel w angelenkt ist, dessen freier Schenkel durch eine Feder χ in ständiger Berührung mit der Kurve y des Stempelträgers gehalten wird.
In Schlitzen der Seitenteile auf und ab verschiebbar ist ein Markenträger 13 geführt, der zwei Federbolzen 1, 2 trägt. Auf diesen ist ein U-förmig gestalteter Bügel 3 geführt, der an seiner Unterseite den in der Mitte offenen
Rahmen 4 trägt. Letzterer drückt bei seiner Abwärtsbewegung die Marke im letzten Augenblick aus dem Markenträger 13, in den sie durch die Zange k vorher eingeführt worden ist, heraus auf die Unterlage. Durch zu beiden Seiten des Gestelles angeordnete Federn 2, die einerseits an festen Zapfen 10 des Gestelles und andererseits an vorspringenden Ansätzen des Rahmens 4 angreifen, wird letzterer stets nach oben gezogen. Über dem Rahmen 4 ist in einer Schlitzführung der Seitengestelle der aus einer sich selbsttätig wendenden Walze 5 bestehende Typenträger verschiebbar angebracht, der in der Gabel 6 des Druckstempels gelagert ist und sich mit ihr auf und ab bewegt, wobei die Typen desselben sich in der höchsten Stellung gegen das Farbkissen 7 legen. Die selbsttätige Aufwärtsbewegung der Stempelgabel wird in bekannter Weise durch eine im Innern des Griffes 11 angeordnete Feder 12 bewirkt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Bei dem Niederdrücken der Stempelgabel drückt zunächst die untere Zangenhälfte der gegen den Markenstreifen sich vorbewegenden Zange das feste Scherblatt etwas zurück, so daß die erste Marke zwischen die beiden Zangenbacken gelangt. Gleichzeitig hat sich auch der Anschlag w2 der Feder m gegen die Führung I angelegt und die Vorwärtsbewegung der Feder unterbrochen. Bewegt sich nun die Zange vollständig in ihre linke Endstellung, so gleitet das nach oben gebogene Ende des Zangenschenkels k2 etwas an dem Anschlag m1 der Feder m herab und schließt hierdurch die Zange. Bei der weiteren Abwärtsbewegung des Stempels zieht darauf die Zange die Marke über den Docht g hinweg in den Markenträger 13, worauf die Marke durch den nach unten bewegten Scherschenkel u abgetrennt wird. In dem Augenblick, in welchem die Marke in die richtige Stellung im Markenträger gelangt, wird die Mitnahme der Feder m durch den gegen die Führung I treffenden Anschlag m1 aufgehoben, so daß der Zangenschenkel k2 außer Berührung mit dem Anschlag m1 gelangt und die Zange unter der Einwirkung einer nicht dargestellten Feder geöffnet und die Marke freigegeben wird. Bei der weiteren Abwärtsbewegung des Stempels wird zunächst die Zange durch den Kurventeil q1 in ihre rechte Endstellung zurückgeführt, so daß sie aus der Bewegungsbahn des niedergehenden Rahmens 4 gelangt und gleichzeitig der Markenträger 13 mit dem Rahmen 4 auf die Unterlage gesenkt, wodurch die Marke in die richtige Lage gebracht und in dieser so lange gehalten wird, bis die Aufklebung und Entwertung vollzogen ist. Dies erfolgt in der Weise, daß der Rahmen bei seiner weiteren Abwärtsbewegung in den Markenträger eintritt und die Marke aus ihm heraus auf die Unterlage drückt, worauf der Typenträger 5 durch die Öffnung des Rahmens 4 hindurchtritt und die Marke auch in der Mitte gegen die Unterlage festpreßt und gleichzeitig entwertet. Bei der Aufhebung des Stempeldruckes bewirkt die im Griff 11 gelagerte Feder 12 das selbsttätige Hochheben des Typenträgers, während die Federn 9 den Rahmen 4 und den Markenträger 13 aufwärts ziehen, wobei sämtliche Teile wieder in die Anfangsstellung zurückkehren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum selbsttätigen Aufkleben und Entwerten von in Streifen zugeführten Marken, dadurch gekennzeichnet, daß die durch eine Greifzange (k) bis unter den Stempel vorgezogene und darauf von dem Streifen abgetrennte Marke unter dem Stempel durch einen Markenträger (13) gehalten wird, der mit dem Stempel niederbewegt wird und die Marke bis dicht über die Klebstelle bringt, worauf die Marke durch den Stempel aus dem Markenträger herausgedrückt, aufgeklebt und gleichzeitig entwertet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT228341D Active DE228341C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE228341C true DE228341C (de)

Family

ID=488739

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT228341D Active DE228341C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE228341C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE228341C (de)
DE235657C (de)
DE272263C (de)
DE46424C (de) Drahtkopf für Drahtheftmaschinen
DE676538C (de) Ohrmarkenzange
DE240551C (de)
DE223677C (de)
DE417504C (de) Verfahren zur Herstellung von Tuben
DE184366C (de)
DE272715C (de)
DE413827C (de) Zange zum Einziehen von Erkennungsmarken
DE127821C (de)
DE227422C (de)
DE262668C (de)
DE573126C (de) Heftmaschine mit Sperrvorrichtung
DE271189C (de)
DE212196C (de)
DE288265C (de)
DE280207C (de)
DE26325C (de) Tabakschneidemaschine für Feinschnitt- türkische und andere Tabake
DE442261C (de) Zwickmaschine mit Vorrichtungen zum Bilden und Eintreiben von Drahtklammern
DE171737C (de)
DE80381C (de)
DE270918C (de)
DE39973C (de) Vorrichtung zum Einsetzen von Pfropfen in Patronenhülsen