DE417661C - Tubenschliessmaschine - Google Patents
TubenschliessmaschineInfo
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- DE417661C DE417661C DEB114625D DEB0114625D DE417661C DE 417661 C DE417661 C DE 417661C DE B114625 D DEB114625 D DE B114625D DE B0114625 D DEB0114625 D DE B0114625D DE 417661 C DE417661 C DE 417661C
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- Germany
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- tube
- folding
- rollers
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- closing machine
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- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 6
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 238000009957 hemming Methods 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B7/00—Closing containers or receptacles after filling
- B65B7/14—Closing collapsible or resilient tubes, e.g. for tooth paste, for lighter fuel
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
- Tubenschließmaschine. Tubenschiießmaschinen, mit welchen man das Plattdrücken und Schließen der Tube in einer einzigen Bewegung - durch Drehen einer Kurbel oder Schieben eines Rahmens oder Schli:tens - herbeiführen kann, sind bereits bekannt und ausgeführt worden. Die bisherigen Konstruktionen derartiger Maschinen besitzen jedoch einen Schließmechanismus, bei welchem jedes Falzwerkzeug, je nach seiner Aufgabe, in dem Schließvorgang auf eine besondere Weise bewegt werden muß, weshalb derar:ige :Maschinen von außerordentlich verwickelter Bauart und teuer sind.
- Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Tubenschließmaschine, bei welcher, im Gegensatz zu den obenerwähnten, die Falzwerkzeuge das Schließen der Tube herbeiführen, indem sie nacheinander eine einzige Bewegung über die Tube beschreiben.
- in den Zeichnungen sind zwei Ausführungsformen der Erfindung angegeben.
- Abt. i, z und 3 zeigen in Draufsicht, Seitenansicht und Schnitt nach A- B die erste Form, die das Prinzip der Erfindung am besten klarlegt, Abb.4 und 5 einen Vergleich der Arbeitsweise der beiden Ausführungsformen, ' Abb.6 eine Oberansicht der zweiten Ausführungsform, Abb.8 und 9 Einzelheiten derselben Ausführungsform, deren Gesamtansicht in Abb. ? dargestellt ist.
- In Abb. i sind f und f 1 zwei miteinander verbundene Schienen, welche mit den darauf angeordne:en Faltflächen a und b sowie den trichterförmig gestellten Flächen e ein Ganzes bilden, das im folgenden als Falzorgan bezeichnet ist. Das Kneifen oder Verschließen erfolgt nun bei der Bewegung des Falzorganes über die zu schließende Tube, oder dabei, daß die Tube in einer geeigneten Transportvorrichtung, mit Hilfe endloser Riemen o. dgl., durch das stillstehende Falzorgan geführt wird. Wird, wie im ersten Falle, das Falzorgan in der Pfeilrichtung (Abt. i) über die in einen geeigneten Halter gelegte Tube T geführt, so wird die Tube zuerst durch die beiden Flächen e zusammengedrückt, wonach die schraubenförmig gewundene Faltfläche a einen der Kniffbreite entsprech--nden Teil des zugedrückten Tubenendes über das Führungsblech c einmal um 18o" umlegt. Der zweite Kniff erfolgt in ähnlicher Weise bei der Faltfläche b in Verbindung mit dem Führungsblech d. Wie aus Abb. z und 3 erkennbar, ist die letztere Faltfläche b mit Führungsblech d (Führungsblech in Abb. a nicht ersichtlich) eine der Kniffbreite entsprechende Stufe niedriger angebracht.
- Aus Abb. 3, die einen Schnitt A-B von dem Falzorgane darstellt, geht hervor, wie die Faltflächen a und b nebst den Führungsblechen c und d auf den beiden Schienen f und f I angeordnet sind. Ein Bügel x (gestrichelt) vereinigt die beiden Schienen zu einem Ganzen. Die in Abb. a gezeichnete Tube ist eben in der Lage, wo ihr Ende von der ersten Faltfläche a ,einmal um i8o° umgelegt worden ist.
- Um die bei dem Falzvorgang entstehende Reibung möglichst klein zu halten, sind in der zweiten Ausführungsform der Erfindung statt gewundener Flächen Rollen verwendet. In Abb. 5 ist veranschaulicht, wie eine Serie Rollen ä, gi, g= und s3 eine Faltfl;äelhe (Abb.4) ersetzt.. Die Tube wird bei y erreicht. Zweckmäßig wird ein Kniff in einem Rollenpaar bei g3 (die eine Rolle in der Abbildung gestrichelt) vollendet.
- Die Hauptteile der zweiten Ausführungsform sind: Ständer G, Schlitten S, Greifzange Z und das aus den beiden Rinnen v und nt bestehende Tubengestell. Der die Rollen 1, z, 3 usw. tragende Schlitten S besteht aus den beiden Schienen lt und hl, welche miteinander fest verbunden sind. Der Schlitten ist auf dem Ständer G (Abb.6) zwischen den Führungslinealen s und s1 hin und her begrenzt verschiebbar. trt und v sind zwei Blechrinnen, zwischen welchen die Tube eingelegt werden kann. Die eine auf der Platte n befestigte Rinne v ist, wie in Abb. 8 veranschaulicht, für verschiedene Tubendicken verstellbar. Die Rinne m hat einen in ihrer Längsrichtung für verschiedene Tubenlängen verstellbaren Boden ä (Abb.7), welcher bei vollendetem Schließen der Tube von der Rinne aufklappen kann, wobei die um den Zapfen u kippbare Rinne m die Tube auf das Auffangblech q ausgleiten läßt.
- Die Maschine arbeitet auf folgende Weise. Nachdem die Rinne v und der Boden ö für die in Frage kommende Tubengröße eingestellt und wie in Abb. 6 .eine Tube eingesetzt ist, wird der Schlitten S mittels des Griff-es( (Abb.7) über die Tube geführt. Bei Beäinn dieser Bewegung geht die Greifzange Z, welche von zwei längsgehenden Spuren auf der Unterseite des Schlittens gesteuert wird, zusammen und hält die Tube während des Falzvorganges fest, wonach die Tube bei ihrer jetzigen, aus Abb.9 erkennbaren Form zwischen den Blechen e und dem Rollenpaar i leicht plattgedrückt wird. Bei der weiteren Bewegung des Schlittens machen die Rollen I, 2, ; und :l den ersten Kniff, die Rollen 5, 6, 7 und 8 den zweiten. Um den Durchgang der Tube zu unterstützen, ist die Anordnung getroffen, daß da, wo der Widerstand am größten ist, namentlich bei I, ¢ und 8, statt einer Rolle ein Rollenpaar angebracht ist, und es erhält jedes solche Rollenpaar, welches mit Treibrollen aus Gummi o. dgl., wie h, k1 und k2, versehen ist, bei seinem Vorbeigang an der Tube durch die Reibungslineale L und h zwangläufig eine den Durchgang der Tube unterstützende Drehung. Bei jedem Rollenpaar liegen die Rollen gegeneinander federnd an. Wenn der Schlitten ganz über die Tube in seine andere Endlage geschoben ist, öffnet sich die Greifzange Z. Durch den Hebel j (Abb.7), der vom Schlitten etwas mitgenommen wird, kippt die Rinne m mit der auf ihrem beweglichen Boden ö stehenden Tube um, der Boden klappt auf und die fertige Tube gleitet auf dem Auffangblech g weg. Beim Zurückgehen des SchlLtenS kommt die Maschine wieder in ihre Anfangslage.
Claims (1)
- PATENT-ANsPRL CIIE: i. Tubenschließmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß der Tubenkniff durch einen in der Querrichtung des flachgedrückten Teiles der Tube allmählich um r8o' falzenden Vorgang bei einer einmaligen, in der Falzebene quer zur Tubenachse erfolgenden Bewegurig des Falzorgans über die Tube, oder umgekehrt, erzielt wird. z. Tubenschließmaschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Plattdrücken des Tubenendes bei derselben Bewegung des Falzorgans mittels auf diesem angeordneter Streiffl,ächen (e, ei) und bzw. oder Rollen (i) erfolgt. 3. Tubenschließmaschine nach Anspruch I und a, dadurch gekennzeichnet, daß das plattgedrückte Tubenende durch das vorübergehende Falzorgan mittels auf diesem angeordneter, dem allmählichen Falzvorgang en-.sprechend schraubenförmig gewundener Faltflächen (.a, b) über ein Führungsblech (c, d) umgelegt wird. ,l. Tubenschließmaschine nach Anspruch I, a und 3, dadurch gekennzeichnet, dali als Faltflächen entsprechend im Winkel gestellte Rollen (Abb.5) angeordnet sind. 5. Tubenschließmaschine nach An= spruch I, z, ; und .l, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Tubenkniff in einem Rollenpaar (¢, 8) vollendet wird. 6. Tubenschließmaschine nach Anspruch z und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen oder jedes Rollenpaar (I, ¢, 8) durch Treibrollen (k, k1, k2) zwangläufig eine das Durchführen der Tube unterstützende Drehung erhalten. 7. Ausführungsform der Maschine nach den Ansprüchen I, 2, 4., 5 und 6, gekennzeichnet durch einen den Falzmechanismus tragenden Schlitten (S), welcher auf einem Gestell (G) begrenzt verschiebbar angeordnet ist und durch seine Bewegung über das zu schließende Ende der in einem kippbaren Lager (m) eingelegten Tube nach Schließung einer Greifzange (Z), die #,v,ährend des Falzvorganges- die Tube festhält, bei Erreichung seiner Endlage nach vollendetem Falzen das Tubenlagergestell (m) zum Kippen bringt und das selbsttätige Weggleiten der fertigen Tube herbeiführt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB114625D DE417661C (de) | Tubenschliessmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB114625D DE417661C (de) | Tubenschliessmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE417661C true DE417661C (de) | 1925-08-17 |
Family
ID=6993799
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB114625D Expired DE417661C (de) | Tubenschliessmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE417661C (de) |
-
0
- DE DEB114625D patent/DE417661C/de not_active Expired
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