DE311331C - - Google Patents

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DE311331C
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switched
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/34Details, e.g. call counting devices, data transmission from car to control system, devices giving information to the control system
    • B66B1/46Adaptations of switches or switchgear
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Maintenance And Inspection Apparatuses For Elevators (AREA)
  • Cage And Drive Apparatuses For Elevators (AREA)
  • High-Pressure Fuel Injection Pump Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 311331 -" KLASSE 35 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. März 1918 ab.
Die am unangenehmsten wirkenden Störungen ,in elektrischen Aufzugsanlagen bestehen darin, daß der Motor oder ein anderer elektrischer Apparat verbrennt. Dies kann seinen Grund darin haben, daß die Abschmelzsicherungen versagen, weil zu starke Sicherungsdrähte oder -streifen eingesetzt wurden, oder daß die für den geordneten Betrieb erforderliche Netzspannung nur unzureichend vorhanden ist, so
ίο daß der Motor sein notwendiges Drehmoment nicht erreichen kann, oder aber daß in Drehstromanlagen unter Umständen nur eine Abschmelzsicherung ausgesprengt ist, so daß der Motor mit nur noch zwei Phasen eingeschaltet wird, nicht anlaufen kann und daher verbrennen muß.
Wenn man sich auch gegen die letztere Störung schon vielfach in ausreichender Weise zu sichern pflegt, so ist doch bisher keine Anordnung bekannt, die gegen zu starke Sicherungen und zu schlechte Netzspannung genügend Schutz gibt.
Die den .Erfindungsgegenstand bildende Einrichtung behebt diese Übelstände auf einfache Weise.
Gemäß der Erfindung wird vor oder spätestens mit der Einschaltung des Motors ein Uhrwerk in Tätigkeit gesetzt, das nach Verlauf einer gewissen, leicht einstellbaren, immer gleichen Zeit den Motor wieder ausschaltet und das verhindert, daß er von neuem eingeschaltet werden kann, bevor man auf die vorliegende Störung aufmerksam wurde.
Diese Ausschaltung kann durch Auslösung des Hauptausschalters oder eines die Ausschaltung mittelbar bewirkenden Steuerappa-' rates bewirkt werden. t i ; jh j
Die Einstellung des Zeitraumes ist etwas reichlicher zu bemessen, als die| Erledigung der längsten Fahrt des! Fahrstuhles an Zeit benötigt.
Der Arbeitsvorgang ist dann folgender:
Wird der Fahrstuhlmotor eingeschaltet und kann er aus irgend einem Grunde — sei es wegen schlechter Spannung oder wegen Überlastung oder aus sonstigem Grunde — nicht anlaufen, so wird das vorgesehene Uhrwerk, das vor- oder gleichzeitig in Gang gesetzt wurde, nach einer bestimmten Zeit, die etwas länger ist als die Fahrzeit durch die ganze Hubhöhe, die Ausschaltung der Anlage bewirken und so alle Gefahr für· Motor und Apparate restlos beseitigen.
Würde man, gemäß einem anderen bereits gemachten Vorschlag, zum öffnen des Hauptschalters nach einer bestimmten einstellbaren Zeit an Stelle des Uhrwerks einen Hilfselektromotor anwenden, der gleichzeitig mit dem Auf- · zugsmotor Strom erhält, so wäre — ganz abgesehen von der Kostspieligkeit einer solchen Einrichtung, die selbst eine Störungsquelle werden könnte — die gewünschte Sicherheit nicht erreicht, falls Störungen oder unnormale Zustände in der beiden Motoren gemeinsamen Stromzuführung (schlechte Netzspannung, Ausfallen einer Phase usw.) die Ursache für das Versagen des' Hauptmotors bilden.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der beiliegenden Zeichnung in schematischer Weise veranschaulicht. Das im Hubweg verstellbare
Steuergestänge α trägt den Greifnocken b, der in seiner in Fig. ι dargestellten Ruhestellung den Klinkenhebel c unter Spannung der Aufzugsfeder d herabgedrückt erhält. Der Hebel c trägt die Schaltklinke e, die in das Sperrad f greift und über dieses das gesamte Uhrwerk in Bewegung setzen kann. Durch Hochheben des Gestänges α gelangt der Greifnockeri b in die punktiert gezeichnete Stellung. Die Feder d
ίο kann daher den Hebel c und über die Sperrfalle e und das Sperrad f hinweg das ganze Uhrwerk in Bewegung setzen, so daß das Pendel g zu schwingen anfängt.
Ist am Aufzug alles in Ordnung, so fällt nach einer gewissen Zeit das Steuergestänge a wieder in seine Ruhestellung zurück, wodurch das Werk selbsttätig aufgezogen wird und für eine neue Fahrtsicherung bereit ist.
Ist dagegen etwas nicht in Ordnung, so wird der Hebel c nach Ablauf von etwa 5 Sekunden mehr, als die normale größte Fahrzeit beträgt, gegen den Stützhebel h treffen, durch dessen Sperrnase m der im Stromkreis des Aufzugsmotors liegende Schalter k in der Stromschlußstellung erhalten wird. Nun wird der Hebel h zur Seite gedrängt (Fig. 2) und dadurch der Schalterhebel k freigegeben, so daß er unter der Wirkung einer Feder no. dgl. durch Stromunterbrechung bei * die unmittelbare oder mittelbare Ausschaltung der Gesamtanlage herbeiführt.
Die Schaltzeit kann durch Änderung des Abstandes zwischem dem Hebel c und dem Stützhebel h, etwa mittels der Stellschraube 0, oder durch Änderung der wirksamen Länge des Pendels g. oder andere zweckdienliche Eingriffe auf den gewünschten Betrag eingestellt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schutzeinrichtung für elektrisch betriebene Aufzüge gegen Verbrennen des Motors oder der Steuerapparate, gekennzeichnet durch die Anwendung eines auf eine bestimmte Zeit, die etwas größer ist als die Fahrzeit über die ganze Hubhöhe, einstellbaren Uhrwerks, das nach Verlauf dieser Zeit die Ausschaltung der Anlage herbeiführt und ein erneutes Wiedereinschalten so lange verhindert, bis die Störung behoben ist. ■ ■ ■ .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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