DE310332C - - Google Patents

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DE310332C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F31/00Making meshed-ring network from wire

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 310332 KLASSE 7d. GRUPPE
Maschine zur Herstellung von Kettengewebe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Februar 1914 ab.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung- von Kettengewebe, in welcher Draht in Unterbrechungen durch eine Schraubenführung in Maschen des vorher gebildeten Gewebes eingewunden wird, und zwar innerhalb eines Führungsrohres, das mit einer radialen Öffnung versehen ist, durch welche das - Gewebe aus dem erwähnten Führungsrohr durch Herausziehen des gebildeten Gewebes ίο entfernt wird.
Das wesentliche Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß, nachdem die Drahtschraube in bekannter Weise durchschnitten und zu Ringen geformt worden ist, alle Ringe um ungefähr 900 verdreht werden in der Weise, daß sie sich kreuzen und in der Ebene ■ der radialen Öffnung liegen, so daß das Gewebe aus dem Führungsrohr herausbewegt werden kann, ohne jede nachfolgende Drahtschraube auszufliegen, wodurch Kettengewebe der bekannten Art, bestehend aus unter sich verbundenen losen Ringen, durch solche Maschinen hergestellt werden können.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens dargestellt. Es zeigt
Fig. ι einen Grundriß der neuen Maschine, Fig. 2 eine Seitenansicht derselben,
Fig. 3 einen vergrößerten Querschnitt durch die Spiralführung und die Schneidwerkzeuge nebst dem anliegenden Teil des Rahmens,
Fig. 4 eine stark vergrößerte Aufsicht auf
die Schneidwerkzeuge in derjenigen Stellung der Schneid- und Führungszähne, wenn die Teile während des Schneidens und der Bildung der Zwischenspule zu Ringen verschoben werden, während die Spirale zwischen dem Führungsglied gehalten wird.
Fig. 5 ist eine ähnliche Ansicht, bei weleher die Schneidzähne einander gegenüberstehen, und als Führungszähne zur Aufnahme und zum Halten der Windungen der gebildeten Spirale dienen, die durch den Formstein pel bzw. den Wickeldorn zwischen die Führungsglieder geschoben \vird.
Fig. 6 ist eine Seitenansicht des einen Schneidwerkzeuges.
■ Fig. 7 ist ein Längsschnitt durch die Drahtführung und den Wickeldorn in ihrer gegenseitigen Lage gegenüber den Drahtförderrollen. · · ·
Fig". 8 ist eine Stirnansicht des Mechanismus zum Abheben der gebildeten Ringe von den Führungsgliedern und zum Halten derselben in derjenigen Stellung, in welcher sie die Windugen der sich bildenden Spirale aufnehmen nach Maßgabe des Vorlaufes der Spirale in ihrer Führungsnut der darunter liegenden Führungsglieder.
Fig. 9 ist eine vergrößerte Ansicht des Wickeldornes. ■
Fig. 10 ist eine beträchtlich vergrößerte Ansicht eines Teiles des fertigen Kettengewebes, aus welcher ersichtlich ist, in welcher Weise die folgende Drahtspirale in die bereits gebildeten Kettenringe eingezogen wird.
Fig. 11 ist eine Ansicht des Schlittens zur selbsttätigen Freigabe der Kupplung in demjenigen Zeitpunkt, in welchem die Drahtspirale ihre bestimmte Stellung in der Spiralführung erreicht hat.
Fig. 12 ist eine Endansicht des mit Gegen-, gewicht versehenen Anschlagschiebers, der mit der Schraubenspindel in auslösbarem Eingriff ist.
Die neue Maschine enthält eine Lagerplatte, die vorliegend aus zwei Endlagern ι besteht, j welche durch eine erhöhte Zwischenbrücke ia verbunden sind. Die Endlagerteile ι sind je mit einem Paar von Standgehäusen 2 versehen, deren jedes mit der üblichen Lagerführung versehen ist, die ein unteres festes Lager 3 und ein oberes bewegliches Lager 4 aufnimmt. Das untere feste Lager 3 enthält j eine Triebwelle 5, und die oberen beweglichen Lager 4 sind mit einer vertikal verschiebbaren zweiten Welle 6 ausgestattet. Jedes Paar von Wellen 5 und 6 steht miteinander durch Vermittlung von Triebrädern 7 an einem Ende in Verbindung und ist am anderen Ende mit Förderrollen 8 versehen. Jede dieser Förderrollen trägt an ihrem Umfang ein Paar Lagernuten 8a für den Draht. Die Förderrollen sind umkehrbar auf den Enden der Welle angebracht, so daß, wenn eine Lagernut verschleißt, die Förderrolle umgekehrt werden kann, um die andere Lagernut zur Benutzung zu bringen. Zur Einstellung der oberen Welle 6 und insbesondere des Druckes der oberen Förderrolle auf die unteren sind Spannfedern 9 zwischen die beweglichen Lager 4 eingelegt, die durch Einstellbolzen 10 verstellt werden. Die letzteren sind in den oberen Teilen der Gehäuse 2 in bekannter Weise verschraubt.
Zum Antrieb der Förderrollen 8 sind die Triebwellen 5 mit losen Kegelrädern 11 versehen, die eine geeignete, nachstehend zu beschreibende Kupplung treiben können. Die Kegelräder stehen mit einem zweiten Satz von Kegelrädern 12 in Eingriff, die auf einer Längswelle 13 sitzen. Diese letztere Triebwelle ist in Lagern 14 des Lagerrahmens untergebracht. Die Welle 13 wird durch ein Zahnrad 15 angetrieben, das mit einem Triebrad 16 kämmt. Das letztere sitzt auf einem Ende der Hauptantriebswelle 17, die in den Lagern 18 am hinteren Ende des einen Seitenlagers des Rahmens liegt. Die Haup.tantriebswelle 17 trägt an einem Ende eine feste Riemenscheibe 19 und eine leere Scheibe 20, die den Antriebsriemen aufnehmen. Die Drahtförderrollen 8 können abwechselnd auf den Antrieben ein- und ausgerückt werden. Der Draht geht durch Führungen 21 an der Seite jedes Förderrollenpaares. Diese Führungen richten den Draht so aus, daß er zwischen die Führungsnuten geht. Beim Austreten aus den Führungsnuten 8° wird der Draht durch Wikkeldorne 22 gedrückt, die auf der anderen Seite der Förderrollen liegen. Jeder Wickeldorn ist an seinem Umfang mit einer Längsnut 23 versehen, die den ablaufenden Draht aufnimmt. Diese Führungsnut endigt in einem schraubenförmig verlaufenden Teil 23", der in Verbindung mit der darumliegenden Lagerhülse 24 einen schraubenförmigen Weg für den Draht derart bildet, daß der letztere durch' ihn mit Hilfe der Förderrollen hindurchgetrieben wird. Die Lagerhülse 24 ist abnehmbar in einem Lagerauge 25 angebracht und wird durch eine Stellschraube 26 festgehalten. Die · Wickeldorne 22 können in der Lagerhülse 24 befestigt werden.
Zum Halten und Sichern der gebildeten Schraube in der richtigen Lage während der Bildung der Kettenmaschen dient ein Paar \ron Führungsgliedern 27, die verschiebbar in dem Brückenstück ia der Grundplatte untergebracht sind. Diese Führungsglieder sind mit aufwärts gerichteten Schenkeln 27" versehen, welche zwischen den Wickeldornen 22, 24 angeordnet sind (Fig. 1 und 2). Die Schenkel der Führungsglieder sind innen derart genutet, daß sie eine Führung 28 für die Drahtschraube bilden. Ihre Enden liegen in Linie mit den Wickeldornen und nehmen die gebildete Spule, die aus den Wickeldornen heraustritt, auf.
Schneid- und Führungszähne 29 ragen in die Führung 28 hinein. Diese Zähne sind bei der vorliegenden Ausführuhgsform längs der Kanten eines Paares aneinanderliegender Schneidwerkzeuge 30 ausgebildet, die an den Innenseiten der Führungsglieder mit Hilfe einer Anzahl von Schrauben 31 befestigt sind (Fig. 3). Die Führungsglieder 27 sind mit Schuhen 32 versehen, die in einstellbaren Führungsplatten 33 gleitbar gelagert sind. Die Führungsglieder 27 sind gegeneinander .mit Hilfe der einstellbar gelagerten Führungsplatten verstellbar, und zwar mit Hilfe von Zugbolzen 34 und Stellschrauben 35.
Zur Hin- und Herbewegung der Führungsglieder 27 in entgegengesetzten Richtungen zusammen mit den über ihnen befestigten Schneid- und Führungszähnen 29 sind die Schuhe der Führungsglieder mit abwärts gerichteten Platten 36 versehen, die an ihren Innenseiten gegenüberliegende Einschnitte 37 besitzen. In diese Einschnitte fallen gegen- no überliegende Stifte 38 einer stehenden Welle 39 ein. Das untere Ende der Welle 39 ist mit einem Handhebel 40 versehen, der an der Vorderseite des Zwischenstückes ia hervorragt, und mit dem die Welle 39 ausgeschwungen werden kann, so daß die Führungsglieder 27 nebst den Schneidzähnen 29 in ohne weiteres verständlicher Weise hin und her geschoben werden können. Wenn der Handhebel 40 in seiner normalen Stellung liegt, so liegen'120 die Schneid- und Führungszähne 29 einander gegenüber (Fig. 5). Die aus dem einen Wik-
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keldorn 22 austretende fertige Schraube geht in die Führung 28, wobei ihre Windungen die Lücken zwischen den gleichzeitig zur Führung dienenden Zähnen 29 der Schneidwerkzeuge 30 durchlaufen.
Zum abwechselnden Ein- und Ausrücken der Förderrolle 8 auf den Antrieb, wobei die gebildete Spule in die Führung 28 von der einen oder anderen Seite gebracht werden kann, ist jede 'Antriebswelle 5 mit einer Klauenkupplung 41 versehen, die normal außer Eingriff gehalten wird durch einen unter Federwirkung stehenden Kupplungshebel 42. Will man die betreffende Welle 5 zur Umdrehung" bringen, so wird der Kupplungshebel 42 von 'Hand gegen das Getriebe. 11, 12 geschoben. Hierbei wird die Kupplung 41 in Eingriff mit der anliegenden Nabe iia des anliegenden Getrieberades 11 ge-
ao bracht, wobei der Kupplungshebel selbsttätig alsdann festgehalten wird. Hierzu dient eine federnde Klinke 44 (Fig. 10), die drehbar in ■einem Einschnitt einer wagerechten Achse 45 liegt. Diese federnde Klinke erfaßt selbsttätig das freie Ende des Kupplungshebels, wenn dieser verschoben wird, und hält ihn gegen die Wirkung seiner Feder fest.
Zur Freigabe des Kupplungshebels 42 und demzufolge zum Ausrücken der bezüglichen Förderrolle 8, nachdem die Drahtspule bis zum entgegengesetzten Ende jder Führung 28 fortbewegt ist, dient eine Ausrückerwelle 46, die unter der Achse 45 liegt und mit Hilfe eines Getriebes 48 in Umlauf gesetzt wird, das mit einem Getrieberad 49 der Triebwelle 5 kämmt. Ein Anschlag 50 gleitet auf der Achse 45' und wird mit Hilfe eines . mit Schraubengewinde versehenen, abwärts gehenden Teiles 50" durch einen Gegengewichtshebel 51 in Eingriff mit der Anschlagspindel 46 gehalten (Fig. 11, 12). Je nachdem der Anschlag 50 längs "der Achsev45 läuft, kann er in Eingriff mit der schrägen Fläche 44* der Federklinke 44 kommen und die letztere niederdrücken, wobei der Kupplungshebel 42 entkuppelt und unter der Einwirkung seiner Feder 43 in die Ruhelage zurückgeschnellt wird. Hierdurch werden die bezüglichen Förderrollen in dem gewünschten Zeitpunkt ausgerückt.
- Der Bedienungsmann bewegt sodann den Handhebel 40 nach einer Seite, bis einer der Anschläge 52 (Fig. 1) gegen die Grund-
• platte ia stößt. Hierdurch werden die Schneidwerkzeuge in entgegengesetzten Richtungen verschoben, so daß die Schneidzähne 29 aus ihrer " gegenüberliegenden Lage gebracht werden und die dazwischen liegende Spule oder Windungen der Drahtschraube durchschneiden. In Fig. 4 ist die Stellung der Schneidzähne 29 dargestellt, kurz nachdem sie die Drahtwindungen durchschnitten haben. In dieser Stellung berührt einer der Anschläge 52 die Grundplatte i° noch nicht. Eine weitere Bewegung des Handhebels 40 im gleichen Sinne veranlaßt die Einstellung der Schneidzähne in eine weitere Stellung, wodurch die aneinander liegenden durchschnittenen Enden der Windungen gegeneinandergebracht werden, um die Ringe S3 des Kettengewebes zu bilden. Da die Elastizität der Ringe die anliegenden durchschnittenen Enden wieder zurückzuziehen sucht, sobald der Druck der Schneidzähne aufhört, so ist die Bewegung der Schneidzähne . so eingestellt, daß sie die durchschnittenen Enden etwas über ihre eigentliche Stellung hinausbringen, so daß, wenn die Schneidzähne . zurückgezogen werden, die durchschnittenen Enden durch die Elastizität der Windungen in genaue Gegeneinanderstellung gebracht werden.
Nachdem so die Ringe gebildet sind, wird der Handhebel zurückgezogen in seine Normalstellung, wodurch die Schneidglieder 30 wieder in eine solche Stellung zurückgebracht werden, daß die Zähne 29 einander gegenüberstehen (Fig. i, 2, 3 und 5).
Zum Anheben der gebildeten Ringe 53 dient ein Paar von Greiferrollen 54, die zweckmäßig mit Filz belegt sind und unmittelbar über der Mündung 27s der Schraubenführung liegen. Diese Greiferrollen 54 sind, in Lagerplatten 55 gelagert, von denen eine Rückenplatte 56 nach oben sich erstreckt, die das gebildete Kettengewebe nach der Rückseite der Maschine führt. Die Lagerplatten 55 können zusammen mit der Rückenplatte 56 befestigt werden, beispielsweise mittels Trag'-arme 57. Zum Antreiben der Greiferrollen 54 zwecks Anhebens der, gebildeten Maschen und Festhaltens derselben in der Stellung zur Aufnahme der nachfolgenden Drahtschraube, die durch die Führung 28 läuft, und durch die bereits gebildeten Maschen hindurchgezor gen wird (Fig. 10), dient ein Paar Getrieberäder 58, die auf einer der Lagerplatten 55 angebracht werden können (Fig. 8). Diese Zahnräder greifen in Stifte 59 an. den Enden der Greiferrollen. Die Bewegung wird auf die Zahnräder übertragen durch ein Schaltrad 60 und eine Stifteinrichtung 61, die mit einem der Zahnräder kämmt. Das Schaltrad 60 erhält eine absatzweise Bewegung mit Hilfe eines Handhebels 62 und einer Schaltklinke 63. Die Bewegungsgröße des Handhebels 62 wird begrenzt durch einstellbare Anschlagplatten 64, so daß der Schalthub der gebildeten Kettenmaschen je nach der Größe ^ der Maschen eingestellt werden kann. Die äußere und vordere .Greiferrolle 54 ist- auf herabhängenden Armen 65" (Fig. 2). gelagert,
die auf einer Verbindungsschiene 66 angebracht sind. Die letztere liegt zwischen den Lagerplatten 55, und die herabhängenden Arme drücken die vorderen Greiferrollen 54 gegen die dazugehörigen Rollen mit Hilfe .von Schraubenfedern 67 auf der Schiene 66, die mit Armen 65 zusammenwirkt. Hierdurch werden die zusammenarbeitenden Greiferrollen 54 gegeneinander gedreht und erfassen und heben die gebildeten Maschen des darunterliegenden Gewebes, so daß die fertige Maschenreihe stets von Hand angehoben und selbsttätig in richtiger Lage gehalten wird, damit die nachfolgende Drahtschraube in sie eingezogen werden kann. Hierauf er- - folgt abermals ein Anheben zwischen den Greiferrollen 54 und so fort, während das fertige Gewebe hinter der Rückenplatte 56 herabfällt.
Das Herausziehen des Geflechts aus der Schraubenführung 28 nach Einführung der Drahtschraube in dieselbe und nach Zerlegung der Schraube in einzelne Ringe ermöglicht sich wie folgt. Nachdem die Drahtschraube in einzelne Ringe durchschnitten und jeder der Ringe so gebogen ist, daß die Enden derselben einander gegenüberstehen, ziehen die Greiferrollen 54 (Fig. 8) das Gewebe durch die Mündung 27* der Schraubenführung 28.
Sobald nämlich genannte Rollen einen Zug ausüben, bewegen sich die Ringe, welche sich unmittelbar über den durchschnittenen Ringen befinden, aufwärts, wodurch die unteren Teile der vorher gebildeten Ringreihe veranlaßt werden, einen Zug auf die zuletzt hergestellte Ringreihe auszuüben. Zufolge dieser Zugwirkung werden diese zuletzt gebildeten und durchschnittenen Ringe veranlaßt, sich zu verschwenken und'sich schuppenartig aufeinanderzulegen. Diese Wirkung ist ersichtlich aus Fig. 10. Wenn die in dieser Figur dargestellten, in der oberen Reihe befindlichen Ringe aufwärts bewegt werden, so üben sie einen Zug auf die Ringe der nächsten darunter befindlichen Reihe aus, wobei immer zwei benachbart liegende Ringe dieser Reihe veranlaßt werden, sich flach annähernd in eine Ebene zu legen. Diese Wirkung tritt ein, nachdem das Durchschneiden der Ringe jeder Reihe erfolgt ist und die zuletzt durchschnittenen Ringe an die vorher hergestellte Ringreihe angehängt worden sind. Das Gewicht dieser Ringe genügt, um beim Emporziehen des Gewebes die zuletzt durchschnittenen Ringe zu drehen und sie in eine Lage zu bringen, in welcher sie aus der Mündung 27s herausgezogen werden können, bevor die Schneidzähne in ihre wirksame Lage zurückkehren.
Nach dem Anheben der gebildeten Maschen werden die gegenüberliegenden Förderrollen 8 ab\vechselnd in Gang gesetzt und drücken die Drahtschraube durch die Führungsglieder 27 in abwechselnd entgegengesetzten Richtungen durch die Öffnungen der bereits gebildeten Maschen hindurch. Vor dem Verschieben des Kupplungshebels 42 wird der Gegengewichtshebel 51 des Anschlages 50 angehoben, um das Muttergewinde des herabhängenden Teiles 50" außer Eingriff mit der Anschlagspindel 46 zu bringen, so daß der Anschlag in seine Anfangslage auf der Führungswelle 45 zurückgeschoben werden kann. Ein einstellbarer Anschlag 68 auf der Führungswelle 45 begrenzt die Bewegung des Anschlages 50 auf der Anschlagwelle.
Die Ausführung kann verschiedene Abänderungen erfahren; beispielsweise kann die Schraubenführung 28 aus einem einzigen Stück statt aus zwei Hälften bestehen. In diesem Falle kann ein Schlitz im Boden dieses Teiles angebracht werden, durch den die für sich angebrachten und bewegten Schneidwerkzeuge 30 in die Führung eintreten können. Ferner kann man, anstatt die Drahtschraube abwechselnd von entgegengesetzten Seiten in die Führung zu bringen, einen einzigen Spulenformer verwenden, der kontinuierlich die Drahtschraube von einer Seite in die Führung hineinbringt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Maschine zur Herstellung von Kettengewebe, in welcher Draht in Unterbre- ■ chungen durch eine Schraubenführung in Maschen des vorher gebildeten Gewebes eingewunden wird, und zwar innerhalb eines Führungsrohres, das mit einer radialen Öffnung versehen ist, durch ^welche das Gewebe aus dem erwähnten Führungsrohr durch Herausziehen des gebildeten Gewebes entfernt wird, dadurch gekennzeichnet, daß, nachdem die Drahtschraube in bekannter Weise durchschnitten' Und zu Ringen geformt worden ist, alle Ringe unter der Zugwirkung der vorher gebildeten Ringreihe um ungefähr 900 verdreht werden, in der Weise, daß sie sich kreuzen und in der Ebene der radialen öffnung liegen, so daß das Gewebe aus dem Führungsrohr (28) herausbewegt werden kann.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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