DE3102166C2 - Vorrichtung zum Erzielen einer an die Dachneigung eines Gebäudes angepaßten Bahnkurve eines an einem Tragrahmen gelagerten Wippauslegers - Google Patents

Vorrichtung zum Erzielen einer an die Dachneigung eines Gebäudes angepaßten Bahnkurve eines an einem Tragrahmen gelagerten Wippauslegers

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DE3102166C2 DE19813102166 DE3102166A DE3102166C2 DE 3102166 C2 DE3102166 C2 DE 3102166C2 DE 19813102166 DE19813102166 DE 19813102166 DE 3102166 A DE3102166 A DE 3102166A DE 3102166 C2 DE3102166 C2 DE 3102166C2
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    • B66C11/00Trolleys or crabs, e.g. operating above runways
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Abstract

Verfahren zur Erzielung einer an die Dachneigung eines Gebäudes angepaßten Bahn eines im Firstbereich des Daches in einem verfahrbaren Rahmen angeordneten geradlinigen Auslegers, der um eine quer zu seiner Längsrichtung verlaufende Achse schwenkbar ist. Die lineare Verschiebung eines Kranteils, nämlich des Auslegers in seinem Führungsträger oder eine Trägerkatze in ihrer Führungsschiene wird in bezug auf einen am Rahmen des Krans oder im Dachraum gewählten Bezugspunkt, entsprechend einem wählbaren Übersetzungsverhältnis, auf eine Schwenkbewegung eines schwenkbar angeordneten Kranteiles, nämlich des Führungsträgers für den Ausleger oder des schwenkbar an der Trägerkatze angeordneten Auslegers, übertragen. Der in dem Rahmen um eine quer zur Auslegerlängsrichtung verlaufende Achse schwenkbare Führungsträger und der in diesem verschiebbar geführte Ausleger oder, falls der Ausleger in einer im Rahmen geradlinig verfahrbaren Trägerkatze schwenkbar angeordnet ist, die Trägerkatze und der von ihr getragene Ausleger sind mittels der Übertragungsvorrichtung mechanisch derart miteinander gekoppelt, daß die Bogenlängen der Winkelbewegungen der schwenkbaren Teile (Führungsträger mit Ausleger oder Ausleger in Trägerkatze) in Abhängigkeit von dem wählbaren Übersetzungsverhältnis der Übertragungsvorrichtung durch die Längen der von den geradlinig bewegten Teilen (Ausleger in Führungsträger oder Trägerkatze mit Ausleger) zurückgelegten Bahnabschnitte bestimmbar sind.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erzielen einer an die Dachneigung eines Gebäudes angepaßten Bahnkurve eines im Firstbereich eines Daches an einem Tragrahmen gelagerten geraden Wippauslegers.
ίο Es sind bereits verschiedene Auslegerkräne bekanntgeworden, die die Aufgabe haben, die Bahnkurve des Auslegers an die Dachneigung eines Gebäudes anzupassen.
Eine aus der DE-OS 25 41 758 bekannte Krananlage umfaßt einen innerhalb eines Schienensystems verfahrbaren Greiferkran. Sein Ausleger ist an einer in einer Trägerkatze vorgesehenen Achse schwenkbar angeordnet Mit Hilfe eines ersten Motors wird die Trägerkatze längs geradlinigen Schienen eines Drehrahmens verfahren. Um den Ausleger um einen bestimmbaren Winkel um seine in der Trägerkatze vorgesehene Achse zu schwenken und absenken zu können, ist zwischen Trägerkatze und Auslegerende ein Flaschenzug vorgesehen. Um die Absenkung des Auslegers zu erreichen, ist das Zugseil des Flaschenzuges zu verlängern. Dieser Vorgang erfolgt mit Hilfe eines zweiten Motors, wobei die Ausleger-Hubsteuerung auch automatisch vorgenommen werden kann.
Be: einem anderen, aus der DE-OS 26 34 758 bekannten, Auslegerbrückenkran ist ein geradlinig ausgebildeter Ausleger ebenfalls um eine quer zu seiner Längsachse in einer Trägerkatze vorgesehene Achse schwenkbar ausgebildet. Hierbei stützt sich der Ausleger auf einem pendelnd in einer Trägerkatze gelagerten Lagerbock ab. Mit an seinem Ende vorgesehenen Stützrollen gleitet der Ausleger beim Ausfahren längs der Brückenschiene. Um diesen Auslegerbrückenkran den jeweiligen Gebäudeverhältnissen anzupassen, wird vorgeschlagen, den Durchmesser der am Auslegerende vorgesehenen Stützrollen zu verändern oder deren Achsen gegenüber den Auslegerlaufflächen zu versetzen um das Maß der Absenkung des äußeren Auslegerendes beim Ausfahren des Auslegers zu verändern. Solche Änderungen sind naturgemäß nur innerhalb geringer Grenzen durchführbar. Außerdem sind hier die Trägerkatze und der Ausleger, also beide, zum Rahmen verschiebbar und ihre Verschiebung erfolgt gleichzeitig, aber getrennt voneinander. Die bekannte Konstruktion ist daher aufwendig und nur in geringem Maße variabel.
Ferner ist durch die DE-OS 19 43 875 noch ein hydraulisch-mechanisch betätigbarer Heukran bekanntgeworden, bei dem von einer Bedienungsperson durch Betätigung eines Schaltaggregates die Greifergabel eines in einem Wippausleger verschiebbaren Verschiebeauslegers an jede beliebige Stelle eines Stadelraumes bewegbar ist. Das Heben und Absenken des Wippauslegers erfolgt mit Hilfe von Hydraulikzylindern. Das Aus- und Einfahren des Verschiebeauslegers wird durch Verlängerung bzw. Verkürzung einer Kette und eines Seileo zuges mittels eines Elektromotors bewirkt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, eine einfachere Vorrichtung zu schaffen, bei der die Ausfahrbewegung des Auslegers und sein Absenken bzw. Anheben ebenfalls mit einem einzigen Antriebsmotor erfolgen kann, und die in horizontaler und vertikaler Richtung von dem Ausleger zurückgelegten Bahnkomponenten jeder beliebigen vorgegebenen Dachneigung anzupassen sind, wobei die gesamte Vorrichtung
3 4
so raumsparend auszubilden ist daß der zur Verfügung mit dem Hubwerk im Kranmittelbereich zu arbeiten
stehende Dachraum optimal genützt werden kann. und damit die unmittelbar unter dem Rahmen befindli-
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß ent- ehe Arbeitsfläche ohne Verfahren des Auslegers zu be-
weder, wie an sich bekannt, die Wippachse horizontal dienen. Entscheidend ist, daß beim Einbau des Krans, an
und quer zum First verschieblich oder, wie an sich be- 5 Ort und Stelle, die Übersetzung bereits so justiert werkannt, ein Verschiebeausleger gegen den Wippäusleger den kann, daß die Bahn des Auslegers der vorgegebenen
in Längsrichtung verschieblich ist und daß der Tragrah- Dachneigung entspricht
men, der verschiebliche Teil und der Wippausleger Vorzugsweise Ausbildungen der erfindungsgemäßen
durch ein Seil konstanter Länge unter Verwendung Vorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen und
mindestens einer Umlenkrolle miteinander verbunden io der nachstehenden Beschreibung von Ausführungsbei-
sind. . spielen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung eröffnet je-
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist jeweils doch zahlreiche Möglichkeiten für die Wahl und Ausgenur ein Kranteil verschiebbar ausgebildet, d. h. entwe- staltung der Koppelung zwischen Verschiebung und der ist der Verschiebeausleger in dem Tragrahmen ver- Schwenkbewegung der Krankomponenten,
fahrbar, der in ihm schwenkbar gelagerte Wippausleger 15 Entscheidend ist die Verwendung eines Seiles konist aber nur zusammen mit dem Verschiebeausleger, stanter Länge als Koppelungsglied, welches in Kombinicht aber für sich allein verschiebbar, oder es ist der nation mit einer oder mehreren Rollen in Form von Wippausleger ausschließlich schwenkbar am Tragrah- Flaschenzügen mit wählbarem Übersetzungsverhältnis men, nicht aber relativ zum Tragrahmen verschiebbar eingesetzt werden kann.
angeordnet und der Verschiebeausleger ist im Wippaus- 20 Dabei kann die Übersetzung bei einem Flaschenzug
leger verschiebbar. durch Wahl der Rollenanzahl und deren Anordnung,
Der schwenkbar gelagerte Kranteil, nämlich der insbesondere deren Relativabstand variiert werden.
Wippausleger ist mit dem verschiebbaren Teil, dem Ver- Für die Anwendung der Erfindung eignen sich alle auf schiebeausleger und mit dem Tragrahmen über ein Seil dem Markt befindlichen, für eine Verwendung in Arkonstanter Länge verbunden, so daß die Verschiebung 25 beitshallen, insbesondere in Gebäuden mit Fachwerkdes einen Kranteils eine entsprechende Winkelbewe- konstruktion geeigneten Kräne, von denen beispielshalgung des anderen Kranteiles um seine Schwenkachse ber Auslegerkräne mit ein- oder beidseitig ausfahrbaren bewirkt. Eine Überlagerung der in weiten Grenzen geradlinigen Auslegern, gegebenenfalls in Form von Tewählbaren Größen der Verschiebebewegung und der leskopauslegern, Brückenkräne, Kräne mit längsver-Schwenkbewegung ergibt eine optimale Anpassung an 30 fahrbarer oder ortsfester Ringschiene für den Ausleger, die jeweils vorhandene Dachneigung. Außerdem lassen genannt seien. Die Ausleger können verschiebbar in sich bei dieser Konstruktion durch entsprechende Seil- schwenkbaren Führungsträgern oder in verschiebbaren führung gleichzeitig mit der Ausfahrbewegung des Ver- Trägerkatzen verschwenkbar angeordnet sein. Sollten schiebeauslegers auch weitere in diesem teleskopisch die besonderen örtlichen Verhältnisse es wünschensangeordnete Auslegerteile ausfahren. Das Verhältnis 35 wert erscheinen lassen, Brückenkräne mit ausfahrbaren von Last- und Kraftarm ist bei der vorliegenden Kon- Auslegern anzuwenden, deren Brücken in Abhängigkeit struktion besonders günstig und wirkt sich bei der Wahl von der Stellung des Auslegers relativ zur Brückendes Trägerquerschnittes kostengünstig aus. schiene abgesenkt werden, so läßt sich die Erfindung
Ferner wird auch hier der Antrieb einer Bewegungs- auch auf solche Konstruktionen übertragen. Diese An-
art eingespart, da nur entweder der Wippausleger oder 40 wendung ist jedoch zeichnerisch nicht dargestellt, da in
der Verschiebeausleger eine translatorische Bewegung der Regel wirtschaftliche und kostenmäßige Überlegun-
ausführt. Die Schwenkbewegung des jeweils anderen gen eine solche Anwendung in der Praxis ausschließen
Teiles ergibt sich durch die Seilkoppelung mittels des dürften.
Seiles konstanter Länge automatisch. Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeich-
Durch die erfindungsgemäße Koppelung zwischen ei- 45 nung näher erläutert. Es zeigt
nem schwenkbaren Wippausleger und dem in diesem F i g. 1 eine schematische Seitenansicht eines in einem
geführten Verschiebeausleger oder zwischen dem ver- Dachraum eines Fachwerkgebäudes eingebauten Brük-
fahrbaren Verschiebeausleger und dem in diesem kenkrans,
schwenkbaren Wippausleger ist es also möglich, die für F i g. 2 eine Draufsicht auf den Kran gemäß F i g. 1 in
eine Verschiebung des Wippauslegers benötigte Ar- 50 vergrößerter Darstellung,
beiiskraft gleichzeitig zur Veränderung des Schwenk- F i g. 3 eine Seitenansicht eines Brückenkran mit ei-
winkels der schwenkbaren Teile heranzuziehen. Infolge nem in einem schwenkbaren Führungsträger geführten
der erfindungsgemäßen Koppelung zwischen Verschie- Teleskopausleger in ausgefahrenem Zustand,
be- und Wippvorgang ist die Möglichkeit gegeben, das F i g. 4 ein Schnittbild des Brückenkran nach F i g. 3
Hub- und Greifwerkzeug mit einem eigenen Antrieb 55 in eingefahrenem Zustand des Auslegers,
längs des Auslegers zu verfahren und unabhängig von F i g. 5 ein Schnittbild längs der Linie V-V der F i g. 2,
dessen Stellung und insbesondere unabhängig von des- F i g. 6 eine andere Ausbildung eines Auslegerkrans
sen Schwenkwinkel zu betätigen. Das heißt aber mit und
anderen Worten, daß nicht mehr wie bei dem einen F i g. 7 eine weitere Ausbildung eines Auslegerkrans
bekannten Drehkran eine maximale Absenkung des 60 mit verschiebbarer Trägerkatze.
Auslegers erreicht sein muß, um das Hub- und Greifer- Sich entsprechende Teile sind bei den verschiedenen
werkzeug absenken zu können. Dieser Vorteil kommt Figuren mit übereinstimmenden Bezugszeichen be-
insbesondede dann zum Tragen, wenn in einem Gebäu- zeichnet.
de befindliche Silos geleert werden sollen, deren Außen- In F i g. 1 und 2 ist ein erfindungsgemäßer Auslegerwände so hoch in den Dachbereich hineinragen, daß die 65 kran gezeigt, der als Brückenkran ausgebildet ist und Höhe der Silowand verhindert, den maximalen Absenk- längs in Gebäudelängsrichtung verlaufenden Schienen 1 winkel des Auslegers zu erreichen. Darüber hinaus hat verfahrbar ist. Die Brückenträger 3 bilden zusammen man die Möglichkeit auch bei eingefahrenem Ausleger mit quer verlaufenden Verbindungsschienen 4 einen
rechteckigen Rahmen, der stirnseitig je zwei Kopfträger 2 trägt, die längs der Schienen 1 verfahrbar sind. Mit dem Rahmen 3,4, ist eine Ringschiene 5 fest verbunden. Ein zweiter ebenfalls etwa rechteckiger Rahmen 6 befindet sich im Raum innerhalb der Ringschiene 5 und ist mit Hilfe von am Rahmen 6 angeordneten und in der Ringschiene 5 geführten Rollen 7 drehbar. Der Antrieb erfolgt mittels eines am Rahmen 6 angebrachten Getriebemotors 8, dessen Reibrad 9 in der Ringschiene 5 umläuft.
In dem Rahmen 6 ist ein um eine horizontale Achse 10 schwenkbarer Träger 11 für einen Teleskopausleger 12, 12a gehaltert Hubwerk und Greifer 13 sind in Fig.2 und 5 aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt Sie werden durch einen eigenen Motor betätigt, so daß man in Mittelstellung des Auslegers 12 die Arbeitsfläche unter dem Kran bedienen kann. In F i g. 3 ist der in F i g. 1 und 2 gezeigte Kran mit ausgefahrenem Teleskopausleger in Arbeitsstellung in einem Fachwerkdach gezeigt
Aus Fig.4 und 5 erkennt man den Träger 11 als Winkelhebel, dessen kurzer Schenkel 11a an seinem freien Ende um die am Rahmen 6 vorgesehene Achse schwenkbar ist. Der andere Schenkel lit ist starr mit dem Schenkel 11a verbunden und dient als Führungsschiene für den Ausleger 12, der mittels Trägerrollen 14 in der Führungsschiene Hb verschiebbar ist Der Teleskopausleger 12a verschiebt sich durch entsprechende, hier nicht dargestellte Seilführung mit dem Ausleger gemeinsam aus und ein. Grundsätzlich sind auch mehrere Teleskopausleger denkbar, diese sind jedoch nicht dargestellt. Zum Verfahren des Auslegers 12 dient ein Motor 15, der von der Führungsschiene Hb getragen wird. Seine Welle 15a ist, wie in F i g. 2 gezeigt mittels einer Kette 16 mit dem Ausleger 12 verbunden.
Zwischen dem in F i g. 5 linken Auslegerende 17, dem Rahmen 6 und der Führungsschiene Hb ist ein Flaschenzug 18 mit dem Seil 19 und den Rollen 20a, b angeordnet. Die Rollen 20a, b sind an der Führungsschiene 11 b vorgesehen. Die Rollen 21a, b befinden sich am Rahmen 6. Das Seil 19 beginnt am Auslegerende 17, mit dem es fest verbunden ist. Von da ist es über die Rolle 21a zur Rolle 20a, weiter über die Rolle 21 b zur Rolle 20b und schließlich zum festen Punkt 22 am Rahmen 6 geführt Die Gesamtlänge des Seils IS wird während des Bewegungsablaufes des Krans nicht geändert Das heißt, das Seil wird nicht auf eine Seiltrommel auf- oder abgespult. Vielmehr wird durch die konstant bleibende Seillänge das Absenken des Auslegerendes bewirkt. Die Rollen 20a, b und 21a, b können, wie durch die Pfeile angedeutet ist, in ihrer Lage verändert werden, um die gewünschte Übersetzung des Flaschenzugs 18 und damit die gewünschte Anpassung der Ausleger an die Dachform zu erzielen. Die Anzahl der Rollen 20 bzw. 21 ist beliebig wählbar und bestimmt das Überset-Zungsverhältnis des Flaschenzuges 18 und damit auch die Schwenkgeschwindigkeit und den Schwenkwinkel in Abhängigkeit von der Lage des Auslegers 12.
Sobald der Ausleger 12 durch den Motor 15 angetrieben, in der Führungsschiene 11 b, in der Zeichnung nach rechts, verschoben wird, wandert das Auslegerende 17 mit dem Seilende 19 ebenfalls nach rechts. Infolge der durch den Ausleger 12 über die Rolle 20a, b auf das Seil 19 ausgeübten Schwerkraft gleitet das Seil 19 um die Rollen 21a, b und 20a, b und der Schwenkwinkel χ zwisehen Rahmen 6 und Ausleger 12 bzw. dessen Führungsschiene Hb vergrößert sich kontinuierlich. Der Ausleger 12 fährt somit nicht auf einer im Winkel * zum Rahmen verlaufenden Geraden nach außen. Da sich aufgrund der Kupplungsfunktion des Flaschenzuges 18 der Winkel λ mit der Verschiebung des Auslegers stetig ändert, wobei das Übersetzungsverhältnis von der Anzahl der Rollen, ihrer Anordnung und ihrer relativen Lage zueinander abhängig und wählbar ist, kann jede beliebige Krümmung der Bahnkurve des Auslegers 12 erreicht werden, die einer vorgebenen Dachform angepaßt ist. Für das Ausfahren des Auslegers 12 und die Veränderung des Winkels « ist gemäß der beschriebenen Konstruktion nur der einzige Motor 15 erforderlich.
In der Praxis kann es unter Umständen erforderlich sein, den Winkel ot ab einer bestimmten Größe konstant zu halten und dennoch den Ausleger 12 noch weiter auszufahren. Das heißt mit anderen Worten, man kann anstreben, zunächst eine beliebige Bahn und dann eine sich anschließende geradlinige, schräg nach unten verlaufende Bahn zu erhalten. Diese Forderung läßt sich beispielsweise dadurch verwirklichen, daß man zwischen Rahmen 6 und Führungsschiene 11 b ein Begrenzungsseil 23, veränderlicher Länge vorsieht, welches allerdings bei Erreichen des der Seillänge entsprechenden Winkels die gesamte Last des Auslegers aufzunehmen hat.
Soll bei dem in Fig.5 gezeigten Brückenkran der Ausleger 12 über das Niveau der Ringschiene 5 angehoben werden — dies ist beispielsweise dann wünschenswert, wenn die Ausfahrrichtung des Auslegers in Längsrichtung des Daches liegt und der Lagerraum bis zum First ausgenützt werden soll — so wird der Ausleger 12 zunächst in Mittelstellung gebracht siehe F i g. 4. Eine ausrückbare Rolle 24, die bei üblicher Arbeitsweise des Krans eingerückt ist, und den Verlauf des Seiles 19 nicht behindert wird ausgerückt Sobald der Motor 15 den Ausleger 12 wieder in der Führungsschiene 116 ausschiebt legt sich das Seil 19 um die ausgerückte Rolle 24 und verlängert den Seilabschnitt zwischen Auslegerende 17 und der Rolle 21a, was infolge einer Verkürzung des Seilabschnitts zwischen der Rolle 21a und dem Punkt 22 zunächst zu einer Verringerung des Winkels a bis auf den Wert 0 und schließlich zu einem erneuten Anwachsen mit entgegengesetztem Vorzeichen führt Dies entspricht dann einem Ansteigen der Bahnkurve des Auslegers über das Niveau der Führungsschiene 11 hinaus. Es empfiehlt sich in Fällen, in denen auch eine ansteigende Bahnkurve gewünscht wird, den schwenkbaren Hebelarm 11a des Trägers 11 etwas langer auszubilden, als dies in der Zeichnung dargestellt ist, um einen größeren Anstiegswinkel bis zum Erreichen des Anschlags des Trägers 11 an der Ringschiene 5 zu erhalten.
In F i g. 6 ist ein Ausschnitt eines drehbaren Brückenkrans gezeigt dessen Arbeitsweise nach dem gleichen Prinzip erfolgt wie es im Zusammenhang mit den F i g. 2 und 5 beschrieben wurde. Anstelle eines als Winkelhebel 11a, b ausgebildeten Trägers 11 ist hier ein einarmiger Schwenkhebel 30 gewählt, der um eine in der Ringschiene 5 angeordneten Führungsschiene 31 vorgesehene, quer zur Auslegerlängsrichtung verlaufende Achse 32 schwenkbar ist An seinem freien Ende trägt der Schwenkhebel 30 ein Rollenauflager 33.
Ein Ausleger 34 trägt an seinem einen Ende eine Laufrolle 35, mit der er in der Führungsschiene 31 verschiebbar ist Gleichzeitig liegt der Ausleger 34 auf dem Rollenauflager 33 des Schwenkhebels 30 auf. Als Kupplung zwischen Ausleger 34 und Führungsschiene 31 dient wiederum ein Flaschenzug 36. Dieser besteht aus den Rollen 37a, b, c und 38a, b und einem Seilzug 39. Das Seil 29 ist an einem Vorsprung 40 am Auslegerende 24
befestigt und über die Rollen 37a, 38a, 37b, 3Sb, 37c geführt und an dem festen Punkt 40 am Schwenkhebel 30 befestigt. Die Wirkungsweise des Flaschenzugs 36 entspricht der im Zusammenhang mit Fig.5 beschriebenen Funktion des Flaschenzuges 18. Gleitet die Rolle 35 in der Führungsschiene 31 nach rechts, bewirkt das auf das Rollenauflager 33 wirkende Auslegergewicht eine Spannung des Seils 29 und damit eine Vergrößerung des Winkels ß. Die Bahnkurve verläuft dann auch hier gekrümmt. Der Antriebsmotor ist in der Zeichnung nicht dargestellt. Er ist bei diesem Ausführungsbeispiel an der Führungsschiene 31 angeordnet zu denken.
Bei dem in F i g. 7 dargestellten Kran mit geknicktem Ausleger 41a, b ist der Auslegerabschnitt 41a um eine quer zu seiner Längsrichtung verlaufende Achse 42 schwenkbar, die in einem Gestänge 43 unterhalb einer in einer Führungsschiene 44 verfahrbaren Trägerkatze 45 vorgesehen ist. Ein Flaschenzug 46 umfaßt die Rollen 47a, b, 48 und 49a, b sowie ein Seil 50. Bei dieser Konstruktion ist das Seil 50 bei 51 b an der Trägerkatze 45 befestigt und um die ortsfeste Rolle 48, anschließend über die Rolle 47b zur Rolle 496, zur Rolle 47a, über die Rolle 49a zurück zur Trägerkatze geführt und in dem Punkt 51 befestigt. Sobald sich die Trägerkatze 45 nach rechts bewegt, fährt der Ausleger 41a, b ebenfalls nach rechts aus und der Abschnitt 41a senkt sich ab, so daß sich der Winkel γ vergrößert. Durch einen magnetisch oder mechanisch bewegten Hebel 52 kann in erforderlichen Positionen ein Absenken des Auslegers 41 völlig verhindert werden.
Mit Hilfe eines Gelenkes 53 zwischen den Abschnitten 41a und b des Auslegers und des Seilzuges 54 ist es möglich, den Ausleger ohne Verschiebung der Trägerkatze 45 zusätzlich anzuheben bzw. abzusenken.
35
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
40
45
50
55
60
65

Claims (9)

■ρ fr? SÄ ϊίϊί Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Erzielen einer an die Dachneigung eines Gebäudes angepaßten Bahnkurve eines im Firstbereich eines Daches an einem Tragrahmen gelagerten geraden Wippauslegers, dadurchgekennzeichnet, daß entweder, wie an sich bekannt, die Wippachse (42) horizontal und quer zum First verschieblich oder, wie an sich bekannt, ein Verschiebeausleger (12, 34) gegen den Wippausleger (11, 30) in Längsrichtung verschieblich ist und daß der Tragrahmen (3, 31, 44), der verschiebliche Teil (45, 12, 34) und der Wippausleger (Ufa, b), 30, 41(a, b)) durch ein Seil (19,29,50) konstanter Länge unter Verwendung mindestens einer UmlenkroUe (20, 21, 37, 38, 47, 48, 49) miteinander verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wippausleger als Winkelhebel (11) ausgebildet ist, der mit seinem einen Schenkelende (Wa) um eine am Tragrahmen (3) vorgesehene Achse (10) schwenkbar ist und dessen anderer Schenkel (Wb) als Führungsschiene für den Verschiebeausleger (12) dient
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wippausleger als ein um eine am Tragrahmen (31) vorgesehene Achse (32) schwenkbarer einarmiger Hebel (30) ausgebildet ist, der an seinem freien Ende ein Rollenauflager (33) für den Verschiebeausleger (34) aufweist und daß der Verschiebeausleger (34) mit seinem einen Ende (35) im Tragrahmen (31) verfahrbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wippausleger ein am verschieblichen Teil (45) gelenkig (42) angeordneter, gegebenenfalls abknickbarer (53) und/oder teleskopischer einarmiger Hebelarm (41a, b) ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebliche Teil als Trägerkatze (45) ausgebildet und im Tragrahmen (44) verfahrbar ist, daß an der Trägerkatze (45) die Wippachse (42) angeordnet ist und daß der Wippausleger (41) in der Wippachse (42) schwenkbar gelagert ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrollen mit dem Seil (19, 29) zu einem Flaschenzug (18,36,50) kombiniert sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil (19) bei einem gegen den Wippausleger (11,30) verschieblichen Verschiebeausleger (12, 34) vom Verschiebeausleger ausgehend über am Tragrahmen (3, 31) und Wippausleger (11,30) angeordnete Umlenkrollen (20a, b, 21a, b, 37a, b, 38a, b) zum Tragrahmen oder zum Wippausleger geführt ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil (50) bei in der Trägerkatze (45) gelagertem Wippausleger (41) von der Trägerkatze (45) ausgehend über an Tragrahmen, Trägerkatze und Wippausleger angeordnete Umlenkrollen (47a, b, 49a, b) zum Wippausleger oder zurück zur Trägerkatze geführt ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrollen zur Änderung des Übersetzungsverhält
nisses ortsveränderlich angeordnet sind.
DE19813102166 1981-01-23 1981-01-23 Vorrichtung zum Erzielen einer an die Dachneigung eines Gebäudes angepaßten Bahnkurve eines an einem Tragrahmen gelagerten Wippauslegers Expired DE3102166C2 (de)

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