DE30964C - Neuerung an Kreiseln - Google Patents

Neuerung an Kreiseln

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DE30964C
DE30964C DE188430964D DE30964DA DE30964C DE 30964 C DE30964 C DE 30964C DE 188430964 D DE188430964 D DE 188430964D DE 30964D A DE30964D A DE 30964DA DE 30964 C DE30964 C DE 30964C
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Germany
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spindle
wound
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cord
housing
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Expired
Application number
DE188430964D
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English (en)
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W. H. HALL in West Brighton, England
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H1/00Tops
    • A63H1/06Tops with integral winding devices

Landscapes

  • Gyroscopes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft Neuerungen an Kreiseln, deren Inbetriebsetzung dadurch erfolgt, dafs mit beiden Händen nach verschiedenen Richtungen hin an einer Schnur oder an einem Zugbande gezogen wird.
Die Neuerungen bezwecken, diese Manipulation den spielenden Kindern, deren Kraft ohnehin verhältnifsmäfsig gering ist, wesentlich zu erleichtern, und erstrecken sich zumeist auf die Construction der Theile, welche die ausgeübte Zugkraft auf die Spindel des Kreisels zu übertragen haben und diese dann in Rotation versetzen müssen.
Auf beiliegender Zeichnung sind in 29 Figuren Ansichten sowie Detailconstructionen von Kreiseln dargestellt, deren nähere Beschaffenheit und Zweck nachstehend beschrieben wird.
In Fig. ι ist α eine kurze Spindel, welche durch ein Gehäuse b geht und am oberen Ende einen Bund trägt, der ein Abgleiten des Gehäuses verhindert.
Das untere Ende der Spindel ragt aus diesem hervor und trägt einen Querstift c.
Das Zugband d, welches an beiden Enden mit Ring// versehen ist, geht nun durch Schlitze e, Fig. 2 und 3, des Gehäuses b und durch einen Schlitz in der Spindel α lose hindurch; es kann jedoch auch die Mitte des Bandes in der Spindel α fest angeordnet sein.
g stellt einen Kreisel aus Blech von bekannter Form und Construction dar, dessen spindelförmige Achse die hohle Verlängerung h mit den seitlich davon angebrachten Drahthaken i i trägt, deren Beschaffenheit deutlich aus den Fig. 4, 5, 6 und 7 ersichtlich ist.
Um nun den Kreisel in Rotation zu versetzen, wird zuerst das Band d vollständig durch Drehung der Spindel α in dem Gehäuse b aufgewickelt, so dafs nur noch die Ringe/ aus dem Gehäuse b herausragen. Alsdann setzt man den unteren Theil der Spindel α in die Röhre h ein und läfst dabei die .Stifte c unter die Drahthaken i greifen, Fig. 9, bringt dann die beiden Hände genau in der Weise, wie Fig. 8 darstellt, an den Kreisel und bewirkt durch schnelles Auseinanderziehen des Zugbandes nach beiden Seiten hin eine schnelle Rotation des Kreisels g. Dabei lösen sich die Stifte c selbstthätig aus den Drahthaken i aus, sobald das Zugband völlig aus einander gezogen ist.
In den Fig. 10, 11, 12, 13, 14 und 15 sind ähnliche Ansichten des Kreisels dargestellt, jedoch mit dem einzigen Unterschiede, dafs an Stelle der Haken i i an der hohlen Röhre h in bekannter Weise zwei curvenartige Nuthen i1 angeordnet sind, die den Stift c aufnehmen.
An Stelle des vorher beschriebenen, mit einem Gehäuse b vereinigten Zugbandes d kann aber auch der Kreisel durch ein anderes, in Fig. 16 und 17 dargestelltes Band bewegt werden. Die Spindel des Kreisels ist in diesem Falle mit zwei flachen Tellern oder Bunden j versehen, wie Fig. 18, 19, 20 und 21 darstellen.
Das Zugband d, welches in der Mitte ein an beiden Seiten hervorragendes Kreuzstäbchen c trägt, wird jetzt doppelt gelegt, während die Enden von c entweder in die Schlitze k, Fig. 19 und 21, oder gegen die Ansätze I, Fig. 18 und 20, eingeführt werden. Wenn der Kreisel jetzt gedreht wird, windet sich das
Zugband d auf der Spindel h zwischen den Tellern j auf, Fig. 22 und 23, und es wird nun die Rotation des Kreisels durch Auseinanderziehen des Zugbandes nach entgegengesetzten Richtungen bewirkt.
Wenn statt des Zugbandes die Benutzung einer Schnur erwünscht ist, so wendet man eine lange Spindel h an, deren oberstes Ende mit einer Einkerbung 0, Fig. 24, 28 und 29, versehen ist, und auf welche eine Hülse η geschoben wird, die zu beiden Seiten die Augen oder Oesen m trägt, durch welche die Schnur d hindurchgeführt wird, Fig. 25, 26 und 27.
Um den Kreisel in Gang setzen zu können, geschieht bei dieser Anordnung das Aufwickeln der Schnur, wie Fig. 28 zeigt, und wird nun durch Auseinanderziehen der Schnur nach entgegengesetzten Seiten hin der Kreisel in schnelle Rotation versetzt, wobei die Hülse η sich selbstthätig von der Spindel löst.. Diese letztere kann auch mit einem Schraubengewinde versehen sein, und mufs in diesem Falle dann die Hülse η ein entsprechendes Muttergewinde tragen.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Die Anordnung einer Spindel mit röhrenförmigem Ansatz h, welche mit Drahthaken i versehen ist, zur Aufnahme und zum Festhalten der Vorsprünge c eines Spindelstückes a, auf welches das Zugband d aufgewickelt wird (Fig. 1 bis 15).
  2. 2. Die Einrichtung zum Aufwickeln des doppelten Zugbandes, zu dem Zwecke, den Kreisel aufzuziehen, bestehend aus einem Gehäuse b, in welchem eine Spindel a rotirt, durch deren Schlitz das doppelte Zugband lose hindurchgeht und so aufgewickelt wird, dafs die einzelnen Windungen sich decken (Fig. 1, 2, 3, 8 und 14).
  3. 3. Bei einem Kreisel die Anordnung einer Spindel h mit zwei Tellern j, welche entweder mit Schlitzen k oder mit Stiften I versehen sind, in bezw. gegen welche sich die vorspringenden Enden eines inmitten des Zugbandes d befestigten Kreuzstabes c legen (Fig. 16, 17, 22 und 23).
  4. 4. Die Anordnung der auf Spindel h gleitenden Hülse η mit Oesen m zur Führung der Schnur d (Fig. 25 bis 29).
  5. 5. Die Einkerbung 0 am oberen Ende der Spindel h, zum Zwecke, die Mitte der aufzuwickelnden Schnur zu halten und ein doppeltes Aufwickeln zu ermöglichen (Fig. 24 bis 29).
DE188430964D 1884-05-04 1884-05-04 Neuerung an Kreiseln Expired DE30964C (de)

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