DE309249C - - Google Patents

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DE309249C
DE309249C DENDAT309249D DE309249DA DE309249C DE 309249 C DE309249 C DE 309249C DE NDAT309249 D DENDAT309249 D DE NDAT309249D DE 309249D A DE309249D A DE 309249DA DE 309249 C DE309249 C DE 309249C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/38Telescopic sights specially adapted for smallarms or ordnance; Supports or mountings therefor
    • F41G1/393Mounting telescopic sights on ordnance; Transmission of sight movements to the associated gun

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 4. MÄRZ 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 309249 , KLASSE 72f GRUPPE 14
Fried. Krupp Akt.-Ges. in Essen, Ruhr.
Geschütz mit abnehmbarem Aufsatzträger. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Juli 1916 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein mit abnehmbarem Aufsatzträger versehenes Geschütz, bei dem der Aufsatzträger am Geschütz durch eine Einrichtung befestigt ist, die bei einfachster Ausführung eine sichere und genaue Befestigung gewährleistet und zugleich die Abnahme des Aufsatzträgers erleichtert.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des ErCmdungsgegcnstandes veranschau- m. licht, und zwar zeigt
Abb. ι einen Querschnitt durch die in Frage kommenden Teile des Geschützes und
Abb. 2 eine Ansicht der Abb. i, von links gesehen, unter Weglassung einzelner Teile. . An der Wiege A des Geschützes ist eine
Lagerplatte A> starr befestigt, in der der Aufsatzträger B mittels einer eine Nase«2 der Lagerplatte A1 umfassenden Klaue b1 und einer in eine Rast ti3 der Lagerplatte A1 ein-· greifenden Nase b2 in der aus der Abb. ι ersichtlichen Weise gelagert ist. Der Aufsatzträger B besitzt zwei einander gegenüberliegende Anschlagsflächen b3 und b4, deren eine, b*, die obere Begrenzungsfläche eines An^-'
>o satzes ¥' des Aufsatzträgers B bildet. An der Anschlagsfläche b4 Hegt eine an der Lagerplatte A1 drehbar gelagerte, mit einem Handgriff cl versehene gekröpfte Welle C mittels ihres gekröpften Teiles c2 fest an. Der Handgriffe1 liegt einerseits an der Lagerplatte A1 an und ist anderseits gegen eine Bewegung im Sinne des Pfeiles χ (Abb. ι) durch eine Schraube D gesichert. Der Aufsatzträgcr B wird somit bei der angegebenen Stellung des
ao. Handgriffes c1 durch die Welle C in seinem Lager A1 α" α3 am Geschütz sicher gehalten.
Die Drehachse der Welle C ist so gelegt, daß in die Bahn ihres gekröpften Teiles c2 die Anschlagsfiäche b* um ein gewisses Maß hinein-
*5 ragt. Ferner ist die in Richtung der Längsachse der Welle C gemessene Ausdehnung des Ansatzes b"' etwas geringer gehalten als die Länge des gekröpften Teiles c2 der Welle C, und es liegt der Ansatz &8 dem gekröpften Teile genau gegenüber.
Soll der Aufsatzträger B vom Geschütz abgenommen werden, so wird die Schraube D entfernt und die Welle C mittels des Handgriffes c1 im Sinne des Pfeiles χ (Abb. 1) gedreht. Da die Anschlagsflächc bs in die Bahn des gekröpften Teilest2 der Welle C hineinragt, so wird, nachdem der gekröpfte Teil c2 zur Anlage an die Anschlagsfläche bs gelangt ist, der Aufsatzträger B bei weiterer Drehung der Welle C im Sinne des Pfeiles χ nach oben gedrückt und von seinein Lager etwas abgehoben, wie es in Abb. 1 strichpunktiert angedeutet ist. Nunmehr bedarf es keiner Anstrengung mehr, um den Aufsatzträger B völlig von , der Lagerplatte A1 abzunehmen. Hierbei muß der Aufsatzträger B zunächst noch weiter angehoben werden, um ihn nach der Seite hin aus der Lagerplatte A1 herausnehmen zu können. Dieses weitere Anheben ist dadurch möglich, daß der Ansatz bs des Aufsatzträgers B in den durch die Kröpfung , der Welle C gebildeten freien Raum eintreten kann. Wäre dieser freie Raum nicht vorhan- : den, so dürfte der Aufsatzträger in seiner Gebrauchslage nur verhältnismäßig wenig in das Lager eingelassen sein, da sonst sein Abnehmen unmöglich wäre. Der durch die Kröpfung gebildete freie Raum ermöglicht also, flen Aufsatzträger um ein beträchtliches Maß in das Lager einzulassen, wodurch eine besonders sichere Lagerung des Aufsatzträgers erzielt wird.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Geschütz mit abnehmbarem Aufsatzträger, dadurch gekennzeichnet, daß eine am Lagerkörper (A1) des Aufsatzträgers (B) drehbare Welle (C) eine exzentrische Fläche besitzt, die mit zwei am Aufsatzträger (J9) vorgesehenen, sich gegenüberliegenden Anschlagflächen (bs b*) in der Weise zusammenzuarbeiten vermag, daß sie den Aufsatzträger (B) beim Anliegen an der einen (b*) in seinem Lager (A1 a2 as) festklemmt und beim Zusammenwirken mit der anderen (bs) vom Lager abhebt.
2. Geschütz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (C) gekröpft ist und die exzentrische Fläche sich am gekröpften Teil (c2) der Welle (C) be-
. findet, und daß die Anschlagfläche (b*), an der die exzentrische Fläche in der Gebrauchslage des Aufsatzträgers (B) anliegt, die Begrenzungsfläche eines am Aufsatzträger (B) vorgesehenen Ansatzes (bs)
■ bildet, der dem gekröpften Teil (c2) genau gegenüberliegt und dessen in Richtung der Längsachse der Welle (C) gemessene Ausdehnung etwas'geringer gehalten ist als
. die Länge des gekröpften Teiles (c2). .
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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