DE3089C - Staubfänger nebst Abklopfvorrichtung an ventilirten Mahlgängen - Google Patents
Staubfänger nebst Abklopfvorrichtung an ventilirten MahlgängenInfo
- Publication number
- DE3089C DE3089C DENDAT3089D DE3089DA DE3089C DE 3089 C DE3089 C DE 3089C DE NDAT3089 D DENDAT3089 D DE NDAT3089D DE 3089D A DE3089D A DE 3089DA DE 3089 C DE3089 C DE 3089C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- dust collector
- lever
- knocking device
- thumb
- cord
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000000428 dust Substances 0.000 title claims description 14
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims 1
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 12
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 3
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 239000004575 stone Substances 0.000 description 2
- 229910000746 Structural steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 235000013312 flour Nutrition 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D46/00—Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
- B01D46/10—Particle separators, e.g. dust precipitators, using filter plates, sheets or pads having plane surfaces
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D46/00—Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
- B01D46/52—Particle separators, e.g. dust precipitators, using filters embodying folded corrugated or wound sheet material
- B01D46/521—Particle separators, e.g. dust precipitators, using filters embodying folded corrugated or wound sheet material using folded, pleated material
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D46/00—Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
- B01D46/66—Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter
- B01D46/74—Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter by forces created by movement of the filter element
- B01D46/76—Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter by forces created by movement of the filter element involving vibrations
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D46/00—Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
- B01D46/90—Devices for taking out of action one or more units of multi-unit filters, e.g. for regeneration or maintenance
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
1877.
Klasse 50.
WILHELM SECK in BOCKENHEIM bei FRANKFURT a. M. Staubfänger nebst Abklopfvorrichtung an ventilirten NkiJHg ä η g e n.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. December 1877 ab.
Längste Dauer: 30. März 1892.
Die vom Erfinder construirte Mahlgangaspiration mit Abklopfvorrichtung vollzieht die
Ausscheidung des Mehlstaubes aus der Luft in der Zarge, die Absaugung ist nicht einseitig,
sondern central, daher gleichmäfsig an der ganzen Peripherie des Steines; ferner geschieht
das Abklopfen in ganz regelmäfsigen Zeitintervallen und ist während des Ausklopfens das
Ansaugen unterbrochen.
Der Apparat besteht aus vier Haupttheilen:
1. dem Staubfänger,
2. der Abklopfvorrichtung,
3. dem Aspirator,
4. dem Automat, welcher das Abklopfen der Staubfänger und das Unterbrechen der Aspiration
periodisch besorgt.
Fig. ι stellt das ganze Arrangement des Apparates
dar.
Fig. 2 ist eine Ansicht des Staubfängers von oben.
Fig. 3 und 4 stellen den Automaten in etwas vergröfsertem Maafsstabe dar. Beide Figuren
sind verticale Schnitte durch den Apparat. Fig. 4 stellt denselben von der Seite dar, von
welcher er sich in Fig. 1 präsentirt.
i. Der Staubfänger.
Die Zarge A des Mahlganges hat oben eine Abtheilung d, von welcher aus das Aspirationsrohr D abgeht, welches mit dem Aspirator F
in Verbindung steht.
(T)ie Abtheilung d steht mit der eigentlichen
Zarge A durch ein Loch in der Mitte derselben, das Zargenauge, in Verbindung. Der obere
Deckel s s der Abtheilung d besitzt ebenfalls ein Auge, das kleiner als das Zargenauge ist. In
diesem hängt ein lederner oder aus irgend einem anderen passenden Stoff verfertigter
Schlauch »z herab, oben mittelst Winkeleisen/ am Deckel befestigt. Unten ist an demselben
ein abgedrehter Ring ο angenäht, welcher in die Bohrung des auf dem Läufer befestigten Ringes q q
genau, aber leicht pafst. Hierdurch ist eine Communication der äufseren Luft mit dem Aspirator
nur in der durch Pfeile dargestellten Weise möglich. Daher ist eine ganz centrale
Absaugung hergestellt. Die Luft geht durch den Lederschlauch ins Läuferauge mit dem
Mahlgut, dasselbe kühlend, zwischen den Mahlflächen durch und steigt am ganzen Umfang
der Steine in die Höhe, um nach Passirung des Staubfängers durch die centrale ringförmige
Oeffnung in die obere Abtheilung d und von hier aus nach dem Aspirator zu gelangen.^
Der Staubfanger ist folgendermaafsen construirt:
An dem Zwischenboden bezw. dem Boden der Abtheilung ^sind dreiRinge von Eisen ff/ concentrisch
befestigt. An sechs Stängelchen Hi hängen drei andere solche Ringe e e e concentrisch bis beinahe
auf den Läufer herab, Fig. 1 und 2. Ueber diese Ringe ist Flanell in der Weise gespannt, dafs,
vom Ledersack m bei 0 beginnend, dasselbe über den ersten oberen Ring, dann den ersten unteren,
den zweiten oberen und den zweiten unteren Ring etc. geführt und am Ende oben an dem
Zwischenboden mittelst eines Ringes angeschraubt ist. Man kann sich dieses Tuch als
einen abgestumpften Kegelmantel denken, dessen engerer Rand am Ringe 0 und dessen weiter
Rand am Zwischenboden befestigt ist, nachdem der Mantel in der dargestellten Art über die
Ringe gezogen worden ist. Die Ringe e und f sind an dem Flanell festgenäht. Die sechs in
einer Reihe zu je drei nebeneinander gestellten Stängelchen i i i sind unten an den Ringen e e e
befestigt, ragen durch den Zwischenboden der Zarge hindurch und sind oben an den Stäben k k
aufgehängt, Fig. 1 und 2. Eine Stange /, an den Enden mit Zapfen versehen, liegt weiter rückwärts
in der Abtheilung d und mit dieser Stange sind die Stäbe k k durch Stäbe /1Z1 verbunden.
An einem der letzteren ist die Schnur t befestigt; zieht man an derselben, so dreht sich Il
um seine Zapfen und die Ringe e e e heben sich gleichzeitig.
2. Die Abklopfvorrichtung.
Dieselbe wirkt an der Schnur t so, dafs sie dieselbe kurz anhebt, dann niederfallen läfst
und dies mehrmals wiederholt. Der Abklopfer ist in Fig. 1 unter / dargestellt. Eine Welle
mit einem kleinen Hebedaumen z2 wird durch eine Riemscheibe in Umdrehung versetzt. Bei
jeder Umdrehung packt der kleine Daumen das Ende eines Hebels P, dessen anderes Ende mit
der Schnur / in Verbindung steht und der etwa in der Mitte sich um eine Axe dreht. Letztere
kann durch den Winkelhebel P gesenkt und gehoben und hierdurch der auf derselben
oscillirende Hebel P in und aufser Bereich des Daumens P gebracht werden. Im ersteren Falle
wird das Schütteln des Staubfängers besorgt, im zweiten Fall das Schütteln aufgehoben.
Je nach der Situation wird die Schnur t nach dem Hebel P über Rollen und Leitrollen
3. Der Aspirator
ist ein gewöhnlicher Exhaustor, mit einer Säugöffnung,
in welcher sjch^aber" "eine Klappe G
befindet, welche geschlossen wird, sobald die Staubfänger abgeklopft werden sollen. Das
Schliefsen der Klappe hebt in der Zarge die saugende Wirkung des Exhaustors auf. Das
Oeffnen und Schliefsen geschieht periodisch und automatisch, ebenso wie das Einlösen der Abklopfvorrichtung
durch
4. den Automaten.
Nach Verlauf einer gewissen Zeit, z. B. nach je 20 Minuten, macht ein Hebel U, Fig. 3, von
welchem die Schnur P nach dem Abklopfapparat /und die Schnur/2 nach der Klappe G geht
(Fig. 1), eine Bewegung, durch welche die Schnur P den Winkelhebel P in Drehung versetzt,
der Hebel P ins Bereich des Daumens P kommt und gleichzeitig die Schnur /2 die
Klappe G zufallen läfst. Die Schnüre P und/2
sind wie die Schnur t je nach der Situation über Rollen und Leitrollen geführt (sieher W8).
Das Schliefsen der Klappe bezw. die dadurch aufgehobene Ansaugung im Staubfänger macht,
dafs dei dem Schütteln des letzteren der Staub leicht abfällt und von dem Läufer nach aufsen
abgeführt wird. Sobald dies geschehen, geht der Hebel am Automaten wieder zurück, dadurch
wird das Abklopfen aufgehoben und die Aspiration durch Heben der Klappe G wieder
in Thätigkeit gesetzt.
Der Automat hat folgende Einrichtung:
' In einem Kasten K K, Fig. 3 und 4, sitzen zwei Wurmräder O und T, jedes mit einer Schnecke χ bezw. y versehen und beide aufeinander wirkend. Jedes Wurmrad habe z. B. 34 Zähne. Wird nun die untere Schnecke χ durch Riemscheibe K^ auf Axe L in Umdrehung versetzt und macht z. B. 60 Umdrehungen pro Minute, so wird Rad O nur
' In einem Kasten K K, Fig. 3 und 4, sitzen zwei Wurmräder O und T, jedes mit einer Schnecke χ bezw. y versehen und beide aufeinander wirkend. Jedes Wurmrad habe z. B. 34 Zähne. Wird nun die untere Schnecke χ durch Riemscheibe K^ auf Axe L in Umdrehung versetzt und macht z. B. 60 Umdrehungen pro Minute, so wird Rad O nur
34 Umdrehungen pro Minute machen. Daj mit
dem Wurmrad O auf derselben Axe M sitzt, so
60
macht Rad P = 0.0519 Umgänge, wäh-
34-34
rend L 60 macht, d. h. in einer Minute, daher alle 19 Minuten eine Umdrehung. Mit dem,
Rad P ist eine Scheibe T fest und concentrisch verbunden. Auf dieser Scheibe läuft der Hebel
V, der auf der Axe IP befestigt . ist, auf
welcher auch die Hebel U und W sitzen. Alle 19 Minuten bietet die Scheibe T dem Hebel V
einen Einschnitt w dar, in den der Hebel einsinkt und so lange darin verweilt, bis der Daumen
Q auf Rad O den Hebel W und mit
diesem V aushebt. Das Rad O macht' alle
Minute
60
34
34
= 1.76 Umdrehungen oder alle
34 Secunden eine Umdrehung. So lange der Hebel V auf dem Umfang der Scheibe T läuft,
geht der Daumen Q unter dem Hebel JVweg, kann
also auf den Hebel V nicht einwirken. Sobald aber V in den Einschnitt sinkt, bietet sich W
dem Daumen Q dar. Die ganze Dauer einer Umdrehung des Daumens beträgt 34 Secunden.
Nur während eines Theils dieser 34 Secunden wirkt der Daumen Q auf den Hebel Wxma von
der Länge der Daumenfläche hängt die Dauer des Verweilens des Hebels V im Einschnitt w
ab; je kürzer diese Fläche ist, desto länger gestattet sie dem Hebel W in seiner tiefsten Stellung
zu verharren. Die Länge dieser Fläche kann durch Verschieben des Daumens Q auf
seiner Unterlage bis auf ein Viertel eines Kreisumfanges verkürzt werdenründ beträgt in diesem
Falle die Zeit der Wirkung des Klopfwerkes ca. 8 Secunden. Es ist selbstverständlich, dafs
man so viele Daumen und Hebel auf das Abklopfwerk / setzen kann, als Mahlgänge vorhanden
sind. Mittelst Leitrollen kann die Bewegung durch Schnüre überall hin geleitet
werden.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:ι . Die Form und Construction des ringförmig concentrisch angeordneten Staubfängers aus. Flanell.
- 2. Das Hebelwerk IPk und i, an welchem der Staubfänger hängt.
- 3. Die Absaugung vom Umfange her aus der Mitte.
- 4. Der Abklopfapparat.
- 5. Der Automat.Alles wie beschrieben und dargestellt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3089C true DE3089C (de) |
Family
ID=282191
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3089D Active DE3089C (de) | Staubfänger nebst Abklopfvorrichtung an ventilirten Mahlgängen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3089C (de) |
-
0
- DE DENDAT3089D patent/DE3089C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3321326C2 (de) | ||
| DE3089C (de) | Staubfänger nebst Abklopfvorrichtung an ventilirten Mahlgängen | |
| DE414459C (de) | Auffangvorrichtung fuer Kartoffelrodemaschinen | |
| DE270970C (de) | ||
| DE3730C (de) | Mehlsichtemaschine mit feststehendem vertikalem Gazecylinder und Abklopfmechanismus | |
| DE394460C (de) | Pendelnd aufgehaengtes, unter der Wirkung eines elastischen Mittels (Federn o. dgl.) stehendes Ruettelsieb | |
| DE563576C (de) | Kartoffelerntemaschine mit Wurfrad und seitlich von diesem angeordneten Siebtrommeln | |
| DE171220C (de) | ||
| DE8385C (de) | Unkraut-Auslese-Maschine | |
| DE683829C (de) | OEffner fuer Bastfasern, insbesondere Flachsstroh o. dgl. | |
| DE564357C (de) | Reinigungsvorrichtung fuer Getreide u. dgl. mit einem Geblaese und durch ein Schwunggewicht angetriebenen Ruettelsieben | |
| AT211594B (de) | Erntemaschine für Wurzel- und Knollenfrüchte | |
| DE29463C (de) | Maschine zum Auskörnen von Hülsenfrüchten | |
| DE877842C (de) | Maschine zum Auskaemmen des Flachses und zur Trennung der Leinsamen von den Kapseln und den anderen Verunreinigungen | |
| CH474295A (de) | Steigsichter für Schüttgut | |
| DE143647C (de) | ||
| DE813781C (de) | Kartoffelroder | |
| DE2286C (de) | Abklopfapparat für Mahlgänge | |
| DE19644C (de) | Vertikale Sichtmaschine | |
| DE739779C (de) | Gruenerbsendreschmaschine | |
| DE570197C (de) | Siebschleuder zur Fruchtsaftgewinnung | |
| DE8954C (de) | Aspirations- und Abklopfvorrichtung der Filter für Mahlgänge | |
| DE510910C (de) | Waeschestampfer | |
| DE62814C (de) | Siebvorrichtung mit Wurf bewegung zum Klassiren von Kohle und Erz | |
| DE420209C (de) | Staubfaenger mit Stoffilter |