DE308640C - - Google Patents

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DE308640C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D1/00Foot or last measuring devices; Measuring devices for shoe parts
    • A43D1/02Foot-measuring devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIF
- M 308640 KLASSE 71 c. GRUPPE 1. >
ADOLF MAY in BRANDENBURG a. H.
Meßvorrichtung für Beinverkürzungen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. März 1918 ab.
Bei Beinverkürzungen fehlte es bisher an zweckentsprechenden Apparaten, die mit größerer Genauigkeit den Unterschied zwischen den Längsmaßen eines gesunden und kranken Beines feststellten. Der Wert solcher Messungen liegt aber nicht nur darin, daß man weiß, wie groß die Differenz zwischen Fußboden und Mittelfuß ist, sondern noch bedeutungsvoller sind solche Messungen, welche die Entfernung von Zehen bzw. Ferse einerseits und Boden anderseits ergeben, da erst bei diesen genauen Feststellungen das Schuhwerk entsprechend gearbeitet werden kann, wodurch dem Verletzten ein gutes Gehen gewährleistet wird. Z. B. kann ein Beinbeschädigter mit den Zehen Auftritt haben, während die Ferse soundso viel Zentimeter über dem Boden steht, oder es kann die Ferse den Boden berühren und die Zehen im spitzen Winkel nach oben zeigen, oder schließlich können Fersen und Zehen verschieden hoch vom Fußboden entfernt sein. In solchen Fällen genaue Messungen -vorzunehmen, bezweckt die vorliegende Erfindung.
Ein Brett oder eine Metallplatte α ist dergestalt konstruiert, daß die beiden Längshälften bis zu einem gewissen Grade zusammenschiebbar angeordnet sind. Auf jeder dieser Hälften befinden sich je zwei in der Mitte geschlitzte Stäbe b, in deren Schlitzführungen als Auflage für Ferse und Zehen je eine an den Außenseiten aufgebogene Metallplatte c verschiebbar angebracht ist, die durch Stifte in der Schlitzführung, nach oben und unten zwangläufig, geführt wird. Diese Fußauflagen ruhen auf Federn d, die spiralartig, bügel- oder stabförmig sein können. An den beiden geschlitzten Führungsstäben δ ist je ein Zifferblatt e angebracht, auf welchem ein Zeiger über die Zahlen 5 bis 200 (gleich Millimeterangabe) gleitet. .
Soll nun ein Beinbeschädigter gemessen werden, so stellt man ihn auf ein gleich hohes Brett, wie der Apparat aufweist, und schiebt' die beiden Fußauflagen für Ferse und Zehen so weit zusammen, daß der Fuß vorn und hinten von den Auflagen umschlossen ist. Nun läßt man den Patienten Auftritt nehmen. Hierdurch werden die Federn der Fußauflagen so weit zusammengepreßt, bis der Auftritt voll erzielt ist; gleichzeitig mit dem Federdruck bewegt sich der Zeiger auf dem Zifferblatt (was durch eine Zugvorrichtung aus Darmsaiten zwischen Zeiger und Fußauflage erzielt werden kann) und bleibt stehen, sowie der Druck des Fußes aufhört. Nun braucht man nur die Zahlen, welche die Zeiger weisen, an beiden Zifferblättern ablesen und weiß nun, wie hoch Zehen und Ferse oder die ganze Sohle vom Boden entfernt sind. Denn da die beiden Fußauflagen in ihrer Bewegung voneinander unabhängig sind, bleiben beide entweder in einer Ebene, oder die für Zehen, oder die für die Ferse senkt sich mehr als die andere.
Eine andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß bei dem beschriebenen Apparat keine Druckfedern unter den Fußauflagen angebracht sind, sondern daß diese Auflagen für Ferse und Zehen mit der Hand in die Höhe geschoben werden und an der gewünschten Stelle in geeigneter Weise zu befestigen sind. An Stelle der Zifferblätter können die Führungsstäbe b eine Zentimeter-
einteilung tragen, wodurch die Entfernung der Fußauflagen vom Boden gleichfalls genau abgelesen werden kann.
Der vorliegend beschriebene Apparat läßt sich aber auch noch dadurch vereinfachen bzw. ausführlicher gestalten, indem man entweder an Stelle der beiden Fußauflagen für Ferse und Zehen nur eine einzige Auflageplatte und dementsprechend nur zwei gegen-'
ίο. überliegende Schlitzführungen b verwendet, oder daß man für ganz exakte Messungen, wie z. B. Ferse, Sohle und Zehen, anstatt der beiden vorgenannten Fußauflagen deren drei oder mehrere anbringt. Dabei ist es natürlieh gleichgültig, ob diese einzelne oder mehrere Fußauflagen durch Federdruck oder durch Handbewegung in die Höhe geführt werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Meßvorrichtung für Beinverkürzungen, dadurch gekennzeichnet, daß auf den beiden gegeneinander verschiebbaren Teilen einer Unterlage je eine in der Höhenrichtung beweglich angeordnete, unter Federdruck stehende Fußauflage für die Ferse und den Zehenteil angeordnet ist, die mit je einem über einem Zifferblatt spielenden Zeiger in Verbindung steht, welcher die Entfernung der Ferse bzw. des Zehenteiles über dem Boden anzeigt.
  2. 2. Apparat der oben gekennzeichneten Art, bei dem die Fußauflagen mit der Hand verschoben und durch eine geeignete Fest-
    ' stellung an Führungen befestigt werden, an denen eine Zentimetereinteilung angebracht ist.
  3. 3. Apparat der in Anspruch ι und 2 gekennzeichneten Art, bei dem die Fußauflagen ein- oder mehrteilig sein können, welche durch Federdruck oder mittels der
    . Hand gehoben und durch geeignete Sperrungen in der gewünschten Höhenlage festgehalten werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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