DE308207C - - Google Patents

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DE308207C
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wick
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D3/00Burners using capillary action
    • F23D3/02Wick burners
    • F23D3/10Blue-flame burners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wick-Type Burners And Burners With Porous Materials (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
■- JVr 308207 KLASSE 4 g. GRUPPE
HENRY SELIGMANN in FRANKFURT a. M.
Z.B.Petroleum, Benzol, Gasolin.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. September 1914 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Dochtblaubrenner zum Heizen und Kochen mit flüssigen Kohlenwasserstoffen, z.B. Petroleum, Benzol, Gasolin, bei welchem in an sich bekannter Weise Luft durch einen das obere Dochtrohrende umgebenden Ringspalt in einen Ringraum zwischen einem mittleren Siebzylinder und dem Mischkammermantel eintritt und sich hier mit den an der brennenden Docht fläche sich· bildenden Brennstöffdämpfen sowie der im inneren Dochtrohr ansteigenden und durch den Siebzylinder austretenden Luft mischt.
Von bekannten derartigen Brennern unterscheidet sich der vorliegende durch seine besondere Bauart, die es ermöglicht, die Hauptluftmenge durch den mittleren Siebzylinder und eine geringere Luftmenge durch den Ringspalt ohne Anwendung eines besonderen Zugglases mit der zur Bildung eines richtigen Gemisches ausreichenden Geschwindigkeit austreten zu lassen.
Der neue Dochtblaubrenner erzeugt eine vollständig reine Blauflamme und entwickelt eine sehr große Hitze, weshalb er sich zu Heiz- und Kochzwecken besonders eignet' und beispielsweise auch zum Betriebe eines Heißluftmotors verwendet werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt.
Fig. ι ist ein Längsschnitt, und
Fig. 2 eine Draufsicht.
Der neue Brenner besteht im wesentlichen aus dem Dochtrohr α, einem in seine obere Mündung eingesetzten, oben offenen Siebzylinder b als Vergaser, der Brandkappe c und einem besonderen, auf dieser auf sitzenden Überhitzer d, der zwecks Anzündens der Flamme auf geeignete Weise angehoben werden kann.
Diese Teile mögen für sich oder in anderer Kombination bereits für derartige Brenner Verwendung gefunden haben. · Neu ist aber die hier gewählte Bauart und die durch sie erhielte fortschrittliche Wirkung.
Während bei den bekannten Dochtblaubrennern es bisher nicht recht gelang, auf die Dauer eine absolut geruchlos und rußfrei brennende, reine Blauflamme von größter Hitzentwicklung zu erzielen, gelingt dies mit dem Erfindungsgegenstand völlig einwändsfrei.
In den Innenraum des Dochtrohres α wird in an sich bekannter Weise durch die Öffnung e und den durchbrochenen Mantel der Brandkappe c Luft eingeführt, die oben durch den . Siebzylinder b sowohl am ganzen Mantel desselben wie auch zentral ausströmt und sich mit den an der brennenden Dochtfläche entstehenden Kohlenwasserstoffgasen mischt. Der Siebzylinder b ist oben ganz offen, ohne Einschnürung und überragt die brennende Dochtfläche erheblich. ^ Zwecks gleichmäßiger Führung und Verteilung der im Innern des Dochtrohres ansteigenden Luft kann in diesem noch ein besonderer Verdränger f vorgesehen sein. Die Brandkappe e reicht bis zum Docht-
rohrende (etwas darüber oder darunter), und ihr Deckenausschnitt bildet mit dem äußeren Mantel des Dochtrohres einen schmalen Ring-
' spalt g, durch welchen ebenfalls Luft von dem durchbrochenen Mantel der Brandkappe her zur brennenden Dochtfläche gelangen kann. Die- Durchlaßquerschnitte des mittleren Siebzylinders δ und des Ringspaltes g sind so bemessen, daß die Hauptluftmenge durch den
ίο ersteren und nur eine geringere Luftmenge durch den letzteren zutritt.
Um einem zu raschen Verkohlen der brennenden Dochtfläche vorzubeugen, sind am Rande des äußeren Dochtrohrmantels zweckmäßig kleine Löcher oder Schlitze h vorgesehen. Als Verlängerung der Brandkappe c ist auf diese der Überhitzer d aufgesetzt. Derselbe besteht aus einem oben offenen, sonst geschlossenen Hohlzylinder, der an seinem oberen
ao Rand einen Ring kleiner Löcher oder Schlitze i aufweisen kann.
Der Überhitzer d überragt den Siebzylinder b noch um einiges und bildet mit ihm einen Ringraum zur Flammenentfaltung. Da beide erheblich über die brennende Dochtfläche hinausragen, so unterstützen" sie unter Ersetzung eines besonderen Zugglases die Zugwirkung der zutretenden Mischluft und geben dieser die zur Bildung eines richtigen Gemisches ausreichende Geschwindigkeit. Die durch den Lochkranz i des Überhitzers d noch zutretende Frischluft führt zu einer möglichst vollkom-
' menen rußfreien und geruchlosen Verbrennung des Gemisches sowie zu einer großen Hitzentwicklung.
Um bequem zur Dochtanzüiidestelle gelangen zu können, kann der Überhitzer d an einer Seite mit Hilfe.eines Scharniergelenkes auf der Decke der Brandkappe c befestigt sein, während auf der gegenüberliegenden Seite ein geeignefes Gestänge angreift, mit dessen Hilfe er von außen her einseitig so angehoben werden kann, daß die Anzündung des Dochtes rasch und bequem vorzunehmen ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Dochtblaubrenner zum Heizen und Kochen mit flüssigen Kohlenwasserstoffen, z. B. Petroleum, Benzol, Gasolin, bei welchem Luft durch einen das obere Dochtrohrende umgebenden Ringspalt in einen Ringraum zwischen einem mittleren. Siebzylinder und dem Mischkammermantel eintritt und sich hier mit den an der brennenden Dochtfläche sich bildenden Brenn- stoffdämpfen sowie der im inneren Dochtrohr ansteigenden und durch den Siebzylinder austretenden Luft mischt, dadurch gekennzeichnet, daß ein oben offener und nicht verengter Siebzylinder (δ) so weit über die brennende Dochtfläche hinausragt, .und der Ringspalt (g) um das obere Dochtrohrende so eng bemessen ist, daß die Hauptluftmenge durch den Siebzylinder und eine geringere Luftmenge durch den Ringspalt und ohne Anwendung eines Zugglases mit der zur Bildung eines richtigen Gemisches ausreichenden Geschwindigkeit austreten. ,
2. Dochtblaubrenner nach Anspruch i,; dadurch gekennzeichnet, daß der Misch-' kammermantel (d) den Siebzylinder (δ) etwas überragt und an seinem oberen Rand mit Durchbrechungen (i) versehen ist, durch welche der Flammenspitze nochmals Frischluft zugeführt wird. . '
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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