DE210957C - - Google Patents

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DE210957C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/12Radiant burners
    • F23D14/14Radiant burners using screens or perforated plates
    • F23D14/149Radiant burners using screens or perforated plates with wires, threads or gauzes as radiation intensifying means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2203/00Gaseous fuel burners
    • F23D2203/005Radiant burner heads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
"V- M 210957 KLASSE 4g. GRUPPE
Dr.WALTHER ZORN in BERLIN und FRITZ SCHINDLER in ORANIENBURG.
Der den Gegenstand der Erfindung bildende Gasgliihlichtbrenner bezweckt, auch bei Verwendung sehr langer Glühkörper ein Glühen derselben bis zum oberen Ende zu erreichen, und daher den Wirkungsgrad in der Gasausnutzung tunlichst zu steigern.
Zu diesem Zweck wird in bekannter Weise eine zusätzliche Luftmenge in das Bunsenrohr · eingeführt durch Kanäle, welche zwischen dem
ίο unteren Mischrohrstutzen und dem über den letzteren gestülpten Brennerrohrteil angebracht sind. Diese in bekannter Weise angesaugte Luft wird in den äußeren Ringraum des durch ein mittleres Rohr unterteilten Brennerkopfes geleitet, so daß in diesem Ringraum ein luftreicheres Gasgemisch erzeugt wird als in dem unmittelbar über der Mündung des Mischrohrstutzens gelagerten Einsatzrohr des Brennerkopfes. Der größere Sauerstoffgehalt dieses luftreicheren Gasluftgemisches trägt zur Steigerung der Verbrennungswärme des,Gases bei. Gasglühlichtbrenner mit einem zentralen Einsatzrohr im Brennerkopf sind ebenfalls bekannt ; die Erfindung besteht demnach in der Anwendung der doppelten Luftzuführung bei ■ diesen bekannten Brennern, um ein luftreiches Gasluftgemisch in dem äußeren Flammenmantel zur Verbrennung zu bringen.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Längsschnitt des Gasglühlichtbrenners.
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach A-B der Fig. i.
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Auf die Gasdüse α ist ein in bekannter Weise mit Lufteintrittsöffnungen b (erste Lufteintrittsstelle) versehener Stutzen c aufgeschraubt, welcher sich bei d in seinem Quer- ~ schnitt verjüngt. Auf diesen verjüngten Stutzenteil ist eine Hülse e aufgesetzt, welche durch an dem verjüngten Innenzylinder c angeordnete Rippen f (Fig. 2) gleichachsig zu letzterem gehalten wird. Die Hülse β erweitert sich oberhalb des oberen Endes der Innenröhre c in eine Kammer g, deren oberes Ende durch eine Siebplatte h geschlossen ist, während eine zweite Siebplatte * sich an der Übertrittsstelle von der Hülse e in die Kammer g befindet.
In der Mittelachse der Kammer g ist ein Rohr k so angeordnet, daß das offene, sich zweckmäßig erweiternde untere Ende auf der unteren Siebplatte * aufliegt, während das obere Ende ein wenig über die zu diesem Zweck mit einer zentralen Bohrung versehene Siebplatte h hinausragt und mit einem Deckel versehen ist; letzterer trägt feine Gasaustrittsöffnungen I. Zur sicheren Lagerung des Röhrchens k wird dasselbe zweckmäßig durch Arme an der Wand der Kammer g befestigt (nicht dargestellt).
Während das Gas mit der durch die Öffnung b eintretenden Luftmenge innerhalb des Zylinders c unter Erwärmung hochsteigt, wird durch den zwischen der Hülse β und dem verjüngten Zylinderteil c gebildeten Ringraum ebenfalls Luft unter Erwärmung derselben angesaugt. Das zentral aufsteigende Gasluftgemisch strömt teils durch das Sieb g in die
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Röhre k, welche einen kleineren Querschnitt aufweist als der verjüngte obere Teil des Zylinders c. In dieser Röhre k erfolgt eine Stauung, da die feinen Gasaustrittsöffnungen I am oberen Ende dieser Röhre k eine Drosselung bewirken. Gleichzeitig wird der andere kleinere Teil des Gasluftgemisches aus dem Zylinder c sowie diejenige zusätzliche Luftmenge, welche aus dem Ringraum zwischen
ίο Zylinder c und Hülse e angesaugt wird, durch denjenigen Teil der unteren Siebplatte i, welche außerhalb des unteren Randes der . Röhre k sich befindet, in die Kammer g eingeführt. Aus dieser strömt das Gemenge, das wesentlich luftreicher ist als das innerhalb der Röhre k zufließende Gemisch, durch die obere Siebplatte h in den Hohlraum des Glühkörpers m.
Der Eintritt der verschiedenartig zusammengesetzten Gasluftmischungen in den Hohlraum des Glühkörpers m erfolgt also derart, daß das gasreichere Gemisch mit erhöhter Geschwindigkeit in der Längsachse des Glühkörpers eintritt, während das luftreichere Gemisch in größerer Menge konzentrisch zu ersterem mit geringerer Geschwindigkeit den Brenner verläßt.
Praktische Versuche des Erfinders haben ergeben, daß hierdurch eine außerordentlich helle Glut des Glühkörpers erreicht wird, und daß Glühstrümpfe Verwendung finden können, welche viel höher sind als die bisher bei normaler Brennerausbildung verwendeten Ausführungsform.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Gasglühlichtbrenner mit einem durch ein Einsatzrohr unterteilten Brennerkopf, welches unmittelbar über der Mündung des Mischrohrstutzens gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Kanäle (f) zwischen den unteren Brennerrohrteilen in bekannter Weise angesaugte Luft in den äußeren Ringraum des Brennerkopfes angesaugt wird, so daß in diesem Ringraum ein luftreicheres Gasluftgemisch erzeugt wird als in dem Einsatzrohr (k) des Brennerkopfes.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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