DE308178C - - Google Patents

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DE308178C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B31/00Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B19/00Driving, starting, stopping record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor; Control thereof; Control of operating function ; Driving both disc and head
    • G11B19/20Driving; Starting; Stopping; Control thereof
    • G11B19/28Speed controlling, regulating, or indicating

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Linear Motors (AREA)

Description

KAISERLICHES s/lim-
PATENTAMT.
'.'' Synchronisiervorrichtungen für Sprechmaschinen, von denen jede besonders angetrieben wird und der Gang jeder von einem elektromotorisch angetriebenen Ankerhemmwerk ge- ; regelt wird, sind bekannt. Gegenüber den bekannten Einrichtungen unterscheidet sich die ; vorliegende dadurch, daß die Ankerschwingung des Hemmwerkes nur nach der einen Seite durch Elektromagnete erfolgt, deren gemeinschaftlicher Stromkreis durch ein Relais eines zweiten, von jenem unabhängigen, gemeinschaftlichen Stromkreises unterbrochen wird; dessen öffnung und Schließung durch auf den Triebwellen der Sprechmaschinen befestigte Kontaktgeber erfolgt.
Die Einrichtung ist in der beiliegenden Zeichnung schematisch dargestellt:
Die Hauptteile der neuen Anordnung sind
a) eine nichtleitende Scheibe S (S1, S2 usw.), welche eine Anzahl von leitenden, konzentrischen Belägen b führt,
b) ein Kontaktgeber Z (Z1, Z2), welcher starr auf der unter der Wirkung des Laufwerkes bzw. der Triebkraft stehenden Achse Z (Z1, Z2), sitzt,
c) ein mit der genannten Achse starr zusammenhängendes Steigrad sr, welches so in dem Bogen eines Echappements E angeordnet ist, daß es dem Trieb des Laufwerkes nur schrittweise, in an sich bekannter Weise, nachgeben kann, indem sich der Echappementshebel zwischen zwei Elektromagneten m,.n, (W1, W1, W2, W2) so befindet, daß er in der Ruhelage, von dem einen Elektromagneten Sm (Sm11Sm2) angezogen bleibt, und in der Arbeitslage, d. i.
wenn der dabei in Betracht kommende Strom um m, n, (mv W1, m2, W2) fließt, umkippt und 45
von diesen Elektromagneten nach rechts bewegt wird.
Der Grund, weshalb das Echappement JE in der Ruhelage die linke Stellung einnimmt und in der Arbeitslage sich nach rechts bewegt, ist einerseits, weil der Kern des Elektromagneten m sich ständig unter der Wirkung eines Stahlmagneten sm befindet, und andrerseits, weil der hierbei zur Geltung kommende Strom aus LB ein Zweifaches in bekannter Weise bewirkt, die Abstoßung nämlich seitens m und die Anziehung seitens w.
Die hier zutreffende Schalteinrichtung ist eine zweifache: die eine, bei eigener, ausschließlich hierher gehörender Stromquelle HB, gilt sämtlichen Scheiben S (S1...) Und dem Elektromagneten R, die andere, ausgehend aus der eigentlichen Arbeitsbatterie LB, den Magneten m, w, W1, % ... . - ' '■■· " ';
Von der Batterie· HB geht der Strom durch den Draht I, den Elektromagneten R, den Draht I1, die Achse X zum Zeiger Z des Grammophons I und über diesen zu den Belägen b, die unter sich rückwärts metallisch verbunden sind. Von den Belägen b des ersten Grammophons geht der Strom durch den Draht I2 zum Zeiger Z1 des zweiten Grammophons und über diesen Zeiger zu den Belägen'& des zweiten Grammophons; ferner von diesen Belägen durch einen Draht la zum Zeiger Z2 des dritten Grammophons usw., und endlich von den Belägen des letzten Grammophons (hier III) durch den Draht J4 zur Batterie HB zurück.
Diese Schaltung ergibt, daß es nur dann Strom aus HB gibt, wenn sämtliche Zeiger Z in Berührung mit je einem Belag ö.sind.
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Von der zweiten Batterie LB geht ein Strom durch den Draht ι und den Kontakt 2 zum Anker 3 des Elektromagneten R, von da durch den Draht 4 zu den Elektromagneten m, n, durch den Draht 5 zu den Elektromagneten mv H1 und durch den Draht 6 zu den Elektromagneten m2, n2, um hierauf durch Draht 7, Schalter SCH und Draht 8 zur Batterie Iß zurückzukehren.
ίο Alle Zeiger Z stehen in der Ruhelage (indem die Anker E durch die Elektromagnete m, JM1, m2 angezogen sind) auf nichtleitendem Stoff, d. i. zwischen den Belägen b.
Aus dem Stromverlauf sowohl der Batterie LB als der Batterie HB geht ohne weiteres hervor, daß der sich dadurch ergebende Lauf sämtlicher Grammophone ein vollkommen synchroner ist. Da die Anker E in der Ruhelage, wie gesagt, seitens m (mx . . .) angezogen bleiben und demnach alle Zeiger Z zwischen den Belägen b stehen, bleibt der Elektromagnet 22 unerregt, und es ist nach Schließung des Schalters SCH der Stromkreis LB, i, 2, 3, 4, m, n, 5, nx, mx, 6, m2, n2, 7, SCH, 8, LB geschlossen.
Die Wirkung des hier zur Geltung kommenden Stromes aus LB ist eine den der Stahlmagnete swi, Sm1. . . entgegengesetzte. Die Echappementshebel E (von m, mv m2 abgestoßen und von n, nx, n2 angezogen)'kippen demnach um. Die Steigräder sr, Sr1, sr2 werden links frei, das Laufwerk ist infolgedessen frei, und die Zeiger Z, Z1, Z2 bewegen sich um einen Schritt weiter.
Ist dieser Schritt bei allen Grammophonen vollzogen, bzw. sind infolgedessen sämtliche Zeiger in Berührung mit je einem Belag b, so wird der Elektromagnet R erregt, indem jetzt der Stromkreis HB, I, R, I1, Z, b, I2, Z1, b, I3, Z2, b, I1, HB geschlossen ist. Der Ankerhebel 3 wird von dem Elektromagneten R angezogen, was die öffnung des Stromkreises der Batterie LB zur Folge hat. Die Magnete m, n, M1, Vi1, m2, n2 werden also stromlos, und die Echappementshebel werden wieder von den Stahlmagneten sm, Sm1, sm2 angezogen. Das Steigrad wird jetzt bei allen Grammophonen rechts frei, und ist dadurch auch das Laufwerk wiederum gelöst, wodurch die Zeiger Z, Z1, Z2 wieder um einen Schritt weiter geschaltet werden und abermals zwischen zwei Belägen zu ' stehen kommen, was zur Folge hat, daß der Magnet R stromlos wird. Der Ankerhebel 3 legt sich wieder an den Kontakt 2, der Stromkreis' der Batterie LB wird wieder geschlossen, und die Magnete m, n, Ot1, nv m2, n2 sind also wiederum unter Strom, wodurch wieder die Laufwerke frei werden und sämtliche Zeiger Z um einen Schritt weiterrücken.
Wie ersichtlich, liegt das Eigentümliche dieses Zwanglaufes darin, daß die Schritte dergestalt aneinanderhängen, daß kein Grammophon einen Schritt weiter gehen kann, wenn nicht alle übrigen den vorhergehenden Schritt vollzogen haben. ,
Zum Schluß sei noch bemerkt, daß sich vorliegende Neuerung nicht nur für das Synchronlaufen der Grammophone, sondern beliebiger, fern voneinander liegender Apparate, zu deren Funktionieren das Synchronlaufen, wie z. B. für die sogenannte Kopierfernschreibmaschinen erforderlich ist, eignet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zum synchronen Betrieb von Sprechmaschinen, die selbständig angetrieben werden und derih Gang durch Ankerhemmwerke geregelt'"wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Hemmanker (E) nur nach der einen Seite hin durch Elektromagnete (m, n, mu %, m2, n2) bewegt werden, deren gemeinschaftlicher Stromkreis (i, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8) durch ein Relais (R) eines zweiten gemeinschaftlichen Stromkreises (I, I1, h> h> h) unterbrochen wird, dessen öffnung und Schließung durch auf den einzelnen Triebwellen (X, X1, X2) befestigte Kontaktgeber (Z, Z1, Z2) erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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