DE30810C - Matratze - Google Patents

Matratze

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Publication number
DE30810C
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DE
Germany
Prior art keywords
attached
upholstery
axis
head part
mattress
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Active
Application number
DENDAT30810D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. ZANGERLE in Min-I delheim, Bayern, Kreis Schwaben. Vom 4. Sep-! tember 1884 ab
Publication of DE30810C publication Critical patent/DE30810C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G7/00Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons
    • A61G7/05Parts, details or accessories of beds
    • A61G7/057Arrangements for preventing bed-sores or for supporting patients with burns, e.g. mattresses specially adapted therefor
    • A61G7/0573Arrangements for preventing bed-sores or for supporting patients with burns, e.g. mattresses specially adapted therefor with mattress frames having alternately movable parts

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Bedding Items (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34: Hauswirthschaftliche Geräthe.
Ma tr atze.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. September 1884 ab.
Diese Matratze ist auf beiden Seiten benutzbar, d. h. sie ist nicht wie die gewöhnlichen Matratzen nur auf der obereil Seite gepolstert und auf der unteren durch die zur Befestigung der Federn dienenden Theile, d. h. durch den Rahmen und die Gurte, gebildet, sondern dieselbe ist oben und unten gepolstert und infolge ihrer Construction auch von gröfserer Dauerhaftigkeit und von höherer Elasticität und Weichheit als die gewöhnlichen Matratzen, so dafs sie auch ohne Bettauflage auf beiden Seiten zur Benutzung für Gesunde wie für Kranke gleich tauglich ist. Die eine Seite ist jedoch noch insbesondere für Kranke eingerichtet, zu. welchem Zwecke der Kopftheil leicht und rasch verstellbar und ein Fufstheil je nach Bedürfnifs auch als Tisch bezw. als Armunterlage verwendet werden kann. Weiter befindet sich auf dieser Seite eine Oeffnüng in der Matratze zur Aufnahme eines Leibgefäfses, das nicht erst, wenn der Kranke seine Bedürfnisse zu verrichten hat, eingestellt werden mufs, sondern, da es mit der Polsterung federt, auch während des Liegens auf derselben in der Matratze bleiben kann. Letztere kann ferner für Operationszwecke benutzt, sowie auch ohne Weiteres auf einen fahrbaren Rahmen mit oder ohne gewöhnliche Matratzenunterlage separirt gestellt und so nach allen Richtungen gedreht werden.
Dieselbe ist in Fig. 1 von oben (Seite für Kranke), in Fig. 2 von der Langseite und in Fig. 3 im Längenschnitt gezeigt, und ist eingerichtet wie folgt:
Die Matratzenfedern ragen nach oben und unten gleich weit über den Rahmen a, und zwar innerhalb seines gröfseren Theiles a a1 hinaus, zu welchem Zwecke die ihm zunächst liegenden Federn an ihren oberen und unteren Endpunkten mittelst der Schnüre b am Rahmen gehalten sind. Die übrigen, innen liegenden Federn sind auf gewöhnliche Weise mit den ersteren und unter sich verschnürt, so dafs der ganze Federncomplex zwischen dem Rahmen schwebt, ringsum von demselben durch die Schnüre b gehalten.
Durch diese Art wird eine gröfsere Dauerhaftigkeit und Elastizität erreicht, weil der beim Liegen auf den Federn lastende Druck nicht unten von Gurten getragen wird, die bald ihre Spannung verlieren, sondern hier die Federn direct bezw. mittelst der Polsterung auf den Bettbrettern oder einer anderen Unterlage aufliegen, der Druck also von letzterer aufgenommen wird, und weil -vermöge der doppelten Länge der Federn gegenüber den gewöhnlichen Matratzen an und für sich schon mehr Elasticität vorhanden ist.
Der kleinere Theil α α1 des Rahmens ist unter diesem gegurtet und die hier befestigten Federn sind an den unteren Endpunkten mit den Federn α α1 verbunden. Auf diesem kleineren Theile des Rahmens liegt der den Kopftheil bildende Rahmen c, der oben gegurtet ist und dessen hier befestigte Federn nach oben ragen und an ihren oberen Endpunkten ebenfalls mit den Federn von α α1 verschnürt werden. Die Ober- und die Unterfläche der Federn werden dann der Gesammtlänge der Matratze nach mit der Polsterung versehen, so dafs diese eine ununterbrochene erhöhte Weichheit gewährende Fläche bietet. Auf den Lang-

Claims (3)

Seiten ist die Polsterung bezw. der Ueberzug für den Kopftheil getrennt hergestellt. In die Polsterung der Oberfläche wird eine Oeffnung geschnitten und in diese ein zur Aufnahme des -Leibgefäfses dienender Einsatz d eingefügt und damit verbunden, der unten mit Holz- oder Pappeboden versehen, mit Leder ausgefüttert ist und auf einer eigenen Feder ruht. Ein gepolstertes Stück e, das lediglich in die Oeffnung eingedrückt wird, dient als Verschlufs und ist infolge weicher Füllung für den Kranken nicht empfindlich. 1 Die beiden Rahmen α und c sind aufsen mittelst je eines Scharnieres f an Ansatzstücken des ersteren mit einander verbunden, und an a befindet sich innerhalb des Scharnieres das Zahnsegment g befestigt, während durch den Rahmen c eine Achse h führt, die mit je einem Zahnrädchen i, welches in g eingreift, an den Endpunkten versehen ist. Diese Theile werden aufsen durch ein besonderes, gefaltetes Stück k des Ueberzuges verdeckt, das bei der Aufrichtung des Kopftheiles c sich dehnt. Damit nun bei dieser Aufrichtung die, wie beschrieben, nur aus einem einzigen Stück bestehende Deckpolsterung, ungeachtet der Stärke ihrer Füllung, sich so abbiegt, dafs sie sich nicht bauscht, ist eine Schnur / an einer Seite des Rahmens α befestigt, wird von hier aus durch einen der Ringe m des Rahmens c und dann nach oben durch zwei Gurte mit Oesen und durch die Polsterung gezogen, von der Oberfläche der letzteren in kurzer Entfernung wieder durch die Polsterung, die Quergurte und den nächsten Ring m hindurch zum Rahmen α geführt, hier wieder befestigt, durch den nun folgenden Ring gezogen und so weiter quer durch die Matratze, wobei sie am Endpunkte ebenfalls befestigt wird. Dadurch werden, je weiter der Kopftheil sich in die Schrägstellung bewegt, die Ringe m an c sich von α entfernen und, da die Schnur an dem letzteren befestigt ist, sie oben an sich und damit die Polsterung einziehen. Der Kopftheil wird durch Drehen einer Kurbel bewegt, welche an eine vertical zur Achse h stehende und von der Mechanik durch die Polsterung ragende Achsverlängerung η angesteckt wird. Fig. 6 zeigt die innere Mechanik in vergröfsertem Mafsstabe von der unteren Seite des Kopftheiles c. Sie besteht nur aus einem auf die Achse h gekeilten Zahnrade o, in welches die Schnecke ρ eingreift, die an dem Achsende η befestigt und mittelst derselben in dem Doppellager q gehaltenwird. Durch die Drehung der aufgesteckten Kurbel wird die Bewegung auf die Achse h übertragen und durch Drehung der Zahnräder i der Kopftheil gezwungen, an dem feststehenden Zahnsegment g sich emporzuX bewegen. Der Kopftheil wird durch den Druck der Schnecke auf das Zahnrad ohne Sperrung in jeder Lage festgehalten und kann ohne besondere Kraftanstrengung vom Kranken selbst verstellt werden. An den Langseiten ist endlich noch mittelst der Schienen r ein Fufstheil drehbar befestigt, der aus dem unteren, mit r fest verbundenen Polster s und dem oberen, aus zwei getrennten Hälften, deren jede wieder abgetheilt ist, bestehenden Polster zusammengesetzt ist. Jede der besagten Hälften ist aus zwei mit einander verbundenen Gliedern t und if1 hergestellt, welche, beliebig an s befestigt, sich nach allen Richtungen bewegen lassen. Fig. 4 und 5 zeigen die Matratze mit aufgedrehtem Kopftheile und übergeschlagenem Fufstheile von oben bezw. von der Seite. Die Glieder des Polsters 111 sind dabei so gelagert, dafs sie bei Benutzung des Polsters s als Tischvorlage, auf welche noch ein (in der Zeichnung punktirtes) Brett gelegt werden kann, als Armstützen dienen. : Bei Benutzung der Matratze als gewöhnliche Betteinlage, wozu nur der Fufstheil entfernt ist, bietet sich in umgekehrter Lage derselben lediglich eine ununterbrochene Fläche dar, und der dann nach unten treffende Theil ist ebenfalls durch nichts gehindert, auf die Bettbretter gelegt zu werden, so dafs die Matratze ohne besondere Manipulationen leicht gewechselt werden kann. Pa teντ-A NSPrüche: An einer Doppelmatratze:
1. Der mit dem Rahmen α durch Scharnier verbundene Rahmen c und der Bewegungsmechanismus der Achse η mit der Schnecke ρ und der Achse h mit dem Zahnrad 0 und mit den Zahnrädchen 2, welch letztere in die Zahnsegmente q eingreifen, sowie die zur Einziehung des oberen Polsters dienende Verschnürung / mit den Ringen m.
2. Der elastische Einsatz d, der mittelst eines harten Bodens auf einer eigenen Feder aufliegt.
3. Die mittelst der Schienen an der Matratze beweglich gehaltene untere Polsterung s und die auf ihr angebrachte, durch beliebige Mechanik nach allen Richtungen bewegliche Polsterung if t1.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT30810D Matratze Active DE30810C (de)

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