DE308108C - Gaumenloser Zahnersatz mit auswechselbaren Zähnen. - Google Patents

Gaumenloser Zahnersatz mit auswechselbaren Zähnen.

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DE308108C
DE308108C DE1916308108D DE308108DA DE308108C DE 308108 C DE308108 C DE 308108C DE 1916308108 D DE1916308108 D DE 1916308108D DE 308108D A DE308108D A DE 308108DA DE 308108 C DE308108 C DE 308108C
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DE
Germany
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bridge
tooth
teeth
edge
screw
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Expired
Application number
DE1916308108D
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Inventor
Josef Vigano
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/225Fastening prostheses in the mouth
    • A61C13/26Dentures without palates; Partial dentures, e.g. bridges

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
'Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung eines gaumenlosen Zahnersatzes mit auswechselbaren Zähnen und besteht darin, daß die Verbindung der Brückenglieder durch gerippte und aufeinander gelegte Brückenleisten unter Zuhilf enahme von Schrauben und der mit einer M'etallschutzscheibe versehenen, in den Zahnkörper eingebrannten oder aufgeschobenen Mutter bewerkstelligt wird, während bei Anlegung von Schiebeschutzplattenzähnen die Brückenleisten durch einfache Schraubenmuttern zusammengehalten werden und die Zähne selbst auf federnde Doppelschienen, die in eine Vertiefung' des Zahnrückens oder der Schutzplatte oder in eine Vertiefung in der Schiebefuge der Vollkronenzähne sich verankern, aufgeschoben sind. Zur Herstellung eines solchen Brückenersatzes dienen die in Fig. 1 bis 13 gekenn-
ao zeichneten Hilfsmittel.
Demgemäß zeigen:
Fig. ι schaubildlich eine senkrechte gerippte (gezähnte) Brückenleiste, α ist die gerippte und b die glatte Seite der Leiste, welche der Zungenseite zugewandt ist. Die gerippte Seite ist mit aufgewalztem Lote versehen. bx zeigt Rippenfugen in eckiger Form.
Fig. 2 und 11 bis 13 zeigen eine Loch-, Rund-, Flach- und · Schneidezange, die je einen den Rippen der Brückerileisten entsprechend gezähnten Schnabelteil c aufweisen.
Fig. 3 ist ein Absatzzahn mit eingebranntem, mit Metallschutzleiste bzw. Scheibe d versehenem, über die Zahnrückenfläche vorstehendem Schraubenmütterchen.
Fig. 4 ist ein Schiebeschraubenmütterchen mit Metallschutzscheibe d in. Verbindung mit einer T-artigen Zahnträgerschierie dt für Schiebeabsatz-, Flach- und Vollkronenzähne.
Fig. 5 zeigt eine federnde Doppelschiene e (allgemeine Bezeichnung) mit angerundeter Kante e% zur Verhütung des Reißens in ihrem Winkel e2 und mit der in eine Vertiefung des Zahnrückens oder der Schiebefurche sich ver- '45 ankernden Erhöhung/, g ist ein Schienenband. ■ ;r ' '■■'
Fig. 6 zeigt eine Zungenansicht eines breiten Schiebeflachzahnes mit aufgeschobenem Schraubenmütterchen von Fig. 4, deren Me-, , tallschutzscheibe d dem Kanalspalte entsprechend geschmälert ist. h ist die Vertiefung, ' in welcher die Schienenerhöhung f von Fig. 5 sich federnd verankert (vgl. Fig. 7). Die seitlich tiefer gelegten Flächen i entsprechen in ihrer Tiefe der Dicke der federnden Doppelschiene,* so daß durch Anlegen einer einfachen Zahnrückenplatte eine Schiebefurche entsteht (vgl. k, Fig. 7). - '
Fig. 7 ist ein Schnitt A-B von Fig. 6 mit Schiene e, deren Erhöhung/ .und; vorgelegter Schutzplatte, " ■ : ■
. Fig. 8 einVollkronenbackenzähn schaubildlich in Zungenansicht, und Fig. 9, Schnitt A-B von Fig. 8, mit der Schiebefurche k und mit einer vorstehenden Kante ^1 (Fig. 8) am scharf abgegrenzten Zahnhals ks. (Fig. 8 und 9), die in eine Mulde ka mit Spalt kt ausläuft, zur Aufnahme der Metallschutzscheibe d (Fig. 4 und 6) oder des Köpfchens einer Schraube oder eines Mütterchens, ;
Fig. 10 eine durch Walzen hergestellte
Leiste l (allgemeine Bezeichnung) für Zahn-. rückenplatten mit anatomisch schaufeiförmig geformtem Absatz I1 zum. beliebigen Abschneiden verschiedener Schutzplattengrößen.
Die untere Kante des Absatzes I2 entspricht in ihrer Tiefe der Dicke der aufeinander gelegten Brückenleisten α und b von Fig. i.
Der Werdegang des Zahnersatzes, in Fig. 14 und 15 dargestellt, ist folgender:
Nachdem- die Schraubenzähne (Fig. 3) den Artikulationsverhältnissen entsprechend geschliffen und auf das Gipsmodell m (Fig. 14) montiert sind, wird deren Lippenseite bis zur Schneidekante mit einem abnehmbaren Walle η aus Gips oder Abdruckmasse umgeben. Die Zähne 0, welche an die als Brükkenpfeiler dienenden Metallkronen p anschließen, werden mit einer Brückenleiste, die mittels der Lochzange (Fig. 2) mit einem Loche zur Aufnahme der Schraubenmutter versehen ist, bis zu etwa dreiviertel über ihre Rückenfläche belegt (s. α, Fig. 14), während ein überstehendes Ende at (Fig. 14) mittels der Rund- und Flachzange (Fig. 11 und 12) an die Metallkronen p angebogen wird. Auf diese Leiste α kommt eine zweite Leiste b (Fig. 14), die etwa nur ein Drittel der Zahnrückenfläche 0 bedeckt. Die Rippen der Leisten greifen zahnradähnlich ineinander. Mittels einer geeigneten Pinzette oder der Lötzange werden dann nach Wegnahme des Walles η und des Zahnes 0 die Brückenleisten und die Krone gemeinsam abgehoben und über einer Bunsenflamme verlötet. Da die Rippen bei der Fabrikation mit aufgewalztem Lote versehen sind, bleiben die sichtbaren Rippen α (Fig. 14) von unebenen Lötstellen frei, wodurch ein Nacharbeiten der feinen Rippenfugen erspart bleibt. In gleicher Weise wird nun verfahren . mit dem mittleren Zahne O1. - Die untere an den Zahnrücken anliegende Leiste (durch Punktierung beim Zahn O1 gekennzeichnet) schließt bis an die Leiste α der Nachbarzähne 0, während-, die Leiste b des Zahnes O1 bis an die Leiste b der Nachbarzähne 0 reicht und die beiderseitig freigebliebenen Rippen nun ineinandergreifen. Diese gerippten, gegenseitig ineinandergreifenden Brückenleistenglieder werden durch das Anschrauben des Zahnes (Fig. 3) fest verbunden.
Ist durch ungleichmäßigen Kaudruck eine Mehrbelastung auf einzelne Glieder zu befürchten, so werden die Enden der Leiste mittels der Schneidezange (Fig. 13) spitz zugeschnitten (s: α, Fig. 14) und dieser Spitze entsprechend die Enden des Zwischenstückes ausgeschnitten (durch Punktierung in 6, Fig. 14, Zahn O1 angezeigt).
Der Mehrdruck auf einzelne Glieder ist dann auf die schrägen Leistenkanten verteilt und ist dadurch eine unbeabsichtigte Schwächung der Leisten in der_ Gegend der Schraubenlöcher qu (Fig. 14, Zahn'O1) ausgeschlossen. Dadurch, daß das Messer C1 der Schneidezange (Fig. 13) rechtwinkelig gehalten ist und der flache Schnabel c die Rippenführung entsprechend den Rippen der Brükkenleisten aufweist, werden die Rippen der Leisten beim Gebrauch der Zange nicht beschädigt und nicht verbogen, und der Ausschnitt des nächsten Brückengliedes schließt an das gespitzte Nachbarglied gleichmäßig an, ohne Nachbefeilung oder Biegung (vgl. α, Fig. 14, Zähne 0 und die punktierte Linie an b, Zahn O1).
Durch diese Brückengliederzusammenstellung erhält also der ganze Brückenkörper einen gleichmäßigen festen Halt. Die Rippen der Leisten haben den Zweck, die durch die Schraubenlöcher' qu (Fig. 14) geschwächten Stellen sowie das Zerreißungsvermögen durch Dehnung oder Kaudruck des Kiefers aufzuheben. Wird die untere Absatzkante der Absatzzähne nach innen herauf abgeschrägt und desgleichen auch die obere Kante der Brückenleiste, wie in - O2 (Fig. 15) Schnitt A-B des mit Brückenleiste α und b versehenen Zahnes O1 (Fig. 14) veranschaulicht, so ist einem durch die Hebelbewegung des Kaudruckes möglichen Zerbrechen des Zahnes in der Gegend der eingebrannten Schrau- . , benmutter vorgebeugt. Ist die Leiste b nach der Zungenseite zu bogenförmig gehalten, so erhält der Brückenkörper in Verbindung mit dem Zahne eine mehr natürlichere Form, wie durch Punktierung in Fig. 15 dargestellt, wodurch unter anderem auch eine größere Sta- ' bilität in der Gegend der Schraubenmutter erzielt ist. '■
Zerbricht wider Erwarten ein Zahn, so tritt der eigentliche Zw.eck der Schutzscheibe oder Schutzleiste d (Fig. 3, 4, 6 und 15) hervor, indem diese Schutzscheibe nach wie vor die Brückenleisten α und b (Fig. 15) fest zusam-.menhält und ein Lockern und Verlieren wertvoller Edelmetallschrauben und" Muttern nicht möglich ist. Ferner hat die Schutzscheibe ei auch noch den weiteren Zweck, daß durch zu scharfes Anziehen der Schraube der Zahn nicht brechen kann.
Die Zusammenstellung der Brückenleisten für sogenannte Schiebeschutzplattenzähne (Fig. 6) und Vollkronenzähne .(Fig. 8) geschieht folgendermaßen: ' ,115
Nach der' üblichen Montierung und Versehen der Zähne mit dem Walle η (Fig. 14) werden die Zahne zunächst mit einer Absatz^ schutzplatte belegt,, indem man der Zahngröße * entsprechend ein Stück von der Leiste der Zahnrückenplatte I (Fig. 10) abschneidet, dann passend befeilt und provisorisch an den
Zahnrücken anlehnt. (Dadurch, daß der Absatz Z1 (Fig. io). anatomisch schaufeiförmig ausgehöhlt ist und die auf die ^ Brückenkante sich auflegende Kante I2 (Fig, ίο) des Absatzes mit der Gesamtdicke der Brückenleiste übereinstimmt und in Form einer gewalzten Leiste vorrätig gehalten wird, ist dem Fachmann die empfindliche Arbeit der Passendmachung und Auflötung1 eines Absatzes auf die Schutzplatte erspart.)
Die Seitenkanten der Schutzplatte werden dann nach der Zungenseite umgebördelt (s. r, Fig. 16), so daß die Schutzplattenfläche eine Mulde.? (Fig. 16) bildet (vgl. Fig. 17, Ansieht des wagerechten Schnittes durch Brükkenleiste α und b, Schiene e, Schutzplatte Z und des Zahnes von Fig. 6). Diese Mulde s
(Fig. 16 und-i7) ist für die Aufnahme des Köpfchens einer Schraube t (Fig. 17) be-
ao stimmt (welche die Brückenleisten α und b, Fig. 17, zusammenhalt), damit durch Einserikung des Köpfchens in dieLeiste α diese nicht geschwächt zu werden braucht. J1 ist das Köpfchen der Mutter. Hierauf werden die Schienen e in die vertieften Flächen i (Fig. 6 und 17) des Zahnrückens und darauf die Brückenleisten in', der bei der Montierung (Fig. 14 und 15)' beschriebenen Form angelegt, wobei die Brückenleisten bei den Approximalflächen der Zähne mit einem senkrechten Einschnitte zu versehen sind, durch den die Schienenbänder g· (Fig. 5) hindurchgezogen, beschnitten und miteinander verlötet werden. Beim Aufschieben der Schutzplatte bildet sich die Federerhöhung auf der Schiebfurchenseite der Schutzplatte ab, worauf diese Stelle.dann etwas mit einer Drückzange oder einem Bohrer ausgehöhlt wird (s. h, Fig. 17) zur Aufnahme der verankernden Federerhöhung/(Fig. S und 7).
Es folgt dann die Verschraubung des Zahnes mit der Schutzplatte und Aufschieben beider Teile auf den' Brückenleistenkörper.. In gleicher Weise geschieht die Anlegung der Schienenbänder und Brückenleisten bei Bakkenzahnvollkronen (Fig. 8 und 9), wie auch schaubildlich in Fig. 18 eine fertige Brücke mit einem aufgeschobenen, mit Schutzschneide u versehenen Eckzahn und einem kleinen Vollkronenbackenzahn in Zungen- und Seitenansicht dargestellt ist. m ist das Modell, 0 aufgeschobene Zähne und p Metallvollkronen in Verbindung mit den Enden Ci1 der Brückenleiste, e sind die· Schienen^ Dem runden Zahnhalse k2 (Fig. 8, 9 und 18) entsprechend werden die Brückenleisten mit der gezähnten Rund- und Flachzange (Fig. 11 und 12) gebogen und befeilt. Die Zahnhalskante kt (Fig. 8 und 18) ruht dann auf der Brückenleistenkante ν (Fig. 18). Die Metallschutzscheibe d (Fig. 4) oder das Köpfchen einer Schraube wird von. der Mulde ks (Fig. 8, 9 und 18) aufgenommen. zt/(Fig. 18) ist das Köpfchen einer Mutter. Ist bei einer Operation einer überbrückten Wurzel (z. B^ x, Fig. 14) ein Zahn oder Brückenglied zu entfernen, so ist diese Entfernung, dadurch erleichtert, daß das Losschrauben nach Abziehen des Zahnes O1 (Fig. 18) von der Lippenseite geschieht.
Zur Reparatur können im Notfalle Zähne beliebiger Systeme. verwandt werden, indem beispielsweise bei Anwendung von Flachzähnen oder Facetten die, T-artige Erhöhung ζ auf dem Zahnrücken (Fig. 6) ,durch Auflöten eines T-artig zugeschnittenen Bleches (s. s, Fig. 19) auf die Schutzplatte I, übertragen wird. Die Vertiefung h (Fig. 6) wird bei Flachzähnen mittels eines Karborundüm- oder Diamantbohrers hergestellt. '
Da bei den um den halbrunden Zahnhals der Vollkronenzähne angelegten Brückenleisten das Zerreißungs- und Dehnungsvermögen sowie der direkte Kaudruck ,größer ist als bei Schneide- und Eckzähnen,- so können die Rippen der Brückenleisten auch wellenförmig, schräg oder V-förmig gehalten werden, wie Fig. 20 zeigt, wodurch eine nachteilige Wirkung des Kaudruckes oder des Dehnungs- und Zerreißungsvermögens auf go die Verbindungsschraübe und deren Umgebung gänzlich aufgehoben ist.
Die aus dieser Herstellungsmethode sich ergebenden Vorteile sind unter anderen:
a) für den Patienten und Fachmann gemeinsam:
' die Herausnahme einzelner Glieder der Brückenleisten über überbrückte Wurzeln, z. B. χ (Fig. 14) bei Wurzel- und Kieferoperationen und ferner in Reparaturfällen zum Notbehelf die Anwendbarkeit von Zähnen beliebiger Systeme ohne Änderung oder Bearbeitung an den Brückenleisten;
b) für den Patienten allein:'
die Garantie für einen festen Brückenkörper, da die Rippenfugen der Brückenleisten mindestens 0,3 mm tief und die Grundlage bis zur glatten Seite ebenfalls mindestens 0,3 mm dick sein müssen, um dem Zerreißungs- und Dehnungsvermögen des Kiefers und des Kaudruckes Widerstand leisten zu können, und durch Auflegen einer zweiten Brückenleiste von ebenfalls gleicher Rippung und Dicke, so daß die Gesamtstärke dann 0,9 mm beträgt.
Während der Fachmann bei Anwendung von Lötmethoden an dem Edelmetall möglichst zu sparen sucht, indem Schutzplatten und Brückenkörper von 0,2 bis cr,3 mm Stärke angewendet werden, ist er bei Anwendung dieser Methode geradezu gezwungen, Zahnrückenplatten und Brückenkörper stark
und widerstandsfähig zu machen, um eine geeignete Verschraubung vornehmen zu können;
c) für den Fachmann allein:
die bedeutend schnellere, saubere und leichtere Herstellung des Brückenkörpers, besonders bei Anwendung der Einschraubezähne nach Fig. 3 und 14 und der Zähne nach Fig. 6 bis 9 in Verbindung mit Einschraubeschiebemütterchen mit Schutzscheibe d nach Fig. 4, unter Zuhilfenahme des beschriebenen Handwerkzeuges. ' Die Herstellung ist leichter als die viel Zeit in Anspruch nehmende Vorbereitung der Schutzplatten, die unsaubere Einbettung, Lötung (zum Brükkenkörper) und Ausarbeitung.
Auch' die Herstellung des Brückenkörpers mit Schiebezähnen ist durch die Anwendung der mit den Verankerungsstellen h versehenen Zähne nach Fig. 6 bis 9 und 19 und der dazugehörigen Federschienen e (Fig. 5 und 18) schneller ausgeführt als die Methode der Einbettung und Lötung · am Brückenkörper.
Was der Fachmann augenscheinlich an Edelmetall mehr abgibt, erspart er einerseits durch die verkürzte Arbeitszeit und andererseits durch weniger Abfälle, wie u. a. durch das Wegfallen der Befeilung und Schmirgelung der Lötstellen usw.
Die Verbindung gegossener oder gelöteter Brückenteile, die an ihren Enden auf natürliche oder künstliche Goldzahnkronen angeschraubt werden, ist allgemein bekannt; neu jedoch ist die Verbindung einzelner Brückenglieder zu beliebiger Auswechselung mittels aufeinander gelegter und gerippter Leisten.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Gaumenloser Zahnersatz mit auswechselbaren Zähnen, bei welchem die Zähne mittels Schrauben an einer in Glieder zerlegbaren Brückenleiste festgeschraubt oder auf eine federnde, mit den Brückenleistengliedern verbundene Doppelschiene aufgeschoben sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Glieder der zerlegbaren Brückenleisten seitlich eine vorstehende, einseitig gerippte Fläche aufweisen, in welche die gerippte Fläche des Nachbargliedes eingreift, und durch in den Zähnen eingebrannte oder aufgeschobene Schraubenmuttern festgehalten werden, oder wobei die Brückenleistenglieder mittels einfacher Verschraubung zusammengehalten werden und die Zähne dann auf verankerte, federnde Doppelschienen aufgeschoben sind. .
  2. 2. Gaumenloser Zahnersatz nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Zungenseite sichtbare, in den Zahn eingebrannte oder aufgeschobene Mutter mit einer Metallschutzleiste oder Scheibe (d) versehen ist, um ein Springen des Zahnes bei zu scharfem Anziehen der Schraube . und ein unbeabsichtigtes. Lockern der Brückenleistenglieder bei eventuellem Verlust eines oder mehrerer Zähne zu vermeiden.' ■
  3. 3. Federnde Doppelschiene mit Schiebezahn für zerlegbare Brückenglieder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelschiene aus einem Stück besteht mit einer abgerundeten oberen Kante χ) zur Verhütung des Reißens in ihrem Winkel (e2) und mit einer Erhöhung (f), die in eine dieser Erhöhung (/) entsprechende Verankerungsstelle (h) der tiefer liegenden seitlichen Fläche ■ (i) in dem Zahnrücken oder in der. Schutzplatte oder in den seitlichen Schiebefurchen (k) bei Vollkronenzähnen federnd eingreift.
  4. 4. Vollkronenzahn für den Zahnersatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der runde Zahnhals (k2) mit einer im rechten Winkel vorstehenden Kante (A1) in der Mitte seiner Zungenseite eine nach der Basiskante sich verengende, nach der Kante (A1) sich erweiternde Mulde (A4) g0 aufweist zur Aufnahme .einer Einschraubeschiebemutter mit Schutzscheibe (d) oder des Köpfchens der Schraube oder des Mütterchens der Brückenleisten, wobei die auf der oberen Brückenleistenkante sich stützende. Zahnhalskante (A1) in ihrer Tiefe der Dicke der oberen Brükkenleistenkante (v) entspricht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1916308108D 1916-05-10 1916-05-10 Gaumenloser Zahnersatz mit auswechselbaren Zähnen. Expired DE308108C (de)

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DE308264T 1917-05-16
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DE336832T 1918-08-16

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