DE308108C - Gaumenloser Zahnersatz mit auswechselbaren Zähnen. - Google Patents
Gaumenloser Zahnersatz mit auswechselbaren Zähnen.Info
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Classifications
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
'Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung eines gaumenlosen Zahnersatzes mit
auswechselbaren Zähnen und besteht darin, daß die Verbindung der Brückenglieder durch
gerippte und aufeinander gelegte Brückenleisten unter Zuhilf enahme von Schrauben und
der mit einer M'etallschutzscheibe versehenen, in den Zahnkörper eingebrannten oder aufgeschobenen
Mutter bewerkstelligt wird, während bei Anlegung von Schiebeschutzplattenzähnen die Brückenleisten durch einfache
Schraubenmuttern zusammengehalten werden und die Zähne selbst auf federnde Doppelschienen,
die in eine Vertiefung' des Zahnrückens oder der Schutzplatte oder in eine
Vertiefung in der Schiebefuge der Vollkronenzähne sich verankern, aufgeschoben sind.
Zur Herstellung eines solchen Brückenersatzes dienen die in Fig. 1 bis 13 gekenn-
ao zeichneten Hilfsmittel.
Demgemäß zeigen:
Demgemäß zeigen:
Fig. ι schaubildlich eine senkrechte gerippte (gezähnte) Brückenleiste, α ist die gerippte
und b die glatte Seite der Leiste, welche der Zungenseite zugewandt ist. Die
gerippte Seite ist mit aufgewalztem Lote versehen. bx zeigt Rippenfugen in eckiger
Form.
Fig. 2 und 11 bis 13 zeigen eine Loch-,
Rund-, Flach- und · Schneidezange, die je einen den Rippen der Brückerileisten entsprechend
gezähnten Schnabelteil c aufweisen.
Fig. 3 ist ein Absatzzahn mit eingebranntem, mit Metallschutzleiste bzw. Scheibe d
versehenem, über die Zahnrückenfläche vorstehendem Schraubenmütterchen.
Fig. 4 ist ein Schiebeschraubenmütterchen mit Metallschutzscheibe d in. Verbindung mit
einer T-artigen Zahnträgerschierie dt für
Schiebeabsatz-, Flach- und Vollkronenzähne.
Fig. 5 zeigt eine federnde Doppelschiene e (allgemeine Bezeichnung) mit angerundeter
Kante e% zur Verhütung des Reißens in ihrem
Winkel e2 und mit der in eine Vertiefung des
Zahnrückens oder der Schiebefurche sich ver- '45 ankernden Erhöhung/, g ist ein Schienenband.
■ ;r ' '■■'
Fig. 6 zeigt eine Zungenansicht eines breiten Schiebeflachzahnes mit aufgeschobenem
Schraubenmütterchen von Fig. 4, deren Me-, , tallschutzscheibe d dem Kanalspalte entsprechend geschmälert ist. h ist die Vertiefung, '
in welcher die Schienenerhöhung f von Fig. 5 sich federnd verankert (vgl. Fig. 7). Die
seitlich tiefer gelegten Flächen i entsprechen in ihrer Tiefe der Dicke der federnden Doppelschiene,*
so daß durch Anlegen einer einfachen Zahnrückenplatte eine Schiebefurche entsteht (vgl. k, Fig. 7). - '
Fig. 7 ist ein Schnitt A-B von Fig. 6 mit Schiene e, deren Erhöhung/ .und; vorgelegter
Schutzplatte, " ■ : ■
. Fig. 8 einVollkronenbackenzähn schaubildlich in Zungenansicht, und Fig. 9, Schnitt A-B
von Fig. 8, mit der Schiebefurche k und mit einer vorstehenden Kante ^1 (Fig. 8) am
scharf abgegrenzten Zahnhals ks. (Fig. 8
und 9), die in eine Mulde ka mit Spalt kt
ausläuft, zur Aufnahme der Metallschutzscheibe d (Fig. 4 und 6) oder des Köpfchens
einer Schraube oder eines Mütterchens, ;
Fig. 10 eine durch Walzen hergestellte
Leiste l (allgemeine Bezeichnung) für Zahn-.
rückenplatten mit anatomisch schaufeiförmig geformtem Absatz I1 zum. beliebigen Abschneiden
verschiedener Schutzplattengrößen.
Die untere Kante des Absatzes I2 entspricht
in ihrer Tiefe der Dicke der aufeinander gelegten Brückenleisten α und b von Fig. i.
Der Werdegang des Zahnersatzes, in Fig. 14 und 15 dargestellt, ist folgender:
Nachdem- die Schraubenzähne (Fig. 3) den Artikulationsverhältnissen entsprechend geschliffen
und auf das Gipsmodell m (Fig. 14) montiert sind, wird deren Lippenseite bis zur
Schneidekante mit einem abnehmbaren Walle η aus Gips oder Abdruckmasse umgeben.
Die Zähne 0, welche an die als Brükkenpfeiler dienenden Metallkronen p anschließen,
werden mit einer Brückenleiste, die mittels der Lochzange (Fig. 2) mit einem Loche
zur Aufnahme der Schraubenmutter versehen ist, bis zu etwa dreiviertel über ihre Rückenfläche
belegt (s. α, Fig. 14), während ein überstehendes Ende at (Fig. 14) mittels der Rund-
und Flachzange (Fig. 11 und 12) an die Metallkronen
p angebogen wird. Auf diese Leiste α kommt eine zweite Leiste b (Fig. 14),
die etwa nur ein Drittel der Zahnrückenfläche 0 bedeckt. Die Rippen der Leisten greifen
zahnradähnlich ineinander. Mittels einer geeigneten Pinzette oder der Lötzange werden
dann nach Wegnahme des Walles η und des Zahnes 0 die Brückenleisten und die Krone
gemeinsam abgehoben und über einer Bunsenflamme verlötet. Da die Rippen bei der
Fabrikation mit aufgewalztem Lote versehen sind, bleiben die sichtbaren Rippen α
(Fig. 14) von unebenen Lötstellen frei, wodurch ein Nacharbeiten der feinen Rippenfugen
erspart bleibt. In gleicher Weise wird nun verfahren . mit dem mittleren Zahne O1.
- Die untere an den Zahnrücken anliegende Leiste (durch Punktierung beim Zahn O1 gekennzeichnet)
schließt bis an die Leiste α der Nachbarzähne 0, während-, die Leiste b des
Zahnes O1 bis an die Leiste b der Nachbarzähne
0 reicht und die beiderseitig freigebliebenen Rippen nun ineinandergreifen. Diese
gerippten, gegenseitig ineinandergreifenden Brückenleistenglieder werden durch das Anschrauben
des Zahnes (Fig. 3) fest verbunden.
Ist durch ungleichmäßigen Kaudruck eine Mehrbelastung auf einzelne Glieder zu befürchten,
so werden die Enden der Leiste mittels der Schneidezange (Fig. 13) spitz zugeschnitten
(s: α, Fig. 14) und dieser Spitze entsprechend die Enden des Zwischenstückes
ausgeschnitten (durch Punktierung in 6, Fig. 14, Zahn O1 angezeigt).
Der Mehrdruck auf einzelne Glieder ist dann auf die schrägen Leistenkanten verteilt
und ist dadurch eine unbeabsichtigte Schwächung der Leisten in der_ Gegend der
Schraubenlöcher qu (Fig. 14, Zahn'O1) ausgeschlossen. Dadurch, daß das Messer C1 der
Schneidezange (Fig. 13) rechtwinkelig gehalten ist und der flache Schnabel c die Rippenführung
entsprechend den Rippen der Brükkenleisten aufweist, werden die Rippen der Leisten beim Gebrauch der Zange nicht beschädigt
und nicht verbogen, und der Ausschnitt des nächsten Brückengliedes schließt
an das gespitzte Nachbarglied gleichmäßig an, ohne Nachbefeilung oder Biegung (vgl. α,
Fig. 14, Zähne 0 und die punktierte Linie an b, Zahn O1).
Durch diese Brückengliederzusammenstellung erhält also der ganze Brückenkörper
einen gleichmäßigen festen Halt. Die Rippen der Leisten haben den Zweck, die durch die
Schraubenlöcher' qu (Fig. 14) geschwächten Stellen sowie das Zerreißungsvermögen
durch Dehnung oder Kaudruck des Kiefers aufzuheben. Wird die untere Absatzkante
der Absatzzähne nach innen herauf abgeschrägt und desgleichen auch die obere Kante
der Brückenleiste, wie in - O2 (Fig. 15)
Schnitt A-B des mit Brückenleiste α und b
versehenen Zahnes O1 (Fig. 14) veranschaulicht,
so ist einem durch die Hebelbewegung des Kaudruckes möglichen Zerbrechen des Zahnes
in der Gegend der eingebrannten Schrau- . , benmutter vorgebeugt. Ist die Leiste b nach
der Zungenseite zu bogenförmig gehalten, so erhält der Brückenkörper in Verbindung mit
dem Zahne eine mehr natürlichere Form, wie durch Punktierung in Fig. 15 dargestellt, wodurch
unter anderem auch eine größere Sta- ' bilität in der Gegend der Schraubenmutter
erzielt ist. '■
Zerbricht wider Erwarten ein Zahn, so tritt der eigentliche Zw.eck der Schutzscheibe oder
Schutzleiste d (Fig. 3, 4, 6 und 15) hervor, indem diese Schutzscheibe nach wie vor die
Brückenleisten α und b (Fig. 15) fest zusam-.menhält
und ein Lockern und Verlieren wertvoller Edelmetallschrauben und" Muttern
nicht möglich ist. Ferner hat die Schutzscheibe ei auch noch den weiteren Zweck, daß
durch zu scharfes Anziehen der Schraube der Zahn nicht brechen kann.
Die Zusammenstellung der Brückenleisten für sogenannte Schiebeschutzplattenzähne
(Fig. 6) und Vollkronenzähne .(Fig. 8) geschieht folgendermaßen: ' ,115
Nach der' üblichen Montierung und Versehen
der Zähne mit dem Walle η (Fig. 14) werden die Zahne zunächst mit einer Absatz^
schutzplatte belegt,, indem man der Zahngröße * entsprechend ein Stück von der Leiste der
Zahnrückenplatte I (Fig. 10) abschneidet,
dann passend befeilt und provisorisch an den
Zahnrücken anlehnt. (Dadurch, daß der Absatz Z1 (Fig. io). anatomisch schaufeiförmig
ausgehöhlt ist und die auf die ^ Brückenkante sich auflegende Kante I2 (Fig, ίο) des Absatzes
mit der Gesamtdicke der Brückenleiste übereinstimmt und in Form einer gewalzten
Leiste vorrätig gehalten wird, ist dem Fachmann die empfindliche Arbeit der Passendmachung
und Auflötung1 eines Absatzes auf die Schutzplatte erspart.)
Die Seitenkanten der Schutzplatte werden dann nach der Zungenseite umgebördelt (s. r,
Fig. 16), so daß die Schutzplattenfläche eine Mulde.? (Fig. 16) bildet (vgl. Fig. 17, Ansieht
des wagerechten Schnittes durch Brükkenleiste α und b, Schiene e, Schutzplatte Z
und des Zahnes von Fig. 6). Diese Mulde s
■ (Fig. 16 und-i7) ist für die Aufnahme des
Köpfchens einer Schraube t (Fig. 17) be-
ao stimmt (welche die Brückenleisten α und b,
Fig. 17, zusammenhalt), damit durch Einserikung
des Köpfchens in dieLeiste α diese nicht geschwächt zu werden braucht. J1 ist das
Köpfchen der Mutter. Hierauf werden die Schienen e in die vertieften Flächen i (Fig. 6
und 17) des Zahnrückens und darauf die Brückenleisten in', der bei der Montierung
(Fig. 14 und 15)' beschriebenen Form angelegt,
wobei die Brückenleisten bei den Approximalflächen der Zähne mit einem senkrechten
Einschnitte zu versehen sind, durch den die Schienenbänder g· (Fig. 5) hindurchgezogen,
beschnitten und miteinander verlötet werden. Beim Aufschieben der Schutzplatte
bildet sich die Federerhöhung auf der Schiebfurchenseite der Schutzplatte ab, worauf
diese Stelle.dann etwas mit einer Drückzange oder einem Bohrer ausgehöhlt wird
(s. h, Fig. 17) zur Aufnahme der verankernden Federerhöhung/(Fig. S und 7).
Es folgt dann die Verschraubung des Zahnes mit der Schutzplatte und Aufschieben
beider Teile auf den' Brückenleistenkörper.. In gleicher Weise geschieht die Anlegung der
Schienenbänder und Brückenleisten bei Bakkenzahnvollkronen (Fig. 8 und 9), wie auch
schaubildlich in Fig. 18 eine fertige Brücke mit einem aufgeschobenen, mit Schutzschneide
u versehenen Eckzahn und einem kleinen Vollkronenbackenzahn in Zungen-
und Seitenansicht dargestellt ist. m ist das Modell, 0 aufgeschobene Zähne und p Metallvollkronen
in Verbindung mit den Enden Ci1
der Brückenleiste, e sind die· Schienen^ Dem
runden Zahnhalse k2 (Fig. 8, 9 und 18) entsprechend
werden die Brückenleisten mit der gezähnten Rund- und Flachzange (Fig. 11
und 12) gebogen und befeilt. Die Zahnhalskante kt (Fig. 8 und 18) ruht dann auf der
Brückenleistenkante ν (Fig. 18). Die Metallschutzscheibe
d (Fig. 4) oder das Köpfchen einer Schraube wird von. der Mulde ks
(Fig. 8, 9 und 18) aufgenommen. zt/(Fig. 18)
ist das Köpfchen einer Mutter. Ist bei einer Operation einer überbrückten Wurzel (z. B^
x, Fig. 14) ein Zahn oder Brückenglied zu entfernen, so ist diese Entfernung, dadurch
erleichtert, daß das Losschrauben nach Abziehen des Zahnes O1 (Fig. 18) von der Lippenseite
geschieht.
Zur Reparatur können im Notfalle Zähne
beliebiger Systeme. verwandt werden, indem beispielsweise bei Anwendung von Flachzähnen oder Facetten die, T-artige Erhöhung ζ
auf dem Zahnrücken (Fig. 6) ,durch Auflöten eines T-artig zugeschnittenen Bleches (s. s,
Fig. 19) auf die Schutzplatte I, übertragen wird. Die Vertiefung h (Fig. 6) wird bei
Flachzähnen mittels eines Karborundüm- oder Diamantbohrers hergestellt. '
Da bei den um den halbrunden Zahnhals der Vollkronenzähne angelegten Brückenleisten
das Zerreißungs- und Dehnungsvermögen sowie der direkte Kaudruck ,größer
ist als bei Schneide- und Eckzähnen,- so können die Rippen der Brückenleisten auch wellenförmig,
schräg oder V-förmig gehalten werden, wie Fig. 20 zeigt, wodurch eine nachteilige
Wirkung des Kaudruckes oder des Dehnungs- und Zerreißungsvermögens auf go
die Verbindungsschraübe und deren Umgebung gänzlich aufgehoben ist.
Die aus dieser Herstellungsmethode sich ergebenden Vorteile sind unter anderen:
a) für den Patienten und Fachmann gemeinsam:
' die Herausnahme einzelner Glieder der Brückenleisten über überbrückte Wurzeln,
z. B. χ (Fig. 14) bei Wurzel- und Kieferoperationen und ferner in Reparaturfällen
zum Notbehelf die Anwendbarkeit von Zähnen beliebiger Systeme ohne Änderung oder
Bearbeitung an den Brückenleisten;
b) für den Patienten allein:'
die Garantie für einen festen Brückenkörper, da die Rippenfugen der Brückenleisten
mindestens 0,3 mm tief und die Grundlage bis zur glatten Seite ebenfalls mindestens
0,3 mm dick sein müssen, um dem Zerreißungs- und Dehnungsvermögen des Kiefers und des Kaudruckes Widerstand
leisten zu können, und durch Auflegen einer
zweiten Brückenleiste von ebenfalls gleicher Rippung und Dicke, so daß die Gesamtstärke
dann 0,9 mm beträgt.
Während der Fachmann bei Anwendung von Lötmethoden an dem Edelmetall möglichst
zu sparen sucht, indem Schutzplatten und Brückenkörper von 0,2 bis cr,3 mm
Stärke angewendet werden, ist er bei Anwendung dieser Methode geradezu gezwungen,
Zahnrückenplatten und Brückenkörper stark
und widerstandsfähig zu machen, um eine geeignete Verschraubung vornehmen zu
können;
c) für den Fachmann allein:
die bedeutend schnellere, saubere und leichtere Herstellung des Brückenkörpers, besonders bei Anwendung der Einschraubezähne nach Fig. 3 und 14 und der Zähne nach Fig. 6 bis 9 in Verbindung mit Einschraubeschiebemütterchen mit Schutzscheibe d nach Fig. 4, unter Zuhilfenahme des beschriebenen Handwerkzeuges. ' Die Herstellung ist leichter als die viel Zeit in Anspruch nehmende Vorbereitung der Schutzplatten, die unsaubere Einbettung, Lötung (zum Brükkenkörper) und Ausarbeitung.
die bedeutend schnellere, saubere und leichtere Herstellung des Brückenkörpers, besonders bei Anwendung der Einschraubezähne nach Fig. 3 und 14 und der Zähne nach Fig. 6 bis 9 in Verbindung mit Einschraubeschiebemütterchen mit Schutzscheibe d nach Fig. 4, unter Zuhilfenahme des beschriebenen Handwerkzeuges. ' Die Herstellung ist leichter als die viel Zeit in Anspruch nehmende Vorbereitung der Schutzplatten, die unsaubere Einbettung, Lötung (zum Brükkenkörper) und Ausarbeitung.
Auch' die Herstellung des Brückenkörpers mit Schiebezähnen ist durch die Anwendung
der mit den Verankerungsstellen h versehenen Zähne nach Fig. 6 bis 9 und 19 und
der dazugehörigen Federschienen e (Fig. 5 und 18) schneller ausgeführt als die Methode
der Einbettung und Lötung · am Brückenkörper.
Was der Fachmann augenscheinlich an Edelmetall mehr abgibt, erspart er einerseits
durch die verkürzte Arbeitszeit und andererseits durch weniger Abfälle, wie u. a. durch
das Wegfallen der Befeilung und Schmirgelung der Lötstellen usw.
Die Verbindung gegossener oder gelöteter Brückenteile, die an ihren Enden auf natürliche
oder künstliche Goldzahnkronen angeschraubt werden, ist allgemein bekannt; neu jedoch ist die Verbindung einzelner Brückenglieder
zu beliebiger Auswechselung mittels aufeinander gelegter und gerippter Leisten.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:i. Gaumenloser Zahnersatz mit auswechselbaren Zähnen, bei welchem die Zähne mittels Schrauben an einer in Glieder zerlegbaren Brückenleiste festgeschraubt oder auf eine federnde, mit den Brückenleistengliedern verbundene Doppelschiene aufgeschoben sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Glieder der zerlegbaren Brückenleisten seitlich eine vorstehende, einseitig gerippte Fläche aufweisen, in welche die gerippte Fläche des Nachbargliedes eingreift, und durch in den Zähnen eingebrannte oder aufgeschobene Schraubenmuttern festgehalten werden, oder wobei die Brückenleistenglieder mittels einfacher Verschraubung zusammengehalten werden und die Zähne dann auf verankerte, federnde Doppelschienen aufgeschoben sind. .
- 2. Gaumenloser Zahnersatz nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Zungenseite sichtbare, in den Zahn eingebrannte oder aufgeschobene Mutter mit einer Metallschutzleiste oder Scheibe (d) versehen ist, um ein Springen des Zahnes bei zu scharfem Anziehen der Schraube . und ein unbeabsichtigtes. Lockern der Brückenleistenglieder bei eventuellem Verlust eines oder mehrerer Zähne zu vermeiden.' ■
- 3. Federnde Doppelschiene mit Schiebezahn für zerlegbare Brückenglieder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelschiene aus einem Stück besteht mit einer abgerundeten oberen Kante (βχ) zur Verhütung des Reißens in ihrem Winkel (e2) und mit einer Erhöhung (f), die in eine dieser Erhöhung (/) entsprechende Verankerungsstelle (h) der tiefer liegenden seitlichen Fläche ■ (i) in dem Zahnrücken oder in der. Schutzplatte oder in den seitlichen Schiebefurchen (k) bei Vollkronenzähnen federnd eingreift.
- 4. Vollkronenzahn für den Zahnersatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der runde Zahnhals (k2) mit einer im rechten Winkel vorstehenden Kante (A1) in der Mitte seiner Zungenseite eine nach der Basiskante sich verengende, nach der Kante (A1) sich erweiternde Mulde (A4) g0 aufweist zur Aufnahme .einer Einschraubeschiebemutter mit Schutzscheibe (d) oder des Köpfchens der Schraube oder des Mütterchens der Brückenleisten, wobei die auf der oberen Brückenleistenkante sich stützende. Zahnhalskante (A1) in ihrer Tiefe der Dicke der oberen Brükkenleistenkante (v) entspricht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE308108T | 1916-05-10 | ||
| DE308264T | 1917-05-16 | ||
| DE336830T | 1918-04-05 | ||
| DE336832T | 1918-08-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE308108C true DE308108C (de) | 1918-09-30 |
Family
ID=41087275
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1916308108D Expired DE308108C (de) | 1916-05-10 | 1916-05-10 | Gaumenloser Zahnersatz mit auswechselbaren Zähnen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE308108C (de) |
-
1916
- 1916-05-10 DE DE1916308108D patent/DE308108C/de not_active Expired
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