DE30718C - Weblade für Doppelsammt - Webstühle - Google Patents

Weblade für Doppelsammt - Webstühle

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DE30718C
DE30718C DENDAT30718D DE30718DA DE30718C DE 30718 C DE30718 C DE 30718C DE NDAT30718 D DENDAT30718 D DE NDAT30718D DE 30718D A DE30718D A DE 30718DA DE 30718 C DE30718 C DE 30718C
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DE
Germany
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shooters
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cords
slides
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30718D
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Original Assignee
J. GEIGER in Lobberich
Publication of DE30718C publication Critical patent/DE30718C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D39/00Pile-fabric looms
    • D03D39/16Double-plush looms, i.e. for weaving two pile fabrics face-to-face

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 86: Weberei.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Weblade für Doppelsammt-Webstühle, welche dadurch charakterisirt wird, dafs dieselbe mit zwei Schützen arbeitet, welche durch die Kette hindurchgetragen und nicht wie bisher durch die letztere hindurchgeworfen werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist diese Weblade in Fig. 1 in Seitenansicht und in Fig. 2 in Oberansicht dargestellt. · Fig. 3 ist ein Querschnitt durch die Lade und Fig. 4 zeigt einen Schützen mit seinen zugehörigen Schützenkästen in gröfserem Mafsstabe.
Auf dem Balken α der Weblade sind in den Führungsstäiidern b b1 die Schieber d d1 horizontal verschiebbar angeordnet. Die Schieber d d1 sind an ihren nach innen zugekehrten Enden gegabelt und tragen dort die Schützenkasten e e1 aus Blech, in welche die Schützen/ genau hineinpassen. Letztere werden in den Schützenkästen durch die federnden Haken g g1 festgehalten, welche durch entsprechende Löcher im Schützenkasten in Löcher h, Fig. 4, im Schützen greifen. Die Haken g g1 sind am äufsersten Ende der Schieber dd1 befestigt und bewegen sich gleichzeitig mit denselben.
Sie werden in den mit Längsschlitzen versehenen Winkeleisen cc1, Fig. 3 und 4, welche hinter den Schützenkästen an den Schiebern d dl angeordnet sind, so geführt, dafs sie immer richtig in die Löcher h der Schützen/ eingreifen. '
Die beiden Schieber dd1 bewegen sich gleichzeitig nach innen. Die in den Schützenkästen des einen Schiebers d befindlichen Schützen / werden hierbei durch die drei Ketten des Doppelgewebes, Fig. 3, bis in die Mitte hindurchgetragen. In dieser Stellung sind die Schieber dd1 einander so weit genähert, dafs die anderen Enden der Schützen in die Kästen des Schiebers d1 hineingreifen. In diesem Augenblick erfolgt die Auslösung der Schützen aus den Kästen des Schiebers d und die Befestigung in den Kästen des Schiebers d1 und beim Auseinandergehen der Schieber trägt d1 die Schützen vollständig durch die Kette hindurch. Die Schützen befinden sich dann in der in Fig. 1 punktirt gezeichneten Stellung.
Die Auslösung der Schützen wird auf folgende Weise bewirkt: Auf dem Ladenbalken a ist eine Schiene i um den Zapfen k drehbar befestigt. Dieselbe trägt an ihrem · Ende je eine vertical nach oben gebogene Gabel I l\ welche die Haken g g1 umfassen. An den Gabeln /Z1 sind die Schnüre m m1 befestigt, Fig. 2, welche der Weber beim Handstuhl in der Hand hat, beim mechanischen Stuhl aber mit einer Curven- oder Schneckenscheibe verbunden sein können. Durch Ziehen an diesen Schnüren m m1 werden abwechselnd die Haken g g1 vermittelst der Gabeln IP aus den Schützen bezw. Schützenkästen e e1 ausgelöst oder mit denselben in Eingriff gebracht, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist.
Werden nun die Schützen f in der Richtung des Pfeiles von Fig. 1 durch die Kette hindurchgetragen, so wird in dem Augenblick, wo dieselben in die Mitte der Kette kommen, durch einen Zug an der Schnur m der Haken g aus den Schützen ausgelöst und gleichzeitig g1 mit / in Eingriff gebracht, und beim Auseinandergehen der Schieber werden die
Schützen vom Schieber d1 und Haken g1 in der Richtung des Pfeiles von Fig. ι vollständig durch die Kette hindurchgetragen, so dafs sie sich in der in Fig. ι punktirt gezeichneten Stellung befinden. Beim Hindurchtragen der Schützen in entgegengesetzter Richtung findet der umgekehrte Vorgang statt. Der Ausschlag der Schiene i wird durch zwei Anschläge i1 begrenzt.
Die Bewegung der Schieber dd1 wird durch Anschläge <i2, Fig. 2, begrenzt. Die Schieber erhalten ihre Bewegung durch Schnüre η η\ welche an den Schiebern d d1 befestigt sind und über Rollen 0 o1 nach dem Tritthebel ρ führen. Durch Herabdrücken des Trittes werden die Schnüre nn1 in der Richtung der Pfeile von Fig. 1 nach unten gezogen und die Schieber einander genähert. . Das Auseinandergehen der Schieber wird durch Schnüre q q1 bewirkt, welche einerseits an den Schiebern d dl und andererseits an den Schnurscheiben, r r1 befestigt sind.
Weitere Schnüre s s1, welche an der Nabe der Scheiben r rl angebracht sind, stehen mit den Spiralfedern t i1 in Verbindung. Beide Spiralfedern sind mit einander verbunden. Sobald die Schieber dd1 einander genähert werden, rollen sich q q1 von r r1 ab und s s1 auf den Naben von r r1 auf und spannen dabei die Feder if ί1; hört nun der Zug an den Schnüren η η1 auf, so werden die Schieber d d1 unter der Wirkung der Federn 111 und unter Vermittelung der Schnüre ss1, Scheiben r r1 und Schnüre q q1 wieder aus einander gezogen. Es ist selbstverständlich, dafs diese Weblade sowohl für Handstühle wie für mechanische Stühle Anwendung finden kann.

Claims (2)

Pa te nt-An SP rüche:
1. Eine Weblade für Doppelsammt, bei welcher die beiden gleichzeitig verwendeten Steckschützen durch Kapseln (e) ein- und ausgetragen werden, deren Einschiebung von einem Trittschemel aus erfolgt, während die Ausschiebung durch eine von demselben Trittschemel aus angespannte Feder bewirkt; wird.
2. Eine Weblade der unter 1. bezeichneten Art, bei welcher die in der Mitte der Gewebebreite erforderliche Kupplung und Entkupplung der Schützen von der Schwingbewegung eines doppelarmigen Hebels (i k i) vermittelt wird, der durch Schnüre (m m1) von Hand oder von geeigneten Zugscheiben aus seinen Antrieb erhält.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT30718D Weblade für Doppelsammt - Webstühle Expired - Lifetime DE30718C (de)

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