DE307113C - - Google Patents

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DE307113C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/04Obtaining zinc by distilling
    • C22B19/06Obtaining zinc by distilling in muffle furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

Nach den Unterlagen des Patents 306331 soll der Löffel in die Muffel so weit eintreten, bis derselbe mit den Rückständen gefüllt ist und alsdann wieder durch Umkehren der Bewegungsrichtung aus der Muffel austreten, wo dann kurz vor dem Austritt ein Krätzer das Abkratzen des Löffels besorgt. Wenn nun der Löffel z. B. 40 cm, die Muffel aber 1,60 m lang ist, so ist die Hin- und Herbewegung des Löffels viermal auszuführen, ehe die Muffel gereinigt wird. Auch sind hierbei die Wege von je 40 cm etwas sehr kurz. Anders läßt sich dagegen die Sache wesentlich vereinfachen, wenn der Reinigungsapparat gleichzeitig als Löffel und als Krätzer arbeitet. Derselbe wird alsdann in die Muffel bedeutend weiter eingeführt, je nach der Menge der Rückstände, bis zur Hälfte oder sogar bis zum Ende der Muffel, d. h. also sofort beim Beginn der Reinigung würden die Schlacken bzw. die Rückstände beim Eindringen des Reinigungsapparates vom Boden der Muffel gelöst, sich auf den Löffel schieben und beim weiteren Eindringen über den Löffel gehen und wieder hinter demselben auf den Boden der Muffel fallen. Bei dieser Arbeit würde die Schlacke durch das austretende Kühlwasser bröcklich, so daß sie lose auf dem Muffelboden läge. Ist nun der Löffel bis an das Ende der Muffel gelangt, so würde der dort befindliche Teil der Schlacke auf dem Löffel liegen und beim Zurückgehen des Löffels mit hinausgenommen werden, während der hinter dem Löffel wieder zurückfallende, lose auf dem Muffelboden aufliegende Teil beim Zurückgehen des Löffelkrätzers herausgekratzt wird. Die Reinigung der Muffel wird auf diese Weise in bedeutend weniger Operationen, evtl. sogar durch eine Operation, d. h.
also durch ein einmaliges Hineinführen des Löffels erzielt werden.
Die Arbeit der Reinigung wird durch den vorbeschriebenen Arbeitsgang sehr vereinfacht und wird auch der Bau der Vorrichtung weniger kompliziert.
Die Anbringung eines Krätzers an dem Löffel, der die Schlacke bzw. die Rückstände aus der Muffel mitnimmt bzw. abkratzt, ist leicht ausführbar; die beiliegende Zeichnung stellt beispielsweise einen an einem Löffel angebrachten Krätzer dar.
Nach der Zeichnung ist der Löffel α in seiner tiefsten Stellung, d. i. bis zum Ende der Muffel b eingedrungen, und die Schlacke bzw. die Rückstände d haben sich in den Löffel und weiterhin nach vorn auf den Boden der Muffel geschoben. Beim Rückgange des Antriebes werden die so gelagerten Schlacken bzw. Rückstände von dem an dem Löffel befindlichen Krätzer c erfaßt und nach dem Ausgange der Muffel abgeführt.
Die Vorteile dieses Löffelkrätzers bestehen darin, daß jede Muffel durch bedeutend weniger Operationen, evtl. sogar durch eine einzige Operation, also ein einmaliges Ein- und Ausfahren des Löffelkrätzers in und aus der Muffel gereinigt wird, während nach dem Hauptpatent 306331 bei der Länge des Löffels, von etwa 40 cm und einer Muffellänge von ι ,60 m ein viermaliges Ein- und Ausfahren des Löffels in und aus jeder Muffel erforderlich ist.
Ebenso wird die gesamte Vorrichtung in ihrer Bauart wesentlich vereinfacht; auch kann dann der Antrieb durch einen einfachen Motor erfolgen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Reinigen der Muffeln oder Röhren bei Zinköfen u. dgl. nach Patent 306331, dadurch gekennzeichnet, daß der als Löffel gebildete Reinigungsapparat gleichzeitig auch als Krätzer ausgebildet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnunyen.
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