DE306331C - - Google Patents

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DE306331C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/04Obtaining zinc by distilling
    • C22B19/06Obtaining zinc by distilling in muffle furnaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

Bekanntlich gibt es Räum- bzw. Reinigungsund auch Lademaschinen zur Besorgung der Muffeln und Röhren bei Zinköfen u. dgl. Bei denselben treten zwei oder mehrere solcher Apparate zugleich in Tätigkeit, da sie einen gemeinsamen Antrieb haben. Dagegen ist bis jetzt keine Maschine oder Vorrichtung dieser Art bekannt, deren Apparate zwar in ihrer Arbeit abhängig voneinander sind, insofern,
ίο als sie einen gemeinsamen Antrieb haben, nicht aber gleichzeitig unabhängig voneinander sind, insofern, als jeder einzelne Reinigungsoder Ladeapparat seine Arbeit einstellt, sobald in der Bewegungsrichtung gegen das Innere der Muffel oder Röhre zu ein Widerstand von bestimmter Größe eintritt.
Gerade in der abhängigen und unabhängigen Arbeitsweise liegt die große Vollkommenheit der Arbeitsweise der einzelnen sowie aller Apparate der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung gegenüber den bekannten Räumbzw. Reinigungsapparaten und Lademaschinen. Zur näheren Begründung wird darauf hingewiesen, daß die Muffeln und Röhren, sobald sie einige Zeit im Ofen in Verwendung liegen, ihre geradlinige Form mehr oder weniger verlieren. Jede Muffel oder Röhre nimmt infolge der Ofenhitze nach ihrer Temperaturhöhe eine mehr oder weniger gekrümmte oder gebogene Lage und Form an. Diese veränderte Lage und durchgebogene Form einer solchen Muffel oder Röhre verhindert das vorschriftsmäßige Reinigen und Laden in hohem Maße, und dies besonders, wenn diese Arbeiten mechanisch ausgeführt werden, weil dann die Muffel oder die Röhre leicht zertrümmert wird. Solche gebogene und verkrümmte Muffeln und Röhren treten, wie bekannt, sehr häufig besonders an den Stellen in den Zinköfen auf, wo die größere Hitzeentwicklung stattfindet.
Durch das Zertrümmern der Muffeln entsteht aber nicht nur der materielle Schaden, sondern die Scherben derselben und das in ihr enthaltene Erz fällt auf die unteren Muffeln und die Ofensohle. Ist ein gründliches Entfernen dieser Rückstände nicht sofort möglich, so werden nicht nur die in Mitleidenschaft gezogenen Muffeln zerstört, sondern die auf die Ofensohle gefallenen Rückstände greifen
ίο diese Sohle empfindlich an, und die Folgen solcher Vorkommnisse sind in häufigen Fällen Verkürzung der Betriebsdauer des Ofens.
Nun gibt es in einem bekannten Verfahren eine Vorkehrung, selbst im Ofen schräg liegende Muffeln zu reinigen, doch kann diese Vorkehrung nur dann Anwendung finden, wenn die Muffel zwar schräg aufliegt, aber ihre geradlinige Form beibehalten hat. Jedoch ist alsdann die Reinigung nur durch das Eingreifen eines Arbeiters möglich, so daß von einem mechanischen Arbeiten keine Rede sein kann.
Bei der beanspruchten Vorrichtung ist nun auch auf solche Muffeln und Röhren Rücksieht genommen, die ihre geradlinige Form nicht mehr haben, und die mehr oder weniger gebogen und gekrümmt im Ofen liegen. Dies wird dadurch erreicht, daß der Stiel eines jeden Reinigungs- oder Ladungsapparates drehbar an einen Hebel befestigt ist, der sich von der gemeinsamen Arbeitswelle löst, wenn beim Eindringen eines Apparates, sei es nun ein Löffel oder Stopfer, in die Muffel sich demselben ein Widerstand von bestimmter Größe entgegenstellt. In diesem Falle löst sich der Hebel, der den Apparat führt, sofort von der gemeinsamen Antriebswelle aus, während die anderen Apparate ihre Arbeit weiter vollführen. Da jeder Apparat vorn im Eingange seiner Muffel aufliegt, so erhält auch jeder seine Führung bis zu einem gewissen Grade durch die Muffel selbst.
Infolge seiner Bewegung beim, Eindringen in die Muffel kann jeder Apparat einen kurvenförmigen Weg beschreiben, wodurch der jeweiligen Lage und Form der Muffel Rechnung getragen wird. Liegt nun aber die Muffel so gebogen im Ofen, daß selbst diese Anordnung nicht genügt, so tritt infolge des auftretenden Widerstandes gegen das Eindringen des Reinigungs- oder Ladeapparates in die Muffel das Gleiten seines Hebelarmes auf der gemeinsamen: Arbeitswelle ein; der Reinigungs- oder Ladeapparat gelangt sofort außer Tätigkeit, während die anderen Apparate weiter reinigen oder laden.
Man hat zum Reinigen und Laden der Muffeln und' Röhren auch Schrauben benutzt, die gelenkartig angeordnet sind, wodurch der Arbeiter, in; der Lage ist, die Muffel z. B. zu reinigen, wenn ihre Lage im Ofen nicht vollkommen vorschriftsmäßig ist, vorausgesetzt jedoch, daß sie ihre geradlinige Form beibehalten hat. Aber auch dann ist die Arbeit der Reinigungsapparate abhängig, von den anderen Apparaten, also nicht unabhängig, wie bei den Apparaten der vorliegenden Erfindung. Zwar ist durch die Anwendung der gelenkartigen Verbindung der Schraube eine Möglichkeit gegeben, eine Muffel zu reinigen, wenn sie etwas schräg im Ofen liegen sollte. Jedoch selbsttätig stellt sich hier die betreffende Schraube nicht ein, sondern es muß ein Arbeiter hinzugezogen werden.
Die außer Schrauben bis jetzt, noch angewendeten Ketten ohne Ende, die mit Krätzern versehen sind, sind zum Reinigen oder Laden der Muffeln untauglich, wenn dieselben im Ofen durch die Hitzewirkung verbogen oder gekrümmt sind. Die Schraube oder die an 80 einer geraden Stange mittels Räder bewegte, endlose Kette ist nicht imstande, schon eine nach unten durchgebogene Muffel zu reinigen, viel weniger eine seitlich gekrümmte. Denn die gerade Schraube, die gerade Stangenführung der Kette bewegen sich nur in einer geraden Linienrichtung, können also z. B. schon dem bogenförmigen Verlauf der Bodens oder der gekrümmten Wände einer Muffel oder einer Röhre nicht folgen. Die Folge davon ist, daß die Muffel usw. schon zertrümmert wird, ehe eine Reinigung überhaupt angefangen hat,. da der Zutritt der Muffel versperrt ist. Denn die Schraube oder die Kette wird durch den gemeinsamen Antrieb gezwungen, weiter zu versuchen, in die Muffel einzudringen, und da beide, Schraube und Kette, für die fraglichen Apparate nicht in ihrer Bewegung gehemmt werden können, so wird die Muffel unstreitig zerstört. Es muß deshalb die ganze Reinigung und Ladung so lange ausgesetzt werden, bis das Hindernis aufgehoben ist.
Solche Übelstände sind bei der beanspruchten Vorrichtung ausgeschlossen; sie reinigt die Muffeln und Röhren selbst bei stark gebogener oder gekrümmter Gestalt. Tritt jedoch ein solcher Widerstand ein, der diese Arbeiten überhaupt nicht zuläßt, so löst sich der betreffende Reinigungs- oder Ladeapparat von seinem Antriebe selbsttätig aus, während die anderen Apparate weiter reinigen oder laden.
Die Zeichnung stellt die Vorrichtung an drei verschiedenen Ausführungen dar; die Abb. i, 3 und 5 sind deren Aufrisse, die Abb. 2, 4 und 6 die oberen Ansichten, während die Abb. 7 bis 11 Einzelheiten sind.
Jeder Reinigungs- bzw. Ladeapparat 1 ist mit einem Hebelarm 2 verbunden. Sämtliche Hebelarme sitzen auf einer gemeinsamen Welle 3 und werden durch Federn 4 an die Welle auf-
gedrückt (Abb. ι und 2). Die Welle ist durch Lager 5 an der höher sich befindenden Eisenplatte 6 befestigt, die neben dem Behälter 7, der das Kühlen der Apparate durch Wasser besorgt, . einen umkehrbaren Motor 8 trägt. Dieser ist in geeigneter Weise mit der Welle verbunden und dient als ihr Antrieb. Die Eisenplatte 6 wird von vier Schrauben 9 getragen, die mit ihren unteren Enden durch eine zweite Platte 10 dringen. Letztere ist in passender Weise an den Tragrahmen 11 der Apparate befestigt. Die Schrauben 9 tragen unterhalb dieser Platte 10 jede ein Zahnrad 12, die durch die Kette 13 miteinander in Drehung gesetzt werden. Oberhalb der Platte 10 trägt eine Schraube g ein zweites Zahnrad 14 oder ein gleichartiges Rad, das mit einem auf der Platte befestigten zweiten umkehrbaren 'Motor 15 in geeigneter Weise verkuppelt ist. Es können dadurch die vier Schrauben 9 durch den Motor 15 zu gleicher Zeit und in gleicher Richtung rundgedreht werden, wodurch die Platte 6 nebst den anhängenden Reinigungsapparaten ι und mit ihren Bewegungsmitteln beliebig auf- und abwärts gebracht werden.
Die Vorrichtung ist in an sich bekannter
Weise entlang der Ofenfront mitteis Räder 22, die auf Schienen 23 laufen, fahrbar. Bei der Reinigung wird durch die Arbeit des unteren Motors 15 "die obere Eisenplatte 6 nebst den Reinigungsapparaten so eingestellt, daß die Löffel ι vor den entsprechenden zu reinigenden Muffeln 16 auf einer an dem ganzen Apparate befindlichen Stange 17 aufliegen.
Durch die Bewegung der Welle 3 in der Pfeilrichtung, die durch den Antrieb des oberen Motors 8 erfolgt, treten die Löffel 1 in die Muffel 16 ein, und zwar so weit, bis sie mit Rückständen gefüllt sind' Durch Umkehrung der Bewegungsrichtung des Motors 8 treten die Löffel aus den Muffeln bis vor dem Aschenfall 18 aus, wobei die Löffel durch einen über sie am Apparate angebrachten Krätzer gereinigt werden und die Rückstände in den Keller fallen. Alsdann treten die Löffel durch die Bewegungsrichtung ■ der Welle 3 in der Pfeilrichtung wieder in die Muffeln ein, und zwar jedesmal so weit, als zum Füllen derselben mit Rückständen notwendig ist. Der Apparat arbeitet in dieser Weise dann weiter bis zur vollständigen Reinigung der Muffeln.
Beim Beginn der Reinigung ruhen die Löffel
infolge ihrer Schwere vorn fest auf dem Boden der Muffeln auf. Bei der weiteren Arbeit wird nun durch die Löffel selbst auch die zäheste Schlacke vom Boden der Muffel losgelöst und auf die Löffel geschoben. Die Löffel werden durch Wasser gekühlt. Dieses ι tritt aus dem auf der oberen Platte 6 stehenden Behälter 7 durch einen Schlauch 19 in der Längsrichtung des Stieles 20 mittels eines Kanals nach dem vorderen, meistbeanspruchten Teile jedes Löffels. In diesem Teile, etwa ein Drittel der Löffellänge, ist die Wandung doppelt, und wird in dieser das Wasser seitlieh nach oben gedrückt und fließt von dort über die auf dem Löffel befindlichen Rückstände (Abb. 5 bis 7) aus.
Ebenso befinden sich vorn auf dem Löffel zwei Widerhaken 21, welche dazu dienen, die Schlacke bzw. die Rückstände auf dem Löffel zu halten. Sie werden ebenfalls durch Wasser gekühlt, das auch hier auf die Schlacke fließt.
Die Wasserkühlung bezweckt das Brüchigmachen der Schlacke an sich, wodurch in der späteren Aufbereitung des bleihaltigen Aschenmaterials (Rückstände) an Arbeit gespart wird, dann aber auch eine glatte Trennung der auf dem Löffel befindlichen Schlacke von der in der Muffel befindlichen erfolgt.
Ist nun die Schlacke ausnahmsweise so zähflüssig, daß eine Trennung nicht unmittelbar erfolgt und ein längeres Kühlen erforderlich wird, so kann dem dadurch abgeholfen werden, daß man den Reinigungsapparat tiefer setzt, wodurch der vordere Teil jedes Löffels in seiner Bewegung höher geht. Hierdurch wird auch die letzte Schwierigkeit, selbst unter den schwierigsten Verhältnissen, überwunden.
Die Wasserkühlung der Rückstände bei der Reinigung der Muffeln bezweckt auch, daß die von denselben ausgehenden Bleidämpfe kondensiert werden und dadurch Bleikrankheiten möglichst verhindert werden.
Sobald eine Muffel nicht vorschriftsmäßig im Ofen liegt, wird ihr Löffel in seiner Bewegungsrichtung auf Widerstand stoßen, und infolge der Anordnung des Apparates wird der betreffende Hebel 2 des Reinigung= apparates ι auf der Welle 3 gleiten und seine Schubbewegung einstellen, während die anderen Löffel in der Bewegungsrichtung weitergehen. Der überwachende Arbeiter kann dann sofort erkennen, bei welcher Muffel etwas nicht in Ordnung ist, und kann Abhilfe schaff en; hierdurch wird die Muffel auch nicht zertrümmert.
Durch die Anordnung des Apparates ergeben sich folgende Vorteile:
Vollkommene Reinigung der Muffeln und, damit verbunden, geringerer Muff el verbrauch, bessere Ausnutzung des Ofen= und bessere Ausbringung des Gutes; außerdem die mit den mechanischen Beschickungseinrichtungen verbundene bedeutende Zeitersparnis beim Laden und damit verbundene längere Reduktionsdauer und folglich besseres Ausbringen.
Die Abb. 3 und 4 zeigen eine etwas andere Bauart des Apparates. Die Reinigungs- oder Ladeapparate sind hierbei an einer Mutterschraube 24 angebracht. Diese befindet sich auf einer langen mit Gewinde versehenen Stange 25; jede derselben trägt
am Ende ein Zahn- oder ein anderes Rad 26. Die Zahnräder 26 zweier oder mehrerer Schrauben 24 (in Abb. 4 sind 2 Schrauben) sind durch Kette 27 mit einem umkehrbaren Motor 8 verbunden. Durch Drehung der Zahnräder 26 und mit ihnen der entsprechenden Schrauben 25 werden die Reinigungsapparate in Tätigkeit treten. Die Stangen 20 sind an der Mutter 24 lose eingesetzt und mit Federdruck versehen, so daß bei einem gewissen Widerstand j'ede einzelne Stange 20 außer Tätigkeit gesetzt werden kann, während die anderen ,weiterarbeiten. Der übrige Teil der Vorrichtung entspricht im allgemeinen derjenigen der Abb. ΐ und 2.
. Die Abb. 5 und 6 zeigen ebenfalls eine andere . Bauart des Apparates. Im Grundriß (Abb. 6) liegen die Löffel 1 vorn in der Muffel 16. Mit ihren anderen Enden 20 sind sie in der Weise mit einer Stange 29 durch Federn 28 verbunden (Abb. 9), daß bei einem gewissen Widerstand in der Bewegungsrichtung die Federn nachgeben und der betreffende Reinigungsapparat in Ruhe bleibt. Die Stange 29 ist mit ihren beiden Enden in fester Verbindung seitlich mit je einer Zahnstange 30, die jede auf einer Führung 17 liegt. 31 sind Führungen der Zahnstangen 20. An jeder derselben ist darauf eingreifend ein Zahnrad 32 vorhanden, die beide miteinander verbunden sind. Eines derselben steht' mit dem auf der oberen Platte 6 sich befindenden umkehrbaren Motor 8 in Verbindung. Durch Antrieb der Zahnräder in der Pfeilrichtung werden die Zahnstangen nach dem Ofen zu bewegt, die Löffel 1 dringen in die Muffeln 16 ein, füllen sich mit Rückständen. Alsdann gehen sie durch die Umkehrung des Motors aus den Muffeln hinaus, und die Rückstände werden vor dem Aschenfalle auf die vorhin bezeichnete Weise von den Löffeln entfernt und fallen in den Aschenfall.
Mit Hilfe der vier Schrauben 9, die die obere Platte 6 und auch die Reinigungsapparate tragen, wird die Platte auf- und abwärts gebracht, so daß vor der Reinigung. einer Muffelreihe der Apparat auf diese Weise in zweckentsprechende Lage gebracht wird. wie in den Abb. 1, 2 und 3, 4.
Der Antrieb der Schrauben 9 geschieht durch den auf der unteren Platte 10 sich befindenden Motor 15. Diese Platte ist fest mit demselben verbunden; an ihr sind die Schrauben drehbar befestigt.
Die Vorrichtung wird als Ladeapparat gleichfalls funktionieren können, wenn an Stelle des Löffels ein Stopfer mit vorgelegtem Be
schickungsbehälter für die zu ladende Beschickung benutzt wird. Der Vorteil dieser Ladeanordnung gegenüber der bisherigen Lade- 6u weise (durch Ofenleute) besteht darin, daß die Dichte der Ladung immer gleichgehalten werden kann, was bei der Handarbeit ausgeschlossen ist, und mithin eine volle Ausnutzung des Muffelraumes stattfindet, d. h. vorschrifts- 65 mäßige Arbeit gesichert wird und selbstverständlich damit verbunden ein besseres Ausbringen.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Reinigen und Laden von Muffeln und Röhren, vermittels dazu hergerichteter Apparate, Löffel, Stopfer
u. dgl., die mechanisch vor den Öffnungen der Muffeln oder Röhren gebracht und eingestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß alle diese Apparate zwar einen gemeinsamen Antrieb haben, jeder Apparat jedoch unabhängig von dem anderen ist und sich selbsttätig außer Betrieb setzt, wenn ein Widerstand von bestimmter Größe denselben in seinem Vorrücken in die Muffel oder das Rohr hindert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Reinigungsoder Ladeapparat durch einen auf seiner Antriebswelle sitzenden Hebel angetrieben wird, der durch eine Feder angedrückt wird, sich in dem Augenblicke löst, wenn ein Widerstand von bestimmter Größe denselben in seinem Vorrücken in die Muffel oder Röhre hindert.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungs- und Ladeapparate durch vier Schraubenstangen eingestellt werden, die die sämtlichen Apparate gegen die Muffeln oder Röhren heben oder senken.
. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsbzw. Ladeapparate an Muttern mittels Druckfedern angebracht sind, welche Muttern auf mit Gewinden versehenen Stangen sich verschieben, zum Zwecke der Ein- und Ausführung der Apparate in und aus den Muffeln oder Röhren.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsoder Ladeapparate auf einer Führungs- stange aufliegen, die an beiden Seiten mit je einer geführten Zahnstange verbunden ist, und die durch Zahnräder angetrieben werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE306331C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2758734A (en) * 1953-05-15 1956-08-14 Vulcan Res Corp Straddle truck-mounted material gripping and handling device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2758734A (en) * 1953-05-15 1956-08-14 Vulcan Res Corp Straddle truck-mounted material gripping and handling device

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