DE306752C - - Google Patents
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H85/00—Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
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- H01H85/30—Means for indicating condition of fuse structurally associated with the fuse
- H01H85/303—Movable indicating elements
Landscapes
- Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)
Description
KAISER
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
306752 KLASSE 21c. GRUPPE
PAUL WEISSE in HANNOVER,
Es sind bereits Verfahren bekannt, durch die eine Befestigung zwischen Kennkörper und
Haltedraht erreicht wird.
Während an und für sich die Verbindung zweier metallischer Körper leicht auszuführen
ist, entstehen im vorliegenden Falle durch die sehr kleinen Abmessungen der zu verbindenden
Metallteile erhebliche Schwierigkeiten, die die bekannten Verfahren in verschiedener
ίο Weise zu beheben suchen. Trotzdem bleibt
es aber immer noch schwierig, den Haltefaden ζ. B. durch eine feine Bohrung des Kennkörpers
zu führen. Auch erfordert das Einpressen oder Einwalzen des Haltefadens in den Kennkörper
eine sehr genaue Arbeit von dem Personal sowie von den dazu benötigten Maschinen.
'
Die Erfindung betrifft nun ein einfaches Verfahren zur Verbindung zwischen Kennkörper
und Haltedraht durch Verschweißen beider Teile, und wird am besten an Hand
- der Zeichnung erläutert, die ein Ausführungsbeispiel in vergrößertem Maßstabe darstellt.
Der Kennkörper α besteht aus einer runden Metallscheibe von 31Z2 bis 4 mm Durchmesser. Diese Scheibe wird mit einem durch den Mittelpunkt, jedoch nicht bis an die Ränder des Kennkörpers, laufenden Schlitz versehen. Gleichzeitig wird die eine Hälfte der in der Mitte geschlitzten Scheibe in annähernd 2/3 der Schlitzlänge ausgebaucht, so daß eine seitliche Öffnung (vgl. Fig. i) entsteht. Durch diese Ausbauchung b ist erreicht, daß eine verhältnismäßig große Öffnung zum Durchführen des Haltedrahtes geschaffen ist und diese nicht wie bisher' achsial, sondern seitlich durch das Metallscheibchen verläuft. Das hat den Vorteil, daß man den Kennfaden ohne Schwierigkeiten und in jeder Lage des Kennkörpers einfädeln und durchführen kann, ohne genötigt zu sein, den Kennkörper zum Durchführen des Haltedrahtes in der Hand zu halten (vgl. auch Fig. 3).
Der Kennkörper α besteht aus einer runden Metallscheibe von 31Z2 bis 4 mm Durchmesser. Diese Scheibe wird mit einem durch den Mittelpunkt, jedoch nicht bis an die Ränder des Kennkörpers, laufenden Schlitz versehen. Gleichzeitig wird die eine Hälfte der in der Mitte geschlitzten Scheibe in annähernd 2/3 der Schlitzlänge ausgebaucht, so daß eine seitliche Öffnung (vgl. Fig. i) entsteht. Durch diese Ausbauchung b ist erreicht, daß eine verhältnismäßig große Öffnung zum Durchführen des Haltedrahtes geschaffen ist und diese nicht wie bisher' achsial, sondern seitlich durch das Metallscheibchen verläuft. Das hat den Vorteil, daß man den Kennfaden ohne Schwierigkeiten und in jeder Lage des Kennkörpers einfädeln und durchführen kann, ohne genötigt zu sein, den Kennkörper zum Durchführen des Haltedrahtes in der Hand zu halten (vgl. auch Fig. 3).
Die Befestigung des Haltedrahtes d an dem Kennkörper as geschieht durch Anschweißen 4^
vermittels Schweißmaschine, wobei gleichzeitig die Ausbauchung b des Kennkörpers glatt gepreßt
wird. Danach stellt, der Kennkörper ein glattes rundes Scheibchen dar.
Der Vorgang ist kurz folgender:
Der wie vorstehend angegeben gearbeitete Kennkörper α wird auf die entsprechend geformte
Schweißelektrode, der Schweißmaschine gelegt, sodann der Haltefaden d von der Seite
durch die in der Mitte von α befindliche öffnung
so weit durchgeführt, daß er mit dem äußeren Rande von α abschneidet (Fig. 3).
Die zweite Schweißelektrode, welche bekanntlich beweglich ist, wird darauf gegen die feststehende
Elektrode mit Kennkörper gepreßt, 6-° wodurch die Schweißung erfolgt und gleichzeitig
die Ausbauchung b glatt gedrückt wird
(Fig. 4).
Damit bei diesem Vorgang der durch die Öffnung laufende Draht d nicht abgequetscht
wird, ist in der Mitte des Schlitzes von a, gegenüber der ausgebauchten Hälfte, ein kleiner
halbrunder Ausschnitt oder eine Aussparung c (Fig. 1) vorgesehen, durch die der
Draht d genügend freies Spiel erhält.
Es sei noch bemerkt, daß bei diesem Verfahren :der-Haltedräht zentral angeordnet ist,
so daß kein einseitiger Zug auf den Kennkörper ausgeübt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:' Verfahren zum Befestigen des Haltedrahtes am Kennkörper für elektrische Sicherungen, dadurch gekennzeichnet, daß am Kennkörper («) durch geeignete Formgebung, z. B. Ausbauchen (b) eines Schlitzes, ίο eine von der Seite zugängliche mittlere öffnung geschaffen wird, durch die der Haltedraht (d) durchgeführt und dann auf der Außenseite des Kennkörpers angeschweißt wird, derart, daß die durch die Ausbauchung (δ) entstandene öffnung durch den Druck zwischen den Schweißelektroden geschlossen wird; dabei kann ein Abquetschen des Haltedrahtes beim Flachdrücken der Ausbauchung durch eine Aussparung (c) verhindert werden. 'Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE306752C true DE306752C (de) |
Family
ID=560143
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT306752D Active DE306752C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE306752C (de) |
-
0
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