DE306367C - - Google Patents
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- DE306367C DE306367C DENDAT306367D DE306367DA DE306367C DE 306367 C DE306367 C DE 306367C DE NDAT306367 D DENDAT306367 D DE NDAT306367D DE 306367D A DE306367D A DE 306367DA DE 306367 C DE306367 C DE 306367C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41F—APPARATUS FOR LAUNCHING PROJECTILES OR MISSILES FROM BARRELS, e.g. CANNONS; LAUNCHERS FOR ROCKETS OR TORPEDOES; HARPOON GUNS
- F41F1/00—Launching apparatus for projecting projectiles or missiles from barrels, e.g. cannons; Harpoon guns
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Pulverminenwerfer für Flügelminen solcher Art, bei denen
die um die Flügelkörper der Flügelmine vorhandenen
freien Räume mit dem Pulverladeraum durch einen Drosselkanal in Verbindung
stehen. Die Zweckmäßigkeit dieser Anordnung beruht auf der Feststellung, daß durch die
Anwendung des Drosselkanals der Flug der Fiügelmine ein wesentlich ruhigerer wird. Durch
ίο die Verteilung des Drosselkanalquerschnittes
auf mehrere Kanäle, die in der Mittellinie der freien Räume zwischen den Flügelkörpern eingestellt
sind, tritt erfahrungsgemäß eine weitere Verminderung der "Beunruhigung ein, die
der in die explodierende Gasmasse tauchende Flügelkörper auf den Minenkörper überträgt.
Der Gegenstand der Erfindung beruht nun auf der Feststellung, daß die schädlichen Einwirkungen
der Gaswellen auf den Flügelkörper und damit auch auf die Flügelmine noch ganz wesentlich dadurch verringert werden können,
daß der erforderliche Drosselkanalquerschnitt durch eine große Zahl von kleinen Kanälen gebildet
wird. Bei einem Kaliber von z. B. 25 cm für eine ioo-kg-Flügelmine ist zur Erzielung
eines genügenden Zeitraumes zwischen dem Beginn der Geschoßbewegung und dem Beginn
der Pulververbrennung ein zentraler Drosselkanal von 50 cm Querschnitt erforderlich.
Verwendet man vier in der Mittellinie der freien Räume zwischen den Flügelkörpern liegende Drosselkanäle, so ist zur Aufrechterhaltung
des wünschenswerten Drosselquerschnittes ein Kanaldurchmesser von 40 mm erforderlich.
Zur Erreichung gleicher Verbrennungsverhältnisse sind nun bei dem Erfindungsgegenstand
z. B. 40 Löcher mit einem Durchmesser von 14 mm benutzt. Die günstigere Wirkung dieser
großen Zahl von kleinen Löchern dürfte sich erklären lassen aus der Zerteilung des
Gasstromes in eine große Anzahl dünner Gasstrahlen, von denen jeder einzelne Strahl beim
Durchgang durch seinen Kanal wesentlich stärker beruhigt wird, denn auf die Mine und
den Flügelkörper üben die senkrecht oder schräg zur Mittellinie des Rohres schwingenden
Gaswellen naturgemäß den schädlichsten Einfluß aus. Andererseits wirken die zwischen,
den Kanälen liegenden Wandstücke vermutlich als Prallflächen, die eine Durchmischung
der Gasteile unter dem Einfluß der Explosionsbewegung fördern und infolgedessen eine
gleichmäßigere und vollständigere Verbrennung begünstigen. Das runde Mündungsfeuer und
die verminderte Rauchentwicklung sowie der kurze, harte Knall, der sich bei den Minenwerfern,
die gemäß der Erfindung ausgeführt sind, feststellen läßt, scheint auf diese Wirkungen
hinzudeuten.
Bezüglich der Handhabung bietet aber der Erfindungsgegenstand den Vorteil, daß die
Mine in jeder Lage eingeladen werden kann. Bei vier gleichmäßig über die Zwischenräume
des Flügelkörpers verteilten Drosselkanälen ist es erforderlich, die Mine derart einzuladen,
daß die Mittellinie der Drosselkanäle möglichst genau mit der Mittellinie des freien Raumes
zwischen den , Flügelkörpern übereinstimmt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, α ist das Wurfrohr,
b die Mine und c der freie Raum zwischen den Flügelkörpern der Mine, d ist die
Claims (1)
- Pulverladekammer, und β sind die Drossel-.] kanäle, die die freien Räume zwischen den Flügelkörpern mit dem Pulverladeraum gemäß der Erfindung verbinden. Fig. 2 zeigt, in , Draufsicht einen Schnitt durch die Pulver ladekammer und die Verteilung von 73 Lo-! ehern über die Bodenfläche des Wurfrohres. ;Was hier für Minenwerfer beschrieben und dargestellt ist, hat in sinngemäßer Abänderung auch für Geschütze allgemeiner Art zu gelten. An Stelle des Flügelkörpers können auch andersartig zusammengesetzte Stabilisatoren, wie z. B. Kastenkörper, Zylinder körper u. dgl., benutzt werden.Pate ν τ-An SPRU c η:Geschütz zum Schleudern von Pfeilgeschossen, bei dem die um die Flügelkörper der Flügelmine vorhandenen Räume. mit dem Pulverladeraum durch einen Drosselkanal in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Drosselkanals durch eine große Reihe von Löchern gebildet wird, die einen entsprechend kleinen Querschnitt besitzen und möglichst gleichmäßig über den Boden des Wurfrohres verteilt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE306367C true DE306367C (de) |
Family
ID=559801
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT306367D Active DE306367C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE306367C (de) |
-
0
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