DE306191C - - Google Patents

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DE306191C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/04Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers
    • B67D1/0406Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers with means for carbonating the beverage, or for maintaining its carbonation

Landscapes

  • Food Preservation Except Freezing, Refrigeration, And Drying (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Ve 306191 -KLASSE 85«. GRUPPE
ALBERTHEINEMANN in MUNSTER i.W.
Es sind bereits Mineralwasserapparate bekannt geworden, bei denen das vorgekühlte Wasser verteilt in den Sättigungsbehälter und aus diesem in den darunter angeordneten Sammelraum tritt. Diese bekannten Apparate haben den Nachteil," daß das fertige Mineralwasser dem Sammelraum nicht drucklos entnommen werden kann, so daß ein Abfüllen in offenem Glase nicht unmittelbar, vielmehr nur
ίο unter Verwendung passender HilfsVorrichtungen, wie z. B. Füllmaschinen, möglich ist.
Gegenstand der Erfindung ist ein Mineralwasserapparat, der diesen Übelstand beseitigt und eine unmittelbare, drucklose Entnahme des fertigen Mineralwassers aus dem Sammelraum gestattet, was ein Abfüllen in offenem Glase, also ohne weiteres ein glasweises Ausschänken ermöglicht.
Um diesen Erfolg zu erzielen, ist der neue Mineralwasserapparat mit einer Einrichtung versehen, die im wesentlichen darin besteht, daß außer dem zur Überleitung der imprägnierten Flüssigkeit in den Sammelbehälter dienenden Rohre noch ein weiteres Rohr vorgesehen ist, welches über einen darin eingeschalteten Dreiweghahn eine Verringerung des auf dem Flüssigkeitsspiegel im Sättigungsbehälter, oder, nach Umstellung dieses Dreiweghahnes, eine Verringerung des auf dem Flüssigkeitsspiegel im Vorratsbehälter lastenden Druckes herbeiführt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Der Apparat besteht in bekannter Weise aus drei räumlich voneinander getrennten übereinander angeordneten Behältern, und zwar 40
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dem Kühler α für das zur Herstellung des Selterwassers benutzte Trinkwasser, dem Imprägnierraum b, in welchem das Wasser mit Kohlensäure usw. imprägniert wird, und dem Ausschankbehälter c, aus welchem das ■ aus Raum b übergeführte fertige Produkt zum Ausschank gelangt. In dem oberen Behälter a ist in üblicher Weise eine Kühlschlange d angeordnet, durch welche das von der Wasserleitung e kommende reine Wasser (Trinkwasser) hindurchgeleitet und auf diese Weise abgekühlt wird. Von der Schlange d gelangt das Wasser am Boden des Behälters α durch eine Öffnung in einen Zerstäubungsapparat, welcher im Behälter b angeordnet ist. Der Zerstäubungsapparat f besteht in bekannter Weise aus einer Doppeldüse, deren beide Mündungen gegeneinander gerichtet sind. Dadurch, daß die beiden Düsenstrahlen gegeneinander prallen, wird eine Zerstäubung des Wassers im Behälter b erzielt; der gebildete Nebel schlägt sich nieder und sammelt sich als imprägniertes Wasser am Boden an, da der Behälter b auch mit einer Kohlensäureleitung g in Verbindung steht, so daß die fein zerstäubten Wasserteilchen in eine Atmosphäre von Kohlensäure gelangen und dort mit dieser gesättigt werden. Hat der Wasserspiegel im Behälter b eine bestimmte Höhe erreicht, so schließt in üblicher Weise ein Schwimmerventil f1 den weiteren Zufluß von Wasser aus der Schlange d ab, worauf auch der Hahn in der Kohlensäurezuleitung g geschlossen wird. In dem, Be-( hälter b entsteht naturgemäß durch die Einführung des Wassers und der Kohlensäure -ein Überdruck, und da die Kohlensäure schwerer
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ist als die atmosphärische Luft, so wird letztere in dem Behälter b nach oben hingedrängt. Um nun einen Druckausgleich zwischen den beiden Behältern b, c herbeiführen zu können, steht gemäß vorliegender Erfindung der Behälter b durch eine Rohrleitung h, welche von dem oberen Teil desselben ausgeht, mit dem Ausschankbehälter c in Verbindung, in dem sis unter dem Deckel dieses Behälters mündet.
ίο Ein Dreiweghahn i oder ein anderes Ventil in der Leitung h ermöglicht die beiden Behälter b und c miteinander in Verbindung zu setzen, so daß die oben im Behälter b befindliche Luftschicht, welche von der Kohlensäure nach aufwärts getrieben ist, durch das Rohr h in den Behälter c entweicht. Ist der Behälter b genügend mit imprägniertem Wasser gefüllt, so wird das letztere durch das von außen steuerbare Ventil k und die Rohrleitung I in den unteren Behälter c abgelassen. Die Rohrleitung I ist zweckmäßig bis nahe an den Boden des Behälters c geführt. Der oben erwähnte Hahn i ist als Dreiweghahn ausgebildet, derart, daß er einmal die Verbindung zwischen den Behältern b und c, dann aber auch die Verbindung zwischen dem Behälter c und der äußeren Atmosphäre herstellen kann. Wird das fertige Selterwasser in den Behälter c abgelassen, so wird naturgemäß die oberhalb der Flüssigkeit befindliche Luftschicht komprimiert und es entsteht ein Druck in dem Behälter c. Dieser Druck wird mittels der Rohrleitung h durch den Dreiweghahn i nach außen abgeführt.
Das auf diese Weise erzeugte Selterwasser steht im Behälter c unter keinerlei Druck und kann ohne Aufspritzen und Brausen in ruhig fließendem Strahl durch einen Zapfhahn abgefüllt werden.
Zum Imprägnieren des Wassers können statt Kohlensäure natürlich auch andere Gase, z. B. Sauerstoff, Verwendung finden. Ein nicht unwesentlicher Vorteil der beschriebenen Anordnung ist darin zu erblicken, daß sie die Kombination eines Imprägnier- und Füllapparates ermöglicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Apparat zum Imprägnieren und glasweisen Ausschänken von Selterwasser u.dgl., bei dem das vorgekühlte Wasser verteilt in den Sättigungsbehälter und aus diesem in den darunter angeordneten Sammelraum tritt, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem zur Überleitung der imprägnierten Flüssigkeit aus dem Sättigungsbehälter (δ) in den Sammelbehälter (c) dienenden Rohre (I) noch ein weiteres, die Gasräume beider Behälter verbindendes Rohr (h) vorgesehen ist, welches über einen darin eingeschalteten Dreiweghahn (£) sowohl eine Verringerung des auf dem Flüssigkeitsspiegel im Sättigungsbehälter (b) oder, nach Umstellung dieses Dreiweghahnes, eine Verringerung des auf dem Flüssigkeitsspiegel im Vorratsbehälter (c) lastenden Druckes herbeiführt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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