DE305545C - - Google Patents

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DE305545C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C9/00Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
    • F42C9/14Double fuzes; Multiple fuzes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C1/00Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact
    • F42C1/02Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact with firing-pin structurally combined with fuze
    • F42C1/09Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact with firing-pin structurally combined with fuze the fuze activating a propulsive charge for propelling the ammunition or the warhead into the air, e.g. in rebounding projectiles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
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    • F42C1/00Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact
    • F42C1/14Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact operating at a predetermined distance from ground or target by means of a protruding member

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Aufschlagzünder für Sprenggeschosse mit Aufschlag- oder Doppelzündung, dessen Zündzeitpunkt vor dem Abschießen oder Abwerfen der Sprenggeschosse durch Lageänderung von Geschoß- oder Zünderteilen geregelt wird, je nachdem das Geschoß hauptsächlich seine Splitterwirkung gegen lebende oder seine Spreng-, Minen- oder Brandwirkung gegen
ίο feste oder tote Ziele richten soll.
Das "Neue besteht der Erfindung gemäß darin, daß der Zündzeitpunkt derart eingestellt werden. kann, daß die Detonation des Geschosses vor, auf oder im Ziel erfolgt.
Es sind bereits Sprenggeschosse bekanntgeworden, deren durch einen Aufschlagzünder eingeleitete Detonation in der Luft erfolgt, indem das Sprenggeschoß nach dem Aufschlagen durch eine Auftriebsladung" wieder in die Luft getrieben wird und dann detoniert. .
■ Ferner sind Geschosse bekanntgeworden, bei denen der Aufschlagzünder durch voreilsnde GeAvichte u. dgl. derart betätigt wird, daß die Zündung der Sprengladung noch während des Fallens des Geschosses, also in der Luft und in bestimmter Höhe über dem Ziele, bewirkt, wird.
Diese Geschosse eignen sich wohl zur Bekämpfung. lebender Ziele, richten aber gegen feste oder tote oder, eingedeckte Ziele, wie z. B. Unterstände, Gebäude, Brücken, Schiffe . u. dgl., nichts aus, weil.sie stets mit einem bestimmten Abstande vom Ziele in der Luft
detonieren. ,
Es sind auch schon Sprenggeschosse bekanntgeworden, die durch Lageänderung von Zünderteilen vor dem Laden des Geschosses befähigt werden, auf dem Ziele oder nach dem Eindringen in das Ziel als Mine zu detonieren. , .·..·■'.
Diese Geschosse wiederum detonieren nicht über dem Ziele in der Luft und sind daher zur Bekämpfung freistehender, lebender Ziele : größtenteils ungeeignet, weil ihre Splitterwirkung von der Erde aufgefangen oder verschluckt wird.
Die Erfindung stellt ein Sprenggeschoß dar, welches je nach Bedarf mittels eines Aufschlagzünders in der Luft, auf dem Ziele oder im Ziele mit Minenwirkung zur Detonation gebracht werden kann.
In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung an drei, an sich völlig verschiedenen Geschoß- und Zünderkonstruktionen dargestellt,, wodurch das Wesen der Erfindung aber nicht erschöpft ist.
Fig. ι zeigt die Erfindung an dem vorderen Teile eines Sprenggeschosses, bei dem an der Geschoßspitze eine Auftriebsladung vorgesehen ist. - . ' ;
Fig. 2 zeigt die. Erfindung an einem Geschoß mit voreilendem Aufschlagzünder, wenn das ganze Geschoß im Ziele mit Ver- . ■ zögerung detoniert. .. :
Die Fig. 2a und 2b sind Einzelheiten in vergrößertem Maßstäbe! .
Fig-, 3 zeigt das Geschoß nach. Fig. 2 mit Zünder, wenn es über .dem Ziele in der Luft .; detoniert. ■ ■ .
Fig. 4 zeigt die Erfindung' an einem Zünder, bei dem ein im Geschoß verbleibendes Zündschloß mit Zündfeder und Zündnadel durch das yorailende Gewicht ausgelöst wird, wenn sich das Geschoß noch in der Luft befindet, oder ein Verzögerungssatz die verzögerte Zündung bewirkt. . .
Nach Fig. ι ist auf dem Geschoß α der Aufschlagzünder mit der Zünderschraube b befestigt. In die Zünderschraube b ist nach der Gaschoßspitze zu das Zündergehäuse c eingeschraubt, welches eine ringförmige .Ausdrehung zur Aufnahme eines Teiles der Auftriebsladung e besitzt. Einen weiteren Hohlraum zur Aufnahme der Auftriebsladung· enthält die auf das Zündergehäuse c längsverschiebbar aufgeschobene, z. B. durch Reibung festgehaltene und die Geschoßspitze bildende Kammer f. Die Kammer / ist aus Stahl und so stark ausgestaltet, daß sie beim Auftreffen auf faste Ziele nicht zerstört wird.
Während nach dem Ausführungsbeispiel die Kammer / das Zündergehäuse c vorn umschließt, kann auch umgekehrt das Zünderj*5 gehäuse c die Kammer / in ihrem hinteren Teile umschließen.
Eine Bohrung im Zündergehäuse c nimmt
den mit einer Längsbohrung versehenen und mit dem Verstärkungszündsatz g., gefüllten Zündbolzen g mit Zündhütchen gx und die
Zündnadel k auf. Beide werden bis zum Geschoßaufschlage durch eine Sicherungsfeder i auseinandergehalten ' und der Zündbolzen g durch den Vorstecker k in der Transportstellung festgehalten.
Im unteren Teile des Zündergehäuse c sind seitliche Bohrungen C1 und C2 angebracht, durch die das Feuer vom Zündhütchen gi mittelbar oder unmittelbar in die Auftriebsladung e oder die Sprengladung« gelangt.
Zwischen dem Zündergehäuse c und der Zünderschraubc b sitzt drehbar der Stellring /, welcher mit der Hand oder mit einem Stellschlüssel, wje das Satzstück der Brennzünder, verstellt werden kann.
Der Stellring / dient zum Umleiten des beim Geschoßaüfschlage erzeugten und aus den Bohrungen C1 und C2 tretenden Feuerstrahles zur Auftriebsladung e oder zur Sprengladung μ, je nachdem das Geschoß in der Luft oder im Ziel detonieren soll.
Zu diesem Zwecke besitzt der Stellring/ die Ausschnitte η und. o-, von denen η durch den im Zündergehäuse c sitzenden Kanal p in ' 55 die Auftriebsladung e und der Ausschnitt durch den in der Zünderschraube b angeordneten Kanal <? in die Schlagladung r, die Sprengkapsel s, die Zündladung t amd in die Hauptsprengladung u führt.
■ Ferner ist hinter dem Zündbolzen g in die Zünderschraübe b ein Verzögerungsstück ν eingeschraubt, dessen Verzögerungssatz ic (las Feuer vom Zündhütchen gt ebenfalls zur Sprengkapseln und derGeschoßsprengladung«. leitet.
Die Wirkung dieser Aufschlagzündung ist nun. .folgende:
Schlägt das Geschoß α nach Entfernung des " A^orsteckers h auf das Ziel, so fliegt der Zündbolzen g gegen die Nadel h, und das Zündhütchen ^1 entzündet sich. Der Feuerstrahl nimmt nach der Zeichnung drei Wege. Erstens - durch die Bohrung C1, den Ausschnitt 11 und den Kanal p zur Auftriebsladung e, z\veitens durch die Bohrung c2, die . Ausnehmung 0 und den Kanal q zur Sprengj ladung u und drittens durch den Vsrzögerungssatz w zur Sprengladung u.
Die Entzündung der Hauptsprengladung u erfolgt hierbei gleichzeitig mit der Entzündung der Auftriebsladung e, die demnach nicht Zeit hat, das Geschoß mit der Sprengladung 11 wieder in die Höhe oder in die Luft zu treiben.
Es kann aber auch im Zündergehäuse an j Stelle des leeren Kanals p ein zweiter Kanal vorgesehen sein, in dem ein Verzögerungssatz angebracht ist, durch welchen die Auftriebsladung c nach der Sprengladung u oder erst durch deren Detonation mit entzündet wird. : Ferner kann der Kanal .7 oder ein neben ihm angeordneter Kanal mit einem Verzögerungsorgan versehen sein, so daß die Entzündung der Sprengladung μ nach dem tiefen Eindringen des Geschosses α in das Ziel mit : M inen wirkung zur Detonation gebracht wird. Wird der Stellring/ vor dem Abwerfen j oder \rerschießen des Geschosses ο aber so ge-I stellt oder gedreht, daß der Ausschnitt 0 , neben dem Kanal q in der Zünderschraube b j zu liegen kommt, so ist dieser \Veg für den I Feuerstrahl des Zündhütchens ^1 versperrt. \ Der Ausschnitt« im Stellring/ ist so groß, oder es ist ein zweiter Ausschnitt vorgesehen, daß er auch noch nach dieser Verstellung des Stellringes Z den Weg des Feuer.strahles zum Kanal p und der Auftriebsladung e offen läßt Schlägt das Geschoß in dieser Stellung der Zünderteile auf das Ziel, so gelangt das Feuer zunächst durch die Ausnehmung η und den Kanal ρ in die Auftriebsladung e und entzündet sie. .
Die Explosion der Auftriebsladung e treibt das Geschoß α von der Kammer /: nach oben in die Luft. Inzwischen ist aber der ebenfalls beim Geschoßaufschlage entzündete Verzögerungssatz iv abgebrannt und sein Feuer entzündet die Schlaglädung r, Sprengkapsel s, Zündladung t sowie die Sprengladung μ des Geschossesa.
Statt des Stellringes/ können, auch andere Organe zum 'Umleiten des Feuerstrahles des
Aufschlagzünders benutzt werden, ohne an dem Wesen der Erfindung etwas zu ändern. So können z. B. \7entile, Hähne ο. dgl. durch Anheben öder Verstellen von dem Abwerfen 5 oder Verfeuern des Geschosses so. bewegt werden, daß die Auftriebs- oder Spreng7 ladung durch den Aufschlagzünder gleichzeitig oder in beliebigen Zeiten zur Entzündung gebracht'wird.
ίο Nach Fig. 2 wird der voreilend angeordnete Aufschlagzünder im Geschoß α festgehalten, wenn das Geschoß erst nach dem Eindringen in das Ziel mit Verzögerung detonieren soll.
Nach Fig. 3 ist derselbe Aufschlagzünder nach unten aus dem fallenden Geschoß hinausgeschoben und hängt an einer detonierenden oder Schnellzündschnur ex o. dgl., die das beim Auftreffen des Aufschlagzünders erzeugte Feuer nach oben auf die Geschoßsprengladung u des noch in der Luft befindlichen Geschosses α überträgt. Der Abstand, mit dem die Sprengladung u über dem Ziele in der Luft detoniert, hängt von der Länge der Zündschnur ex ab, wobei noch die Feuerübertragungsgesclnvindigkeit der Zündschnur C1 zu berücksichtigen ist.
Die Zündschnur C1 kann durch eine Drahtumwicklung o. dgl. verstärkt sein, so daß sie beim Herausstoßen des Aufschlagzünders aus dem Geschoß α nicht zerreißt.
Ebenso kann der Aufschlagzünder an teleskopartig sich herausschiebenden Rohren befestigt sein, die zur Feuerübertragung mit Zündsatz o. dgl. versehen sind. ■
Die Zündschnur C1 ist mit dem oberen, vorderen Ende am Verzögerungsstück iv und mit dem hinteren Ende am Zündbolzen, g befestigt und auf dessen vorderen, dünneren Teil aufgewickelt.
Die Hülse y umschließt den vorderen Teil des Zündbolzens g mit der aufgewickelten Zündschnur C1 so Aveit nach unten, daß das Feuer des Zündhütchens ^1 in dieser Stellung des Zündbolzens g' nicht in die Schlagladung.r gelangen und das Geschoß ohne Verzögerung zur Detonation bringen kann.
Der Aufschlagzünder besteht in. diesem Falle aus dem Zündbolzen g mit Zündhütchen g1 und der Nadelhülsc A1 mit Zündnadel //, die beide durch die Sicherungsfeder i auseinandergehalten werden. Die Schraube g3 schließt den Zündbolzen nach unten ab und bildet eine Führung für die Nadel h.
Der Aufschlagzünder ist als Teil für sich
.55 längsverschiebbar im Zündergehäuse c angeordnet. Eine Feder I1, die von oben auf den Rand I3 der Federhülse L1 und somit auf die Nadelhülse A1 und den Zündbolzen g . drückt,, hat das Bestreben, den Aufschlagzünder aus dem Zündergehäuse c nach Unten, hinauszuschieben. Sie wird aber daran so lange gehindert, als die Nase H1 einer Sperrklinke Wi1 j so weit nach innen ragt, daß sie die Nadel- ! hülse Ji1 des Aufschlagzünders festhält.
Die Sperrklinke W1 ist um den Drehpunkt O2 schwingend drehbar im Zündergehäuse c befestigt (Fig. 2a und 2b). An einem Ende trägt die Sperrklinke W1 die bereits erwähnte NaSeW1 und am anderen Ende.den hebelartig !angeordneten, festen Arm O1, auf den die j Feder ^1 drückt und auf diese Weise die Sperrklinke W1 um den Drehpunkt O3 schwingend mit der an ihrem anderen Ende sitzenden Nase W1 nach außen gegen den Sperrring P1 drückt, der sie in dieser Lage festhält. In der in Fig. 2 dargestellten Weise wird ., der Sperring P1 sowie der ganze Aufschlagzünder durch einen Vorstecker k.festgehalten, der in Verbindung mit der Schutzkappe b1 die Transportsicherheit des Zünders gewährleistet.
Erst nach dem Flerausziehen dieses Vorsteckers k und Abnehmen der Schutzkappe Jb1 J kann sich der Sperring P1 vorschieben. Das j Vorschieben des Sperringes P1 erfolgt durch den beim Fallen des Geschosses vorhandenen ! Luftdruck. Hinter dem Sperring. ^1. ist die ' Schraubenfeder Q1 angebracht, die vom Luft- ■ druck erst überwunden werden muß, ehe der Sperring P1 verschoben \vird.. Der Wider-ι stand des Sperring'es P1 mit Feder qt gegen Verschieben ist so bemessen, daß das Geschoß mit einer entsprechend höhen Geschwindigkeit fallen muß, um einen Luftdruck zu er- : zeugen, der stark genug ist, den' SperringP1 !zu verschieben. Der Sperring/^. hält .den Aufschlagzünder demnach so lange gesichert, bis eine Fallgeschwindigkeit des Geschosses" : eintritt, die selbst ein im schnellsten Gleit-, ί fluge niedergehendes oder abstürzendes Flugzeug nie erreichen kann. Der Zünder ist also fallsicher.
Der Sperring. P1 besitzt innen eine nach ' ; unten zu weiter werdende kegelförmige Aus-· drehung oder gleichwertige rillenförrnige Ausj drehungen p„. Je nachdem nun der Sperr- : ring p± von unten her nach dem Geschoß α zu in der Zünderschräube b verschoben wird, gelangt die Sperrklinke m, in einen größeren ; Durchmesser der kegelförmigen Ausdrehung no im Stellring P1 und tritt infolge des Federdruckes auf den Arm O1 weiter nach außen. Die Zunahme des Durchmessers der kegelförmigen Ausdrehung im Stellring P1 und die . Länge der nach innen über das Zündergehäuse bis unter den .Zündbolzen g . ragenden und diesen sichernden Nase W1. sind nun so bemessen, daß bei einer, bestimmten, durch einen Vorstecker V1 ο. dgl. begrenzten Längsverschiebung des Sperringes P1 nach dem Ge-. schoß zu, die Nase W1 der Sperrklinke mt so weit nach, außen treten kann, daß sie nur. den
Zündbolzen g des im Geschoß verbleibenden j ·. Aufschlagzünders freigibt. Schlägt nun das Geschoß auf ein Ziel auf, so fliegt der Zündbolzen g mit dem Zündhütchen gt auf die i Nadel h, das Zündhütchen g1 entzündet den davorgelagerten Verzögerungssatz w, der nach allmählichem Abbrennen die Schlagladung- r, die Sprengkapsel s, die Zündladung t und die Sprengladung u zur Detonation bringt, während das Geschoß α der gewählten Brenndauer, des Verzögerungssatzes entsprechend tief in das Ziel eingedrungen ist.
AVird vor dem Abwerfen oder Verschießen des Geschosses durch Lageänderung eines Geschoß- oder Zünderteiles, nach dem Ausführungsbeispiel z. B. nach Entfernen des Vorsteckers V1, dem Sperring^ die Möglichkeit gegeben, sich im Zündergehäuse c noch weiter als vorher beschrieben, infolge des auf ihn einwirkenden Luftdruckes nach dem fallenden Geschoß α hin zu verschieben, so gelangt die Nase W1 der. Sperrklinke/H1 in einen noch größeren Durchmesser der kegelförmigen Ausdrehung im Sperring px und tritt schließlich so weit nach außen, daß sie auch die Nadelhülse Zi1 des Aufschlagzünders freigibt, wodurch auch die Feder I1. frei wird uiid mittels der Federhülse Z2 den Aufschlagzünder in der in Fig. 3 dargestellten Weise aus dem Geschoß α nach unten so weit herausstößt, ζ. B. um das Maß z, daß er schließlich nur noch an der sich infolge des Zündergewichts -vom Zündbolzen g abgewickelten Zündschnur ex hängt. ■
■35 Schlägt nunmehr der Aufschlagzünder nach Fig. 3 auf das Ziel, so wird die Nadelhülse H1 in ihrer Fallgeschwindigkeit aufgehalten, der Zündbolzen g fliegt mit dem Zündhütchen gx . gegen die an der Nadelhülse It1 befestigte Zündnadel h, das Zündhütchen ^1 wird entzündet, dieses entzündet die Zündschnur e±, welche das Feuer nach oben in die Schlagladungr weitergibt, von wo aus es sofort in die Sprengkapsel s gelangt und die Geschoß-Sprengladung u bereits in der Luft während des Fallens zur Detonation bringt, ehe das Geschoß das Ziel oder den Erdboden selbst berührt.
Zur besseren Feuerübertragung besitzt der Zündbolzen g noch schräg nach vorn gerichtete Bohrungen, die mit Pulverkörnern e, gefüllt sind, und die, vom Zündhütchen gx entzündet, brennend nach vorn in die Schlagladung r getrieben werden.
Nach Fig. 2 und 3 ist der Zündbolzen g unmittelbar an der Zündschnur εΛ befestigt, so daß er bei dem Ruck,.den der Zünder durch die Feder I1 beim Herausstoßen aus dem Geschoß erhält, wenn sich die Zündschnur ex abgewickelt und gestreckt hat, nicht im Sinnes des Ansteckens des Zündhütchens ^1 - weiterfliegen und eine vorzeitige Zündung herbeiführen kann.
Durch die Feder Z1 erhält nämlich der Aufschlagzünder beim Ausstoßen eine erhebliche Geschwindigkeit. Wird er nun durch die langgestreckte Zündschnur c\ in seiner Bewegung plötzlich gehemmt, so hat der lose im Zünder liegende Zündbolzen g das Bestreben weiterzufliegen und mit dem Zündhütchen gt auf die Nadel// zu stoßen, wenn er nicht durch die straff gewordene Zündschnur et festgehalten würde. " . ■
Die Zündschnur e3 könnte auch an der das Zündergehäuse für den Aufschlagzünder bilelenden Nadelhülse Zz1 befestigt sein, und der Zündbolzen g lose darin gleiten. In diesem Falle müßte die Sicherungsfeder i so stark sein, daß sie beim Herausstoßen des Aufschlagzünders diesem Verschieben des Zündbolzens g genügend Widerstand leistet, oder es müßten gleichwertige Vorkehrungen für den gleichen Zweck getroffen werden, die den Zündbolzen g in der Nadelhülse It1 festhalten/ .
Damit der aus dem Geschoß gestoßene Aufschlagzünder die Zündschnur C1 straff hält und in dem Abstande der Zündschnurlänge vor dem Geschoß bis zum Aufschlage auf das Ziel in dieser Lage verbleibt, ist unter Zugrundelegung einer für die leichte Überwindung des Luftwiderstandes geformten Spitze und sonstigen Form des z. B. torpedoförmigen Geschossesa und Aufschlagzünders außerdem die Querdichte des Aufschlagzünders so hoch zu bemessen, daß sie größer ist, wie die Querdichte des nachfolgenden Geschosses.
Da aber die Schnur ebenfalls eine Luftreibung erzeugt, die von dem voreilenden Fallgewicht mit überwunden werden muß, so muß aus diesem Grunde die Querdichte des Fallgewichts wesentlich höher sein, als die des Geschosses, was durch Stoffe von hohem spezifischen Gewicht, wie Blei, Wolfram o. dgl., und durch große lunge, erzielt wird.
Bei.den bekannten Fallgeschossen und Zündern mit voreilenden Gewichten wird die Fallgeschwindigkeit des Geschosses durch Fallschirme und große, dem Luftwiderstand ausgesetzte Querschnitte der Fallbombe zu verringern gesucht, um auf diese Weise das Vor.eilen des Gewichtes in einem bestimmten Abstande vom fallenden Geschoß, mit dem es über der Erde detonieren soll, zu sichern.
Die Regelung der Querdichten zur Erzie- .115 i lung der Luftdetonation zwischen Geschoß 1 Und voreilendem Gewicht ist erst in dieser !.Erfindung zum Ausdruck gebracht. I Für die Treffähigkeit der Fallbombe ist je- ' doch . die von ihrer günstigsten Form zur ; Überwindung des Luftwiderstandes und I Ouerdichte abhängige größere Fallgeschwin-
digkeit von hohem Wert, weil sie schneller auf bewegliche Ziele (Schiffe) fällt und auch den seitlichen Luftwirkungen weniger ausgesetzt ist.
In der Fig. 4 sind nur die Zünderteile dargestellt, die sich auf die neuartige Wirkung beziehen. - ■
Zündnadel // und Zündfeder h:, können in bekannter Weise, z. B. durch einen Vorläufer freigegeben oder nach innen gestoßen werden, dabei das Zündhütchen g, anstechen und die Zündung herbeiführen, indem das Feuer durch den schnellbrennenden Pulverring os, die Sprengladung r in die Sprengkapsel .sv die Zündladung t und in die Geschoßsprengladung gelangt. .^
Wird nun der Vorläufer im· Geschoß festgehalten, z. B. im Sinne .der Fig. 2, so daß er die Zündung nicht bewirken kann, dann fliegt beim Geschoßaufschlage der ebenfalls längsverschiebbar angeordnete Zündbolzen g mit dem Zündhütchen ^1 gegen die feststehende Zündnadel h und verschließt dabei gleichzeitig die Öffnungen zum schnellbrennenden Pulveras ring O3. Das Feuer des Zündhütchens ^1 entzündet den Verzögerungssatz w, welcher nach einer gewissen Zeit, wenn das Geschoß genügend tief in das Ziel eingedrungen ist, die .Schlagladung r und die Sprengkapsel s ehtzündet, die die Sprengladung des Geschosses mit Minenwirkung zur Detonation bringt.
Damit bei dieser verzögerten Zündung das Feuer des Zündhütchens ^1 nicht sofort durch den aus schnellbrennendem Pulver bestehenden, im Gehäuse angeordneten Zündring O3, die Bohrungen p2 und die Schlagladung r zur Sprengkapsel j und Sprengladung' u gelangen kann, ist die Verschiebung des Zündbolzens g mit Zündhütchen gr derart bemessen, daß der Zündbolzen g den Zündring 0.,. vollkommen \rerdeckt, ehe das Zündhütchen gt von der Nadel h angestochen und das Feuer erzeugt wird.
Soll der Zünder nach Fig. 4 durch Auf-" schlagen des voreilenden GeAvichtes und die Geschoßsprengladung in der Luft zur Zündung gebracht werden, so ist durch vorherige Lageänderung von Geschoß- oder Züiiderteilen das voreilende Gewicht, z. B. im Sinne der in Fig. 2 gegebenen Einrichtungen, freizugeben. · .
Das vorgeeilte und zuerst aufschlagende Gewicht kann aber auch den Zünder bei Luft- und verzögerter Detonation auslösen.
Soll in diesem Falle eine verzögerte Zündung der Sprengladung bewirkt werden, so ist zwischen Zündhütchen und Sprengladung ein mechanisches Verzögerungsmittel oder ein Verzögerungssatz in bekannter Weise einzuschalten.
Der Verzögerungssatz wird hierzu in einfacher Weise beispielsweise dadurch in den Zündweg geschaltet, daß der Zündkanal ! exzentrisch zur Zünderachse sitzt, während
ihm gegenüber ein leerer und ein mit Verzögerungssatz gefüllter Kanal angeordnet ist, ι die beide zur Sprengkapsel führen. Wird nun der Zünderteil, der den exzentrischen Zündkanal besitzt, so gedreht, daß dieser Zünd- ; kanal einmal auf den leeren Kanal, das an-
dere Mal auf den Verzögerungssatz eingestellt wird, so erfolgt die Detonation ohne ! oder mit Verzögerung.
Die Brenndauer des \'*erzögerungssatzes ist hierbei so lang zu bemessen, daß der schon beim Auftreffen des voreilenden Gewichtes I. entzündete Verzögerungssatz so lange brennt, ! bis das Geschoß den letzten Teil des Luftweges zurückgelegt und hiernach noch ein : bestimmtes Stück in das Ziel eingedrungen !-ist. . :. --*t ; ; ■■.
Wird dic"Zündung der Sprengladung durch ι Aus- oder Einschalten eines elektrischen Stromes beim Aufschlagen des voreilenden j Gewichts veranlaßt, -so kann auch hierbei durch. Festhalten des Gewichts im Geschoß •and Einfügen eines längsverschiebbaren, mit Verzögerungsmitteln ausgestatteten Zünd-J bolzens eine verzögerte Zündung der Sprengladung erreicht werden.
An sich sind auch schon Zünder bekanntgeAvorden, bei denen ein elektrischer Zünder in einem Vorläufer angeordnet ist, der zur Erzielung einer Luftdetonation früher als das Geschoß aufschlägt und dessen Zündung bewirkt, wenn es sich noch in der Luft befindet. Einrichtungen für eine Detonation des Geschosses auf oder im Ziel mit Minenwirkung besitzt dieser bekannte Zünder nicht und kann daher dieses Geschoß nur gegen lebende Ziele 100" und nicht gegen eingedeckte Ziele mit Erfolg verwandt werden.. .
Im Sinne vorliegender Erfindung können . bei -Verwendung eines elektrischen Zünders auch alle dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen in Verbindung gebracht werden.
Die Zündung selbst kann durch Glühzündung oder elektromagnetische Auslösung einer Zündfeder erfolgen, die eine Zündnadel in das Zündhütchen treibt, wie dies in ähnlicher Weise bei den elektrischen Geschützj abfeuerungsvorrichtungen u. dgL geschieht.

Claims (15)

  1. Patent-Ansprüche :
    ι. Aufschlagzünder für Sprenggeschosse mit Aufschlag- oder Doppelzündung,. dessen Zündzeitpunkt vor dem Abschießen oder Abwerfen der Sprenggeschosse durch Lageänderung von Geschoß- oder Zünderteilen geregelt wird, dadurch gekennzeich-
    net, daß der Zündzeitpunkt derart eingestellt werden kann, daß die Detonation des Geschosses vor, auf oder im Ziel erfolgt. ·
  2. 2. Aufschlagzünder für Sprenggeschosse nach Anspruch ι mit Auftriebsladung, dadurch gekennzeichnet, daß der Zündstrahl des Aufschlagzünders durch Drehen eines Stellringes (7) o. dgl. zur Erzielung einer
    ίο Zieldetonation gleichzeitig auch unmittelbar durch den Kanal (q) in die Geschoßsprengladung· (u)' geleitet wird.
  3. 3'. Aufschlagzünder für Sprenggeschosse nach Anspruch ι ,..dadurch gekennzeichnet, daß die Entzündung der Sprengladung in den drei Zündungsmöglichkeiten durch, dieselben Zündorgane mit Hilfe eines an sich bekannten \^orläüfers oder durch das Geschoß selbst erfolgt.
    so ,
  4. 4. Aufschlagzünder für Sprenggeschosse
    nach Anspruch 1 und 3 mit Verzögerungseinrichtung und Vorläufer, dadurch gekennzeichnet, daß als Verzögerungsmittel z.B. ein Verzögerungssatz gewählt und derart angeordnet, ist, daß das Verzögerungsmittel durch Auf treffen des Vorläufers entzündet wird, und dessen Brenndauer so bemessen ist, daß das Geschoß erst nach dem Eindringen in das Ziel zur Detonation gebracht wird.
  5. 5. Aufschlagzünder für Sprenggeschosse nach Anspruch 1 und 3 mit Verzögerungszündvorrichtung, . dadurch gekennzeichnet, daß der beim Geschoßaufschlage vorgleitende Zündbolzen (gf) den Weg für die Augenblickszündung versperrt, ehe sein Zündhütchen (^1) auf die Zündnädel '(Ji) stößt ■ und das Feuer des Zündhütchens (^1) durch einen Verzögerungen satz (w) erst dann zur Sprengladung des Geschosses gelangt, wenn dieses entsprechend tief in das Ziel eingedrungen ist. . ^. ■ . . '
  6. 6. Aufschlagzünder für Sprenggeschosse ' nach Anspruch i, bei dem das voreilende Gewicht durch den Aufschlagzünder selbst gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuerübertragung vom vorgeeilten Aufschlagzünder zur entfernten Sprengladung durch teleskopartig ausgezogene und mit. Zündsatz versehene Rohre er-
    \ folgt.
  7. 7. Aufschlagzünder für Sprenggeschosse nach Anspruch 1, 3 und 5 mit einer bei Luftdetonation die Feuerübertragung vom vorgeeilten ■ Aufschlagzünder bewirkenden Zündschnur, dadurch gekennzeichnet, daß das Feuer der Zündschnur oder des Aufschlagzünders, wenn beide zusammen mit dem Geschoß auf schlagen. (Fig. 2), nur durch den Verzögerungssatz (w) in die Geschoßsprengladung gelangt, während beim Aufschlagen des Geschosses mit ausgelöstem Vorläufer das Feuer von der Zündschnur in die schnellzündende Schlagladung (r) und von da in die Sprengladung (11) gelangt.
  8. 8. Aufschlagzünder für Sprenggeschosse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das voreilende Gewicht eine Form und eine Querdichte von solcher Höhe besitzt, die größer ist als die Querdichte des nachfolgenden Sprenggeschosses mit zur Überwindung des Luftwiderstandes günstigster Form, damit das voreilende Gewicht den Luftwiderstand derart überwindet, daß es mit dem Abstand der Schnurlänge früher auf das Ziel auftrifft, als das in seiner Fallgeschwindigkeit ungehemmte . Sprenggeschoß, damit dieses auch wirklich in der Luft detonieren kann, wenn es vorher auf Luftdetonation eingestellt war. ■···■■■■
  9. 9. Aufschlagzünder für Sprenggeschosse nach Anspruch ι mit einer elektrischen Zündvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der am Geschoß verbleibende elektrische Zünder vor dem Abwerfen der Bombe entsichert wird oder sich während des Fallens der Bombe durch bekannte Mittel· selbst entsichert, so daß beim Geschoßaufschlage der elektrische Funke in ein entsprechendes Zündmittel geleitet wird oder den elektrischen Strom eines Elektromagneten in Tätigkeit setzt, der eine Zündfeder mit .Zündnadel auslöst, die wiederum ein Zündhütchen ansticht oder Verzögerungsmittel betätigt, z.: B. einen Verzögerungssatz, entzündet.
  10. το. Aufschlagzünder für Sprenggeschosse nach Anspruch 1 und 3, bei dem das voreilende.Gewicht durch eine Feder öder eine gleichwertige Kraft nach unten aus dem Geschoß gestoßen wird, dadurch gekennzeichnet,, daß diese Feder (I1) nicht freigegeben, sondern durch eine beliebige Sperrvorrichtung" festgehalten wird, wenn das Geschoß mit Zieldetonation wirken soll: ·■■ .
  11. 11. Aufschlagzünder für Sprenggeschosse nach Anspruch 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch den Luftdruck des fallenden Geschosses betätigter Sperring (^1) vorgesehen ist, der innen eine kegelförmige Ausdrehung oder Ausdrehungen (p2) besitzt, in die das Sperrorgan, z. B. die Sperrklinke (JM1), zwecks Freigabe des Zündorganes oder des voreilenden Gewichts oder beider verschieden tief ein- und aus der Sperrlage heraustreten kann.
  12. 12. Aufschlagzünder für Spreng-
    geschosse nach Anspruch ι und ii, da-, durch gekennzeichnet, daß das Verschieben des Sperringes (P1) durch beliebige Stellorgane, z. B. einen Vorstecker (V1), derart geregelt und begrenzt wird, daß je nach Bedarf, z. B. für verzögerte Zündung, nur das Zündorgan oder, z. B. für Luftdetonation, das voreilende Gewicht ο dgl. freigegeben wird.
  13. 13. Aufschlagzünder für Sprenggeschosse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Sperring (^1) nach der Geschoßspitze zu drückende Feder ((JT1) gleichzeitig auf den Arm (O1)' der Sperrklinke (W1) drückt, wodurch die Sperrnase (%) aus der Sperrlage herausgedrückt wird, wenn der Sperring (^1) entsprechend verschoben oder verstellt ist. .
  14. 14. Aufschlagzünder , für Sprenggeschosse nach Anspruch 1, bei dem der Aufschlagzünder das voreilende Gewicht bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die den Aufschlagzünder . hinausstoßende Feder (Z1) auf den Rand (Z3) der Federhülse (I1) und dieser gleichzeitig auf die Nadelhülse (A1) und den Zündbolzen (g) drückt, so daß durch diesen Federstoß eine Verschiebung von Zündnadel und Zündbolzen im Sinne des Anstechens des Zündhütchens nicht eintreten kann.
  15. 15. Aufschlagzünder- für Sprenggeschosse nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht des Zündbolzens (g) gegenüber demjenigen der Nadelhülse (Zt1) derart gewählt ist, daß sich der Zündbolzen (g) beim Auftreffen auf wenig widerstandsfähige oder elastische Ziele, z. B. Luftschiffe und Flugzeuge, leicht in die Nadelhülse (A1) hineinschiebt und dadurch eine sichere Zündung erreicht wird.
    Hierzu t Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2357858A1 (fr) * 1976-07-06 1978-02-03 Messerschmitt Boelkow Blohm Charge creuse
FR2425049A1 (fr) * 1978-03-09 1979-11-30 Serat Perfectionnements apportes aux armes sol-sol agissant en survolant l'objectif

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FR2357858A1 (fr) * 1976-07-06 1978-02-03 Messerschmitt Boelkow Blohm Charge creuse
FR2425049A1 (fr) * 1978-03-09 1979-11-30 Serat Perfectionnements apportes aux armes sol-sol agissant en survolant l'objectif

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