DE266643C - - Google Patents

Info

Publication number
DE266643C
DE266643C DENDAT266643D DE266643DA DE266643C DE 266643 C DE266643 C DE 266643C DE NDAT266643 D DENDAT266643 D DE NDAT266643D DE 266643D A DE266643D A DE 266643DA DE 266643 C DE266643 C DE 266643C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bomb
charge
detonator
leading
drop
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT266643D
Other languages
English (en)
Publication of DE266643C publication Critical patent/DE266643C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C1/00Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact
    • F42C1/14Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact operating at a predetermined distance from ground or target by means of a protruding member
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B10/00Means for influencing, e.g. improving, the aerodynamic properties of projectiles or missiles; Arrangements on projectiles or missiles for stabilising, steering, range-reducing, range-increasing or fall-retarding
    • F42B10/32Range-reducing or range-increasing arrangements; Fall-retarding means
    • F42B10/48Range-reducing, destabilising or braking arrangements, e.g. impact-braking arrangements; Fall-retarding means, e.g. balloons, rockets for braking or fall-retarding
    • F42B10/56Range-reducing, destabilising or braking arrangements, e.g. impact-braking arrangements; Fall-retarding means, e.g. balloons, rockets for braking or fall-retarding of parachute or paraglider type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 266643 KLASSE 72 d. GRUPPE
Fallbombe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. März 1912 ab.
Die Erfindung betrifft Wurfgeschosse, Bomben u. dgl., welche aus Luftfahrzeugen geschleudert werden sollen, und besonders solche Wurfgeschosse, in denen in bekannter ,Weise eine besondere Zwischenladung, d. h. ein Zwischenzündsatz bis zum Werfen oder Auslösen der Bombe von der eigentlichen Sprengladung getrennt gehalten wird.
Bei Fallbomben der Art muß die Explosion
ίο η dem Zeitpunkte stattfinden, wo sie die igrößte Zerstörung auf lebende oder tote Ziele, Erdwerke, Festungswerke und Bauwerke oder Gegenstände beliebiger Art auszuüben verspricht.
Zu dem Zwecke ist die neue Fallbombe so eingerichtet, daß sie in einer bestimmten Entfernung vom Boden oder dem zu zerstörenden Gegenstande oder Ziele, also über demselben, nach dem Aufschlagen eines voreilenden Teils (Zünder) zur Explosion gebracht wird. Die Neuerung besteht demnach in einer Vorrichtung, welche den Zeitpunkt der Explosion bestimmt und die Explosion herbeiführt, wenn die Bombe sich dem Boden bis auf eine bestimmte Entfernung genähert hat.
Diese neue Vorrichtung besteht aus einem der fallenden Bombe voreilenden Zünder, der die der Sprengladung gegenüber verschiebbare Zwischenladung und damit die eigentliche Sprengladung schon zur Explosion bringt, wenn die fallende Bombe sich noch in einer bestimmten Höhe über der Aufschlagstelle befindet, wobei die Fallgeschwindigkeit durch einen Schirm 0. dgl. verlangsamt werden und der voreilende Zünder aus einem Fallgewicht bestehen kann.
In den Zeichnungen zeigt
Fig. ι in Ansicht das Wurfgeschoß, an einem Flugzeug lösbar befestigt,'
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Bombe, .
Fig. 3 einen Längsschnitt durch den röhrenförmigen Ansatz des Wurfgeschosses,
Fig. 4, 5 Einzelansichten des Vorläufers,
Fig. 6 eine geänderte Ausführungsform eines Wurfgeschosses,
Fig. 7 den Längsschnitt durch einen Teil dieses Wurfgeschosses,
Fig. 8 eine schematische Darstellung der Bombe, unmittelbar vor der Explosion,
Fig. 9 einen Längsschnitt durch ein anderes Wurfgeschoß, Fig. 10 einen Schnitt durch den Vorläufer,
Fig. 11 einen Einzelteil.
Nach Fig. 1 bis 5 besteht das Wurfgeschoß aus einem Gehäuse a, welches außen mit Nuten a1 versehen ist, die ein Zerspringen der Bombe in Stücke bei der Explosion sichern. Das Gehäuse α ist innen mit einem röhrenförmigen Körper a2 versehen, der sich außerhalb des Gehäuses als Rohr az fortsetzt; an diesen Fortsatz ist eine Anzahl Stangen «4 / angelenkt, die sich beim Abwerfen des Geschosses auseinanderspreizen und zusammen mit einem geeigneten Stoffbezug einen Fallschirm bilden. Die Stangen α4 sind an dem Rohrfortsatz a3 mittels der Bolzen a5 gelenkig befestigt und werden in der geschlossenen Stellung durch ein am Flugzeug angebrachtes Band α6 zusammengehalten. Eine oder mehrere dieser Stangen «4 können mit einem Zapfen a1 versehen sein, der in eine entsprechende öff-
nung a& im Rphrfortsatze α3 eingreift, solange der Fallschirm geschlossen ist; dieser Daumen a7 dient dazu, eine Zwischenladung «9 am Ende des Rohransatzes az getrennt von der aus Pikrinsäure usw. bestehenden Zündmasse zu halten, die sich im Bombengehäuse α zwischen dessen Mantel und dem Innenrohr a2 befindet. Wenn die Stangen α4 gespreizt werden, wird die Zwischenladung α9 freigegeben und bewegt
ίο sich gegen die Hauptzündmasse hin in die Feuerstellung.
Die Bombe ist an dem Gestellteil δ des Flugzeuges usw. mittels einer Stange b1 befestigt, die durch Ösen δ2 in Ansätzen b3 des Wurfgeschosses durchgesteckt ist. Die Bombe liegt in sattelförmigen Tragklötzen δ4 am Gestellteil b. Durch Anziehen des Hebels oder Griffes b5 wird die Stange b1 aus den Ansätzen bs herausgezogen und die Bombe dadurch ausgelöst. Der Hebel δ6 wirkt gleichzeitig auch auf eine zweite Zugstange δ6, welche beim Zurückziehen das Band ae auslöst, mittels dessen die Schirmstangen a4 zusammengehalten werden.
Am vorderen Ende des Bombengehäuses a ist eine Kuppe δ7, die als Gewicht dient, eingesetzt; an dieser Kuppe ist eine Schnur b8 befestigt, die auf eine Trommel δ9 aufgewickelt ist. Die Trommel sitzt auf einer Welle δ10, die ein Sperrad c trägt, welches in der Weise mit der Trommel verbunden ist, daß, wenn die Schnur δ8 bei Auslösung der Kuppe δ7 ausläuft, das Sperrad rückwärts gedreht wird. Die schwere Kuppe δ7 fällt beim Abwerfen der Bombe dieser voraus, während die Fallgeschwindigkeit der Bombe selbst durch den' Fallschirm verlangsamt wird. Die Trommelachse δ10 ist mit Gewinde versehen (Fig. 4,5), so daß sich die Trommel auf diesem Gewinde "verschiebt, wenn sie durch das Ablaufen der Schnur gedreht wird. Bei dieser Längsbewegung der Trommel δ9 auf ihrer Gewindeachse trifft ein an der Trommel befindlicher Vorsprung c1 gegen einen entsprechenden Vorsprung c2 am Sperrade c und setzt dieses in Drehung. Das Sperrad c ist mit der Achse δ10 durch eine Uhrfeder c3 verbunden. Wenn das Gewicht δ7 seine Tragschnur. abgewickelt hat, ist der Zug der Feder c3 gleich dem Zuge des Gewichtes δ7. Wenn dann das Gewicht beim Herabfallen den Boden oder das Ziel erreicht, wird die Schnur, δ8 durch Nachlassen des Gewichtszuges schlaff und hebt den auf die Feder ausgeübten Zug auf; diese Feder bewirkt nunmehr die Drehung des Sperrades c im vorwärts gerichteten Drehsinne. Dabei tritt das Sperrrad c mit einem Abzug c4 in Eingriff, der einen gespannten Schlagbolzen c6 auslöst und nun die Zündung der Sprengladung herbeiführt. Das Flugzeuggestell δ ist mit einem abwärts gerichteten Stift oder Arm ce versehen, welcher mit einem Fortsatz c7 des Schlagbolzens c5 Eingriff hat und diesen in der gespannten Stellung festhält, wodurch jede vorzeitige Explosion der Bombe verhindert ist, -bis der Stift c6 herausgezogen oder die Bombe von der Flugmaschine abgeworfen wird. Eine Sicherheit gegen vorzeitige Explosion wird ferner auch noch dadurch gegeben, daß vor der Sprengung zuerst die Schnur δ8 in voller Länge ablaufen, die Feder c8 aufgewunden werden und auch die Zwischenladung α9 in der Feuerstellung sich befinden muß, bevor die Hauptsprengladung entzündet werden kann. Wenn der Schlagbolzen c5 ausgelöst wird, trifft er auf den Zünder c8, der zunächst den Zündsatz c9 und durch diesen die Zwischenladung zur Explosion bringt.
Bei der durch Fig. 6 bis 8 veranschaulichten Ausführungsform wird die Zündvorrichtung von einer Zündschnur d gebildet, die von gebräuchlicher Art und für augenblickliche oder sehr schnelle Zündung eingerichtet sein kann. Das eine Ende dieser Zündschnur d ist in oder an der Bombe befestigt, während das andere Ende mit dem Vorläufer d1 verbunden ist, der am vorderen Ende des Bombengehäuses abnehmbar angebracht ist. Die am Gestell der Flugmaschine befestigten Stifte dx, d2 dienen dazu, den Vorläufer an der Bombe festzuhalten und die Teile der Zündschnur, die mit dem Vorläufer d1 zusammenhängen, von den Teilen innerhalb der Bombe außer Verbindung zu halten, sowie ferner, den Schlagbolzen d3 zu sichern. Wenn daher die Zündschnur d außerhalb der Bombe in Brand geraten sollte, so wird die Zündschnur innerhalb der Bombe da-durch nicht beeinflußt. Der Vorläufer d1 trägt den Schlagbolzen d3, der aus dem vorderen Ende des Vorläufers hervorsteht; das innere Ende dieses Schlagbolzens ist so gerichtet, daß es gegen einen Zünder d* schlagen kann, welcher dann die Zündschnur in Brand setzt. Die Zündschnur d ist aus zwei Längen d7, ds zusammengesetzt, die durch eine Kupplung d9 miteinander verbunden sind; die Zündschnur setzt sich in das vordere Ende der Bombe fort und geht von diesem nach der Zwischenladung α9 in dem röhrenförmigen Teil «2 der Bombe.
Der abwärts gerichtete Arm dx ragt in das vordere Ende der Bombe hinein und geht durch eine Öffnung des Kupplungsstückes d9 derart hindurch, daß er die Zündschnur',in ihrem Zusammenhange unterbricht, bis dieser Arm bei Auslösung der Bombe von der Flugmaschine herausgezogen wird. Die Anordnung der Zündschnur kann aber auch in der Weise getroffen sein, daß ein außerhalb der Bombe liegender Teil dieser Zündschnur sich nicht in Linie mit dem im Innern der Bombe befindlichen Teil erstreckt; das Abwerfen der Bombe hat alsdann die Wirkung, daß die beiden Teile der Schnur in eine gestreckte Linie gebracht
werden, um wirksam zu werden. Die Zündschnur ist innerhalb des Vorläufers d1 der Bombe spulenartig aufgewickelt. Sobald die Bombe abgeworfen wird, gelangen Zwischenladung α9 und Vorläufer d1 vermöge der Schwerkraft in ihre äußersten Stellungen, und sobald der Vorläufer das Ziel berührt (Fig. 8), wird die Bombe zur Explosion gebracht.
Ein Puffer ist vorgesehen, um den Anschlag
ίο der Zwischenladung a9 bei seiner Vorwärtsbewegung abzudämpfen; dieser Puffer kann „aus einer Anzahl Gummiringe d10 bestehen, die innerhalb des Rohres a2 in der Bombe angeordnet sind.
Der Schlagbolzen ds wird gegen den Zünder d* durch Federn d6 vorgeschnellt, die in der Weise angebracht sind, daß, wenn der Schlagbolzen einer nach innen gerichteten Bewegung unterworfen ist, diese Federn eine untätige Stellung einnehmen, nach Überschreitung eines Totpunktes aber eine kräftige Schlagwirkung ausüben und den Bolzen gegen den Zünder treiben. In der Stellung nach Fig. 7 verhindern diese Federn zugleich ein Berühren des Schlagstiftes d3 mit dem Zünder di, solange diese Berührung nicht gewollt ist. Der Schlagbolzen d3 kann, wenn gewünscht, durch einen Stift o. dgl. festgehalten werden, bis diese Festhaltung durch das Aufschlagen des Vorläufers auf das Ziel durchschnitten oder durchbrochen wird.
In Fig. 9 bis 11 ist eine Einrichtung veranschaulicht, durch welche die Explosion der Bombe durch elektrische Zündung herbeigeführt wird. Auch hierbei ist eine Zwischenladung α9 im hinteren Teile des durch die Mitte des Bombengehäuses durchgehenden Rohres «2 untergebracht. Dieses Gehäuse α besteht hier aus einem annähernd zylindrischen Hohlkörper, und das vordere Ende des durchgehenden Rohres «2 enthält einen Zünder e bekannter Art, wie er gewöhnlich zur Entzündung von Dynamit verwendet zu werden pflegt. Ein elektrischer Leitungsdraht e2 ist am vorderen Ende des durchgehenden Rohres α2 in einer abnehmbaren Kuppe β3, in der eine ,elektrische Batterie el untergebracht ist, aufgerollt. Die Bombe ist auch hier am Gestell des Luftfahrzeuges, lösbar befestigt. Ein am Gestell der Flugmaschine befestigter, abwärts gerichteter Stift c6 geht durch eine Öffnung eb des Bombengehäuses α und durch das Rohr α2 hindurch und hält die abnehmbare Kuppe, den Vorläufer e3, an der Bombe fest.
Am vorderen Ende dieses Vorläufers e3 ist eine biegsame Platte e6 an einer isolierenden Scheibe e1 befestigt; diese Platte e6 kann mit einer Anzahl Kontaktstifte e1 in Berührung treten, wenn der Vorläufer auf den Boden aufschlägt. Die Platte e6 kann durch eine Anzahl radial angeordneter Arme ersetzt werden, deren jeder mit einem der Kontaktstifte e1 Stromschluß herbeizuführen bestimmt ist.
Der Vorläufer ez ist mit dem Zünder e durch eine doppeldrähtige Leitung e2 verbunden, die auf eine Trommel e9 (Fig. 10) aufgewickelt ist. Diese Trommel e9 sitzt auf einer Schraubenspindel e10, so daß beim Abfallen der Bombe und Freiwerden des Vorläufers e3 die Trommel in Drehung versetzt wird und sich mit der Spindel bewegt, bis sie mit einem Kontaktstück e11 im Stromkreis der Batterie e4· zusammentrifft. Auf diese Weise sind zwei Kontaktvorrichtungen angebracht, und der Stromkreis der Batterie bleibt unterbrochen, bis beide Vorrichtungen Stromschluß bewirkt haben.
Die Bombe ist am Gestell des Flugzeuges oder Luftschiffs in der bereits beschriebenen Weise festgelegt, wobei die Zwischenladung a9 gegen eine Vorbewegung innerhalb des Rohres «2 gesperrt gehalten wird, so daß ein Abfeuern durch den Zünder e innerhalb der Bombe ausgeschlossen ist. Die Schaltvorrichtung e6 ist offen. Beim Auslösen der Bombe fällt diese nun aus dem mit ihr im Eingriff stehenden Stifte c6. Die Zwischenladung a9 wird dadurch aus der von den Schirmstangen ausgehenden Sperrung ausgelöst und tritt in das Rohr a2; gleichzeitig wird der Vorläufer e3 mit der darin enthaltenen Batterie e4 von der Bombe α frei und die Fallgeschwindigkeit der Bombe selbst durch den Fallschirm verlangsamt, während der Vorläufer durch seine eigene Schwere sich von der Bombe entfernt, den Leitungsdraht e2 nachzieht und spannt, wonach Bombe und Vorläufer zusammen weiter herabfallen. Die Bewegung des Vorläufers bewirkt die Drehung der Trommel e9, bis die mit dieser verbundene Kontaktvorrichtung geschlossen wird. Sobald nun der Vorläufer den Boden oder das Ziel berührt, wird mittels der Stromschlußplatte e6 der Stromkreis der Batterie e4 geschlossen, so daß der Strom durch den Zünder e geht, und da die Zwischenladung a9 inzwischen an den Zünder e herangelangt ist, wird die Ladung a9 vom Zünder e zur Explosion gebracht, das umschließende Rohr α2 wird gesprengt und die Hauptladung der Bombe kommt zur Explosion. Der Zünder β ist dabei zweckmäßig von solcher no Art, daß er die Ladung a9 nur dann zur Explosion bringen kann, wenn sie sich in seiner unmittelbaren Nähe befindet.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche: 11S
    i. Fallbombe, dadurch gekennzeichnet, daß ein der Bombe voreilender Zünder die gegenüber der Sprengladung verschiebbare Zündladung und damit die eigentliche Sprengladung schon zur Explosion bringt, wenn die fallende Bombe sich noch in einer
    bestimmten Höhe von der Aufschlagstelle befindet.
  2. 2. Fallbombe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fallgeschwindigkeit durch einen Schirm o. dgl. derart verlangsamt wird, daß der Zünder und die Zündladung durch die Wirkung der Schwerkraft vor dem Aufschlagen in die Zündlage gelangen können.
  3. 3. Fallbombe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der voreilende Zünder aus einem Fallgewicht mit Eigenbewegung gegenüber der Bombe besteht, das beim Fallen die Drehung der Aufzugachse einer Feder bewirkt, bei seinem Aufschlagen die Federachse freigibt und die Zündladung zur Explosion bringt.
  4. 4. Fallbombe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fallschirm, welcher beim Fallen der Bombe in Wirkung tritt, die Zündladung bis zum Abwurf der Bombe in unwirksamer Stellung hält.
  5. 5. Fallbombe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der voreilende Zünder einen zur Zündladung führenden Zwischenzündsatz in Brand setzt, der bei in der Ruhelage hängender Bombe infolge der Anordnung eines Sperrstückes (dx) unwirksam ist.
  6. 6. Fallbombe nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der voreilende Zünder mit der Zündladung elektrisch verbunden ist, und zwar mittels einer Kontakttrommel und am Zünder vorgesehenen Kontakten für den Stromschluß.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT266643D Active DE266643C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE266643C true DE266643C (de)

Family

ID=523767

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT266643D Active DE266643C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE266643C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1578457A1 (de) Aufschlagzuender
DE3601051C1 (en) Warhead
DE2533226A1 (de) Pyrotechnisches sicherheits- und verzoegerungsrelais
DE2838381C2 (de) Sicherheitsvorrichtung für Zündvorrichtungen
DE2747475A1 (de) Fernlenkgeschoss
DE266643C (de)
AT130321B (de) Geschoßzünder für Aufschlag- und Trägheitswirkung.
DE2255547A1 (de) Schalteinrichtung an elektrischen geschosszuendern
DE49459C (de) Elektrischer Geschofszünder. (2
DE1123955B (de) Selbstzerleger-Kopfzuender fuer Drallgeschosse
AT59355B (de) Wurfgeschoß zum Schleudern aus Luftfahrzeugen.
DE1140842B (de) Geschoss mit Zuender, insbesondere solches mit elektrischem Traegheitserzeuger
DE2446831C2 (de) Ballistische Vorrichtung bestehend aus einem Projektil und dessen Abschußvorrichtung
DE2004637A1 (de) Gefechtskopf
DE1140843B (de) Elektrischer Geschosszuender mit Traegheitsgenerator
DE2255479A1 (de) Sicherungsvorrichtung an elektrischen geschosszuendern
EP0342399A1 (de) Blindgängereinsatz für einen Geschosszünder
DE305545C (de)
AT208267B (de) Aufschlagzünder mit Zündkapsel für nichtrotierende Geschoße
DE177271C (de)
DE2527339A1 (de) Aufschlagzuender mit einer die festlegung des die zuendpille enthaltenden schlagkoerpers
DE1080439B (de) Geschossaufschlagzuender, insbesondere fuer Wurfminen
DE1578132C1 (de) Geschoss mit einer Vielzahl selbstaendiger Innengeschosse
AT217913B (de) Geschoßzünder
DE51465C (de) Geschofs oder Torpedo mit brisanter Sprengladung und elektrischem Zünder