DE3046194C2 - Verfahren zum Auswechseln von Schieberverschlüssen an schienengebundenen Torpedopfannen - Google Patents
Verfahren zum Auswechseln von Schieberverschlüssen an schienengebundenen TorpedopfannenInfo
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Description
rungsbeispieles einer Einrichtung zur Durchführung des
40 Verfahrens wird nachfolgend die Erfindung näher erläutert
Es zeigt
sein von Schieberverschlüssen an schienengebundenen schienengebundenen Torpedopfanne;
spruch 1. 45 im Grundriß, mit einer auf der Auswechselstation be-
nannten Art, welche den Transport von Roheisen von Fig.3 einen Schnitt entlang Linie Hl-HI in Fig.2;
dem Hochofen zum gegebenenfalls relativ weit entfern- und
ten Stahlwerk übernehmen, um ihre Längsachse dreh- F i g. 4 einen Vertikalschnitt durch einen an einer Torbar
auszubilden, damit die Entleerung durch die Einfüll- 50 pedopfanne befestigten Schieberverschluß,
öffnung hindurch erfolgen kann. Bei einer größeren An- In der Zeichnung ist mit 2 allgemein eine schienengezahl von unterschiedlichen, in der Stahlerzeugung oder bundene Torpedopfanne bezeichnet, welche ein Torpe-Verarbeitung verwendeten Gefäßen und Pfannen sind dogefäß 4 und zwei Drehgestellfahrwerke 6 umfaßt Die im Laufe der Zeit absperrbare Bodenauslässe vorgese- Drehgestellfahrwerke 6 stützen Träger 8 ab, welche Enhen worden, womit auf die Kippbarkeit verzichtet wer- 55 den des Torpedogefäßes 4 starr, d. h. undrehbar, aufnehden konnte. Mit dem Durchbruch des Schieberver- men. (η der Längsmitte des Torpedogefäßes 4 ist an Schlusses in der Praxis hat sich diese Entwicklung be- dessen Unterseite ein Schieberverschluß angeordnet, schleunigt fortgesetzt Damit ließ sich durch Wegfall der der allgemein mit 10 bezeichnet ist, und welcher, wie beweglichen Lagerung und des Antriebes nicht nur der sich aus F i g. 3 ergibt einen Bodenauslaß 12 des Torpebauliche Aufwand reduzieren, sondern die Entleerung 60 dogefäßes beherrscht Zwischen den einander zugedurch den Bodenauslaß brachte die im Vergleich zur kehrten Enden der Fahrwerke 6 verbleibt ein Abstand y, Entleerung ober eine Gießschnauze erheblichen be- welcher normalerweise nicht ausreicht, um den Schietrieblichen Vorteile. Obwohl vergleichbare Vorteile berverschluß 10 vom Torpedogefäß 4 zu entfernen und auch bei Torpedopfannen zu erzielen wären, ist bis an- durch einen erneuerten Schieberverschluß zu ersetzen,
hin mit Bodenauslässen nicht gearbeitet worden. Der 63 Erfindungsgemäß wird nun der Abstand zwischen Anwendung von Schieberverschlüssen stellen sich je- den inneren Enden der Fahrwerke 6 auf ein Maß ζ dadenfalls aus der Tatsache, daß diese zur Erneuerung der durch vergrößert, daß die Fahrwerke bezüglich der verschleißenden Feuerfestteile relativ häufig ausge- Längsachse 14 des Torpedogefäßes 4 im gleichen Dreh-
öffnung hindurch erfolgen kann. Bei einer größeren An- In der Zeichnung ist mit 2 allgemein eine schienengezahl von unterschiedlichen, in der Stahlerzeugung oder bundene Torpedopfanne bezeichnet, welche ein Torpe-Verarbeitung verwendeten Gefäßen und Pfannen sind dogefäß 4 und zwei Drehgestellfahrwerke 6 umfaßt Die im Laufe der Zeit absperrbare Bodenauslässe vorgese- Drehgestellfahrwerke 6 stützen Träger 8 ab, welche Enhen worden, womit auf die Kippbarkeit verzichtet wer- 55 den des Torpedogefäßes 4 starr, d. h. undrehbar, aufnehden konnte. Mit dem Durchbruch des Schieberver- men. (η der Längsmitte des Torpedogefäßes 4 ist an Schlusses in der Praxis hat sich diese Entwicklung be- dessen Unterseite ein Schieberverschluß angeordnet, schleunigt fortgesetzt Damit ließ sich durch Wegfall der der allgemein mit 10 bezeichnet ist, und welcher, wie beweglichen Lagerung und des Antriebes nicht nur der sich aus F i g. 3 ergibt einen Bodenauslaß 12 des Torpebauliche Aufwand reduzieren, sondern die Entleerung 60 dogefäßes beherrscht Zwischen den einander zugedurch den Bodenauslaß brachte die im Vergleich zur kehrten Enden der Fahrwerke 6 verbleibt ein Abstand y, Entleerung ober eine Gießschnauze erheblichen be- welcher normalerweise nicht ausreicht, um den Schietrieblichen Vorteile. Obwohl vergleichbare Vorteile berverschluß 10 vom Torpedogefäß 4 zu entfernen und auch bei Torpedopfannen zu erzielen wären, ist bis an- durch einen erneuerten Schieberverschluß zu ersetzen,
hin mit Bodenauslässen nicht gearbeitet worden. Der 63 Erfindungsgemäß wird nun der Abstand zwischen Anwendung von Schieberverschlüssen stellen sich je- den inneren Enden der Fahrwerke 6 auf ein Maß ζ dadenfalls aus der Tatsache, daß diese zur Erneuerung der durch vergrößert, daß die Fahrwerke bezüglich der verschleißenden Feuerfestteile relativ häufig ausge- Längsachse 14 des Torpedogefäßes 4 im gleichen Dreh-
3
sinn verschwenkt werden, wie dies in F i g. 2 dargestellt einnehmen. Es steht dann für den Zugang zum Schieberist
Die Verschwenkung wird dadurch bewerkstelligt, Verschluß 10 der Abstand ζ zur Verfügung, der erhebdaß
eines der Fahrwerke 6 von einem ersten Schienen- lieh größer als der Abstand y ist Demzufolge ist das
strang 16 auf einen zweiten Schienenstrang 18 überführt Heraustreiben der KeDe 50 auch dann möglich, wen.i
wird, der bn Abstand zu diesem verläuft Wie sich aus 5 der Hubmechanismus 32 sich unter dem Schieberver-F
i g. 2 ergibt, erstreckt sich der zweite Schienenstrang schluB 10 befindet um dessen Gewicht — in der Grö-18
parallel zum ersten Schienenstrang 16 und ist mit Benordnung von 2500 kg liegend — abzufangen. Auch
diesem über ein Zwischenstück 20 und eine Weiche 22 der Schieberverschluß 10 läßt sich dann ohne Behindeverbunden.
In der dargestellten Anordnung ist das beim rung durch die Fahrwerke 6 absenken und durch einen
Verfahren der Torpedopfanne 2 auf dem Schienen- 10 erneuerten Schieberverschluß ersetzen.
strang 16 vorlaufende Fahrwerk über die Weiche auf
den Schienenstrang 18 abgelenkt worden, während das Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
in Verrchieberichtung nachlaufende Fahrwerk auf dem ;
Mit 24 ist allgemein eine Auswechselstation bezeich- is
net welche, wie aus Fig. 3 besser zu entnehmen ist eine längliche Arbeitsgrube 26 aufweist die sich zwischen
den Schienensträngen 16 und 18 parallel erstreckt Li der Arbeitsgrube 26 ist ein auf Schienen 28
verschiebbarer Rolltisch 30 verfahrbar, der einen Hubmechanismus 32 aufweist Der Hubmechanismus des
Politisches 30 gestattet einen vom Ttrpedogefäß 4 gelösten
Schieberverschluß 10 abzustützen und. abzusenken, wobei nach Absenkung des auf dem Rolltisch befindlichen
Schieberverschlusses dieser aus dem Bereich unterhalb des Torpedogefäßes 4 über die Schienen 28
herausgefahren werden kann. Ein bereitgestellter erneuerter Schieberverschluß kann in entsprechender
Weise unter das Gefäß verbracht und bis zur Befestigung an diesem unterstützt werden.
Wie aus den F i g. 2 und 3 deutlich wird, kann für das
Auswechseln des Schieberverschlusses 10 am Torpedogefäß 4 in der beschriebenen Weise ausreichend Platz
zwischen den Fahrwerken 6 geschaffen werden. Bei gegebenen Längenverhältnissen der Torpedopfanne 2 läßt
sich der Abstand ζ zwischen den gleichsinnig verschwenkten Fahrwerkseinheiten 6 durch den Abstand
der Schienenstränge 16,18 bestimmen.
In Fig. 4 ist ein üblicher Schieberverschluß in am Torpedogefäß 4 befestigten Zustand dargestellt wobei <to
aus dieser Darstellung auch die Platzverhältnisse zwischen den Fahrwerken ersichtlich sind. Der eine Mauerung
40 umfassende metallische Mantel 42 des Torpedogefäßes enthält eine Befestigungsplatte 44, die mit einer
Anzahl von paarweise angeordneten, nach unten gerichteten Befestigungsbolzen 46 ausgerüstet ist Die Befestigungsbolzra
46 durchsetzen Bohrungen im Gehäuseteil 48 des Schieberverschlusses, wobei Keile 50, die ihrerseits
die Befestigungsbolzen 46 durchdringen, das Schiebergehäuse 48 gegen die Befestigungsplatte 44 pressen, so
Mit dem Gehäuse 48 fcj'det ein Deckel 52 sowie ein
beweglicher Schieberteil 54 eine Baueinheit wobei in das Gehäuse eine Bodenplatte 56 eingelassen ist währenddem
der Schieberteil 54 eine Schieberplatte 58 und eine Ausgußhülse 60 enthält Im dargestellten offenen
Zustand des Schierjenverschlusses steht die Bohrung 62 in der Ausgußhülse mit der von einem Ausgußstein 54
begrenzten Bodenöffnung 66 im TorpedogefäS 4 in Verbindung.
Der Schieberverschluß 10 wird dadurch vom Torpedogefäß
4 entfernt, daß die Keile 50 aus den Befestigungsbolzen 46 herausgetrieben werden, wonach dieser
von den Befestigungsbolzen 46 durch Herunterfahren abgenommen werden kann.
Die Durchführung dieser Arbeiten ist dann möglich, wenn die Fahrwerke 6 — im Gegensatz zu der in F i g. 4
gezeigten, bezüglich des Torpedogefäßes 4 nicht verschwenkten Stellung — <üe in F i g. 2 dargesiellte Lage
Claims (7)
1. Verfahren zum Auswechseln von Schieberver- und Inhalt muß zur Vermeidung übermäßiger Achslaschlüssen
an schienengebundenen Torpedopfannen, s sten nrit einer großen Anzahl von Fahrwerksachsen gewobei
deren beidseitige Enden beweglich auf je ei- arbeitet werden. Die Fahrwerkseinheiten nehmen dabei
ner Drehgestellfahrwerkseinheit abgestützt sind, praktisch die ganze Länge der Torpedopfanne in Andadurch
gekennzeichnet, daß die beiden sprach. Während zwar zwischen den benachbarten En-Fahrwerkseinhehen(6)derTorpedopfanne(2)diirch
den der Fahrwerkseinheiten genügend Platz für den Verschieben auf unterschiedliche Schienenstränge to Schieberverschluß selbst besteht,; ist dessen Zugängjch-(16,18;
bezüglich der PfanBenlängsachse (14) gleich- lceit zum Zwecke des Austausches-nicht oder in nicht
sinnig verschwenkt werden und das Auswechseln ausreichendem Maße gegeben.
des Schieberverschlusses (10) von unten her zwi- Mit dem Ziel, den Betrieb von Torpedopfannen durch
sehen den distanzierten Fahrwerkseinheiten erfolgt. Verwendung von Schieberverschlüssen zu vereinfa-
2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens 15 dien, soll nun die Aufgabe gelöst werden, das Auswechnach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sen? von Schieberverschlüssen an Torpedopfannen zu
Gleisanlage zwei benachbart verlaufende durch be- ermöglichen. Erfindungsgemäß geschient dies durch die
wegliche Schienenteile (22) verbundene Schienen- Maßnahmen nach dem Kennzeichen von Anspruch 1.
stränge (16,18) umfaßt und daß zwischen den beiden Durch die gleichsinnige Verschwenkung der ^ahr-Schienensträngen
eine Schieberverschluß-Auswecb- 20 Werkseinheiten bezüglich der Längsachse der Torpeselstation
(24)i^geordnet ist dopfanne werden die inneren Enden dieser Fahrwerks-
3. Finrichtufcg-nach Anspruch 2. dadurch gekenn- einbetten aus dem Bereich entfernt, welcher der Längszeichnet,
daß die beiden Schienenstränge (16, 18) mitte der Pfanne bzw. einem dort angeordneten, eine«
zueinander parallel verlaufen und daß die Auswech- Bodenauslaß absperrenden Schieberverschluß benachselstation
(24) eine Arbeitsgrube (26) aufweist 25 bart ist Die Entfernung ist umso größer je größer der
4. Einrichtung nach Ansprüchen 2 oder 3, dadurch Abstand zwischen den Schienensträngen ist.
gekennzeichnet, daß die beweglichen Schienenteile Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur mindestens eine Weiche (22) umfa&sea Durchführung des Verfahrens, welche sicn durch die
gekennzeichnet, daß die beweglichen Schienenteile Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur mindestens eine Weiche (22) umfa&sea Durchführung des Verfahrens, welche sicn durch die
5. Einrichtung nach Ansprüchen 2, 3 oder 4, da- Maßnahmen des Kennzeichens von Anspruch 2 ausdurch
gekennzeichnet, daß die Auswechselstation χ zeichneL Da der Abstand zwischen den beiden benach-(24)
einen Hubmechanismus (32) aufweisen. harten Schienensträngen, welche vorzugsweise parallel
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn- verlaufen, frei gewählt werden kann und auf jeden Fall
zeichnet, daß der Hubmechanismus (32) in der Ar- erheblich größer ist als die Spurweite, kann die Ausbeitsgrube
(26) verfahrbar jngeocuiet ist Wechselstation eine Arbeitsgrube umfassen, deren Brei-
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn- 35 te nicht durch den Schienenabstand begrenzt ist und die
zeichnet, daß der Hubmechanismus ,32) einem Roll- Zugänglichkeit des Schieberverschlusses von unten ertisch
(30) angehört heblich verbessert
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3046194A DE3046194C2 (de) | 1980-12-08 | 1980-12-08 | Verfahren zum Auswechseln von Schieberverschlüssen an schienengebundenen Torpedopfannen |
| EP81109572A EP0053736B1 (de) | 1980-12-08 | 1981-11-09 | Verfahren zum Auswechseln von Schieberverschlüssen an schienengebundenen Torpedopfannen |
| AT81109572T ATE12522T1 (de) | 1980-12-08 | 1981-11-09 | Verfahren zum auswechseln von schieberverschluessen an schienengebundenen torpedopfannen. |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3046194A DE3046194C2 (de) | 1980-12-08 | 1980-12-08 | Verfahren zum Auswechseln von Schieberverschlüssen an schienengebundenen Torpedopfannen |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3046194A1 DE3046194A1 (de) | 1982-06-09 |
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| DE8181109572T Expired DE3169734D1 (en) | 1980-12-08 | 1981-11-09 | Method of replacing sliding gate closures for track-bound torpedo ladles |
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