DE3045440C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schneidvorrichtung, die
Gegenstände in schmale Streifen schneidet, mit einer
Grundplatte, einem ersten Gehäuse, das an der
Grundplatte befestigt ist, einem zweiten Gehäuse, das an
der Grundplatte angebracht ist, einer ersten
Messeranordnung, die eine Vielzahl von im Abstand
angeordneten Messern umfaßt, und die mit dem ersten
Gehäuse verbunden ist, einer zweiten Messeranordnung, die
eine Vielzahl im Abstand befindlicher Messer umfaßt und
mit dem zweiten Gehäuse verbunden ist, wobei das erste
und zweite Gehäuse zueinander derart angeordnet sind,
daß sich die Messer in der ersten und zweiten
Messeranordnung überlappen und einander berühren, und
einer Einrichtung, die die ersten und zweiten
Messeranordnungen zur Ausführung eines Schneidvorgangs
antreibt.
Schneidvorrichtungen werden in den verschiedensten
Ausführungsformen verwendet. Viele solcher Vorrichtungen
zum Beispiel die in der DE-OS 27 02 147 beschriebene
Maschine zum Zerschneiden von Papierbögen
(Aktenvernichtung), weisen eingebaute Messeranordnungen
auf. Obgleich diese Maschinen für viele Anwendungszwecke
ausreichend sind, haben jedoch viele solcher Maschinen
den Nachteil, daß sie relativ kompliziert hinsichtlich
der Einstellung und Verstellung der Messer ausgelegt
sind, wobei diese Verstellungen vorgenommen werden
müssen, wenn die Schneidvorrichtung bzw.
Schneidmaschine eine Zeitlang gearbeitet hat.
Weitere Nachteile vieler bisher bekannter
Schneidmaschinen liegen darin, daß die Ein- und
Verstellungen insbesondere dann Schwierigkeiten
bereiten, wenn die mit den Messeranordnungen verbundenen
Messer geschärft oder ersetzt werden müssen. Da die
Messer der Messeranordnungen von Zeit zu Zeit geschärft
werden müssen, sollten sie daher leicht zugänglich und
zweckmäßigerweise auch leicht lösbar und austauschbar
sein.
Bei einigen Schneidmaschinen, zum Beispiel solchen,
die zum Vernichten von Banknoten bestimmt sind, sind
noch weitergehende Forderungen zu erfüllen. Bei
derartigen Maschinen ist es wichtig, daß das
Zerschneiden in kleine schmale Streifen sehr gründlich
erfolgt. Die Banknoten werden hierbei im allgemeinen
einzeln zerschnitten, so daß es erforderlich ist, daß
die Schneidmesser mit sehr hohen Geschwindigkeiten
arbeiten, um ein hohe Arbeitsleistung erzielen zu
können. Im Zusammenhang mit einem
Hochgeschwindigkeitsbetrieb ist es wichtig, daß
Einrichtungen vorgesehen sind, die ein Verstopfen der
relativ eng zueinanderliegenden Messer verhindern. Da
das Papier, aus dem die Banknoten bestehen, einen
Füllstoffgehalt hat, durch den sich die Messer der
Messeranordnungen verstärkt abnutzen, ist es schwierig,
über längere Zeiträume hinweg ein sauberes Zerschneiden
zu erreichen.
Eine Schneidvorrichtung, die die eingangs erwähnten
Merkmale aufweist, ist aus der Druckschrift US-PS 26 86
466 bekannt.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine Schneidvorrichtung dieser Art
derart weiterzubilden, daß sie verbesserte Möglichkeiten
zur Einstellung der Schneidbedingungen aufweist, um die
Vorrichtung an unterschiedliche Erfordernisse besser
anpassen zu können.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
in dem zweiten Gehäuse Einrichtungen vorgesehen sind, um
das zweite Gehäuse zu verstellen, so daß der
Überlappungsgrad zwischen den Messern in der ersten und
zweiten Messeranordnung variierbar ist.
Durch diese erfindungsgemäße Lösung wird erreicht, daß
die Vorrichtung an unterschiedliche Bedingungen, wie
unterschiedlichen Mengendurchsatz des zu zerschneidenden
Materials und/oder unterschiedliche Materialarten,
besser anpaßbar ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
vorgesehen, daß die Ein- bzw. Verstelleinrichtung einen
fest mit der Grundplatte verbundenen Block und eine
Stellschraube aufweist, die in Gewindeeingriff mit dem
zweiten Gehäuse über dem Block derart steht, daß das
zweite Gehäuse auf der Grundplatte schwenkbeweglich ist.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann in dem
zweiten Gehäuse eine Einrichtung vorgesehen sein, um
die zweite Messeranordnung in bezug zu der ersten
Messeranordnung in axialer Richtung zu bewegen, so daß
die Belastung bzw. die Vorbelastung in den
Kontaktbereichen zwischen den Messern der ersten und
zweiten Messeranordnungen regelbar ist.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung
kann vorgesehen sein, daß die erste und zweite
Messeranordnung im ersten und zweiten Gehäuse
austauschbar angeordnet sind, wobei die Kontaktflächen
der Messer in der ersten und zweiten Messeranordnung
umkehrbar sind.
Zweckmäßigerweise soll die Schneidvorrichtung nach
der Erfindung derart ausgelegt sein, daß die gesamte
Messeranordnung gleichzeitig geschärft werden kann und
nach minimalen Nachstellarbeiten wiederum eingebaut
werden kann. Es ist daher nicht notwendig, einzelne
Messer zu schärfen.
Auch soll die Schneidvorrichtung nach der Erfindung
Einrichtungen haben, die ein Austauschen der
Messeranordnungen ermöglicht, um die Lebensdauer der
Schneidvorrichtung zu verbessern.
Ferner soll die Schneidvorrichtung derart
beschaffen sein, daß sie einzelne Banknoten verarbeiten
kann, die mit hohen Geschwindigkeiten in die Vorrichtung
(etwa mit 3,66 bis 4,57 m/Sekunde) (12 bis 14 feet per
second) eintreten, wobei das Material sauber in Streifen
geschnitten wird.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung er
geben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines
bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die Zeichnung. Darin zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Schneid
vorrichtung nach der Erfindung in Teil
schnittdarstellung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 ge
zeigte Vorrichtung,
Fig. 3 eine etwas schematische Ansicht der An
triebseinrichtung für die Messeranordnungen
bei der Erfindung, und
Fig. 4 eine vergrößerte Ausschnittsansicht eines
Teils der Messeranordnung bei der erfindungs
gemäßen Schneidvorrichtung.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Schneidmaschine 10
gezeigt, d. h. eine Schneidvorrichtung, die Material
in kleine schmale Streifen zerschneidet. Diese
Schneidvorrichtung 10 weist ein Paar von Gehäusen 12 und
14 auf. Das Gehäuse 12 ist auf der Grundplatte 16 be
festigt und das Gehäuse 14 ist schwenkbar auf der
Grundplatte 16 angebracht. Jedes Gehäuse 12 und 14
ist so beschaffen, daß es darin eine Messeranordnung
aufnehmen kann. Abnehmbare Platten 21 und 23, die
normalerweise fest mit den Gehäusen 12 und 14 verbun
den sind, ermöglichen einen unbehinderten Zugang zu
den Innenräumen der Gehäuse, wenn dies gewünscht wird.
Eine Messeranordnung 18 ist drehbeweglich an dem Ge
häuse 12 und eine Messeranordnung 20 drehbeweglich
an dem Gehäuse 14 angebracht. Jede Messeranordnung 18
und 20 umfaßt eine Vielzahl von in kleinen Abständen
zueinander angeordneten Schneidmessern. Wie in Fig. 4
gezeigt, umfaßt die Messeranordnung 20 eine Vielzahl
von Messern 22 und die Messeranordnung 18 eine Viel
zahl von Messern 24. Die Messer 22 sind über den Mes
sern 24 angeordnet und überlappen dieselben geringfü
gig und zwar in der Größenordnung von etwa 0,25 mm
(0,010 inch) beispielsweise, wenn Banknoten zu zer
schneiden sind. Um einen effektiven Schneidvorgang zu
erreichen, sind die Messer 22 geringfügig nach unten
derart belastet, daß sie in physikalischem Kontakt mit
den Messern 24 sind. Merkmale der Erfindung befassen
sich mit der Einstellung des Überlappungsgrades und
der Einstellung der Belastung bzw. Vorbelastung zwi
schen den Messern 22 und 24.
Die Messeranordnungen 18 und 20 sind derart beschaffen
und ausgelegt, daß sie mit Hilfe von Wellen 26 und 28
jeweils mit hohen Geschwindigkeiten arbeiten können.
Die Messer 22 sind kreisförmig und umfassen Mittel
öffnungen, die passend die Welle 28 umschließen. Der
Abstand zwischen den Messern 22 wird mit Hilfe einer
Vielzahl von Distanzringen 30 aufrechterhalten. Ähn
lich sind auch die Messer 24 kreisförmig ausgelegt
und haben Öffnungen, die die Welle 26 umschließen,
wobei der Abstand mit Hilfe von Distanzelementen 32
aufrechterhalten wird.
Die Messeranordnungen 18 und 20 sind im wesentlichen
übereinstimmend ausgelegt und daher wechselseitig
austauschbar. Die Gehäuse 12 und 14 unterscheiden
sich trotz einer weitgehenden Annäherung hinsicht
lich mehrerer Einrichtungen, die zur Adjustierung
bzw. Einstellung bestimmt sind und mit dem schwenkbar
angebrachten Gehäuse 14 verbunden sind.
Wie in Fig. 1 gezeigt, umfaßt die Welle 28 einen
Ring 34, um ein Bodenunterstützungslager für die
Distanzelemente 30 und die Messer 22 (Fig. 4) zu
bilden. Die Welle 26 kann eine ähnliche nicht dar
gestellte Auslegung haben, um die Distanzelemente 32
und die Messer 24 abzustützen.
Wie in Fig. 3 dargestellt, sind die Enden der Wellen
26 und 28 mit einem Paar von Schraubenrädern bzw.
schräg verzahnten Rädern 36 und 38 jeweils verbunden.
Die Schraubenräder 36 und 38 werden mit Hilfe eines
zweiten Zahnradsatzes 40 und 42 jeweils in Verbindung
mit einem Motor (nicht gezeigt) angetrieben. Die
Messeranordnungen 18 und 20, die jeweils mit den Wel
len 26 und 28 verbunden sind, laufen mit relativ gro
ßen Drehzahlen durch die Zahnräder 40 und 42 um, die
die zugeordneten Wellen 26 und 28 antreiben. Die Mes
ser 22 und 24 drehen sich in Gegenrichtungen. Eine
Messeranordnung dreht sich in Uhrzeigerrichtung wäh
rend die andere sich in Gegenuhrzeigerrichtung dreht.
Wie in Fig. 2 gezeigt, tritt Papier, wie zum Bei
spiel eine Banknote 39, angetrieben mit Hilfe von
Walzen 35 und 37, zwischen die Messeranordnungen 18
und 20 von links ein. Kammförmige Führungen 15 und
17 führen die Banknote durch die Messer der Messer
anordnungen, wobei die Drehbewegung der sich drehen
den Messer die Banknote nach vorne ziehen und die
in kleine schmale Streifen geschnittenen Stücke 41
austrägt. Die Führungen 15 und 17 umgeben die Messer
und verhindern, daß die kleinen schmalen Stücke der
Banknote die Messeranordnung oder die Gehäuse ver
stopfen. Aussparungen in den Führungen sind vorge
sehen, die unter Durchgang die einzelnen Schneidmes
ser mit kleinen Schneidabschnitten aufnehmen, die sich
durch die Aussparungen erstrecken. Die Führungen oder
Platten 15 und 17 sind fest mit dem Hauptkörper der
Gehäuse 12 und 14 mit Hilfe von entsprechenden Schrau
ben 43 und 45 jeweils verbunden. Hierdurch wird er
möglicht, daß die Platten abgenommen werden können,
damit die Messeranordnungen zum Auswechseln oder Aus
tauschen bzw. Vertauschen ausgebaut werden können.
Das Gehäuse 12 ist mit Hilfe geeigneter Einrichtungen,
wie Schrauben 44 und 46, in Verbindung mit Unterlags
scheiben auf der Grundplatte 16 befestigt. Die Welle
26 (wie ebenfalls in Fig. 4 dargestellt) ist dreh
beweglich an dem Oberteil des Gehäuses 12 an einem
Ende angebracht und mit Hilfe von entsprechenden
Lagern im Boden des Gehäuses 12 (nicht gezeigt) ge
lagert. Die Welle 26 mit der zugeordneten Messeran
ordnung 18 ist derart ausgelegt, daß sie durch das
Schraubenrad 36 (Fig. 3) in Drehung versetzt werden
kann. Die Erfindung beschäftigt sich hauptsächlich mit
den in Verbindung mit dem Gehäuse 14 und ihrer Messer
anordnung dargestellten Einzelheiten.
Wie in Fig. 1 und 2 gezeigt, ist das Gehäuse 12
beim Arbeiten der Vorrichtung an Ort und Stelle mit
Hilfe von Schrauben 48 und 50 festgehalten. Eine
dritte Schraube (nicht gezeigt) kann verwendet wer
den, um das Gehäuse an der Grundplatte zu halten.
Die Schraube 48 erstreckt sich durch eine gewölbte
bzw. bogenförmige Aussparung 52 in einer Verlängerung
49, die sich vom Boden des Gehäuses 14 erstreckt. Das
Gehäuse 14 ist derart beschaffen, daß es um ein Lager
55 schwenkbar ist, das durch die Öffnungen in der Grund
platte 16 und den Boden des Gehäuses 14 geht. Eine ver
größerte Öffnung 54 ist in der anderen bodenseitigen
Verlängerung 53 vorgesehen, die sich von dem Gehäuse
14 weg erstreckt, um die Schraube 50 aufzunehmen.
Während des Einstellvorganges können die Schrauben
48 und 50 gelöst oder entfernt werden. Somit kann
sich dann das Gehäuse 14 frei um das Lager 55 schwenk
bar bewegen. Bei der Bewegung des Gehäuses 14 wird
bewirkt, daß die bogenförmige Aussparung 52 der
Schwenkbewegung mit der an Ort und Stelle befindli
chen Schraube 48 folgt. Ähnlich nimmt auch der ver
größerte Halter 54 die Einstellbewegung auf, während
dem er nach wie vor die Schraube 50 festhält. Bei der
Einstellung werden die Messer 22 der Messeranordnung
20 in bezug zu den Messern 24 der Messeranordnung 18
bewegt, bis der gewünschte Überlappungsgrad zwischen
den Messeranordnungen 18 und 20 erreicht ist.
Die Einrichtung zur Einstellung des Gehäuses 14
bezüglich des Gehäuses 12 wird dadurch gebildet,
daß eine Schraube 56 verdreht wird, deren Ende mit
tels einer Gewindeverbindung in einen Block 58 ein
greift. Das Ende der Schraube 56 liegt gegen die Ver
längerung 49 des Gehäuses 14 an, so daß hierdurch be
wirkt wird, daß es sich um den Schwenk- bzw. Dreh
punkt oder das Lager 55 schwenkt bzw. dreht oder in
dieser Form bewegt. Wenn der gewünschte Überlappungs
grad erreicht ist, wird die Schraubenstellung durch
eine Sperrmutter 62 gesichert. Die Schrauben 48 und
50 sind an Ort und Stelle festgelegt.
Wenn der gewünschte Überlappungsgrad zwischen den
Messeranordnungen erreicht ist, ist es notwendig,
die Messer 22 der Messeranordnung 20 nach unten be
züglich den Messern 24 der Messeranordnung 18 (
Fig. 4) vorzubelasten. Zur Ausführung eines wirksamen
Schneidvorganges müssen die Messer 22 die Messer 24
mit einer kleinen Kraft beaufschlagen. Diese Belastung
bzw. Vorbelastung wird dadurch erreicht, daß eine
Stellschraube 64 verdreht wird, die auf den Oberab
schnitt der Welle 28 weisend angeordnet ist. Die
Schraube 64 bewirkt eine nach unten gerichtete Druck
kraft über ein Lager 66. Die Druckkraft von dem Lager
66 wirkt gegen einen am Oberabschnitt verlaufenden
Abschnitt 68 der Hauptwelle 28. Die Welle 28 ist so
beschaffen, daß sie mit Hilfe einer Bodenverlängerung
70 in vertikaler Richtung geringfügig beweglich ist,
wodurch die Vorbelastung einer Feder 71 überwunden
wird, die von einer gewellten Unterlagsscheibe ge
bildet werden kann. Wenn die gewünschte Vorbelastung
erreicht ist, sind die Messer 22 und 24 zur Ausfüh
rung eines Schneidvorganges bereit.
Ein Merkmal der Erfindung ist darin zu sehen, daß
die Gehäuse 12 und 14 von der Grundplatte abgenommen
werden können, wenn die Schneidmesser stumpf werden.
Die Messeranordnungen 18 und 20 können dann ver
tauscht werden, so daß die feste Messeranordnung
im beweglichen Gehäuse aufgenommen ist und umgekehrt.
Die Messer der Messeranordnungen schneiden nun mit
ihren gegenüberliegenden Seiten. Somit befinden sich
die abgetragenen Kontaktflächen auf gegenüberliegen
den Seiten und die ungebrauchten Flächen der Messer
werden nun die Schneidkontaktflächen. Hierdurch er
gibt sich eine doppelte Lebensdauer für die Messer,
bevor die Messeranordnungen erforderlichenfalls er
setzt werden.
Nachdem die Messer wiederum infolge ihrer Verwendung
nach dem zuvor erwähnten Vertauschen stumpf geworden
sind, können die Messeranordnungen aus den Gehäusen
entnommen werden und ihre Außendurchmesser werden
um einen vorbestimmten Betrag, wie zum Beispiel etwa
0,63 mm (0,025 inch) abgetragen. Die Messeranordnungen
können dann wieder in das Gehäuse eingesetzt werden,
die Einstellungen zur Vorbelastung und Überlappung
können ausgeführt werden und die Messeranordnungen
sind dann wieder betriebsbereit in der Maschine. Auch
ist noch darauf hinzuweisen, daß alle Adjustierungen
bzw. Einstellungen der Schneidmaschine von außer
halb der Fertigungslinie der Hauptmaschine vorgenommen
werden können.
Die Erfindung schafft demnach eine Schneidmaschine,
bei der die Messer periodisch geschärft werden können,
und bei der Einstellungen hinsichtlich der Überlappung
bzw. des Überlappungsgrades und der Vorbelastung vor
genommen werden können. Die Standzeit der Messer wird
durch Vertauschen der Messeranordnungen verlängert.
Die Erfindung ermöglicht somit, daß die gesamte Mes
seranordnung auf einmal geschärft werden kann. Beim
Schärfen wird nur der Außendurchmesser abgeschliffen
bzw. abgetragen. Das Ersetzen der Messeranordnungen
in den Gehäusen macht keine weiteren Einstellungen,
außer jenen hinsichtlich des Überlappungsgrades und
der Vorbelastung, erforderlich.
Claims (8)
1. Schneidvorrichtung, die Gegenstände in kleine
schmale Streifen schneidet, mit
- a) einer Grundplatte (16),
- b) einem ersten Gehäuse (12), das an der Grundplatte (16) befestigt ist,
- c) einem zweiten Gehäuse (14), das an der Grundplatte (16) angebracht ist,
- d) einer ersten Messeranordnung (18), die eine Vielzahl von im Abstand angeordneten Messern (24) umfaßt, und die mit dem ersten Gehäuse (12) verbunden ist,
- e) einer zweiten Messeranordnung (20), die eine Vielzahl im Abstand befindlicher Messer (22) umfaßt und mit dem zweiten Gehäuse (14) verbunden ist, wobei das erste und zweite Gehäuse (12, 14) bezüglich zueinander derart angeordnet sind, daß sich die Messer (22, 24) in der ersten und zweiten Messeranordnung (18, 20) überlappen und einander berühren,
- f) einer Einrichtung (26, 28, 36, 38, 40, 42), die die ersten und zweiten Messeranordnungen (18, 20) zur Ausführung eines Schneidvorgangs antreibt,
dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen (56, 58) in
dem zweiten Gehäuse (14) vorgesehen sind, um das zweite
Gehäuse (14) zu verstellen, so daß der Überlappungsgrad
zwischen den Messern (22, 24) in der ersten und zweiten
Messeranordnung (18, 20) variierbar ist.
2. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einstell- bzw.
Verstelleinrichtung einen fest mit der Grundplatte (16)
verbundenen Block (58) und eine Stellschraube (56)
aufweist, die in Gewindeeingriff mit dem zweiten Gehäuse
(14) über dem Block (58) derart steht, daß das zweite
Gehäuse (14) auf der Grundplatte (16) schwenkbeweglich
ist.
3. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (64, 66, 68, 71) in
dem zweiten Gehäuse (14) vorgesehen ist, um die zweite
Messeranordnung (20) in bezug zu der ersten
Messeranordnung (18) in axialer Richtung zu bewegen, so
daß die Belastung bzw. Vorbelastung in den
Kontaktbereichen zwischen den Messern (22, 24) den
ersten und zweiten Messeranordnungen (18, 20) regelbar
ist.
4. Schneidvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bewegungseinrichtung eine
Schraubeneinrichtung (64) aufweist, die derart
angeordnet ist, daß sie eine mittels einer Feder (71)
belastete Welle (28) bewegt, die die Messer (22) der
zweiten Messeranordnung (20) trägt.
5. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die
das zu schneidende Material lenkt, ein Paar von
Führungsplatten (15, 17) aufweist, die ausgenommene
Abschnitte haben, um die Schneidkanten der Messer (22,
24) der ersten und zweiten Messeranordnungen (18, 20)
aufzunehmen.
6. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und zweite
Messeranordnung (18, 20) im ersten und zweiten Gehäuse
(12, 14) austauschbar angeordnet sind, wobei die
Kontaktflächen der Messer (22, 24) in der ersten und
zweiten Messeranordnung (18, 20) umkehrbar sind.
7. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Gehäuse
(14) eine darin befindliche Öffnung (52) aufweist, die
zur Aufnahme eines Lagerelements (55) bestimmt ist, um
das das zweite Gehäuse (14) schwenkbar gelagert ist.
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