DE304200C - - Google Patents
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- DE304200C DE304200C DENDAT304200D DE304200DA DE304200C DE 304200 C DE304200 C DE 304200C DE NDAT304200 D DENDAT304200 D DE NDAT304200D DE 304200D A DE304200D A DE 304200DA DE 304200 C DE304200 C DE 304200C
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- pedal lever
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M1/00—Rider propulsion of wheeled vehicles
- B62M1/24—Rider propulsion of wheeled vehicles with reciprocating levers, e.g. foot levers
- B62M1/28—Rider propulsion of wheeled vehicles with reciprocating levers, e.g. foot levers characterised by the use of flexible drive members, e.g. chains
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- Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
- Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Trethebelantriebe für . Fahrräder mit veränderbarer Übersetzung, bei denen die Trethebel
eine Schwingbewegung ausführen und bei welchen die Übertragung auf das Treibrad
unter Zuhilfenahme von Unrundscheiben erfolgt, sind bekannt. Bei diesen Fahrrädern
wirken in der Horizontallage, d. h. in der Mittellage der Trethebel die Unrundscheiben
mit ihrem größten Hub, so daß dieser Lage die größte Übersetzung zwischen Trethebel
und Treibrad entspricht.
Vorliegende Erfindung besteht darin, daß die Unrundscheiben in. der wagerechten, d. h.
in der Mittellage der Trethebel mit ihrem kleinsten Durchmesser wirken, zu dem
Zwecke, durch nur geringes Herausschwingen der Hebel aus dieser Lage die klei listmögliche
Übersetzung dauernd zu erzielen. Dies ist den bekannten Trethebelantrieben gegenüber
vorteilhaft, weil die kleinstmögliche Übersetzung aus der wagerechten Lage der Trethebel
heraus erzielt wird. Ferner wird hierdurch eine Druckkurve erreicht, die nahezu konstant verläuft und eine möglichst kleine
MaximaJkraft aufweist. Dieser letzte Umstand bedeutet auch einen Vorteil gegenüber
den bekannten Antrieben mit drehender Kurbel, bei denen in der horizontalen Lage der
Tretkurbel die Unrundscheibe mit ihrem kleinsten Hub wirkt. Bei diesen Antrieben
entsteht eine sehr uiikonstante, hohe Maximaldrücke aufweisende Druckkurve, indem die
Kraft, die dann, wenn der Trethebel sich in der günstigsten, d. h. in ungefähr horizontaler
Lage befindet, abgegeben werden muß, sehr groß sein muß, da, wenn sich der Trethebel
in dieser Lage oder annähernd in derselben befindet, der Kraftausfall eingeholt werden
muß, der beim Durchgang der Tretkurbel durch die Totpunktlagen entsteht. Die Kraft
kann, besonders beim Bergfahren, so groß Averden, daß sie von den meisten Fahrern
nicht aufgebracht wird.
Dieser Nachteil ist bei der Erfindung durch die erzielte, nahezu konstante und eine mögliclist
kleine Maximalkraft aufweisende Druckkurve vermieden.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel, aus welchem ersichtlich ist, daß die
Erfindung auch eine kurze Bauart des Fahrrades ermöglicht.
Fig. ι ist eine Seitenansicht;
Fig. 2 ist eine Ansicht von hinten ;
Fig. 3 zeigt eine Einzelheit.
ι ist das Gestell, 2 das Triebrad, 3 das Lenkrad.
Die Pedalhebel 4" und 4δ sind an beiden
Seiten am Gestell gelagert und je mit einem unrunden Segment 5a und 56 verbunden. Die
Form dieser Segmente hängt von der Größe der gewünschten Übersetzungsveränderlichkeit
ab. Die Stellung der Segmente zu den Hebeln ist so, daß in der Mittelstellung der
Claims (1)
- letzteren (?■«, Fig. ι) die Zugseile 6" und 6'' ungefähr in denjenigen Peripheriepunkten der Segmente tangieren, welche vom Drehpunkt den kleinsten Abstand haben. Die Segmente sind an der Peripherie mit je einer Rille versehen, in welchen die Enden von Zugseilen (z. B. Drahtseilen) 6" und 6" mittels Schlößchen 11 (Fig. 3) befestigt sind. Die anderen Enden dieser Zugseile sind in gleicher Weise in gewindeförmigen Rillen von Rädchen 7" und yb eingehängt. Letztere sitzen beiderseits auf der Hinterradnabe und sind als Mitnehmer- und Leerlaufrädchen ausgebildet. Ein drittes Seil 8, dessen Enden ebenfalls in den Rillen der Rädchen 7" und Jy mittels Schlößchen τι (Fig. 3) festsitzen und sich entgegengesetzt aufwickeln, ist über ein auf einem Bremsmechanismus 9 sitzendes Leiträdchen 10 geführt und hat den Zweck, einerseits die beiden Pedalhebel 4" und 4δ mittelbar miteinander zu verbinden, d. h. den einen durch Aufrollen des Zugseiles emporzuziehen, wenn der andere niedergedrückt wird, andererseits durch den Pedaldruck die Bremse anzuziehen. Werden nun die beiden Pedalhebel 4" und 4Ϊ; abwechselnd niedergedrückt, so rollen sich die Zugseile 6" und 6° auf den Rädchen 7" und 7& ab bzw. auf und bringen so das Triebrad 2 in Drehbewegung. Wird gleichzeitig auf beide Pedalhebel 4"' und 46 ein Druck ausgeübt, so werden beide Enden des Verbindungsseilcs 8 angezogen und der Zug durch das Leiträdchen 10 auf die Bremse 9 übertragen. Der Mittelwert der Übersetzung ist größer, wenn der volle Hub der Pedale ausgenutzt wird, als wenn die Hubgrenzen eier Mittelstellung der Hebel sich nähern, weil dieser Stellung an den unrunden Segmenten der kleinste Radius entspricht.Paten τ-Anspruch:Trethebelantrieb für Fahrräder, bei dem jeder Trethebel eine Unrundscheibe trägt, die mittels eines Zugorganes mit dem anzutreibenden Rade verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Unrundscheiben in der wagerechten, d. h. in der Mittellagc der Trethebel mit ihrem kleinsten Durchmesser wirken, zu dem Zwecke, durch nur geringes Herausschwingen der Hebel aus dieser Lage die Ideinstmögliche Übersetzung" dauernd zu erzielen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE304200C true DE304200C (de) |
Family
ID=557837
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT304200D Active DE304200C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE304200C (de) |
-
0
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