DE73190C - Vorrichtung zur Aenderung der Geschwindigkeit bei Fahrrädern - Google Patents
Vorrichtung zur Aenderung der Geschwindigkeit bei FahrrädernInfo
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- DE73190C DE73190C DENDAT73190D DE73190DA DE73190C DE 73190 C DE73190 C DE 73190C DE NDAT73190 D DENDAT73190 D DE NDAT73190D DE 73190D A DE73190D A DE 73190DA DE 73190 C DE73190 C DE 73190C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M11/00—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels
- B62M11/04—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio
- B62M11/06—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio with spur gear wheels
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Dreiräder, Zweiräder und andere Fahrräder und
verfolgt den Zweck, mittelst einer einfachen Steuerung die Geschwindigkeit des Fahrzeuges
zu regeln bezw. diesem ohne Aenderung der Tretgeschwindigkeit eine doppelte, dreifache
u. s. w. Fahrgeschwindigkeit zu geben oder die Tretkurbeln vollständig von dem Antriebsrad auszurücken, so dafs es dem Fahrer
möglich wird, mit der Endgeschwindigkeit des Fahrzeugs weiterzufahren, ohne die Tretkurbeln
in Anspruch nehmen zu müssen. Für das letzterwähnte Vorhaben wird bei der neuen Einrichtung von einer auf die Radnabe selbst
oder auf deren Verlängerung wirkenden Bremse Gebrauch gemacht, mit welcher die Fahrgeschwindigkeit
entweder gemäfsigt oder gänzlich eingestellt werden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die neue Einrichtung für Geschwindigkeitsänderungen an
einem niederen Zweirad (Sicherheitsrad) dargestellt.
Fig. ι stellt einen Längsschnitt durch die Achse des Triebrades dar.
Fig. 2 und 3 zeigen zwei verschiedene Stellungen der neuen Einrichtung.
Fig. 4 deutet schematisch die neue Steuerung an.
Auf die Radachse b ist die Nabe a des Triebrades aufgesetzt. Diese Nabe endet an
der Seite, an welcher die neue Einrichtung Platz findet, in einer gezahnten Scheibe a1,
die auf ihrer äufseren Fläche einen Zapfen a1 aufweist, welcher in einen der radial angeordneten
Einschnitte cl in dem doppelten Stirngetriebe c einzugreifen bestimmt ist. Auf diesem
befinden sich zunächst die Zähne cs für die Treibkette, ferner solche c2 wie in den Fig. 1, 2
und 3 gezeigt, von aufgeschraubten Zapfen gebildet. Das Stirngetriebe c ist drehbar auf
dem Excenter d bezw. auf zwei Reihen Zwischenlagen d1 gelagert, welch letztere durch
eine Preisschraube d"2 festgehalten werden Mit
der Achse b aus einem Stück, jedoch excentrisch angeordnet, befindet sich der Schraubentheil
b1, dessen Gewinde mit jenem des Excenters übereinstimmt.
Wird dem Excenter d mittelst einer Steuerung eine drehende Bewegung gegeben, so
verschiebt es sich zugleich in der Längenrichtung der Triebradachse b, während das
Stirngetriebe c beispielsweise von links nach rechts geschoben wird.
Durch diese Längsverschiebung des Excenters d wird der Zapfen a1 an der Nabenscheibe
α1 aus dem Stirrigetriebe c1 ausgerückt,
während das Excenter d, da es umgedreht ist, nunmehr die Zapfen c2 des Stirngetriebes c
veranlafst, in die Zahneinschnitte der Nabenscheibe α1 einzugreifen, wodurch diese einen
Antrieb erhält, dessen Stärke von der Zahl der an der Scheibe al befindlichen Zähne und von
jener der Zapfen c2 des Stirngetriebes c abhängig
sein wird.
Dreht man Excenter d zurück, so werden die Zapfen c2 von den Einschnitten der
Scheibe a1 ausgerückt und der Zapfen a'2 derselben
setzt sich in eine der Aussparungen zwischen den Zähnen c1 des Stirngetriebes c,
welch letzteres dadurch wieder regelmäfsig mit
Claims (2)
- dem Triebrad in Verbindung kommt und in seiner drehenden Bewegung die durch die Transmissionskette übertragene Geschwindigkeit annimmt.Es ist. leicht verständlich, dafs bei entsprechender Anordnung mehrerer Nabenscheiben von verschiedenem Durchmesser, wenn sie in Getriebe zum Eingriff gelangen, welche durch das Excenter in gleicher Weise ein- oder ausgerückt werden können, es ermöglicht ist, zwei, drei oder auch mehr verschiedene, von der Zahl der Scheiben abhängige Geschwindigkeiten zu erzielen und sie auf das Triebrad zu übertragen.Niemals dürfen verschiedene Nabenscheiben zugleich in das Stirngetriebe eingreifen. Während man nun das Excenter d in die Stellung bringt, durch welche die eine Nabenscheibe ausgerückt ist, wird das Fahrrad, ehe noch eine zweite Scheibe zum Eingriff gelangt, mit der letzten Endgeschwindigkeit auch dann weiterfahren, wenn von den Tretkurbeln aus kein Antrieb erfolgt, d. h. wenn der Radfahrer die Füfse von den Tretkurbeln abhebt.Das Excenter d wird mittelst Hebels f der Stange g und eines zweiten, in h1 drehbaren Hebels h gesteuert. Der letztere trägt die Handhabe fr2, durch welche der Radfahrer die neue Einrichtung beherrscht. Mittelst eines mit Löchern i1 versehenen Sectors ζ, an welchem die Handhabe /j2 eingestellt werden kann, ist es dem Radfahrer möglich, das Excenter d nach Belieben zu stellen und so entweder mit geringerer oder gröfserer Geschwindigkeit oder ohne zu treten mit der jeweiligen Endgeschwindigkeit weiterzufahren.Der todte Punkt der Kurbel könnte auch noch auf die folgenden Weisen erreicht werden:ι. indem die im Excenter befindliche Schraube, welche das Stirngetriebe hin- und herschiebt, noch um ein Viertelgewinde verlängert würde;
- 2. indem man das Stirngetriebe doppelt anordnet und zwischen beiden ein von der Treibkette unabhängiges Getriebe anbringt, so dafs bei einer bestimmten Stellung des Hebels f die Fahrt fortgesetzt werden könnte, ohne von der Kette oder einer anderen Transmission abhängig zu sein.Das Aus- und Einrücken wird durch in einander greifende und entsprechend gestaltete Getriebe erzielt, und dadurch sowohl wie insbesondere infolge der Verschiedenheit der Zahnräder und ihrer Durchmesser werden die Endgeschwindigkeiten des Fahrzeugs vergröfsert oder verringert, oder das betreffende Fahrzeug kann auf dieselbe Weise zum plötzlichen Halten gebracht werden.Patenτ-Anspruch:' Eine Vorrichtung zur Aenderung der Geschwindigkeit bei Fahrrädern, gekennzeichnet durch ein verstellbares und in der Längsrichtung der Achse zugleich verschiebbares Excenter, welches durch seine zweifache Be-. wegung das Ein- und Ausrücken von Getrieben bezw. eine directe oder indirecte Verbindung (Zwischenräder) zweier die Bewegung übertragenden Theile herbeiführt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE73190C true DE73190C (de) |
Family
ID=346340
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT73190D Expired - Lifetime DE73190C (de) | Vorrichtung zur Aenderung der Geschwindigkeit bei Fahrrädern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE73190C (de) |
-
0
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