DE30413C - Neuerung an Einleg- oder Isolir-Maschinen für Zündholzdraht - Google Patents

Neuerung an Einleg- oder Isolir-Maschinen für Zündholzdraht

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DE30413C
DE30413C DENDAT30413D DE30413DC DE30413C DE 30413 C DE30413 C DE 30413C DE NDAT30413 D DENDAT30413 D DE NDAT30413D DE 30413D C DE30413D C DE 30413DC DE 30413 C DE30413 C DE 30413C
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Application number
DENDAT30413D
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karlsruher maschinenfabrik für zündw aarenfabrikation von H. kappler in Karlsruhe i. B
Publication of DE30413C publication Critical patent/DE30413C/de
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F1/00Mechanical manufacture of matches
    • C06F1/04Filling match splints into carrier bars; Discharging matches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Dovetailed Work, And Nailing Machines And Stapling Machines For Wood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 78: Sprengstoffe.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 26. Februar 1884 ab.
Der Zweck dieser Erfindung ist, den Holzdraht selbsttätig auf ein genaues Mafs, wobei er gleichzeitig auf seine richtige Dicke geprüft wird, in die Tunkrahmen einzuschieben und durch eine geeignete Vorrichtung die Lä'ttchen der Rahmen zusammenzupressen, um den zwischen ihnen eingeschobenen Holzdraht in gleichen Abständen von einander in seiner Lage festzuhalten.
Die zu diesem Zwecke construirte Maschine ist in den nachgenannten Figuren dargestellt, und es bezeichnen hierbei die gleichen Zahlen und die gleichen Buchstaben die gleichen Theile in den verschiedenen Ansichten.
Fig. 1 bis 5 zeigen eine schematische Darstellung des Einlegeapparates der Maschine, und ist in:
Fig. ι dieser Apparat zur Hälfte in dem Aufrifs und zur Hälfte in dem Längenschnitt und in
Fig. 2 in dem Grundrifs dargestellt.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt der Führung mit eingelegten Holzdrähten und den Schieber in seinen beiden Endstellungen,
Fig. 4 die Stirnansicht beider und
Fig. 5 den Rüttler im Querschnitt.
Fig. 6 zeigt die Maschine zur Hälfte in der Vorderansicht und zur Hälfte im Schnitt,
Fig. 7 dieselbe im Grundrifs und
Fig. 8 den Längenschriitt nach der Linie A-B.
Fig. 9 zeigt den Querschnitt und
Fig. 10 die Seitenansicht der Maschine.
Fig. 11 stellt die zweitheilige Mutter . der Spindel in dem Horizontalschnitt dar;·:, ■ ■
ί?ϊ a. d. nk
Fig. 12 zeigt in einem Theilquerschnitt den Bewegungsmechanismus für das Halten des Holzdrahtes im Rahmen,
Fig. 13 den Stand des Lättchenhalters 18, entsprechend der in Fig. 12 punktirt angegebenen Stellung des Schiebers,
Fig. 14 in einem Theilquerschnitt eine andere Anordnung des Mechanismus für das Halten des Holzdrahtes in den Rahmen,
Fig. 15 die Seitenansicht dazu und
Fig. 16 die beiden Lättchenhalter im Grundrifs.
Der Antrieb der Maschine erfolgt an dem Schwungrad 1 von Hand oder durch Riemen, und es werden durch die Welle 2 mit den Daumen und verschiedenen Kurbeln die Bewegungen für die verschiedenen Functionen übergeleitet.
Nachdem der Rüttler A und der Vorrathskasten 3 mit Holzdraht, in paralleler Lage über einander geschichtet, gefüllt ist, gelangt der letztere durch die rüttelnde Bewegung des Rüttlers A, hervorgebracht durch den schlangenförmig gewundenen Ring 4 an dem Schwungrad und durch die Feder 5, welche den Rüttler mit seiner Gleitrolle R auf der langen Führungsschiene desselben gegen den Ring 4 preist, in die Kanäle b der Führung 5, Fig. 1, welche so viel Raum bieten, dafs die einzelnen Holzdrähte sich nur auf einander schichten können. Durch den unteren Schlitz des Kanals b, dessen Weite der Stärke des schwächsten zulässigen Holzdrahtes entspricht, so dafs die Holzsplitter und zu schwache Drähte durchfallen, ragt der
Schieber C mit seinen Führungsköpfen, die Drähte zu erfassen, Fig. 3, in die Kanäle. Von dem Schieber C wird nun die Anzahl der Holzdrähte h, den Kanälen der Führung entsprechend, abwechselnd an der einen und dann auf der anderen Seite taus der Führung in geregelten Abständen zwischen die Latten L der Tunkrahmen D geschoben. Zu diesem Zwecke bewegt die an je einer Seite aufsen am Gestell sitzende Kurbel 6 mit Rolle die Coulisse 7, in deren Gleitstück 8 der Schieber C an seinen Zapfen gehalten ist, und mit ihr den Schieber in der Weise, dafs er in seinen Endstellungen während einer Viertelumdrehung der Kurbel in Ruhe verharrt.
Indem nun durch den Schieber C der Holzdraht h aus der Führung geschoben wird, ist einerseits durch die Kurbel 9 mit der Zugstange 10 das mit der letzteren verbundene Schaltwerk 11 bewegt und diese Bewegung durch die Räder 12 und 13 auf die Spindel 14 übertragen worden, wodurch der Träger T sich je um das Mafs, gleich der Dicke eines Lättchens plus der Dicke eines Holzdrahtes h, senkt, so dafs der aus der Führung geschobene Draht gerade auf ein Lättchen zu liegen kommt. Andererseits werden in Beziehung dazu durch die Daumen 15 abwechselnd die Schieber 16 angetrieben, welche mit ihren Gleitflächen i6f die mit Rollen versehenen Hebel 17 und die auf der Hebelwelle sitzenden Lättchenhalter 18 bewegen, wobei sie in einem bestimmten Zeitpunkt stets ein Lättchen auf den über die von dem Träger T gehaltenen Lättchen geschobenen Holzdraht fallen lassen und somit den Holzdraht h in seiner Lage festhalten.
Eine auf der Verbindungswelle des Hebels 17 und des Halters 18 aufgewundene Feder f drückt den Schieber durch den Hebel 17 mit Rolle gegen die Daumen 15 und hält damit den Lättchenhalter 18 während einer halben Umdrehung der Welle 2 in der in Fig. 12 gezeigten Lage, wobei der untere Finger des gabelförmigen Halters die Lättchen für diese Zeit hält. Bei der weiteren Drehung der Welle drückt nun der Daumen 1 5 den Schieber immer weiter vor, so dafs er in seiner Endstellung die in Fig. 12 punktirte Lage erreicht, wodurch der Lättchenhalter die in Fig. 13 dargestellte Lage eingenommen hat und währenddessen das auf dem unteren Finger gelegene Lättchen herabfallen liefs, welches nun den inzwischen auf das vorhergehend gefallene Lättchen geschobenen Draht deckt.
Eine Modification dieses Bewegungsmechanismus ist in den Fig. 14 bis 16 schematisch dargestellt. Der Daumen 1 5 d drückt an ' das eine Ende des Winkelhebels i6d, dessen anderes Ende die Schubstange 17d nach aufwärts bewegt, welche beständig durch die Feder fd abwärts gezogen wird.
Der Obertheil der Schubstange trägt zwei Gleitschienen, von denen je eine in das in den Lättchenhaltern i8d und 18d x entsprechend angebrachte Führungsloch eingreift, Fig. 16, und diese bei seiner vertical auf- oder abwärts gehenden Bewegung horizontal vor- oder rückwärts schiebt, wie es in Fig. 1 5 angedeutet ist. Es fällt auch hierbei das auf dem unteren Halter i8d liegende Lättchen auf den Holzdraht herab, währenddessen sich der obere Halter i8dj vorschiebt und die übrigen Lättchen an dem Herabfallen hindert. Die Feder fd zieht, der Bewegung des Daumens entsprechend, die Schubstange i7d in ihre untere Stellung, wobei der obere Halter zurück- und der untere vortritt, so dafs für den nächsten Hub ein Lättchen zum Fallen wieder bereit liegt.
Für eine gute Führung des Holzdrahtes nach den Lättchen, zur Sicherung desselben auf bezw. zwischen denselben und zur Regulirung des gleichmäfsigen Vorschubes sind zu beiden Seiten der Führung die Führungsroste 19 angeordnet. Die hohen Rippen des Rostes dienen für die Führung und zur Sicherung des genau gleichen Abstandes des Holzdrahtes von einander, während die Keilfläche zwischen den Rippen den Draht zwingt, etwaige Unregelmäfsigkeiten auszugleichen und auf ein genau gleiches Mafs zwischen die Lättchen einzutreten.
Ist das letzte Lättchen gefallen und mit diesem die obere Rahmenleiste, wobei gleichzeitig der Träger T seinen tiefsten Stand erreicht, drückt der Anschlag 20 auf den Hebel 21, wodurch dessen anderer Arm bezw. der Ausrückhebel 22 den Klauenmuff 23 von den Klauen des Schwungrades 1 auslöst und somit die Maschine stillsetzt.
Zur Auslösung des Rüttlers A stemmt sich dabei gleichzeitig der eine Arm des Winkelhebels 24, dessen anderer Arm mit dem Ausrückhebel 22 verbunden ist, gegen den Stift 25 in der Führungsschiene des Rüttlers und hält so die Gleitrolle von dem Ring 4 ab, wodurch die Bewegung des Rüttlers eingestellt ist.
Mit dem letzten Lättchen und der gleichzeitig gesunkenen oberen Rahmenleiste ist auch die Führungsschiene 27 nachgefallen, wobeiλ sich die Klinke 28 in einen Zahn der Schiene einlegt und so dieselbe an einer Rückwärtsbewegung hindert.
Durch einen Tritt auf den Fufshebel 29 wird die Spindel 14 und mit ihr der Träger gehoben, wobei die Lättchen L noch mehr mit dem Holzdraht in den beiden Rahmen zusammengeprefst und durch Einstecken von Stiften s in die Rahmenspindel S zusammengehalten werden.
Die Klinke 28 wird ausgelöst, die Führungsschiene 27 zurückgeschoben, welche in ihrer höchsten Stellung durch die Feder 30 gehalten
wird, und die beiden Schutzplatten 31 zu beiden Seiten der Führung werden herabgeschlagen, wenn die gefüllten Rahmen von dem Träger T abgenommen werden sollen.
Ist dies geschehen, löst man die zweitheilige Mutter 32 der Spindel durch Zurückschlagen ihrer Griffe aus, zieht den Träger T an seinen Handgriffen bis zu dem Anschlag empor, löst die Mutter 32 durch Zusammenschlagen ihrer Griffe wieder ein, setzt leere Rahmen auf bezw. in die Träger und die Maschine kann durch Einschieben des Klauenmuffes durch den Handhebel 22 von neuem angelassen werden.
Die durch die angeschraubten Bleche 33 gebildete Mulde hat den Zweck, die zwischen den Schlitzen durchfallenden Splitter und den zu schwachen Holzdraht aufzufangen, um von hier aus bequem aufgenommen und an einen beliebigen Ort befördert werden zu können.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    .. An einer Zündholz-Einlegemaschine:
    ι. eine Führung B mit nach beiden Seiten offenen und nach unten so weit geschlitzten Kanälen b, damit der Holzdraht von der richtigen Stärke nicht durchfallen kann, in directer Verbindung mit dem sich in seiner Längenachse bewegenden Rüttler A und dem sich in seiner Querachse bewegenden Schieber C, so dafs der letztere den Holzdraht bei je einem Hub abwechselnd auf der einen und dann auf der anderen Seite in ganz bestimmten Abständen und auf seine Dicke geprüft ausstöfst. Ferner die mit der Führung B in directer Verbindung stehenden, zur Sicherung des gleichmäfsigen Abstandes des ausgestofsenen Holzdrahtes von einander in den Tunkrahmen D zu beiden Seiten vor der Führung B angeordneten Führungsroste 19, durch welche der Holzdraht geschoben, zum Theil in ihnen gegen eine Verschiebung gehalten und bei dem Herabsinken der Rahmen durch die Keilflächen der Roste ig auf ein genau gleiches Eintreten in die Tunkrahmen D regulirt wird;
  2. 2. die Combination des Schiebers C mit dem Gleitstück 8, dem Coulissenhebel 7, durch die Kurbel 6 mit Rolle in der Weise angetrieben, dafs der Schieber in seinen Endstellungen während etwa einer Viertelumdrehung der Kurbel in Ruhe bleibt;
  3. 3. die Combination des Hebels 17 mit seiner Welle, der darauf befindlichen Feder/ und dem Lättchenhalter 18 in Verbindung mit dem Schieber 16 und Daumen 15 zu dem Zwecke des geregelten Fallenlassens der Lättchen auf den hervorgeschobenen Holzdraht einerseits, Fig. 12 und 13, andererseits die in den Fig. 14 und 16 schematisch dargestellte Anordnung des Daumens 1 5 d mit dem Winkelhebel i6d, der Schubstange ijä mit der darauf befindlichen Feder fd und den Lättchenhaltern i8d und 18^ zu dem gleichen Zwecke;
  4. 4. die Anordnung des Trägers T mit seiner zweitheiligen Mutter, der in ihr sich drehenden Spindel, durch welche mittelst des Fufshebels 29 der Träger noch besonders gehoben und somit zugleich die Lättchen in den beiden Rahmen zusammengeprefst werden können, um den Holzdraht in seiner isolirten Lage für die Auswechselung der Rahmen noch mehr zu sichern;
    in der aus der Zeichnung ersichtlichen Verbindung der vorgenannten Einrichtungen.
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
DENDAT30413D Neuerung an Einleg- oder Isolir-Maschinen für Zündholzdraht Expired - Lifetime DE30413C (de)

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