DE303607C - - Google Patents
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- DE303607C DE303607C DENDAT303607D DE303607DA DE303607C DE 303607 C DE303607 C DE 303607C DE NDAT303607 D DENDAT303607 D DE NDAT303607D DE 303607D A DE303607D A DE 303607DA DE 303607 C DE303607 C DE 303607C
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- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 5
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03F—SEWERS; CESSPOOLS
- E03F3/00—Sewer pipe-line systems
- E03F3/06—Methods of, or installations for, laying sewer pipes
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Hydrology & Water Resources (AREA)
- Public Health (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Sewage (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATE NTA MTh
Die zurzeit bekannten Vorrichtungen zum Verlegen von Drainröhren sind mit anderen
Vorrichtungen verkuppelt, die zum Ausheben der Drainrohrgräben dienen und bilden somit
einen untrennbaren Bestandteil derselben. Es müssen demnach stets beide Arbeiten, nämlich
das Grabenauswerfen und das Drainrohrverlegen gemeinschaftlich vollzogen werden, wohingegen
bei einem etwa gesondert beabsichtigten
ίο Verlegen der Drainröhren, die ganzen, meistenteils
sehr schwer gebauten und deshalb in den Erdboden immer wieder sich eingrabenden Vorrichtungen mitgeschleppt werden müssen.
Außerdem sind diese bekannten Vorrichtungen von derart verwickelter Bauart, daß dieselben
nur von besonderen Facharbeitern bedient werden dürfen und den für Drainagearbeiten
auf dem Lande zu berücksichtigenden Arbeiterverhältnissen keine Rechnung tragen, demzufolge
die Drainröhrenverlegevorrichtungen öfter versagen und die Arbeiten entweder unterbrochen
oder mittels Hand weitergeführt werden müssen.
Demgegenüber bringt der Gegenstand der vorliegenden Erfindung eine wesentliche Verbesserung,
die hauptsächlich darin besteht, daß das Verlegen der Drainröhren in die mittels
Hand oder auf irgendeine andere beliebige Art vorbereiteten Gräben unabhängig von
dem Grabenstechen vollzogen werden kann, wobei das Vorderende der wagenartigen Vorrichtung
beim Verlegen der Drainröhren auf der Flurebene über dem Drainröhrgraben und das Hinterende auf der Grabensohle geführt
wird, während der Vorschub der arbeitenden Vorrichtung entweder mittels Hand oder mittels
einer einfachen bekannten Windevorrichtung bewirkt werden kann.
Die Gesamtbauart dieser Drainröhrenverlegevorrichtung ist derart einfach und demnach
zweckdienlich, daß das Bedienen derselben bzw. das Verlegen der.Drainröhren auch durch
die. auf den Gütern zur Verfügung stehenden Landarbeiter vollzogen werden kann, sofern
eine die Gesamtarbeit beaufsichtigende und mit Fachkenntnissen ausgestattete Person zur
Stelle ist.
Auf der· Zeichnung zeigt:
Fig. ι die Längsansicht der Vorrichtung in einem längsdurchschnittenen Drainröhrengrabenteilj
·· ■
Fig. 2 die Draufsicht auf dieselbe,
Fig. 3 den Querschnitt des hinteren Teiles der Vorrichtung in einem querdurchschnittenen
Drainröhrengraben, in vergrößertem Maßstab.
Fig. 4 bis 6 zeigen Einzelheiten.
Die Vorrichtung zum Verlegen der Drainrohre besteht in der Hauptsache aus zwei
Wangen a, die mittels mehrerer U-förmig gebogener Querverbindungsstücke b (Fig. 6) zusammengehalten
werden. Dieses Wangengestell ist infolge Anordnung je eines Radsatzes auf jedem Ende desselben fahrbar, so daß man
damit den Drainrohrgraben befahren kann. Um beim Verlegen der Drainröhren das Fortbewegen
der Vorrichtung möglichst zu erleichtern, sowie gleichzeitig dem hinteren Ende das ständige Schleifen auf der Grabensohle zu
sichern, sind die Vorderräder c größer als die; Hinterräder d. Zwecks besserer. Handhabung
ist jede Wange am vorderen Ende mit einem Griffe β (Fig. 1 und 2) versehen. Außerdem
trägt das vordere Wangenende eine mit einer Handkurbel f ausgestattete Querrolle g, an
welche ein Zugseil h angeschlossen ist, das j beim Verlegen der Drainrohre bzw. beim Vor- I
wärtsbewegen der Vorrichtung auf die Rolle g , j aufgewickelt wird. Das. andere Ende dieses
Zugseiles wird an dem Querteil des vor der Vorrichtung im Boden verankerten Bockes i
angehakt. Zum Aufnehmen und Fortbewegen ίο der Drainröhren dienen die zwischen den
Wangen angeordneten und rollenden Sprossen k, deren Entfernung voneinander so gewählt ist,
daß einem jeden Drainrohr stets zwei Auflagestellen gesichert werden und dieses beim Abwärtsrutschen
zwischen den Sprossen nicht durchfallen kann.
Anstatt der rollenden Sprossen k könnte man zwischen den Wangen α einen festen und
vollen Boden anordnen, auf welchem die Drainröhren einfach herabrutschen. Hierbei müßte
man aber die auf diese Rutschbahn gebrachten Drainröhren entweder mit der Hand nachschieben
oder auch der Vorrichtung ein entsprechend größeres Gefalle geben, so daß man
hierbei zum Bedienen der Vorrichtung einen Arbeiter mehr benötigt, bzw. die Drainrohre
bei dem großen Gefalle nicht anschließend aneinander
im Drainrohrgraben verlegt werden. Im allgemeinen soll diese Vorrichtung der verschiedenen Grabenbreite bzw. der jeweils
zur Verwendung kommenden Drainrohrgröße angepaßt sein, weshalb man verschiedene, etwa
drei Breiten der Vorrichtung vorsehen müßte. Um aber eine und dieselbe Vorrichtung für
verschiedene Grabenbreiten bzw. für kleinere und größere Drainrohre verwenden zu können
und den Drainrohren dennoch eine sichere Laufbahn nach der Grabensohle zu gewähren,
wird die Vorrichtung mit leicht abnehmbaren Zwischenwangen I (Fig. 4 und 5) ausgestattet,
die der Länge nach in ihrem unteren Teil mit Ausschnitten m versehen sind. Die Anzahl
dieser Ausschnitte und deren Weite müssen der Anzahl und dem Durchmesser der rollenden
Sprossen k derart angepaßt sein, daß die letzteren in ihrer Drehung nicht gehindert
werden. Getragen werden die Zwischenwangen I von den zwischen die Hauptwangen a
eingeschalteten Trägern n. Sowohl diese Träger als auch die Querverbindungsstücke b
(Fig. 6) sind in ihrem Längssteg durchlocht, und zwar müssen je zwei dieser Löcher 0 stets
genau übereinandertreffen, damit in denselben der Zapfen p eines jeden Zwischenwangenhalters
r zweimal gelagert und so den Zwischenwangen ein sicheres Halt gegeben wird. Praktischerweise
wird jeder Träger η so gesetzt, daß er zwischen je zwei Querverbindungsstücke b trifft. Versieht man die Träger η
und die Querverbindungsstücke b mit mehreren Löchern 0, dann können die Zwischenwangen
je nach Bedarf beliebig versetzt werden. Auch könnte man in diesem Fall nur mit einer solchen
Zwischenwange / auskommen.
Die Anwendung dieser Vorrichtung ist folgende: Nach dem Herunterlassen des Hinterteils
derselben am Anfangsende des Drainröhrengrabens setzt man die Vorderräder c
auf die beiderseits am Grabensaum hingelegten Laufbretter t, auf welchen die Räder infolge
der auf sie einwirkenden Last gegen das Eindrücken in den Boden geschützt werden. Darauf
wird der Bock i möglichst weit vor der Vorrichtung in dem Boden festgesetzt und
das abgerollte Zugseil h an diesem festgehakt. Hierauf legt man (wie in der Fig. 1 angedeutet)
eine Drainröhre nach der andern auf die rollenden Sprossen k, auf welchen die Dräinröhren
langsam herunterrollen und sich auf der Grabensohle unmittelbar aneinanderschließend, also
ohne Unterbrechung, aneinanderlegen (Lage s1, Fig. ι und 2). Sobald die erste Drainröhre
auf die Grabensohle gelangt, so dreht man langsam die Handkurbel f derart, daß das
Zugseil h auf die Rolle g sich aufrollt, wobei die ganze Vorrichtung langsam vorgezogen
wird und die ohne Unterbrechung auf die Sprossen k gebrachten frischen Drainröhren
sich in dem Graben fortgesetzt aneinander anschließen, wobei die zwischen je zwei Rohre
eingeschalteten Stoßschuhe ein seitliches Ausweichen der Rohre verhindern. Ist das Zugseil
h ganz aufgewickelt, so daß die Vorrichtung nicht mehr vorwärts gezogen werden kann,
dann muß der Bock i weitergesetzt und das Zugseil h von neuem an denselben angehakt
werden. Bei einigem Bekanntwerden der Arbeiter mit dieser Vorrichtung schreitet das
Verlegen der Drainröhren sehr rasch vorwärts. Die Länge der Vorrichtung muß so gewählt
werden, daß das Gefälle für die herabzuführenden Drainröhren nicht zu groß wird und ■
dürfte ein Längenmaß von etwa fünf Metern hierfür am geeignetsten sein.
Claims (3)
1. Fahrbare Vorrichtung zum Verlegen von Drainröhren, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei mittels mehrerer Querverbindungen (&) in einem Abstand voneinander
gehaltene Wangen [a) durch Anordnung zweier Radsätze (c, d) fahrbar gemacht sind
und daß zwischen den Wangen (a) gelagerte rollende und zum Abwärtsleiten
der Drainröhren bestimmte Sprossen (k) jedem Drainrohr stets eine zweimalige Auflage
sichern.
2. Fahrbare Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie
in ihrer Arbeitslage mit den vorderen Rädem (c) auf den Grabenrändern und mit den hinteren kleineren Rädern (d) auf der
Grabensohle laufend, entweder von Hand oder mittels einer Windevorrichtung (g, h]
längs des Drainrohrgrabens fortbewegt wird.
3. Fahrbare Vorrichtung nach Anspruch
ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß infolge Einschaltens einer oder zweier herausnehmbarer
Zwischenwangen (I) zwischen die Hauptwangen («) die Laufbahn der
Drainröhren verschmälert werden kann, so daß man hierdurch eine und dieselbe Vorrichtung zum Verlegeri verschieden dikker
Drainröhren anwenden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE303607C true DE303607C (de) |
Family
ID=557308
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT303607D Active DE303607C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE303607C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE953670C (de) * | 1953-02-21 | 1956-12-06 | Bjarne Stenroed | Vorrichtung zum Legen von Drainagerohren in Graeben |
-
0
- DE DENDAT303607D patent/DE303607C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE953670C (de) * | 1953-02-21 | 1956-12-06 | Bjarne Stenroed | Vorrichtung zum Legen von Drainagerohren in Graeben |
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