DE3027872A1 - Drehkurbeltrieb - Google Patents
DrehkurbeltriebInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Drehkurbeltrieb, insbesondere für den Antrieb beweglicher Teile in Kraft- j
fahrzeugen, bestehend aus einem am einen Ende eines Kurbelarmes um seine Längsachse drehbar gelagerten Handgriff |
und einem mit dem anderen Ende des Kurbelarmes drehsicher J verbundenen Kraftübertragungselement, beispielsweise j
Schnecke, Welle, Zahnsegment oder dergl. ;
Vornehmlich im Innenraum von Kraftfahrzeugen finden Dreh- |
kurbeltriebe zur Betätigung der Sitzverstellung, zum öffnen j
oder Schließen von Seitenfenstern sowie zum öffnen oder
Schließen von Schiebe- oder Ausstelldächern Anwendung.
Unabhängig von ihrem jeweiligen Anwendungsfall haftet
Drehkurbel trieben ganz grundsätzlich der Nachteil an,
daß teils der Kurbelarm, insbesondere aber der Handgriff des Kurbelarmes annähernd senkrecht zur jeweiligen Wandungsfläche
des Fahrzeuges in dessen Innenraum hineinragt, was insbesondere bei Unfällen eine erhebliche Verletzungsgefahr
für die Fahrzeuginsassen mit sich bringt.
Vor allem zur Beseitigung dieser Verletzungsgefahr für die
Fahrzeuginsassen, ist es besonders bei Kurbeltrieben für
ausstellbare oder verschiebbare Fahrzeugdächer bzw. ausstellbaren Lüftungsklappen in Fahrzeugen bereits bekannt,
dem Kurbelarm eine Mulde oder dergl. in der Dachinnenschale
zuzuordnen, in welcher er in einer ganz bestimmten Stellung versenkt werden kann. Durch diese Maßnahme kann zwar die
Verletzungsgefahr für die Fahrzeuginsassen im beträchtlichen
-2-
ORIGINAL INSPECTED
Umfang verringert werden, jedoch ist diese Lösung des Problemes im Hinblick auf eine optimale Betätigung
eines Schiebedaches, Aushebedaches oder einer Lüfterklappe sowie selbstverständlich auch hinsichtlich beispielsweise
der Seitenfenster eines Fahrzeuges ausserordentlich unbefriedigend,
da in Folge des Umstandes, daß der Kurbelarm jeweils nur in einer ganz bestimmten Stellung in der ihm
zugeordneten Mulde versenkt werden kann, das Schiebedach, das Aushebedach oder auch das Fahrzeugseitenfenster nur
in ganz bestimmten Öffnungsstellungen, die voneinander einen
einer vollen Umdrehung des Kurbeltriebes entsprechenden Abstand haben, festlegbar ist. Unter den Gesichtspunkten
einer optimalen Sicherheit der Fahrzeuginsassen angelegte Kurbeltriebe der bekannten Bauart ermöglichen somit zwar
an sich ein stufenloses Verstellen des jeweils angetriebenen beweglichen Teiles des Kraftfahrzeuges, schließen jedoch die
Festlegung dieses Teiles in der jeweils eingestellten Öffnungsbzw. Schließlage in der weitaus liberwiegenden Zahl aller
Fälle aus.
Um unter Berücksichtigung der inneren Sicherheit des Kraftfahrzeuges
diesen Nachteil bekannter Kurbeltriebanordnungen zu beseitigen, sind Kurbeltriebe häufig bereits durch Drehgriffe
ersetzt worden. Drehgriffe ermöglichen zwar das FEstlegen des jeweils angetriebenen beweglichen Teiles des Fahrzeuges
in jeder beliebigen Stellung, ermöglichen aber nur ausserordentlich ungünstige Kraftverhältnisse, so daß bei
entsprechender Übersetzung der Betätigungskraft die Verstellung des jeweiligen beweglichen Teiles des Kraftfahrzeuges ausserordentlich
langwierig ist oder aber bei Anwendung einer eine ausreichende Bewegungsgeschwindigkeit des jeweiligen
beweglichen Teiles gewährleistenden Übersetzung ein sehr hoher,
dem Benutzer nicht immer zuzumutender Kraftaufwand erforderlich ist. Im größeren Umfang haben sich daher Drehgriffe in Kraftfahrzeugen
nur für die Betätigung kleinerer beweglicher Teile, beispielsweise kleiner Schwenkfenster durchsetzen können.
-3-
Ausgehend vom vorgenannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Drehkurbeltrieb,
Insbesondere fUr den Antrieb beweglicher Teile in Kraftfahrzeugen
zu schaffen, welcher bei geringstmöglichem Herstellungsund Montageaufwand einerseits eine ausreichend leichtgängige
und rasche Betätigung des jeweils anzutreibenden Teiles und andererseits eine absolute Sicherheit der Fahrzeuginsassen
gegenüber Verletzungsgefahren gewährleistet und welcher schließlich
für den Antrieb jedes beliebigen beweglichen Teiles eines Kraftfahrzeuges anwendbar 1st.
Diese Aufgabe wird, ausgehend von einem Drehkurbeltrieb der eingangs genannten Bauart erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß der Kurbelarm aus zwei klappbar miteinander verbundenen
Teilen besteht und das Kraftiibertragungselement eine axiale,
den Handgriff wenigstens teilweise aufnehmende Ausnehmung aufweist, wobei ferner der mit dem Kraftllbertragungselement
verbundene Teil des Kurbelarmes eine Ilängsgerichtete,
den den Handgriff tragenden Teil des Kurbelarmes wenigstens teilweise aufnehmende Ausnehmung besitzt. Der erfindungsgemäße Drehkurbeltrieb zeichnet sich 1n ganz besonderer Weise
durch einen ausserordentlich geringen Raumbedarf bei 1n ihrer Einklappstellung befindlichen Kurbelarmteilen sowie durch eine
versenkte Unterbringung des Handgriffes des Kurbelarmes aus. Besonders hervorzuheben 1st dabei auch der Vorteil, daß
durch die axiale, den handgriff wenigstens teilweise aufnehmende Ausnehmung 1m jeweiligen Kraft'übertracjungselement,
beispielsweise einer Schnecke, einer Welle oder einem Zahnsegment, die Einbautiefe des erfindungsgemäßen Kurbeltriebes
nicht oder zumindest nicht nennenswert erhöht wird. In seiner
eingeklappten STellung hebt sich der erfindungsgemäßeentlang
seines Aussenumfanges zu seiner Basisfläche hin allseitig
bogenförmig abgerundete Drehkurbeltrieb lediglich buckelförmijj von der jeweiligen Ebene des Fahrzeuges ab, so daß
nicht nur jegliche Verletzungsgefahr ausgeschlossen, sondern
auch der fUr den Kurbeltrieb erforderliche Freiraum Innerhalb
des Kraftfahrzeuges auf ein Minimum beschränkt 1st.
-4-
In bevorzugter Einzelausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß die beiden Teile des Kurbelarmes untereinander mindestens annähernd gleich lang ausgebildet und um eine
quer zur Drehachse des KraftUbertragungselementes gerichtete
Achse schwenkbar miteinander verbunden sind. Um nach jeder Betätigung des Kurbeltriebes eine selbsttätige
Rückkehr des ausklappbaren Teiles des Kurbelarmes
in seine eingeklappte Stellung zu gewährleisten, ist nach
einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, daß der vorzugsweise über zwei Achszapfen am anderen Teil gelagerte
klappbare Teil des Kurbelarmes in Einklapprichtung federbelastet ist, was in bevorzugter Verwirklichungsform
durch die Anwendung einer Wickelfeder erreicht werden kann.
Zur Erleichterung des Herausklappens des in der Ruhestellung
eingeklappten schwenkbaren Teiles des Kurbelarmes kann im einfachsten Fall vorgesehen sein, daß dessen freies Ende
den ihn aufnehmenden, mit den Kraftübertragungselement verbundenen
Teil des Kurbelarmes um einen geringfügigen Betrag überragt und in diesem Bereich gegen die Basisebene des
Drehkurbeltriebes hin abgebogen ist. Dadurch entsteht eine Griffnase, die ein müheloses Herausklappen des klappbaren
Teiles des Kurbelarmes ermöglicht. Gemäß einer anderen Gestaltungsform
kann jedoch auch vorgesehen sein, daß der klappbare Teil des Kurbelarmes im eingeklappten Zustand mittels
einer Druckfederraste gesichert ist, welche beim Andrücken
gegen das freie Griffende gelöst werden kann und ein Herausspringen des klappbaren Teiles des Kurbelarmes aus seiner im
anderen Teil einliegenden Stellung bewirkt. Schließlich kann aber nach einer weiteren Einzelausgestaltung der Erfindung auch
vorgesehen sein, daß am völlig in dem mit dem Kraftübertragungselement verbundenen Teil einliegenden klappbaren Teil des
Kurbelarmes ein Zugelement, beispielsweis e ein Zugknopf, eine
Zugschlaufe oder dergl. aus weichem Kunststoffmaterial
angeordnet ist.
Der innere, nicht klappbare Teil des Kurbelarmes kann mit dem, beispielsweise durch ein Zahnsegment, eine Welle
-5-
eine Schnecke oder dergl. gebildeten Kraftlibertragungselement
einteilig ausgebildet sein, was sich insbesondere dann
empfiehlt, wenn der Kurbelarm wenigstens hinsichtlich seines inneren Teiles durch ein Druckgußteil oder dergl* gebildet
ist. Für besondere Anwendungszwecke kann es sich jedoch andererseits auch empfehlen, daß der innere, nicht klappbare Teil
des Kurbelarmes lösbar mit dem jeweiligen Kraftübertragungselement
verbunden ist, wofür jede bekannte und geeignete lösbare Verbindung vorgesehen werden kann.
Die beiden Teile des Kurbelarmes können entweder insgesamt oder untereinander unterschiedlich aus Kunststoffmaterial
hergestellt oder durch Druckgußteile gebildet sein.
Insbesondere im letzteren Falle kann gegebenenfalls
eine Polsterverkleidung der Aussenf lachen des erfindungsgemäßen
Kurbeltriebes vorgesehen sein.
Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung
an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles im einzelnen beschrieben.
In der Zeichnung zeigt die
Figur 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Drehkurbeltrieb im eingeklappten Zustand;
Figur 2 eine teilweise aufgebrochene Gesamtansicht eines
erfindungsgemäßen Drehkurbeltriebes, wobei dessen
Betriebsstellung in gestrichelten Linien eingezeichnet
ist;
Figur 3 eine Stirnansicht des Drehkurbeltriebes gemäß Figur 1 und 2, gleichfalls im eingeklappten
Zustand.
Der in der Zeichnung dargestellte Drehkurbeltrieb ist insbesondere für den Antrieb beweglicher Teile in Kraftfahrzeugen
bestimmt und umfaßt einen zweiteiligen Kurbelarm, dessen beide Teile 1 und 2 um eine Achse 3 klappbar
-6-
miteinander verbunden sind, sowie einen um eine Achse
4 drehbar am klappbaren Kurbelarmtei1 2 befestigten Handgriff
5 sowie einem im gezeigten Ausführungsbeispiel als
Schnecke ausgebildeten Kraftübertragungselement 6.
Die beiden über die quer zur Rotationsachse 7 des Kraftübertragungselementes
6 gerichtete Achse 3 schwenkbar miteinander verbundenen Teile 1 und 2 des Kurbelarmes weisen
untereinander etwa gleiche Längen auf und sind so gestaltet,
daß der mit dem Kraftübertragungselement 6 verbundene Teil 1 des Kurbelarmes eine längsgerichtete Ausnehmung
8 besitzt, in welcher der klappbare Teil 2 des Kurbelarmes in der eingeklappten Stellung einliegt. Bei
in der eingeklappten Stellung befindlichem Kurbelarm teil
2 liegt, wie insbesondere aus den Darstellungen der Figuren 2 und 3 ersichtlich, der am klappbaren Kurbelarmteil
2 verlagerte Handgriff 5 in einer axialen Ausnehmung des Kraftübertragungselementes ein. Der Kurbelarmteil 2
liegt in dieser Stellung in der Ausnehmung S des Kurbelarmteiles 1 ein und ist an seiner äußeren Oberfläche Io
nach aussen durchgewölbt, derart, daß er mit dem Krümmungsradius des entlang seines Aussenumfanges zu seiner Basisebene 11 hin bogenförmig abgerundeten Kurbelarmteiles 1
fluchtet. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die beiden
KurbelarmteiIe 1 und 2 über Achszapfen 12 um die Achse
klappbar miteinander verbunden. Konzentrisch zu der Achse 3 ist ferner eine Wickelfeder 13 angeordnet,
die über ihren einen Arm 14 am Kurbelarmteil 1 abgestützt
ist und über ihren anderen Arm 15 am klappbaren Kurbelarmteil 2 angreift, in der Weise, daß das Kurbelarmtei1 2
ständig im einklappenden Sinne durch die Wickelfeder 13
beaufschlagt ist. In Folge dieser Federbelastung des klappbaren
Kurbelarmteiles 2 kehrt dieses nach jeder Betätigung
des Kurbeltriebes selbsttätig in seine eingeklappte Stellung
zurück, so daß stets gewährleistet ist, daß sich der Kurbeltrieb bei Nichtbetätigung in seiner eingeklappten Stellung
befindet. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel
hat der ausklappbare Kurbelarmtei1 2
in seiner ausgeklagten Stellung gegenüber dem inneren
-7-
-7-
Kurbelarmtei1 1 eine gewisse, durch eine Anschlagfläche 16
gewährleistete Winkelstellung und weist die Drehlagerung 4
des Handgriffes 5 eine gleich große Winkelstellung zur Längsmittelachse
des klappbaren Kurbelarmtei1 es 2 auf, derart, daß
der Handgriff 5 bei ausgeklapptem Kurbelarmteil 2 um eine
zur Rotationsachse 7 des Kraftübertragungselementes 6 parallele
Achse drehbar ist. In der eingeklappten Lage des Kurbelarmteiles
2 nimmt der Handgriff 5 demzufolge eine zur Rotationsachse 7 des Kraftübertragungselementes 6 geneigte Lage ein.
Bei einer ersten, aus der Darstellung der Figuren 1 und 2 ersichtlichen Ausführungsform der ERfindung überragt das
freie Ende 17 des klappbaren Kurbelarmtei1 es 2 in der eingeklappten
Stellung das entsprechende Ende 18 des anderen Kurbelarmteiles 1 um einen geringen Betrag und ist in diesem Bereich
zur Basisebene 11 des Kurbeltriebes hin abgebogen.
In Verbindung mit einer gewissen Abstandshalterung zur Basisebene 11 des Kurbelarmtei1 es 1 bildet das freie Ende
17 des klappbaren Kurbelarmtei1 es 2 hierbei einen Griffsteg,
welcher das Herausklappen des klappbaren Kurbelarmtei1 es 2
aus der Ausnehmung 8 des anderen Kurbelarmteiles 1 ermöglicht.
Bei dem in der Figur 3 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist im Bereich des freien Endes des klappbaren Kurbelarmtei1 es
ein Zugknopf 19 aus weichem Kunststoffmaterial angeordnet, welcher
der Erleichterung des Herausklappens des klappbaren Kurbelarmteiles
2 dient. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist das als Schnecke ausgebildete Kraftübertragungselement
6 in einem Gehäuse 2o verlagert und arbeitet über ein Zahnsegment 21 mit einem um eine Achse 22 schwenkbar
gleichfalls im Gehäuse 2o verlagerten Schwenkarm 23 zusammen. Mittels des Schwenkarmes 23 kann jedes beliebige, bewegliche Teil
eines Kraftfahrzeuges angetrieben und in jeder beliebigen Lage festgelegt werden, da einerseits der Schneckentrieb selbsthemmend
ist und andererseits die beiden Kurbelarmteile ^n jeder beliebigen
Uhrzeigerstellung ineinander geklappt werden können.
-8-
Claims (11)
- PATENTANSPRÜCHE :\.)j Drehkurbel trieb , insbesondere für den Antrieb beweglicher Teile in Kraftfahrzeugen, bestehend aus einem am einen Ende eines Kurbelarmes um seine Längsachse drehbar gelagerten Handgriff und einem mit dem anderen Ende des Kurbelarmes drehsicher verbundenen Kraftübertragungselement, beispielsweise Schnecke, Welle, Zahnsegment oder dergl., dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelarm aus zwei klappbar miteinander verbunden Teilen (1 und 2 ) besteht und das Kraftübertragung ;-element (6) eine axiale, den Handgriff (5) wenigstens teilweise aufnehmende Ausnehmung (9) aufweist.
- 2.) Drehkurbel trieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Kraftübertragungselement (6) verbundene Teil (1) des Kurbelarmes eine längsgerichtete, den den Handgriff (5) tragenden Teil (2) des Kurbelarmes wenigstens teilweise aufnehmende Ausnehmung (8) aufweist.
- 3.) Drehkurbeltrieb nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile (1 und 2 ) des Kurbelarmes untereinander mindestens annähernd gleich lang ausgebildet und um eine quer zur Drehachse (7) des Kraftübertragungselementes (6) g^ichtete Achse (3) schwenkbar miteinander verbunden sind.
- 4.) Drehkurbeltrieb nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der klappbare Teil (2) des Kurbelarmes über zwei Achszapfen (12) am anderen Teil (1) gelagert und in Einklapprichtung, insbesondere mittels einer Wickelfeder (13), federbelastet ist.
- 5.) Drehkurbeltrieb nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende (17) des klappbaren Teiles (2) des Kurbelarmes in der eingeklappten Lage das ihn aufnehmende, mit dem Kraftübertragungsei ement (6) verbundene Teil (1), etwa in dessen Ebene geringfügig überragt undORIGINAL INSPECTED "9"gegen die Basisebene (11) des Drehkurbeltriebes hin abgebogen ist.
- 6.) Drehkurbeltrieb nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der klappbare Teil (2) des Kurbelarmes im eingeklappten Zustand mittels einer Druckfederraste gesichert ist.
- 7.) Drehkurbeltrieb nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende (17) des klappbaren Teiles (2) des Kurbelarmes ein Zugelement (19) , beispielsweise ein Zugknopf, eine Zugschlaufe oder dergl. aus weichem Kunststoffmaterial angeordnet ist.
- 8.) Drehkurbeltrieb nach einem oder mehreren der vorausgehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Teil (1) des Kurbel armes mit dem Kraftübertragungselement (6), Zahnsegment, Schnecke, Welle oder dergl. einteilig ausgebildet ist, und einen zu dessen axialer Ausnehmung fluchtenden Durchbruch aufweist.
- 9.) Drehkurbeltrieb nach einem oder mehreren der vorausgehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Teil (1) des Kurbelarmes lösbar mit dem Kraftübertragungselement (6), Zahnsegment, Schnecke, · Welle oder dergl. verbunden und mit einer zu dessen axialer Ausnehmung (7)f1uchtenden Durchbrechung versehen ist.
- lo.) Drehkurbeltrieb nach einem oder mehreren der vorausgehenden Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere der innere Teil (1) des Kurbelarmes entlang seines Umfanges allseitig bogenförmig zu seiner Basisebene (11) hin abfallend abgerundet ist.
- 11.) Drehkurbeltrieb nach einem oder mehreren der vorausgehenden Ansprüche 1 bis lo, dadurch gekennzeichnet, daß eines oder beide Teile (1 und 2) des Kurbelarmes aus Kunststoffmaterial hergestellt oder durch Druckgußteile gebildet und gegebenenfalls mit einer Polsterverkleidung versehen sind.
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Family Applications (1)
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Cited By (2)
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| DE4413027A1 (de) * | 1993-04-19 | 1994-10-20 | Kuester & Co Gmbh | Betätigungskurbel für eine Fahrzeugtür |
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| IT1138812B (it) | 1986-09-17 |
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Legal Events
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