DE301357C - - Google Patents

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DE301357C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A35/00Accessories or details not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Bei Geschützanlagen, bei denen von einer von dem Geschütz entfernten zentralen Kommandostelle aus sämtliche Befehle für das Richten und das Abfeuern des Geschützes dem Geschütz übermittelt werden, bedient man sich verschiedener Indikatoranlagen, um
..;■■ alle erforderlichen Befehle von dieser zentralen Kommandostelle aus dem Geschütz zu übermitteln. Entgegengesetzt von dem Geschütz muß dem zentralen Kommandostande mitgeteilt werden, wann das Geschütz die übermittelten Befehle ausgeführt hat und demgemäß klar zum Feuern ist, worauf vom Kommandostand aus der Befehl zum Feuern erfolgt. Diese »Schußklar»-Meldung vom Geschütz zum Kommandostand kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß beim Geschütz durdh Drücken auf eine Taste ein Stromkreis geschlossen wird, welcher im Kommandantenstand eine Lampe aufleuchten läßt.
Die Erfindung soll nun diese optische (oder auch akustische) »Schußklar«-Meldung, welche solange bleiben; muß, bis das Geschütz nicht mehr »Schußklar« ist, derart in Verbindung mit dem Geschütz selber bringen, daß die »Schußklär«-Mield-ung selbsttätig durch das abgefeuerte Geschütz ausgeschaltet . wird.
In der Zeichnung zeigt Fig. ι eine Schältung nach der Erfindung, Fig. 2 eine besondere Ausführungsform der - Kontaktvorrichtung.
ι bedeutet ein Geschütz mit Rohrrücklauf, 2 die feststehende Lafette des Geschützes, 3 einen Kontakt auf der Lafette 2, 4 einen Kontakt auf dem Geschützrohr ι, 5 eine Konr trollämpe, welche -in Reihe mit der »Schußklar «-Lampe 6, die sich auf der zentralen Kommandostelle befindet, geschaltet ist, 7 eine elektromagnetische Taste mit Elektromagnet 8, Anker 9, Kontaktstift 10 und Druckknopf 11, 12 eine sogenannte Rückstelltaste, 13 und 14 die Anschlüsse an die Stromquellen. -
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist die folgende:Bei vorgebrachtem1 Geschützrohr kommen Kontakt 3 und Kontakt 4 miteinander in Berührung. Wird nun auf den Knopf 11 der elektromagnetischen Taste 7 gedrückt, so berührt der Anker 9 den Kontaktstift 10 und schließt dadurch den Stromkreis: 14, 3, 4, 5, 9, 10, 8, 12, 6, 13. Durch das Schließen dieses Stromkreises leuchten einerseits die Lampen 6 und 5 auf und. geben damit die »Schußklär«-Meldung; anderseits wird der Elektromagnet 8 erregt, der Anker 9 bleibt angezogen und der Kontakt zwischen 9 und 10 bleibt aufrecht, selbst wenn der federnd angebrachte Knopf 11 wieder losgelassen wird und in seine Ruhestellung zurückgekehrt ist. Wird nun 'das Geschütz abgefeuert, so bewegt sich das Geschützrohr ι ,infolge des1 Rückstoßes nach links, und der Kontakt 4, welcher auf dem beweglichen Geschützrohr angebracht ist, entfernt sich von dem auf der feststehenden Lafette angebrachten Kontakt 3. Der Stromkreis ist unterbrochen, Lampe 6 und 5 erlöscten, Elektromagnet 8 wird stromlos, und der Anker 9 entfernt sich daher von Kontaktstift 10. -
Hat das Geschütz nun neuerdings die ihm übermittelten Befehle bezüglich Ladung, Ent-
fernung und Seitenverschiebung vollführt und ist wieder »Schußklar« nach vorn gebracht, so daß Kontakt 3 und 4 sich wieder berühren, so erfolgt dennoch die in diesem Ausführungsbeispiel angegebene optische »Schußklare-Me'lidung erst dann, wenn die elektromagnetische Taste 7 betätigt wird. Die Rückstelltaste 12 hat den Zweck, den Stromkreis der »Schußklar«-Meldung zu unterbrechen, falls dies aus irgendwelchem-Grunde nach erfolgter »Schlußklare-Metdung und vor abgefeuertem Geschütz erforderlich sein sollte. Dieses Unterbrechen durchi die Rückstelltaste erfolgt wiederum durch die früher beschriebene Wirkung der elektromagnetischen Taste 7.
Bei der Ausführungsform nach Fig1. 2 befindet sich auf dem Geschützrohr die Schiene a, während die Kontakteinrichtung b, welche bei dieser Ausführungsform beide Kontakte enthält, sich1 auf der feststehenden Lafette befindet, damit die 'biegsamen Kabel vermieden werden. Diese Kontakteinrichtung hat einen Hebel c, der bei d drehbar gelagert ist, eine bewegliche Rolle e trägt, mit dem Daumen/ gegen, den Stift g drückt, welcher durch die Brücke h den Kontaktstift i trägt. In der gezeichneten Stellung drückt dieser Kontaktstift i gegen Kontakt k. Von Kontakt k führt die Leitung I, von Kontakt i die Leitung m zu dem Stromkreis der »Sohußkla.r«-Meldung. Über den Stift g" ist zwischen Brücke h und: Gehäuse η eine starke Feder 6 gelagert, p ist eine Anscblagvorrichtung.
In der in der Fig. 2 gezeichneten Lage befindet sich das Geschütz in der »Schußklar«- Lage. Die Schiene α hat durch Rolle e den Hebel c gehoben und drückt mit Daumen f gegen den Stift g, wodurch mittels Brücke h der Kontakt i gegen Kontakt k gepreßt wird. Wird das Geschütz abgefeuert, so bewegt sidhi das Geschützrohr in der durch den Pfeil angegebenen Richtung. Hierdurch rollt die Rolle e von der Schiene α herunter. Die Fedet ο des Stiftes g wird entlastet und; drückt auf die Brücke h, wodurch Kontakt i von Kontakt k entfernt wird.
Beim Wiedervorbringen des Geschützes wird durch die Rolle e und durch' die Schiene α das Kontaktpaar i und k wieder in Berührung gebracht.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Elektrische Anzeigevorrichtung für die »Schlußk'lar«-Meldung beim Geschütz, dadurch gekennzeichnet, daß die »Schußklar «.-Meldung von einer Kontaktvorrichtung abhängt, welche durchi das bewegliche Geschützrohr in Verbindung mit dem feststehenden Geschützteil' geschlossen und geöffnet wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Stromkreis dier »Schußklare-Meldung eine elektromagnetische Taste eingeschaltet ist, welche nach Loslassen des diese Taste in Wirksamkeit setzenden Druckknopfes den Stromkreis solange schließt, bis er an anderer Stelle unterbrochen wird, und welche durch das Unterbrechen des Stromkreises an anderer Stelle selbst in die Ruhelage zurückgeht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide. Stromschluß und Stromöffnung des »Schußklar«-Meldungskreises bewirkenden Kon- . takte sich in einer auf dem feststehenden Geschützteil angebrachten Kontaktein^ richtung befinden, die vermittels einer auf dem beweglichen Geschützrohr angebrachten Schiene o. dgl. und einem an der Kontakteinrichtung befindlichen Hebelarm mit Rolle in Wirksamkeit gebracht werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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