DE301030C - - Google Patents

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DE301030C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B19/00Mining-hoist operation
    • B66B19/06Applications of signalling devices

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 301030 KLASSE 74 c. GRUPPE
AKTIENGESELLSCHAFT MIX & GENEST
TELEPHON- UND TELEGRAPHEN-WERKE
in BERLIN-SCHÖNEBERG.
Elektrische Signaleinrichtung für Förderanlagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Oktober 1915 ab.
In Förderanlagen, wie sie beispielsweise in Bergwerksbetrieben vorkommen, besteht vielfach die Vorschrift, daß während des Stillstandes des Förderkorbes an einer Sohle nur diese Signale nach der Hängebank oder dem Maschinenhause geben soll, dagegen muß während der Fahrt jede Sohle in der Lage sein, Signale zu geben. Es ist vorgeschlagen worden, diese Aufgabe dadurch zu lösen, daß für jede Sohle ein Relais vorgesehen wird, welches anspricht und die Signalgeber der übrigen Sohlen von dem gemeinsamen Signalempfänger abschaltet, sobald die Teufenzeigermutter auf die am Teufenanzeiger befindliche Marke der betreffenden Sohle gelangt ist. Wenn es sich um die Übertragung verantwortungsvoller Signale handelt, wie es in Bergwerksanlagen der Fall ist, vermeidet der Fachmann Relaiskontakte im Signalstromkreis, da sie im allgemeinen nicht sicher genug sind. Abgesehen davon, hat aber die vorgeschlagene Anordnung den Nachteil, daß der Signalstromkreis jeder Sohle über so viel Relaiskontäkte geführt werden und jedes Relais so viel Kontakte besitzen muß als Sohlen vorhanden sind. Bei acht Sohlen sind demnach acht Relaiskontakte und damit acht Störungsquellen in jedem Signalstromkreis. Man hat.diesen Nachteil dadurch zu beseitigen versucht, daß man zwei Signalempfänger vorsieht, aber damit ist die oben erwähnte Vorschrift nicht erfüllt, weil die Sohlen auch beim Stillstand des Korbes .bei einer anderen Sohle Signale geben können. Wenn diese auch von einem zweiten Signalempfänger aufgenommen werden, so ist eine Verwechselung der ankommenden Signale sehr leicht möglich.
Um diese Nachteile zu beseitigen, ist gemäß der Erfindung die Einrichtung getroffen, daß über die mit den Signalleitungen der Sohlen unmittelbar verbundenen Kontaktbahnen ein von dem Teufenanzeiger fortbewegtes Kontaktstück geführt wird, welches nur dann den Signalstromkreis für eine Sohle unterbricht, wenn der Teufenzeiger auf einer anderen, Sohlenmarke steht. Durch diese Anordnung wird also erreicht, daß im allgemeinen sämtliche Sohlen, in der Stellung einer Teufen zeigermutter auf einer Sohlenmarke jedoch nur diese Sohle Signale geben kann. Infolgedessen fallen die bisher pro Sohle notwendigen Relais und die vielen Relaiskontakte fort.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
Der Teufenanzeiger ist mit drei Kontaktschienen a, b, c verbunden, und zwar ist der Signalgeber s einer jeden Sohle A, B, C mit je einer Schiene verbunden. Eine Teufenzeigermutter t, welche bei der Fahrt des Korbes in bekannter Weise auf- und abwärts bewegt wird, gleitet bei ihrer Bewegung über die drei Schienen a, h, c und bringt sie mit dem —Pol einer gemeinsamen Batterie in Verbindung, so daß im allgemeinen sämtliche Sohlen A, B, C in der Lage sind, Signale zu geben, weil der Hebel des Schalters s über
einen Signalapparat w ständig mit dem -f~ -Pol einer gemeinsamen Batterie verbunden ist. Der Stromlauf bei Abgabe eines Signales ist für die Sohle A beispielsweise folgender:
( + , i, w, 2, 3, s, 4, a, t, 5,—). Hat der Korb dagegen die Sohle A erreicht, so steht die Teufenzeigermutter t auf der mit m bezeichneten Marke der Sohle A und nur mit der Schiene α in elektrischer Verbindung, da
ίο die beiden anderen Schienen b, c durch die Isolationsstücke i, i1 von der Teufenzeigermutter t getrennt sind. Infolgedessen kann in dieser Stellung der Teufenzeigermutter t auch nur die Sohle A, also nur die Sohle, welche gerade über den Korb verfügt, Signale geben. Bei den Marken m1, m2 für die Sohlen B, C liegen die Verhältnisse entsprechend. Bei Wi1 werden die Schienen a, c durch die Isolationsstücke i2, i3, bei m2 die Schienen a, b
ao durch die Isolationsstücke z4, is von der Teufenzeigermutter t getrennt. An Stelle der Schienen α, δ, c können natürlich auch andere mechanisch schaltbare Kontaktvorrichtungen treten, z. B. Kollektorringe.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektrische Signaleinrichtung für Förderanlagen, bei denen im allgemeinen sämtliche Sohlen, in der Stellung einer Teufenzeigermutter auf einer Sohlenmarke jedoch nur diese Sohle, Signale geben kann, dadurch gekennzeichnet, daß über die mit den Signalleitungen (4, 7, 6) der Sohlen (A, B, C) unmittelbar verbundenen Kontaktbahnen (a, b, c) ein von dem Teufenzeiger fortbewegtes Kontaktstück (t) geführt wird, welches nur dann den Signalstromkreis für eine Sohle (z. B. für die Sohle A) unterbricht, wenn der Teufenzeiger auf einer anderen Sohlenmarke (z. B. auf der Marke der Sohlen B, C) steht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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